Wer nach einer langen Flugreise aus dem Flieger steigt, bekommt ihn früher oder später: den Jetlag. Kein Wunder, die Zeitverschiebung wirbelt den Körper ganz schön durcheinander. Unsere Tipps für alle, die nach einer langen Flugreise schnell wieder fit sein wollen.

Ob USA, Kanada, Brasilien, Südafrika, Thailand oder Australien: Die Fernziele haben allesamt den Nachteil, dass man sehr viel Zeit im Flieger verbringen muss. Wer nicht das Privileg hat, in der Business oder gar First Class zu fliegen, quält sich womöglich stundenlang auf dem engen Economy-Sitz und kommt völlig übermüdet am Zielort an.

Nicht nur das: Auch die neue Zeitzone macht dem Körper zu schaffen. Wer zum Beispiel nach Kalifornien fliegt, muss seine Uhr um neun Stunden zurückstellen. Die innere Uhr und mit ihr die Essens- und Schlafzeiten geraten völlig aus dem Ruder. Viel Reisende sind einfach nur müde. Andere klagen über Kopfschmerzen, sind unkonzentriert und reaktionsschwach. Jüngeren Reisenden macht das weniger aus. Senioren aber haben häufiger Probleme mit dem Jetlag. Gleiches gilt für alle, die gesundheitlich angeschlagen sind.

Besser ab spätem Vormittag fliegen

Damit dieser Zustand einem den Urlaubsstart nicht vermiest, sollte man ein paar Tipps beherzigen. Das beginnt schon beim Abflug. Genauer gesagt bei der Uhrzeit des Abflugs. Wer früh morgens in den Flieger steigen muss, steht bereits sehr früh auf – und startet die Reise mit einem Schlafdefizit. Das ist schlecht. Besser ist es, ausgeschlafen und ausgeruht zum Flughafen zu fahren. Wer Richtung Kanada, USA, Mexiko oder in die Karibik fliegt (also Richtung Westen) kann außerdem vorbeugen, indem man an den Abenden zuvor später ins Bett geht. Geht es hingegen Richtung Osten (Asien, Australien), kann es sinnvoll sein, seine innere Uhr so vorzubereiten, dass man einige Tage vor der Abreise morgens früher aufsteht und versucht, im Flugzeug zu schlafen.

Schnell an den Tagesrhythmus des Zielortes gewöhnen

Das ist aber noch keine Garantie dafür, dass am Zielort alles in Ordnung ist. Wer sich müde fühlt, sollte versuchen, sich so schnell wie möglich an den Tagesrhythmus des Zielortes zu gewöhnen. Also: Wer in Los Angeles um 15 Uhr nachmittags landet, sollte bis zum Abend wachbleiben. Auch wenn der Körper nach deutscher Zeit bereits neun Stunden weiter ist und nur noch nach dem Bett ruft. Apropos deutsche Zeit: Man sollte nicht ständig darüber nachdenken, wie viel Uhr es gerade in Deutschland ist.

Vermeiden sollte man auch große Zwischenmahlzeiten, die machen nur noch müder. Und: Ab in die Sonne, sofern sie scheint. Denn die hemmt das Schlafhormon Melanin und sorgt dafür, dass man länger fit bleibt.

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