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Ab Donnerstag (12. März) läuft in der ARD-Mediathek die dreiteilige Doku-Serie »Tödlicher Himalaya«. Damit du dir ordentlich Hintergrundwissen draufschaffen kannst, liefern wir hier die wichtigsten Infos zum höchsten Gebirge der Welt. Los geht’s.

1. Wo liegt der Himalaya und durch welche Länder verläuft er?

Der Himalaya ist das höchste Gebirge der Erde und erstreckt sich über rund 2.400 Kilometer in Asien. Er bildet eine natürliche Grenze zwischen dem indischen Subkontinent und dem tibetischen Hochland. Das Gebirge verläuft durch fünf Länder: Indien, Nepal, Bhutan, China (Tibet) und Pakistan.

In dieser riesigen Region leben Millionen Menschen in Bergtälern und Hochlandlandschaften. Neben den gewaltigen Gipfeln prägen Gletscher, tiefe Schluchten und große Flüsse wie der Ganges und der Indus die Landschaft. Für Reisende sind vor allem Nepal, Ladakh in Indien und Bhutan beliebte Ausgangspunkte für Touren in den Himalaya.

2. Welcher Berg im Himalaya ist der höchste?

In dem Gebirge befinden sich die höchsten Berge der Welt. Viele Gipfel ragen hier über 7.000 oder sogar 8.000 Meter hinaus. Der höchste und bekannteste ist der Mount Everest mit einer Höhe von 8.849 Metern über dem Meeresspiegel.

Die extremen Höhen entstehen durch die Kollision der indischen und der eurasischen Kontinentalplatte, die bis heute anhält. Dadurch hebt sich das Gebirge jedes Jahr minimal weiter an. Für Bergsteiger gelten diese Höhen als eine der größten Herausforderungen der Welt.

Bergsteiger auf dem Weg zum Gipfel des Mount Everest.

Foto: Vixit/Shutterstock.com

3. Wann ist die beste Reisezeit für den Himalaya?

Die beste Reisezeit für den Himalaya hängt von der Region ab, liegt aber meist im Frühjahr und Herbst. Besonders beliebt sind die Monate März bis Mai sowie September bis November. In diesen Zeiten ist das Wetter stabiler und die Sicht auf die Gipfel besonders klar.

Der Sommer wird in vielen Teilen des Himalaya-Gebirges vom Monsun geprägt, der starke Regenfälle bringt. Im Winter können extreme Kälte und Schnee viele Wege unpassierbar machen. Trekkingtouren und Bergwanderungen sind daher vor allem im Frühling und im Herbst am angenehmsten.

4. Welche Trekkingtouren im Himalaya-Gebirge sind die schönsten?

Zu den bekanntesten Trekkingrouten im Himalaya gehören der Everest Base Camp Trek und der Annapurna Circuit in Nepal. Beide bieten spektakuläre Ausblicke auf einige der höchsten Berge der Erde. Ebenfalls beliebt ist das Markha Valley Trek in Ladakh im Norden Indiens.

Viele Touren führen durch abgelegene Dörfer, buddhistische Klöster und beeindruckende Hochgebirgslandschaften. Die Routen unterscheiden sich stark in Länge und Schwierigkeitsgrad. Dadurch gibt es sowohl anspruchsvolle Expeditionen als auch kürzere Trekkingtouren für weniger erfahrene Wanderer.

Ein Mann wandert im Himalaya-Gebirge.

Foto: Olga Danylenko/Shutterstock.com

5. Ist eine Reise in den Himalaya gefährlich (Höhenkrankheit & Risiken)?

Eine Reise in den Himalaya ist grundsätzlich sicher, wenn sie gut vorbereitet ist. Die größte Herausforderung stellt für viele Reisende die Höhenkrankheit dar, die bei großen Höhen auftreten kann. Deshalb ist es wichtig, langsam aufzusteigen und dem Körper Zeit zur Anpassung zu geben. Auch Wetterumschwünge können im Hochgebirge plötzlich auftreten. Wer mit erfahrenen Guides reist und sich gut vorbereitet, reduziert viele Risiken deutlich. Für Trekkingtouren sind zudem eine gute körperliche Fitness und passende Ausrüstung wichtig.

6. Kann man den Mount Everest als Tourist besuchen?

Den Mount Everest selbst zu besteigen ist nur erfahrenen Bergsteigern mit Expedition möglich. Dennoch können auch normale Reisende den höchsten Berg der Welt aus nächster Nähe erleben. In Nepal führt eine berühmte Trekkingroute zum Everest Base Camp auf etwa 5.364 Metern Höhe. Diese mehrtägige Wanderung gehört zu den bekanntesten Trekkingtouren der Welt. Alternativ bieten sich auch Aussichtspunkte oder Rundflüge über den Himalaya an. So können Besucher den Everest sehen, ohne selbst eine Expedition zu unternehmen.