Neben dem prachtvollen Dom hat Mailand als zweitgrößte Stadt Italiens noch vieles mehr zu bieten. Ausflüge zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt machen den Trip unvergesslich.

Eine der größten Kirchen des Christentums – der Mailänder Dom

Knapp 630 Jahre ist es her, als der Grundstein für den Mailänder Dom gelegt wurde. Heute ist das Meisterwerk lombardischer Gotik mit seinen fast 12.000 Quadratmetern flächenmäßig der drittgrößte Dom der Welt. Besonders beeindruckend: der Vierungsturm, der von einer vergoldeten Marienstatue namens „La Madonnina” geschmückt wird. Auch die rund 3.500 Figuren, die das Dach zieren, und die farbenprächtigen, hohen Glasfenster stehen für sich. Nach einem Rundgang empfiehlt sich noch ein Ausflug aufs Dach. Von dort oben haben Besucher einen wunderschönen Blick auf die Mailänder Innenstadt und natürlich auf die Domarchitektur selbst.

Oper der Superlative – die Scala

Mit Uraufführungen von Rossini-, Verdi- oder Puccini-Opern gelangte die Scala zu Weltruhm. Nicht umsonst ist das Opernhaus an der Piazza della Scala heute die Sehenswürdigkeit Nummer Eins in Mailand. Die symbolische Bedeutung der Scala wurde besonders nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg deutlich: Noch bevor Wohnhäuser, Krankenstationen und andere öffentliche Einrichtungen aufgebaut wurden, widmete sich die Stadt dem Opernhaus. Schon 1946 wurde die Scala wiedereröffnet und begrüßt heute Liebhaber klassischer Musik wie in vergangenen Jahrhunderten.

Leonardos Meisterwerk – das Abendmahl

Wer das berühmte Abendmahl von Leonardo da Vinci einmal aus der Nähe betrachten möchte, muss ins Dominikanerkloster von Santa Maria delle Grazie. Nach einer Voranmeldung können Besucher das legendäre Kunstwerk, das Ende des 15. Jahrhunderts entstanden ist, bestaunen. Das über vier Meter hohe und neun Meter breite Gemälde gilt als Meilenstein der Kunstgeschichte. Neben dem Abendmahl hat das Kloster allerdings noch weitaus mehr zu bieten. Der italienische Baumeister Bramante erschuf mit Santa Maria delle Grazie ein Bauwerk im schönsten Renaissancestil. Besonders der Kreuzgang ist eine Oase der Ruhe in der sonst so hektischen Modemetropole.

Shoppen, Stöbern, Genießen – das Navigli-Viertel

Was viele nicht wissen: Ab dem frühen Mittelalter war Mailand nicht nur Handelszentrum, sondern auch der Knotenpunkt eines Netzes aus befahrbaren Wasserstraßen (auf Italienisch „navigli”). Die meisten Kanäle, die einst die Stadt durchzogen, wurden inzwischen zugeschüttet und dienen heute als Straßen. Erhalten blieben aber immerhin der Naviglio Grande, der Naviglio Pavese und das Hafenbecken Darsena. Das Navigli-Viertel befindet sich abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten, gilt aber mittlerweile als Zentrum origineller Geschäfte, Cafés und Restaurants. Tagsüber ein Spaziergang entlang der Kanäle, nachts ein Besuch im Jazzlokal oder in einer Weinbar – Das Navigli-Viertel ist einer der Mailänder Hot Spots.

Abstecher in die Kaffee-Rösterei – die Torrefazioni

Kurze Pause vom Sightseeing gefällig? Dann nichts wie ab in eine der Torrefazioni. Dabei handelt es sich um Geschäfte, in denen man hausgerösteten Kaffee kaufen kann. In den meisten der netten, kleinen Läden herrscht eine nostalgische Atmosphäre. Den Kaffee trinkt man am Tresen, dazu vielleicht noch ein Croissant oder ein kleines Gebäckstück – perfetto! Wem der Kaffee geschmeckt hat, kann ihn üblicherweise gleich vor Ort kaufen und auch rösten lassen. Tee-, Schokoladen- und Gebäckliebhaber kommen hier auch auf ihre Kosten.

Ruheoase in der Metropole – der Botanische Garten in Brera

Das Designviertel Brera und die Pinacoteca di Brera, ein Museum für mittelalterliche und moderne Kunst, stehen auf der Liste der Sehenswürdigkeiten Mailands meistens weit oben. Dort waren schon viele, aber nur wenige kennen den Botanischen Garten des alten Viertels. Ein ruhiger Ort mit viel Grün, versteckt in den verwinkelten Gassen. Sogar Goethe soll hier schon unter dem Gingko-Baum gesessen und nach Inspiration gesucht haben. Entlang der Accademia delle Belle Arti oder der Via Fiori Oscuri gelangen Besucher zum Palazzo Brera. Auf einem schmalen Pfad geht es dann direkt in den Garten.

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