Warum eine Gummimatte der erste Schritt ist
Wer nicht schon nach ein paar Kilometern Autofahrt ein Hin- und Hergerutsche im Kofferraum erleben will, sollte für Stabilität sorgen. Das ist schon der erste Tipp in Sachen Kofferraum-Packen. Die nötige Stabilität liefert eine Gummimatte. Tasche, Koffer und Co. bleiben so an Ort und Stelle. Wer noch keine hat: Für die meisten Automodelle gibt es haargenau passende Matten. Ansonsten lassen sich auch Universalgrößen erwerben.
Schwer nach unten, leicht nach oben: So bleibt das Gepäck stabil
Wichtig ist es stets, das Gewicht beim Packen gleichmäßig zu verteilen. Will heißen: Große und schwere Koffer kommen nach unten. Darauf werden leichtere Gegenstände wie Taschen oder Tüten gepackt. Außerdem sollten Urlauber darauf achten, das Gewicht von rechts und links gleichmäßig zu verteilen. Ist der Platz optimal ausgenutzt und soll trotzdem auf Nummer sicher gegangen werden, wird das gesamte Gepäck mit einer Decke abgedeckt und anschließend mit Spanngurten festgezurrt. Das sollte für ausreichend Stabilität sorgen.
Übrigens: Zu schnell fahren sollte mit einem vollgepackten Auto ohnehin schon niemand, schon gar nicht in den Niederlanden. Dort wurden kürzlich die Bußgelder angehoben.

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Hochgestapeltes Gepäck wird beim Bremsen zur echten Gefahr
Auch wenn es vielleicht verlockend ist, so sollte das Gepäck auf keinen Fall hochgestapelt werden. Denn dadurch ist es vorbei mit der freien Sicht nach hinten. Und das ist während der Autofahrt ziemlich gefährlich. Apropos gefährlich: Durch die Hochstapelei können leicht Gegenstände durchs Auto rutschen oder gar beim Bremsen durchs Auto fliegen. Eine echte Verletzungsgefahr.
Nicht nur das: Mitfahrer können das Eingequetschtsein zwischen Kofferbergen als ziemlich beengend empfinden – und diesen Missstand auch äußern. Also, lieber bleiben lassen. Denn wer hat schon gern miese Stimmung auf der Fahrt in den Urlaub?
Nichts in den Innenraum
Wenn im Kofferraum irgendwann nichts mehr geht, lockt der Innenraum – denkt so mancher Autofahrer. Aber auch hier gilt: Pustekuchen! Denn dort sollte so wenig wie möglich verstaut werden. Bei starkem Bremsen können die Gegenstände – ähnlich wie beim Hochstapeln – durch das Auto geschleudert werden und so zu Verletzungen führen. Wer Kinder dabei hat und ihnen ein paar Spielzeuge zur Verfügung stellen will, sollte eine Kiste oder einen Behälter mitnehmen.

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Dort können die Spielzeuge, aber auch Bücher und Malsachen, einigermaßen sicher verstaut werden. Die Boxen sollten sich unter die Vordersitze schieben lassen.
Vollgepacktes Auto: Warum der Reifendruck angepasst werden sollte
Um sicher ans Ziel zu kommen, sollte das zulässige Gesamtgewicht für den Wagen bekannt sein. Das ist im Fahrzeugschein zu finden. Wenn das Gesamtgewicht stimmt, empfiehlt es sich, den Reifendruck an das erhöhte Gewicht anzupassen. Wer das versäumt, muss damit rechnen, dass sich die Fahreigenschaften des Autos verändern können. Der Bremsweg kann länger werden, die Kurvenlage schlechter und unter Umständen besteht sogar die Gefahr, dass der Reifen platzt.
Weniger ist manchmal mehr …
Wenn es mit dem Platz trotz aller Tipps eng wird, müssen Prioritäten gesetzt werden. Was muss wirklich mit? Oft zeigt sich nach dem Urlaub, dass zwei Drittel der eingepackten Kleidungsstücke nicht angezogen wurden und die zweite Flasche Duschgel unberührt wieder mit nach Hause fährt. Auch Lebensmittel müssen nicht unbedingt mitgenommen werden, sondern werden besser erst am Urlaubsort gekauft.

