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Ein Dhoni, das traditionelle maledivische Holzschiff, gleitet über das Blau des Indischen Ozeans hinweg. Die Crew steht am Bug und sucht mit geübtem Auge das Meer nach großen Schatten ab. Da! Nun muss es schnell gehen: Tauchmaske auf und rein ins Blau, abtauchen in eine ganz eigene, faszinierende Welt: den Lebensraum von Mantarochen, Schildkröten und Walhaien – die größte derzeit bekannte Fischart. In den Gewässern und Riffen rund um Maafushivaru kann man sie mit ein bisschen Glück das ganze Jahr über beobachten.

Universal Resorts

Auch Schnorchler haben Glück

Man muss nicht unbedingt Taucherfahrung mitbringen, um die beeindruckenden Tiere zu sehen. Wer lieber an der Wasseroberfläche bleibt, kommt den Meeresriesen auf einer Schnorcheltour schon ziemlich nah. Dank des meist glasklaren Wassers können auch Schnorchler das typische weiße Fleckenmuster des Walhais leicht erkennen. Meeresbiologin Amanda Battle Morera begleitet die Touren und versorgt die Teilnehmer mit Wissenswertem. Anhand des Fleckenmusters beispielsweise lässt sich jeder Walhai identifizieren, vergleichbar dem menschlichen Fingerabdruck. »Wir registrieren die Tiere und geben ihnen Namen. Und manche, wie Walhai Andy, treffen wir immer wieder«, so Amanda.

»Schnorcheln ist super für den Anfang. Doch die meisten Leute packt die Leidenschaft schnell. Sie wollen näher ran«, ergänzt Marco Steiner. Der Österreicher leitet seit zwei Jahren die Tauchbasis auf Maafushivaru. Er begann als Zwölfjähriger mit dem Unterwassersport und hat als PADI- und SSI-geprüfter Tauchlehrer mehr als 15 Jahre Taucherfahrung auf den Malediven. »Die Tauchgänge mit Mantas, Walhaien und Delphinen sind immer wieder ein Highlight. Am meisten Spaß macht es, neue Lebewesen oder Arten zu entdecken, die bislang nicht auf den Malediven dokumentiert sind. Und zu sehen, dass sich unsere Gäste genauso darüber freuen.« Amandas und Marcos Leidenschaft für die Unterwasserwelt zeigt sich auch in der jüngst erhaltenen Auszeichnung der Nichtregierungsorganisation Manta Trust, die sich für die Forschung und den Schutz der Tiere einsetzt: 2014 sichtete das Maafushivaru-Team 260 Individuen und damit offiziell die meisten Mantas auf den Malediven. Darunter waren auch 25 bislang unbekannte, noch nicht registrierte Tiere.

Leonardo Gonzalez/Shutterstock.com

Warum nicht hier Tauchen lernen?

Im Süd-Ari-Atoll gibt es um die zehn verschiedene, schnell mit dem Boot zu erreichende Tauchplätze für sowohl eher ungeübte als auch erfahrene Taucher. Fortgeschrittene können ihre Kenntnisse erweitern und beispielsweise einen Spezialkurs für Unterwasserfotografie oder Nachttauchen belegen. Für Neulinge bietet Maafushivaru selbstverständlich auch Kurse und die Prüfung zum Open Water Diver an. Geübt wird im Hausriff der Insel – eines der besten auf den Malediven. »Was mir am besten an meinem Beruf gefällt? Dabei zu sein, wenn sich Anfänger über ihre Fortschritte freuen und sie durch das Tauchen eine völlig neue Welt kennenlernen«, fasst Marco zusammen.

Unterwasserfans, die am liebsten den ganzen Urlaub im Wasser verbringen, erreichen das ausgedehnte Hausriff von Maafushivaru mit wenigen Schwimmzügen. Hier lassen sich stundenlang bunte Korallen, Clownfische und Adlerrochen bestaunen. Mehrmals am Tag legt ein Dhoni Richtung Lonubo ab: Maafushivarus kleine Schwesterinsel wird ausschließlich von Resortgästen besucht und bietet trotz kleiner Inselfläche ein weitläufiges Riff rund um die Insel. Hier trifft man durchaus auch auf den Schwarz- oder Weißspitzen-Riffhai, der eher unbeeindruckt vorüberzieht. Für den Schnorchler ist es jedoch jedes Mal ein besonderer Moment.

Eine Schnorcheltour zu den Walhaien oder Mantarochen kostet etwa 75 Euro pro Person. Ein Tauchgang inklusive Ausrüstung und Boottransfer liegt bei 100 Euro. Weitere Informationen unter www.divemaafushivaru.com.

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