Sie packte nicht nur ihre Koffer, sondern räumte gleich ihre Wohnung und besorgte sich ein Wohnmobil: Profi-Snowboarderin Aline Bock reist seit letztem Sommer von Skandinavien quer durch Europa bis nach Marokko und zurück.

Dass Profi-Snowboarderin Aline Bock das Leben in und mit der Natur liebt, liegt auf der Hand. Das Zelt in einem schönen Snowboard-Gebiet in den Bergen aufschlagen und den Hang runterzudüsen, das ist ihr Ding. Aber auch Sufboarding gehört zu ihren Hobbys. Im Moment aber ist sie unterwegs. Immer auf der Suche nach der perfekten Welle – und nach dem perfekten Berg. Seit Juli 2017 bereits sie Europa kreuz und quer. An Bord eines Camper Van Cliffs.

Aline Bock gehört dem Sunlight Factory Team an. Das ist eine Truppe Sportler, die auf der Suche nach dem Fernweh und dem Abenteuer sind. Mit ihren Reisemobilen fahren die Sportler zu Wettkämpfen – und genießen dabei die Freiheit, die einem ein Vanlife bietet. »Im Juni 2017 habe ich einfach meine Wohnung in Innsbruck ausgeräumt und den Großteil des Ausrats in den Cliff gepackt. Ich wollte einfach noch mehr sehen von der Welt und dabei völlig frei sein. Allerdings: Ganz ohne Planung geht es nicht. Ich mache mein Backoffice selbst und muss mich unterwegs oft stundenlang an den Computer setzen, um zu arbeiten. Aber was ist das bitte für ein Büro, wenn draußen die Elche neben dir grasen oder du das Meer rauschen hörst?», berichtet sie.

Von Skandinavien über Frankreich und Spanien bis nach Marokko

Ihre Reise führte zunächst ins benachbarte Dänemark. Auf die Insel Bornholm. Zwar bietet die Insel keine Wellen. Aber das machte Aline nichts aus. Aber immerhin lockten dort Bike Trails. Tolle Aussichten inklusive.

Aline Bock auf Bornholm

Erik Pütsep

»Es ist fantastisch, einfach die beiden Hecktüren aufzumachen und direkt aufs Meer oder eine andere Landschaft hinauszuschauen. Wenn ich beim Kochen auch noch die Seitentür öffne, bin ich mitten in der Natur und lebe praktisch draußen im Freien. Um so nah am Meer mit dem Wellenrauschen im Ohr aufzuwachen, müsste ich sonst vermutlich in einem FünfSterne-Ferienresort wohnen – und das ist ehrlich gesagt nicht in meinem Budget drin«, sagt sie.

Während ihrer Reise von Dänemark, Schweden und Norwegen über Schottland, Irland, Spanien und Portugal bis nach Marokko hat sie einige Probleme mit Bravour gelöst.

Aline Bock im Van in Portugal

Tobias Ilsanker Photography

Und davon gab es reichlich: Ob sie ohne Stellplatz dasteht, weil ihr die letzte Fähre davongefahren ist, für eine passende Propangasflasche einen Umweg von 100 Kilometern in Kauf nimmt oder einen Magen-Darm-Infekt durch verschmutztes Meerwasser durchsteht, Verzweifeln ist nicht Alines Art. Und so richtig allein war sie meist dann auch doch nicht. Unterwegs hat sie viele interessante Persönlichkeiten kennengelernt.

Auf dem Weg nach Island

Nach einem Abstecher in die heimatlichen Berge zu Beginn dieses Jahres ist Aline nun Richtung Island unterwegs. Hier arbeitet sie an einem neuen Filmprojekt, das im Herbst auf verschiedenen Outdoor-Filmfestivals zu sehen sein wird. Wie lange sie jetzt am Stück auf Tour sein will und wohin es sie verschlagen wird? Das weiß noch nicht einmal sie selbst. Auf die Frage, ob ihr die lange Abwesenheit von Zuhause nicht manchmal zu schaffen macht, antwortet sie gelassen: »Nein. Die ersten sechs Monate fühlten sich an wie drei Wochen.«

Aktuelle Informationen zu den Abenteuern von Aline Bock gibt es regelmäßig auf ihrer Website www.alinebock.de sowie auf ihren Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und Vimeo.

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