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Der Himmel, die Morgensonne, die unfassbare Natur – genau deshalb reisen wir nach Kenia. Aber dieses wunderbare Ökosystem wird zunehmend fragil, vor allem durch Menschenhand. Flora und Fauna leiden unter dem Klimawandel sowie der Beschneidung des Lebensraumes. Ein Wettrennen um die besten Nahrungsgründe hat begonnen. Trotzdem gibt es bei all dem Schatten auch viel Licht. Zu Besuch am Mount Kenya.

Der Sonnenaufgang ist magisch. Ich blicke in die Ferne, hinter mir der große Mount Kenya, vor mir öffnet sich die Hochebene von Jewa. Der Horizont scheint noch ein wenig gedankenverloren zu sein in seinen Grau- und Blautönen, während sich davor ein wahres Lichtermeer aus Ocker, Gelb, Rot und Braun auftut, das sekündlich an Intensität gewinnt und so wunderbar kontrastiert mit dem weiß-blauen Himmel, der, je nach Geografie, Höhen- und Wetterlage, manchmal rasend schnell in dunkelgraue Gewittervorboten umschlagen kann. Dann fällt der heiß ersehnte Regen. Lebenselixier und immerwährendes Ziel der Tiere auf ihrer Suche nach Gras. Wo Gras wächst, da gibt es Leben – nicht nur für die Grasfresser, sondern auch für jene, die die Grasfresser selbst zum Überleben brauchen. Der Wind und die unzähligen verschiedenen Vogelarten geben den Sound Kenias vor. Hunderte Melodien, beruhigende Rhythmen, dann ein Stakkato gefolgt von Stille. Alles scheint in einem einzigen Augenblick vereint zu sein.

Savanne in Kenia

Andreas Dauerer

Löwengejaule in der Nacht

Ob ich es denn auch gehört hätte heute früh, fragt der Mann in gestochenem British English und reißt mich aus meinen Gedanken. Ja, was denn? Heute morgen, gegen halb fünf? Ich überlege kurz. Dieses undefinierbare Jaulen und Schnauben? Doch, das habe ich natürlich durch mein nur halb geschlossenes Zelt gehört. Toll, diese Löwen, oder? Ian Craig grinst breit, fast wie ein kleiner Junge sieht er aus in seinen Shorts, dem Khakihemd und seinen geliebten Converse All Stars, die er offenbar in allen nur erdenklichen Farben zu besitzen scheint. Wenn nicht gerade die Prinzen William oder Harry nebst Gefolge in sein Conservancy kommen, nimmt er sich gerne Zeit, um sich seinem Lieblingsthema zu widmen und ausgiebig davon zu erzählen: dem Schutz von Land und Tieren unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung.

Ian Craig von der Lewa Wildlife Conservancy

Andreas Dauerer

Die Jewa Wildlife Conservancy

Der Mitte 60-Jährige weiß nämlich ganz genau, wo- von er spricht. Das Jewa Wildlife Conservancy ist nicht nur »sein Baby«, das er mit auf- und, noch viel wichtiger, auch ausgebaut hat. Es ist seine Heimat. Das Land, aus dem das Jewa Conservancy hervorging, wurde seinem Großvater einst von der englischen Krone für dessen Kriegsdienste überlassen. War es in den 1920er-Jahren vor allem noch der Ackerbau, wurden die über 16.000 Hektar Mitte der 1940er-Jahre zur Rinderfarm umfunktioniert. Ians Mutter Delia war es aber, die auf einen Vorschlag von Umweltschützerin Anna Merz 1983 hin mehr als zweitausend Hektar für ein geschütztes Nashornterritorium abtrat.

Die Bestände von Spitzmaulnashörnern waren landesweit insbesondere durch Wilderei binnen zwei Jahrzehnten von 20.000 auf gerade einmal 350 Tiere geschrumpft. In Jewa waren es damals noch 15 Exemplare. Ian Craig war federführend, wenn es darum ging, die Nashörner aufzuspüren, mit dem Flieger nach Jewa zu überführen, sie medizinisch untersuchen zu lassen, damit sie sich in ihrem neuen streng geschützten Habitat erholen und auch Nachwuchs bekommen können. Der Rest ist Geschichte.

Flugzeug in der Savanne von Kenia

Andreas Dauerer

Zum Schutz der Nashörner

Das Projekt war so erfolgreich, dass Nashörner wieder in andere Schutzgebiete ausgesiedelt werden konnten. Nachdem Ian bei einer Wanderung mit einem Freund unmittelbar Zeuge wurde, wie eine Herde Elefanten wegen ihres Elfenbeins massakriert wurde, entschloss er sich, das ganze Farmland als privates Naturschutzgebiet umzuwidmen – das war der Startschuss für das Jewa Wildlife Conservancy. Weil ihm immer bewusst war, dass Naturschutz nur mit den Locals funktionieren kann, legte er von Anfang an das Augenmerk darauf, die Bewohner einzubeziehen.

Viele davon arbeiten direkt oder mittelbar im 2004 gegründeten Northern Rangeland Trust, kurz NRT. Ein Verbund aus mittlerweile 43 verschiedenen privaten Naturschutzgebieten in Kenias Norden, die sich gegenseitig bei der Überwachung und Gebietssicherung unterstützen – und von der lokalen Bevölkerung geführt werden. Nur so konnte eine Akzeptanz geschaffen werden, weil die ehemaligen Nomaden auf diese Weise wieder eine Lebensgrundlage jenseits ihres alten Lebens erhalten, das heute aufgrund der Landzerstückelung nur schwerlich möglich ist. Der NRT hat eine Gesundheitsinfrastruktur sowie eine Reihe von Schulen geschaffen. Damit erhalten die Menschen die Chance auf eine Ausbildung, die ein an die veränderten Rahmenbedingungen angepasstes Leben ermöglicht.

Massai in Kenya lacht in die Kamera

Andreas Dauerer

Auf der Suche nach den Tieren

Wir sind mittlerweile an dem kleinen Lewa Airstrip angekommen. Ian möchte mir ein Nashorn aus der Nähe zeigen, das besendert ist und somit getrackt werden kann. Mit einer winzigen Zweisitzermaschine machen wir uns auf den Weg ins benachbarte Sera Conservancy. Dorthin wurden 2015 einige Spitzmaulnashörner ausgewildert. Die Sender helfen uns, ihre Routen nachzuvollziehen, erklärt Ian. Sie dienen aber auch ihrem Schutz, weil wir immer wissen, wo sie sind.

Beim Anlassen des knallgelben Miniflugzeugs wird mir kurz mulmig. Klingt ein bisschen nach altem Rasenmäher. Ian aber lacht meine Bedenken weg. Er fliegt, seit er denken kann, und hatte die Pilotenlizenz noch vor dem Autoführerschein. Der Mann weiß also, was er tut, und ehe ich überhaupt an irgendetwas zweifeln kann, sind wir schon oben in der Luft. An Bergkuppen entlang über das Hochland. Steppe, Gras, Sträucher, Bäume. Eine Elefantenmama mit ihrem Kalb, Giraffen, Kamele, Grevyzebras. Die Grevys sind stark bedroht, ihr Bestand konnte sich in Lewa aber ebenfalls gut erholen. Ihre berühmten Linien sind dichter, die Beine kürzer und der Körper gedrungener als bei anderen Zebraarten. Sie fressen überwiegend »saures« Gras und regen damit weiteres Graswachstum an.

Elefanten in Kenia

Andreas Dauerer

Die Architekten der Savanne

So ist jedes Tier auch immer ein Landschaftsarchitekt. Die Nashörner fressen Steppengras, aus den Resten ihres Dungs ernähren sich wiederum andere Lebewesen und er regt weitere Pflanzen zum Wachsen an. Ähnlich die Elefanten, die auch mal Bäume entwurzeln und Platz für Neues schaffen. Geier fressen das Aas und sorgen mit ihren robusten Mägen dafür, dass Krankheitserreger sich nicht verbreiten. Weil die Geier aber keine gute Lobby haben, müssen auch sie um ihren Fortbestand fürchten. Einige Arten haben bis zu 95 Prozent an ihrer Ausbreitung eingebüßt. Keine schönen Aussichten.

Es geht über winzige Bauernsiedlungen. Vor allem die Formen ihrer Unterstände für Ziegen und Schafe bleiben im Gedächtnis. Jede Ethnie baut die Unterschlüpfe aus den stacheligen Zweigen anders. Mal rund, mal eckig, mal polygonal, mal eine Mischung aus allem. Nachts halten die dicht zusammengeflochtenen Buschmauern Löwen, Hyänen oder Leoparden ab.

Löwe in Kenia

Andreas Dauerer

Die Probleme mit den Wilderern

Dann setzen wir auch schon auf einer Staubpiste auf. Mittendrin im Nirgendwo und trotzdem werden wir er- wartet. Ein Jeep und Männer in Uniform mit Gewehren. Sie gehören zur Anti-Wilderer-Einheit, die Ian hier Anfang der 2000er-Jahre einsetzte, also mitten in der größten Wildereikrise des Landes. Zunächst begann er, Wilderer abzuwerben. Dazu musste er viel Aufklärungsarbeit leisten, dass ein lebender Elefant, ein lebendes Nashorn, ein lebender Löwe auf Dauer mehr wert ist als einer, der nur als Trophäe, des Elfenbeins oder Horns wegen, tot zurückgelassen wird. Auch eine Menge Geld muss er investieren, denn der Unterhalt der Einheiten ist nicht billig.

Immerhin: Durch das weltweite Verbot des Elfenbeinhandels ist dieser Markt zum Erliegen gekommen. Leider ebbt die Nachfrage nach Horn noch nicht merklich ab, weshalb die Tiere auch in Sera streng überwacht werden. 30.000 US-Dollar bekommt ein Wilderer für ein Kilo Horn. Verkauft wird es auf dem Schwarzmarkt für das Doppelte. Wenn man bedenkt, dass das Horn eines Rhinozeros zwischen drei und vier Kilo auf die Waage bringt, ist klar, dass ein Nashornleben für manche womöglich nicht mehr ganz so viel wert ist. Und noch seltsamer: Der Mythos, ein Nashorn würde die männliche Potenz steigern, ist schwer zu beseitigen. Dabei ist das Horn aus Keratin, dem gleichen Material wie unsere Fingernägel. Wir könnten also auch einfach an den Fingernägeln lutschen und hätten keinen anderen Effekt erzielt. Der Mensch ist dann doch wohl das seltsamste Lebewesen.

Nashörner in Kenia in den Conservancies

Andreas Dauerer

Mit Gewehren bewacht

Erst einmal wollen wir aber eines der Spitzmaulnashörner finden. Wo ist es denn? Einer der Männer in Uniform zückt ein Handy und zeigt die letzte Sichtung vor drei Stunden. Die Sender übermitteln nur zweimal am Tag den genauen Ort. Aber sie hätten es schon bei der Anfahrt hierher gesehen. Für ein paar Minuten geht es mit dem Jeep in Richtung Südwesten. Schotterpiste. Staub. Sengende Hitze. Dann steigen wir aus. Ein Guide mit Waffe ist schon vorausgegangen, wir folgen. An- fang des Jahres hatte Ian selbst einen Unfall mit einem Nashorn, wie er anmerkt. »Ich hatte zwar eine Waffe dabei, aber ich wollte nicht schießen.« Als das Nashorn ihn bemerkte, war es so erschrocken, dass es direkt zum Angriff überging. »Es hat mich an der Seite erwischt, ein bisschen Blut am Kopf, aber sonst alles in Ordnung. Anschließend bin ich liegen geblieben und das Tier ist irgendwann weggegangen«, erzählt Ian weiter.

Mann bewacht Nashorn

Andreas Dauerer

Wunderbare Aussichten für eine Schnitzeljagd nach einem Nashorn, das neben dicken Hörnern auch noch ein Körpergewicht von über einer Tonne hat. Ian lächelt. »Also, wenn tatsächlich ein Nashorn auf dich zuläuft, auf den Boden legen oder auf einen Baum klettern.« Meine Gedanken gehen natürlich ein bisschen weiter, denn in Sera gibt es nicht nur Nashörner, sondern auch Elefanten, Löwen, Affen, Büffel, Leoparden – auf einem Baum ist man vielleicht vor einem Rhino sicher, aber der Rest? Ich wische die Gedanken weg. Ians Lächeln beruhigt mich. Leise schleichen wir weiter. Ian zeigt mir Gras, das aussieht, als wäre es verdorrt. Er bricht es auf und siehe da, es ist grün. Bestes Nashornfutter.

Kenia kämpft um seine Tiere

Schließlich winkt uns der Mann mit der Waffe zu sich. Wir lugen um einen Busch in die Richtung seines Fingers. Etwa 40 Meter entfernt steht das Nashorn. Es guckt in unsere Richtung. Ein bisschen nervös, aber majestätisch und in jedem Nahkampf deutlich überlegen. Die Freude währt nur kurz, schon hat es sich abgewendet und verschwindet zwischen den Büschen. Natürlich hatte es uns längst bemerkt. Ein Nashorn sieht zwar extrem schlecht, aber die beiden Vögel auf dem Rücken, Madenhacker, um genau zu sein, haben ihm lange vorher signalisiert, dass hier etwas im Anmarsch ist, das so gar nicht in die Umgebung passt. Obwohl ich mich gerade wirklich nicht danach fühle, sind es leider immer wieder wir Menschen, die die größte Gefahr für die Tiere darstellen. Zwischen 1977 und 2016 hat allein Kenia fast 70 Prozent seiner Tierwelt verloren. Landdruck, Dürren, Abschuss, Abschneiden von Lebenswegen. Daran merkt man auch, wie wichtig solche Naturschutzprojekte sind, um einem globalen Tierverschwinden zumindest etwas entgegenzusetzen.

Savanne in Kenia von oben

Andreas Dauerer

Tierschutz mit Leidenschaft

Natürlich werde der Landdruck bleiben, sagt Ian. Auch gegen den Klimawandel könne man nur bedingt etwas machen. Allerdings wird im Jewa Research Center daran geforscht, nachweisbar zu machen, wie viel Kilo CO2 tatsächlich in der Natur vor Ort gebunden werden kann. So wäre der Ablasshandel der westlichen Welt in Form von CO2-Kompensationszahlungen zumindest nachvollziehbarer. Und selbstverständlich trägt jeder so generierte Dollar dazu bei, dass sich Kenia als Land weiterentwickeln kann, darf und muss. Die Wilderei haben sie durch die Einheiten sehr gut in den Griff bekommen. Den Männern wird jedoch viel abverlangt. Insgesamt sind es sieben Einheitenà 24 Personen, die sich darum kümmern, dass kein Tier von Wilderern abgeschossen wird.

Zwei Einheiten bleiben stationär im Camp, das ein bisschen wie ein Militärcamp aussieht. Ein paar Hütten mit Matratzen als Schlafplatz, offene Küche, Büros, Lagerräume. Mit karg wäre das Ganze noch sehr nett beschrieben. Die anderen fünf Einheiten sind nonstop in den Conservancies unterwegs. Mit Fahrzeugen oder zu Fuß, sie schlafen in Zelten, suchen mit Drohnen die Umgebung ab und zählen so auch immer wieder die Tiere. Es ist eine wahnsinnige Hingabe, mit der die Männer ihre Schichten abreißen. Drei bis vier Wochen, dann kurz Pause – ein geregeltes Familienleben ist quasi unmöglich. Der Lohn? In Jewa wurde seit 2001 kein einziges Tier mehr von Wilderern getötet.

Naturschützer in Kenia

Andreas Dauerer

Die letzten beiden Breitmaulnashörner

Doch wie weit wir es bereits auf die Spitze getrieben haben, dafür stehen stellvertretend Najin und Fatu in Ol Pajeta, einem weiteren Naturschutzgebiet, das über den NRT verwaltet wird. Es sind Mutter und Tochter, Nördliche Breitmaulnashörner, die letzten ihrer Art. Zwei Tiere, mehr nicht. Wenn man sie aus der Nähe betrachtet, wirken die Kolosse fast friedlich. Nähern sie sich zu neugierig der kleinen Besuchergruppe, dann schreiten die Wärter in Grün mit vielen »Schs« und Schnauben direkt ein. Am Ende sind sie immer noch wilde Tiere, rund um die Uhr beschützt und bewacht.

Hier soll nun die Wissenschaft dafür sorgen, dass das Nördliche Breitmaulnashorn nicht ausstirbt. Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut, eine weltweite Koryphäe auf dem Gebiet der Fortpflanzung, ist seit geraumer Zeit dabei, einen Reproduktionsprozess in Gang zu setzen. Die Eizellen kommen von Fatu, das gefrorene Sperma von einem bereits verstorbenen Männchen und die künstlich befruchtete Eizelle soll dann einem Südlichen Breitmaulnashorn eingepflanzt werden. Denn weder Mutter noch Tochter haben die physische Konstitution, ein Junges auszutragen. Es ist traurig, dass wir es so versuchen müssen, sagt Hildebrandt, der sich auch bewusst ist, dass die Hormonbehandlung für Fatu eine Belastung darstellt. Dadurch sei jedoch ihr Tumor am Hinterleib zurückgegangen. Immerhin ein Trost.

Nashorn am Trinknapf

Andreas Dauerer

Tierschutz: Was ist sinnvoll?

Aber wenn man die Sache weiter durchdenkt, kommen unweigerlich Fragen auf, ob das alles sinnvoll ist. Nicht lieber doch ein verwaistes Elefantenbaby sterben lassen? Oder das Nashorn? Oder die Löwen? Es stimmt schon, die Natur nimmt sich auch diesen Dingen an. Survival of the fittest. Allerdings tragen wir gewaltig Schuld daran, dass dieses Gesetz immer mehr außer Kraft getreten ist. Aber wenn die natürlichen Landschaftsarchitekten nicht mehr arbeiten können, stirbt der Kreislauf. Es ist wie bei einer geschichteten Steinmauer. Wenn man zu viele Stücke herausnimmt, bricht sie irgendwann ein. Hildebrandt hingegen ist sehr optimistisch, dass es bald mit einer erfolgreichen Embryonen-Einpflanzung klappt. Vielleicht lässt sich so ein Stein zurücklegen.

Giraffe in der Savanne in Afrika

Andreas Dauerer

Wir sind wieder zurück in Jewa. Game Drive heißen die Safaris auf Englisch. Früh am Morgen und in der Dämmerung sind die meisten Tiere zu sehen. Büffel, Nashörner, drei Löwenmännchen, die im Gras dösen, Grevyzebras, Giraffen, Affen und eine Landschaft, die so friedlich scheint. Manchmal fahren Touristen in ihren grünen Jeeps vorbei. Alle freuen sich, eine Tierwelt zu sehen, die auf den ersten Blick intakt ist. Insgeheim hoffe ich, dass auch ihnen genau erzählt wird, wie es um all das bestellt ist. Kein Selbstläufer, harte Arbeit. Nicht nur hier, sondern überall auf der Welt. Eine kleine Herde Elefanten kommt zum Wasserloch, sie bespritzen sich mit Schlammwasser, während eine versprengte Hyäne ehrfürchtig von dannen zieht. Für den Moment ein afrikanisches Idyll. Fragil und doch herzerwärmend.

Zebras in Kenya in den Conservancies

Andreas Dauerer

Mehr Infos zu Kenia und den Conservancies

Tägliche Flüge von Frankfurt a. M. nach Nairobi mit der Lufthansa. Alternative mit Qatar Airways via Doha.

Eine Übersicht der einzelnen Conservancies und die Aufgaben erhält man über die offizielle Seite des Northern Rangeland Trust.

Natürlich unterhalten sowohl das Lewa Wildlife als auch das Ol Pajeta Conservancy ihre eigenen Internetseiten. Hier wird man nicht nur uüber alle Aktivitäten in Sachen Naturschutz fündig, sondern gelangt auch zu den teilweise sehr luxuriösen Lodges für das perfekte Afrika-Feeling.

Fotograf Andreas Dauerer

Andreas Dauerer