Keine Staatskrisen, Kriege oder ethnischen Konflikte: Auf Samoa im Herzen des Pazifiks zwischen Neuseeland und Hawaii ist die Welt noch in Ordnung.

Die Samoaner (circa 92,5 Prozent) leben mit Euronesiern (sowohl samoanische als auch europäische Vorfahren) sowie Europäern (0,5 Prozent) friedlich zusammen. Die immer noch sehr traditionell geprägte Gesellschaft mutet den Europäern trotzdem exotisch an.

Kaum eine andere Bevölkerung ist so höflich, zurückhaltend, geruhsam und ruhig in ihrer Sprache. Laut sprechen wird als sehr unhöflich betrachtet. Fa’a Samoa nennen die Samoaner ihren Lebensstil, der alle romantischen Erwartungen an die Südsee erfüllt. Gepflegte Rasenflächen und Vorgärten, nach allen Seiten offene Hütten und geruhsam dahinschlendernde oder auf Matten liegende Einwohnern – ein samoanisches Dorf bietet ein Bild der Harmonie und des Friedens, das jeden Besucher nachhaltig beeindruckt. Abenteuerurlaub der anderen Art.

Vorsicht Bleibegefahr!

Mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 27 Grad, türkisblauem Wasser, Korallenriffen, Palmen, üppigen Regenwäldern, fruchtbaren Böden sowie Stränden wie aus dem Bilderbuch ist Samoa ein Entdeckerparadies mit Bleibegefahr. Der Autor des Abenteuerromans „Die Schatzinsel“ beispielsweise wollte nur kurz auf den nächsten Dampfer warten – er blieb für den Rest seines Lebens und ließ sich auch dort begraben. Die Villa von Robert Louis Stevenson ist heute offen für Besucher, die sich für das Leben und Werk des Schriftstellers interessieren.

Die teilweise schroffe Berglandschaft wartet mit allerlei Überraschungen auf Wanderer. Eine davon ist „Papaseea Sliding Rocks“ – eine natürliche Wasserrutsche, 15 Meter hoch, völlig ungefährlich und eine große Freude für Jung und Alt. Ebenfalls sehenswert sind die Regenwälder. Auf Tuasivi liegt ein Regenwaldschutzgebiet mit einem üppig bewachsenen, kleinen Krater in der Mitte, von dessen Rand aus man nachmittags die tagaktiven Flughunde (Flying Foxes) beobachten kann – eine rein vegetarische Fledermaus mit mehr als einem Meter Flügelspannweite.

Die Summe der Entdeckungen macht’s

An der westlichen Spitze Savaiis haben viele samoanische Legenden ihren Ursprung, deren Orte man ebenso bewundern kann wie Jahrhunderte alte Kultstätten. Ein Geheimtipp: Von der Spitze eines gewaltigen Baumes aus kann die gewaltige Weite des Regenwaldes betrachtet werden.

Nicht nur unfassbar idyllische Strände sind am Meer zu betrachten, auch die „Taga Blowholes“. Bis zu 60 Meter hoch sind die Fontänen, wenn das Meerwasser durch die Löcher im porösen Lavagestein nach oben gedrückt wird. Lavaformationen – made by nature – beeindrucken auch, wenn gerade keine Fontänen in den Himmel schießen. Natürlich finden Taucher auch ausreichend Möglichkeiten, Samoa unter Wasser zu entdecken. Reefbreaks rund um die Inseln garantieren Surfspaß über Wasser.

Sonnenuntergang auf Samoa

Libor Fousek/Shutterstock.com

Der besondere Reiz an Samoa sind nicht die einzelnen Abenteuer sondern die Summe der Entdeckungen. Es ist die Einheit der Menschen und ihrer Kultur mit der Natur der Inseln.

 

Mehr Infos über die Trauminsel gibt es hier.

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