Die Halbinsel Chalkidiki überzeugt nicht nur mit Freuden für den Gaumen, sondern auch mit unberührter Natur, kultureller Vielfalt und sportlicher Abwechslung. Unsere Tipps für die Region.

Einreise. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Griechenland kein Visum. Es reicht ein Personalausweis oder Reisepass.

Anreise. Von Deutschland aus fliegen zahlreiche Airlines, etwa Lufthansa, Aegean, AirBerlin, mehrmals täglich nach Thessaloniki in Chalkikdiki. Anschließend empfiehlt sich ein Mietwagen, um die Halbinsel Chalkidiki auch ausgiebig erkunden zu können.

Unterkunft. Das Sani Resort besticht mit seiner direkten Strandlage, ist aber eigentlich ein kleines eigenständiges Dorf, in dem man zufällig auch wohnen kann und deren fünf Hotels sich alle mehr oder weniger an den insgesamt sieben Kilometer langen Strand reihen.

Sani Resort in Chalkidiki

Sani Resort

Das Zentrum bildet der eigene kleine Hafen mit Marina inklusive Shoppingmeile. Ab Juni 2017 haben Besucher dann die Wahl aus 23 Restaurants, davon vier Gourmetrestaurants. Von den dann fünf Hotels – Porto Sani, Sani Club, Sani Asterias, Sani Beach und Sani Dunes – ist das Asterias die hochpreisigste, aber auch intimste. Das neue Sani Dunes zielt dann eher in die Erwachsenen-Richtung, nämlich auf Paare und Familien mit Kindern ab 12 Jahren. Alle Hotels sind mit dem eigenen Shuttle gut verbunden.

Zwischen November und Februar regnet es häufiger in Chalkikdiki

Sprache. Die Landessprache ist Griechisch. Altphilologen haben hier vielleicht den Vorteil, noch viel lesen zu können, ansonsten ist das gesprochene Griechisch doch sehr anders. Die jungen Griechen sprechen in der Regel gutes Englisch und das gilt auch für die meisten Ferienunterkünfte. In Thessaloniki kann man auch mal Türkisch hören.

Klima und Reisezeit. Die Saison in Chalkikdiki beginnt Mitte Mai und dauert bis Ende September. Über die Sommermonate fällt am wenigsten Niederschlag und das Thermometer liegt im Juli und August bei durchschnittlich 25 Grad. Angenehm. Die Randmonate können für Schnäppchenjäger noch attraktiv sein, außerhalb der Saison hat man das Problem, dass viele Hotels geschlossen sind. Dann sollte man in jedem Falle flexibel und individuell unterwegs sein. Die Monate November bis Februar sind dann die regenreichsten.

Sehenswürdigkeiten. Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, sollte man auf keinen Fall nur zum Ankommen und Abfliegen benutzen. Die Metropole ist um einiges jünger und frischer als Athen, dabei versprüht sie jede Menge Lebensfreude. Unbedingt machen: Modiano- und Kapani-Märkte besuchen, ins Kastro-Viertel mit seinen vielen Tavernen und kleinen guten Häuschen gehen. Geschichtlich Interessierten sei das archäologische Museum angeraten, welches die bewegte Geschichte der Stadt beleuchtet und den weißen Turm am Hafen kann man auch besteigen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Faszination Berg Athos

Rundfahrt um die Halbinsel Sinthonia. Der „zweiten Finger” ist deutlich weniger gut erschlossen als die Halbinsel Kassandra, so dass man hier auch die einsamsten Badebuchten der über 520 Kilometer langen Küste erkunden kann. Für männliche Urlauber könnte ein Abstecher auf den Berg Athos auf dem dritten Finger ein Erlebnis sein, das man jedoch gut planen muss.

Berg Athos

Aleksandar Todorovic/Shutterstock.com

Auf die autonome Mönchsrepublik werden nur begrenzt Besucher zugelassen und man muss sich im Vorfeld anmelden. Die Zufahrt ist bis in die Grenzstadt Ouranopoli frei, dort kann man sich aber auch den Byzantinischen Turm nebst Ausstellung über das Mönchsleben ansehen und anschließend in eine der typischen Tavernen einkehren.

Restaurants. Landestypische Küche bieten die meisten Restaurants auf den Dörfern an. Gourmet-Fans erhalten im Water-Restaurant im Sani Resort auf der Halbinsel Kassandra hervorragende Küche. Das Squirrel auf Sithonia, das im Danai Beach Club angeschlossen ist, gehört zu den besten Griechenlands und lohnt einen Besuch.

In Thessaloniki bekommt man griechisch-innovative Küche bei Sebrico in der Fragon 2. Das Lokal ist gleich liegt wunderbar neben der alten Stadtmauer. Auch das Maitre ke Margarita fällt unter diese Kategorie. Junge Köche, wenig Tische. Das Restaurant findet an in der Verias 2 im oberen Ladadika Viertel.

Trinkgeld. Im Restaurant gibt man wie in Deutschland etwa zehn Prozent. In der Taverne rundet man hingegen nur ein wenig auf.

Süßes auf den Märkten

Souvenirs / Kulinarisches. Man findet auf den Märkten in Thessaloniki alles, was man braucht – aber auch alles, was man nicht braucht. Hier bieten sich kulinarische Kleinigkeiten an. Die Halbinsel ist etwa bekannt für seinen Honig und seinen Tsipouro-Schnaps, aber auch Safran kann sich lohnen.

Dazu griechischen Kaffee, den Mokka, den man hier in den Röstereien gut und frisch kaufen kann.

Kaffeetablett vor Meereskulisse

Yiannis Papadimitriou/Shutterstock.com

Und natürlich die klassischen Dinge wie Olivenöl, Nüsse oder Käse. Wer an biblischen Motive und Ikonenmalerei interessiert ist, sollte in Ournaopoli zuschlagen. Dort bieten die Mönche nach wie vor traditionelle Gemälde an.

Persönlicher Tipp. Die Griechen mögen es süß. Manchmal zu süß, aber die kleinen Kalorienbomben sind jede Versuchung wert. In Thessaloniki also unbedingt zu Plaisir am Aristotelous-Platz gehen. Wer hier ohne Einkäufe rausgeht, ist selber schuld. Eignet sich auch als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.

Besser nicht. Eigentlich sind die Gepflogenheiten auf der Chalkidiki ähnlich wie in Deutschland. Was man jedoch unterlassen sollte, ist das Tragen von Badebekleidung in Dörfern oder Städten; geschweige denn in Kirchen oder Klöstern. Schultern und Knie sollten hier in jedem Falle bedeckt sein.

Reiseführer. Chalkidiki. Ein Reisebegleiter mit vielen nützlichen Tipps zwischen Badeurlaub und Wanderparadies. Michael Müller Verlag, Preis: 16,90 Euro.

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