Eine neue Umfrage durch die Flugvergleichs-Webseite Jetcost.de hat ergeben, dass Sex am Flughafen für einige Europäer kein Tabu ist.

Jetcost führte die Befragung als Teil einer laufenden Studie über die Erfahrungen von Passagieren an Flughäfen durch. Dazu wurden 3.521 Fluggäste aus Europa, die alle im Alter von 18 Jahren oder älter waren und sich innerhalb der letzten drei Jahre an einem Flughafen aufhielten, über ihre Flughafen-Erfahrungen befragt.

Zu Beginn wurde allen Teilnehmern die Frage »Hatten Sie frei verfügbare Zeit, während Sie am Flughafen warten mussten?« gestellt, die ein überwiegender Teil der Befragten mit »Ja« beantwortete. Diesen Teilnehmern wurde dann die Frage »Wie haben Sie Ihre freie Zeit am Flughafen verbracht?« gestellt. Nachdem den Teilnehmern eine Liste mit möglichen Antworten vorgelegt wurde und man sie gebeten hatte, alle zutreffenden Antworten auszuwählen, waren unter den fünf am häufigsten genannten Antworten die folgenden:

1. Essen und Trinken
2. Lesen
3. Duty Free Shops durchstöbern
4. Nur herumsitzen und warten
5. Beschäftigung mit Spielen (mit elektronischen oder anderen)

Auf der Flughafen-Toilette und im Abstellraum

Wenn man jedoch einen Blick darauf wirft, was die Leute in Flughäfen sonst noch so getan haben, dann gaben acht Prozent der befragten Deutschen zu, dass sie schon einmal ein Sex am Flughafen hatten. Als beliebteste Orte, um Mitglied im »Airport Club« zu werden, wurden die »Flughafen-Toiletten« und »Lager/Abstellraum« genannt. Hauptgründe für Sex am Flughafen waren »Ferienstimmung« und der »Nervenkitzel«.

Interessant sind länderspezifische Unterschiede: Auf die Frage »Hatten Sie ein sexuelles Erlebnis an einem Flughafen?« antworteten 17 % der Befragten aus Italien mit Ja, gefolgt von 14 % aus Spanien und neun % aus dem Vereinigten Königreich, während dem nur drei % aus Frankreich zustimmten. Deutschland liegt mit acht % also hinter Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich auf Platz vier. Antoine Michelat, Mitbegründer von Jetcost, sagte dazu: »Diese Ergebnisse schockierten uns ein wenig. Ich vermute, dass einer der Gründe, dass so viele Leute dazu verleitet werden, in dem Nervenkitzel liegt, etwas an einem Ort zu tun, an dem man es nicht machen sollte.«

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