Es gibt viele Gründe für einen Besuch in Vietnam. Doch allein die Stadt Hanoi überzeugt.

Das zeigt sich auch bei Gebeco: Neben China und Italien ist Vietnam größter Umsatzträger. Dabei üben vor allem die quirligen Städte wie etwa Hanoi eine große Anziehungskraft auf die Gäste aus. Der Kieler Reiseveranstalter nennt fünf Gründe, warum sich ein Besuch der vietnamesischen Hauptstadt lohnt.

Erstens:  die traditionelle Altstadt Hanois 

Das Herzstück der Metropole findet sich im historischen Stadtkern. Am besten entdeckt man das Alte Viertel der Handwerker umweltfreundlich zu Fuß und mit Elektroautos. Durch schmale Gassen und Straßen drängen sich Mopeds und Autos, vorbei an den vielen kleinen Restaurants, Läden, Cafés und Straßenhändlern. Hier bietet sich reichlich Gelegenheit, die vietnamesische Küche kennenzulernen und Souvenirs einzukaufen.

Lukasz Saczek

Zweitens: Auf den Spuren des Ho Chi Minh wandeln

Direkt am Ba-Dinh-Platz liegt das Ho Chi Minh-Mausoleum, in dem sich die sterblichen Überreste des Revolutionärs Ho Chi Minh befinden. Die Einheimischen verehren ihn noch heute zutiefst: Sein unermüdlicher Kampf für die Unabhängigkeit Vietnams brachte ihm den Status als Nationalhelden namens Onkel Ho ein. Er starb 1969; seit 1975 liegt sein Leichnam für Besucher sichtbar in einem gläsernen Sarkophag.

Drittens: Die Inselwelt der Halong-Bucht 

Die Halong-Bucht liegt südöstlich von Hanoi, etwa drei Stunden mit dem Bus entfernt. Die Unesco erklärte sie 1994 zur Welterbestätte. Gäste erkunden die mystische Inselwelt am besten bei einem Tagesausflug. Mit einer Dschunke schippern Reisende vorbei an den rund 2.000 Inselchen und zerklüfteten Kalksteinen, die einst ein Drache erschaffen haben soll. Wer mag, spricht die einheimischen Fischerfamilien an und lässt sich mehr über die Legende erzählen.

Fre Sonneveld

Viertens: Das Wasserpuppentheater

Hanoi ist weltweit bekannt für sein traditionelles Wasserpuppentheater. Das größte befindet sich am Ufer des Hoan-Kiem-Sees und darf bei einem Besuch der vietnamesischen Hauptstadt nicht fehlen. Hinter den Kulissen agieren mehrere Puppenspieler und sorgen dafür, dass die beleuchteten Puppen auf dem Wasser tanzen. Begleitet von Orchestermusik zeigen sie in einem lebhaften Schauspiel Geschichten aus längst vergangenen Zeiten.

Hanoi Photography/Shutterstock.com

Fünftens: Legenden am »See des zurückgegebenen Schwertes« 

Der Hoan-Kiem-See heißt übersetzt »See des zurückgegebenen Schwertes«. Was der Name und der Schildkrötenturm auf dem See zu bedeuten haben, lassen sich Gäste am besten von ihrem Reiseleiter erklären. Der See liegt mitten im Zentrum und trennt die Altstadt Hanois vom einstigen französischen Kolonialviertel. Die Menschen schätzen die friedliche Atmosphäre am See: Viele gehen hier spazieren, treffen sich zur Gymnastik oder genießen die Stimmung und den Blick auf das Wasser.

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