Die Schweizer Natur beeindruckt nicht nur mit aussichtsreichen Bergen, sondern auch mit einer Vielzahl an Seen und Flüssen. Die sind so schön, dass sie jede Menge Fische anlocken – und damit natürlich auch Angler. Wir stellen die schönsten Seen und Flüsse zum Angeln in der Schweiz vor.

Der Blausee bei Kandersteg (Bern-Berner Oberland)

Der Blausee ist dank seiner ganz speziellen Farbe und des kristallklaren, nur aus unterirdischen Quellen stammenden Wassers einer der bekanntesten Bergseen der Schweiz. Er liegt inmitten eines 20 Hektar großen Naturparks, dessen Landschaft durch einen Felssturz geformt wurde, durch den auch der See entstand. Bereits 1885 wurde der Blausee in einem Reiseführer als »landschaftliches Kleinod von zauberhafter Waldeinsamkeit« angepriesen. Heute ist das Gebiet mit Spazierwegen, Picknickplätzen und Feuerstellen gut erschlossen. Schwimmen ist im See nicht gestattet, dafür darf geangelt werden. Die nahe gelegene Bio-Forellenzucht sorgt für viele Fische – ein Patent ist nicht notwendig.

Der Lago Ritom im Val Piora (Tessin)

Der Norden des Tessins hat eine Menge zauberhafter Bergseen zu bieten. Der blaugrün schimmernde Ritomsee liegt knapp eine halbe Wanderstunde von der Bergstation der unglaublich steilen Standseilbahn von Piotta nach Piora entfernt. Die nahe Alpe di Piora ist bekannt für den delikaten Piora-Käse, eine der begehrtesten Alpkäse-Spezialitäten der Schweiz. Angler zieht es aber mehr wegen des Fischreichtums an den größten Bergsee des Tessins. Bach- und Regenbogenforelle sowie See- und Bachsaibling sind hier besonders beißfreudig. Das Fischereipatent für zwei Tage kostet 60 Schweizer Franken (rund 55 Euro) und kann mit einer Reservierung im Berghaus des Lago Ritom bezogen werden.

Flüsse und Seen zum Angeln in der Schweiz: Lago di Tom

Peter Stein/Shutterstock.com

Der Lac de Taney bei Chablais (Wallis)

Eingebettet zwischen den Zwillingsgipfeln der Jumelles, dem Grammont und dem Col du Taney liegt der verträumte Bilderbuch-Bergsee Lac de Taney in dunklem Blauschwarz da. Bergblumenwiesen, Waldstreifen mit hohen, schlanken Fichten und grauer Fels säumen das Ufer des Sees, der keinen Abfluss zu haben scheint. Alpenrosen, gelbe Bergveilchen, Weidenröschen, Türkenbund und Eisenhut bilden einen bunten Blumenteppich. Am Ufer quaken Frösche und in schattigen Waldpartien zeigt sich ab und zu ein Alpensalamander. Der Lac de Taney ist bekannt als ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Das scheinen auch die Forellen mitbekommen zu haben, auf deren Speisekarte der Laich ganz oben steht, denn es gibt sie reichlich in diesem See auf 1500 Metern Höhe. Fischereipatente sind im »Café de la Gare« in Vouvry erhältlich und kosten für einen Tag 30 Schweizer Franken (rund 27 Euro).

Angelspaß am Melchsee bei Melchsee-Frutt (Luzern-Vierwaldstättersee)

Die Frutt Family Lodge in Melchsee-Frutt macht Anglern ein besonderes Angebot. Hobbyfischer können sich im Melchsee ihren Fisch angeln und vom Hotelkoch zubereiten lassen. Das Package im neuen 4-Sterne-Superior Hotel beinhaltet drei Übernachtungen mit Halbpension, davon einmal als 3-Gang-Menü mit dem selbst gefangenen Fisch. Das Angebot kostet ab 507 Schweizer Franken (rund 467 Euro) pro Person im geräumigen Standardzimmer – das Fischereipatent und weitere Leistungen sind bereits inkludiert.

Melchsee in der Schweiz^

Michal Stipek/Shutterstock.com

Mit dem Profi fischen am Walensee in Murg (Ostschweiz/Liechtenstein)

Das Lofthotel in Murg bietet ein besonderes Erlebnis an. Wer das Package »Fischer Erlebnis« bucht, sollte zeitig ins Bett gehen. Denn am nächsten Tag klingelt früh der Wecker. Eine Thermosflasche mit wärmendem Tee und ein stärkendes Sandwich stehen bereit, wenn um halb vier in der Früh der Hausfischer am Steg auf den Hotelgast wartet, um mit ihm in See zu stechen. Je nach Arbeitsanfall dauert das Fischen zwischen zwei und vier Stunden. Gäste können dem Fischer nicht nur zuschauen, sondern nach Lust und Laune auch bei seiner Arbeit helfen. In stimmungsvoller frühmorgendlicher Umgebung werden sie in die Kunst des Fischens eingeführt und dürfen Fragen stellen, so viel sie wollen. Zum Mittagessen gibt es dann den selbst gefangenen Fisch, vom Küchenchef frisch zubereitet. Dieses Erlebnis ist beschränkt auf zwei Personen und kostet 298 Schweizer Franken (rund 275 Euro) pro Person.

 

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