Im mexikanischen Bundesstaat Jalisco können Besucher auf die Spuren einer weltberühmten Spirituose gehen: den Tequila. Außerdem locken wunderbare Strände an der Pazifikküste, koloniale Architektur und Kunst aus dem 20. Jahrhundert.

Jalisco genießt unter den Mexikanern einen ganz bestimmten Ruf. In der Region sind nämlich die Charros, die mexikanischen Cowboys, zu Hause. Ob sich die Hersteller der Tequilas davon haben inspirieren lassen, als sie sich entschlossen hatten, genau hier die populäre Spirituose herzustellen? Wer dies und viele mehr über den Tequila erfahren möchte, sollte sich auf den Weg machen zu dem Pueblo Mágico, dem magischen Ort, wie die Einheimischen das Städtchen Tequila nennen.

Zu Besuch in der La Rojeña

Die Stadt ist umgeben von kilometerweiten Feldern mit Blauen Agaven – himmlisch schön.

Agaven-Arbeiter auf Feld in Mexiko

Jose Cuervo

In Tequila selbst sollte man sich die historische Dorfkirche, das Nationale Tequila-Museum und die älteste Destillerie Lateinamerikas anschauen.  In La Rojeña, der ersten Cuervo-Destillerie, wird der Besucher in die Mysterien der Herstellung des ursprünglichen Tequilas eingeweiht. Neben detaillierten Einblicken in den Verarbeitungsprozess der Agave bis zum Tequila, bietet sich die Gelegenheit, die unterschiedlichen Tequila-Varianten zu durchzuprobieren. Gern auch als Margarita.

Während einer Führung kann man sich die alten Backsteinöfen, die kupferne Destillieranlage und die Kellerräume ansehen. Im Keller lagern jahrhundertealte Tequilafässer und Damajuanass, die traditionellen Korbflaschen.  Zum Anwesen der La Rojeña gehört außerdem der Plaza Juan Soriano. Dort kann man sich die Arbeiten der bedeutsamsten mexikanischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts ansehen.

Wandern rund um den Tequila Volcano

Rund anderthalb Kilometer außerhalb von Tequila lockt die raue Landschaft rund um den Tequila Volcano Wanderer und Vulkan-Fans. Inmitten des Waldes aus Schwarzen Zedern, Pinien und Eichen ragt der Vulkan rund 3.000 Meter über den Meeresspiegel. Von der Spitze des vor 200.000 Jahren erloschenen Vulkans bieten sich tolle Ausblicke.

Wen es nach einem Trip in das ländliche Idyll Tequilas wieder in die Großstadt zieht, ist in Guadalajara gut aufgehoben. Dank ihrer farbenprächtigen Wandgemälde, Fresken und imposanten Bauwerke gilt die Stadt als das mexikanische Florenz.

Kunst in Mexiko

Jose Cuervo

Die Metropole wird als kulturelles Zentrum Jaliscos gehandelt und lässt Besucher auf den Pfaden vieler populärer Künstler und Kreativen wandeln. Zu ihnen zählt insbesondere Gerardo Murillo – auch als »Dr. Atl« bekannt – ein Sohn der Stadt, der von vielen als der Gründer der mexikanischen Wandmalerei betrachtet wird.

Lokale Kunst in Tlaquepaque

Besonders beliebt bei Kunstinteressierten ist der Vorort Tlaquepaque, der sich seinen dörflichen Charakter bewahren konnte. Die hier hergestellten Glas-, Keramik- und Lederprodukte werden in den zahlreichen Läden im Stadtzentrum zum Verkauf angeboten. Highlight ist das Casa de los Artesanas, in dem mehr als einhundert Kunsthandwerker arbeiten und ihre Produkte verkaufen. In Guadalajara startet auch der Cuervo Express – der historische Zug fährt die Tagesausflügler nach Tequila und stimmt sie mit einem opulenten Frühstück und Informationen über Jose Cuervo auf den Tag in der Destillerie ein.

Cuervo Express

Jose Cuervo

Weitere Informationen über den Jose Cuervo, den höchstprämiertesten Tequila der Welt, gibt es hier.

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