Camping de luxe

1. Gawler Ranges Wilderness Safaris2. Clayoquot Wilderness Resort3. Dunton River Camp4. Singita Explore Mobile Tented Camp5. Gorah Elephant Camp6. Aman-i-Khas | Foto: AMAN7. Discovery Bedu8. Amanwana | Foto: AMAN9. Eco Camp10. Canvas Club

Glamourous Camping, kurz »Glamping« genannt, ist momentan ein angesagter Trend, wenn es um luxuriösen Abenteuerurlaub geht. Wieso in kleinen, unbequemen Zelten schlafen, wenn es auch komfortabel und luxuriös geht? Und das in freier Natur, herrlich! Wir haben die exklusivsten Glamping-Plätze der Welt rausgesucht.

1. Outback-Safari der Extraklasse

Auf der Eyre Peninsula im Westen des Bundesstaates Südaustralien erlebt man einen Australienurlaub wie aus dem Bilderbuch: Traumhafte Sandstrände schmiegen sich an raue Steilküsten, und im Hinterland erstrecken sich die weiten Outback-Landschaften. Nicht zu vergessen die Tierwelt, wo neben Kängurus und Koalabären auch Delfine und Wombats auf einen warten. Das Camp von Gawler Ranges Wilderness Safaris ist die perfekte Anlaufstelle, um all das hautnah erleben zu können, ohne dabei auf Luxus verzichten zu müssen. Die geräumigen Zelte stehen inmitten der australischen Wildnis und laden zu spannenden Tierbegegnungen ein. Abends lässt sich dann ganz wunderbar der Sternenhimmel über dem australischen Outback bewundern.

2. Camping-Traum auf Vancouver Island

Schon die Anreise in das Clayoquot Wilderness Resort ist ein Abenteuer für sich: An der Mündung des Bedwell Rivers gelegen, ist das Resort von unberührten Wäldern und kristallklaren Gewässern umgeben, so dass die Anfahrt nur per Wasserflugzeug oder Boot erfolgt. Hier zeigt sich Kanada von seiner schönsten Seite: üppig grüne Wälder, in denen seltene Tierarten zu Hause sind, weite Gewässer, die von imposanten Hängen bewacht werden. Und dann 20 traumhaft schöne Luxus-Zelte, die sich in die atemberaubende Natur einschmiegen. Weißer Leinen ziert die Unterkünfte, die allesamt mit flauschigen Teppichen und antiken Möbeln ausgestattet sind. Tagsüber geht es auf Tuchfühlung mit wilden Tieren, zum Angeln, Klettern oder Bogenschießen, abends wird im hauseigenen Gourmet-Restaurant der Gaumen verwöhnt. Eine Perle der Natur!

Doch das Clayoquot Wilderness Resort ist nicht das einzige schöne Hotel in der kanadischen Provinz British Columbia. Die schönsten Hotels der Region finden Sie hier.

3. Urlaub auf der Ranch in den Rocky Mountains

Schnell in meine liebsten Cowboystiefel geschlüpft, galoppiere ich am Ufer des West Dolores Rivers entlang. Der Wind wirbelt meine Haare ganz durcheinander, beinahe fällt mir der Hut vom Kopf. Vor mir offenbart sich die atemberaubende Kulisse der Rocky Mountains, so prächtig und schön. Und in weiter Ferne steht ein kleines Farmhaus. Okay nein, natürlich reite ich gerade nicht durch die Rocky Mountains und auch Lagerfeuer und Barbecue scheinen weit entfernt, aber ein Sehnsuchtsort bleibt das Dunton River Camp dennoch. Den Deutschen ihr Bauernhof, ist den Amerikanern ihre Ranch. Und diese hier ist ein ganz besonderes Schmuckstück: acht glamouröse Zelte, in denen einen nur die hauchdünne Zeltwand von der Wildnis trennt. Dort gibt es viel zu erleben, egal ob wandern, reiten oder Tiere beobachten. Wie es sich für einen waschechten Ranch-Besuch gehört, werden abends am Lagerfeuer leckere S’mores verputzt, bevor man sich dann in die gemütlich eingerichteten Zelte kuschelt.

4. Safari auf Rädern

Per du mit Zebra, Löwe, Elefant und Giraffe: Das Singita Explore Mobile Tented Camp verspricht die wahre Tansania-Erfahrung. Um den Gästen so viel Wildlife wie möglich im Singita-Grumeti-Reservat bieten zu können, wechselt das Camp ständig seinen Standort. Drei Prinzipien dominieren dabei die Philosophie von Singita: Schutz und Erhalt des Ökosystems, Schutz der Wildtiere und Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden. Das private Camp kann abgebaut werden und hinterlässt keine Spuren, auch wird der Ressourcenverbrauch so minimal wie möglich gehalten. Und dass ein wanderndes Zeltlager so schön und so stylish aussehen kann, hätten wir nicht gedacht!

5. Elefantastisches Paradies

Tierisch geht es auch im Addo Elephant Nationalpark zu: Hier erstreckt sich ein 4.500 Hektar großes privates Wildschutzgebiet mit dem dichtesten Elefantenaufkommen der Welt. Nicht selten sieht man die durstigen Dickhäuter am Zeltcamp vorbeilaufen, denn von der Veranda aus hat man einen tollen Blick auf die Wasserstelle. So kann man in dem Nationalpark mit etwas Glück auch Nashörner, Zebras, Büffel und viele weitere Tiere beobachten. Das Herzstück des Gorah Elephant Camps bildet ein denkmalgeschütztes Herrenhaus, wo einst holländische Siedler hausten. Heute bleibt den Gästen kein Wunsch offen: elf luxuriöse Zelte, eine romantische Lounge mit Kamin, ein Restaurant und ein Souvenirladen. Auch ein Felsswimmingpool lädt zum Entspannen ein.

6. Im Königreich der Tiger

Im Südosten der Provinz Rajasthan, mitten im Ranthambore Nationalpark, steht ein Luxushotel, das durchweg verzaubert: das Aman-i-Khas. Zehn stilvoll eingerichtete Zelte laden die Besucher in den dichten, indischen Urwald und versprechen eine Dschungel-Erfahrung der Extraklasse. Im Pool entspannen, sich im hauseigenen Spa verwöhnen lassen und die Zeit anhalten. Doch das Highlight kommt noch, denn was wäre ein Besuch im Ranthambore Nationalpark, ohne den Anblick eines königlichen indischen Tigers? Da können selbst die zauberhaften Delikatessen am Abend nicht mithalten. Auch der tiefblaue Sternenhimmel wirkt dagegen machtlos.

7. Rostrotes Wüstenabenteuer

Rostrote Sanddünen dominieren die Landschaft, imposant geformte Sandsteinberge und zerklüftete Felsschluchten machen das Wadi Rum zu einer der beliebtesten Anlaufstellen in Jordanien. Nicht umsonst wird es auch »Tal des Mondes« genannt. Und wie könnte man einen solchen Ort besser kennenlernen, als ihn wie die Locals zu erfahren? Das Beduinencamp Discovery Bedu ermöglicht den Gästen einen einzigartigen Aufenthalt in der Wüste, die Lawrence von Arabien einst als »weitläufig, einsam und gottähnlich« beschrieben hat. Sechs komfortable Luxus-Zelte ruhen in der weiten Wüstenlandschaft und bieten den Gästen nach Kamelreiten, Sandboarding und Heißluftballonfahren Entspannung.

8. Türkisfarbener Traum in Indonesien

Ein Safari-Camp im Outback, im Tigerreservat oder inmitten einer Felsschlucht – die Liste der Glamping-Spots ist lang und vielfältig, und doch dürfte man einen Ort noch ganz besonders vermissen: Meer. Auf Moyo Island in Indonesien, haben wir ein unberührtes Paradies gefunden, das Wassernixen, Dschungelliebhaber und Gourmets allesamt beglücken kann: das Amanwana. Flora und Fauna beeindrucken zu Land wie zu Wasser, denn das elegante Zeltcamp steht unter den Blättern des tropischen Regenwaldes und ist von dem türkisfarbenem Wasser des Natur- und Meeresreservats umgeben. Hier kann man nicht nur auf Dschungel-Safari und Wasserfallhopping gehen, sondern auch in die kunterbunte Unterwasserwelt eintauchen und den Sonnenuntergang von einem Segelboot aus genießen.

9. Foto-Safari im Torres del Paine Nationalpark

Safari- und Beduinenzelte waren gestern! Im EcoCamp im Herzen des Nationalparks Torres del Paine wird in Domes genächtigt. Dabei handelt es sich um Kuppeln, die im Stil der antiken, regionalen Wohnhäuser erbaut wurden. Bewacht wird das Camp von den umliegenden, majestätisch erhobenen Bergen. Die Landschaften im Torres del Paine Nationalpark sind bestens geeignet für Aktivurlauber: Wanderwege führen an tosenden Wasserfällen, schneebedeckten Bergen und wundervollen Eisseen vorbei. Ein Fotomotiv jagd hier quasi das nächste! Wie der Name vermuten lässt, wird Nachhaltigkeit im Camp großgeschrieben! Elektrizität ist nur begrenzt verfügbar, und auf die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien wird stets geachtet. Unser Tipp: Nachts sollte man unbedingt aus dem Fenster schauen. Die Domes sind alle mit einem riesigen Deckenfenster versehen, die einen tollen Blick auf die Milchstraße und vorbeiziehende Sternschnuppen freigeben.

10. Ein Traum aus 1001 Nacht

Ein orientalisches Wohnerlebnis wie man es sich schöner kaum vorstellen könnte! In der unendlichen Weite der Rhub Al Khali oder Wahiba Sands Wüste wartet eine Unterkunft, die wie eine Fata Morgana aus 1001 Nacht wirkt: der Canvas Club. Wann und wo die Zelte aufgeschlagen werden, entscheiden allein die Gäste. Da bekommt das Wort »unberührt« eine völlig neue Bedeutung. Während des Aufenthalts wird man vom persönlichen Koch verwöhnt, der mit regionalen Zutaten wahre Köstlichkeiten auf den Teller zaubert. Diniert wird im leuchtenden Schein der Fackeln mit freiem Blick auf den funkelnden Sternenhimmel. Einfach traumhaft schön!

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