Neues Jahr, neue Fahrräder: Diese Bikes kommen mit einigen trickreichen Raffinessen um die Ecke. Wir stellen vier aktuelle Modelle vor.

 

 

Es war noch vor gar nicht so langer Zeit nicht sonderlich schwer, das Fahrrad zu verstehen. Kettenblatt vorn, Ritzel hinten, beides mit einer Kette verbunden. Dazu Pedale und Kurbeln – fertig war der Antrieb.

Eingangräder, längst besser bekannt als Single-Speed-Bikes, funktionieren noch immer so puristisch. Und auch Fahrräder mit Kettenschaltungen sind natürlich nicht ausgestorben.

Doch mit dem Hype ums Rad bringt der Markt immer speziellere Räder hervor, nach dem Motto: damit für jede erdenkliche Zielgruppe was dabei ist. Fangen wir in unserer Zusammenstellung an mit dem…

Vello Bike Fahrrad

Mit dem ersten Prototypen des Vello Bike radelte Firmen-Mitgründer Valentin Vodev 2010 durch Kuba – seit Kurzem ist die elektrifizierte Version, zu erkennen am “+” im Namen, des Faltrads aus Wien zu haben.

Vor allem mit einer Technologie aus der Formel 1 wirbt die junge Marke: KERS. Das steht für Kinetic Energy Recovery System. Will heißen: Rollt das Rad bergab, was ein Neigungssensor erkennt, wird die Bewegungsenergie in Strom gewandelt, die wiederum dem E-Motor zu Verfügung steht. Dafür kann bei der Batterie gespart werden. Sie besitzt nur 160 Wattstunden und wiegt weniger.

Möve Henry Fahrrad

Die Marke Möve ist eine der ältesten Fahrradmarken Deutschlands. Einst in der DDR abgewickelt, ist sie 2012 im thüringischen Mühlhausen wieder auferstanden.

Und seit Kurzem macht sie mit einer neuen Technik auf sich aufmerksam, dem patentierten Cyfly-Antrieb, der mit dem Modell Henry erstmals an ein Mountainbike kommt.

Shindelhauer Karl Fahrrad

Die Autohersteller sind ganz groß darin – aber auch am Fahrradmarkt spricht man mittlerweile von Weltpremieren. So hat die Berliner Fahrradmarke Schindelhauer das erste Single-Speed-E-Bike vorgestellt, das einen Bosch-Mittelmotor als Kraftquell nutzt.

Das Modell heißt Karl, ist ein Pedelec mit 250-Watt-Motor. Die Akkus mit 500 Wattstunden Kapazität sind im Unterrohr verstaut, das man diesem auch ansieht.

Canyon Grail Fahrrad

Sieht aus wie ein Rennrad, ist aber keins. Die noch nicht sehr alte Gattung der Gravel-Bikes verspricht mehr Bewegungsfreiheit für Rennradfahrer.

Dort, wo ein Racer mit dünnen Reifen auf dem Asphalt bleiben müsste, weil es bockhart würde und Reifenplatzer drohen, biegt der Gravel-Bike-Fahrer einfach ab – auf Schotter-, Forst- oder Waldwege.

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