Salvador ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Bahia – und das Einfallstor für viele Touristen, die den Nordosten des riesigen Landes entdecken möchten. In der Stadt locken die koloniale Altstadt, eine kilometerlange Küste und Bahia-Küche vom Feinsten. Gefeiert wird auch gern. Zeit für eine Orientierung. Unser Reise-Guide für die Stadt Salvador.

Anreise. Die Zahl der europäischen Airlines, die nonstop nach Salvador fliegen, hält sich in Grenzen – bei den meisten Fluggesellschaften müsst ihr via São Paulo und Rio de Janeiro Kurs auf Salvador nehmen. Das kostet unnötig Flugzeit. Daher besser eine Airline nehmen, die ohne Umschweife Kurs auf Salvador nimmt. Bei der portugiesischen Airline TAP ist das der Fall. Die Fluggesellschaft fliegt im Winter von vielen deutschen Airports über Lissabon nach Salvador (Abflug in Lissabon um 16:40 Uhr, Flugzeit 8:35 Stunden, Ankunft 22:05 Uhr in Salvador). Zurück geht es in Salvador um 23:50 Uhr (Ankunft 10:50 Uhr in Lissabon am Folgetag). Der Flug ist in der Econmy Class ab rund 600 Euro zu haben, in der Business Class ab rund 2.500 Euro.

Salvador da Bahia aus der Vogelperspektive

Frank Störbrauck

Ankunft am Flughafen und Fahrt in die Innenstadt

Flughafen. Der Flughafen »Salvador-Deputado Luís Eduardo Magalhães International Airport« liegt rund 25 Kilometer nordöstlich der Innenstadt. Der Flughafen ist okay. Er ist für die Größe der Stadt relativ klein, was aber natürlich auch seine Vorteile hat. W-Lan gibt’s umsonst, ihr müsst euch dafür nur kurz mit eurer E-Mail-Adresse registrieren. Rauchen dürft ihr im ganzen Flughafen nicht.

Auf der Abflugebene gibt’s einige Souvenir- und Mode-Shops, Cafés und sogar eine kleine Food-Meile. Die Preise sind akzeptabel. Seid ihr allerdings auf einem Sparfuchs-Trip, solltet ihr euch eine Etage nach unten begeben, zur Ankunftsebene. Dort nehmt ihr den Ausgang ganz links, überquert die Straße – und schon findet ihr vier bis fünf Imbiss-Buden mit Tischen und Stühlen vor. Hier könnt ihr für deutlich weniger Geld essen und trinken.

In die Stadt. Am besten fahrt ihr mit der nagelneuen Metro in die Innenstadt – eine ziemliche Rarität in Brasilien! Aber Achtung: Vom Flughafen kommt ihr nicht direkt zu Fuß zur Metro-Station. Von der Ankunftsebene aus pendelt alle 10 Minuten ein Bus zwischen dem Flughafen und der Metro-Station. Der Bus benötigt 7-12 Minuten für eine Fahrt. Die Fahrt von der Metro-Station am Airport bis in die Innenstadt kostet 3,70 Real (0,76 Euro, Stand: September 2018) und dauert rund 30 Minuten. Gezahlt wird nicht im Bus, sondern in der Metro-Station. Wollt ihr bis ins Zentrum Salvadors fahren (Station Lapa), müsst ihr an der Station »Acceso Norte« von der Linie 2 in die Linie 1 umsteigen.

Metro-Bahn in Salvador

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Habt ihr keine Lust auf die Metrofahrt, könnt ihr auch mit öffentlichen Bussen, Taxen, privaten Fahrdiensten oder mit Uber in die Stadt fahren. Ein kurzes Wort zu Uber: Einmal davon abgesehen, was man persönlich von dem Geschäftsmodell Uber hält, wir können euch die App für euren Aufenthalt in Brasilien nur wärmstens empfehlen. Es gibt viele Fahrer und ihr kommt sicher und sehr günstig an euer Ziel. Eine Fahrt vom Flughafen in die Stadt kostet zum Beispiel mit Uber – je nach Verkehr – rund 40 Real (ca. 8,50 Euro). Für ein Taxi zahlt ihr rund 70 Real (ca. 15 Euro) und für einen Chauffeur bei einem Privatanbieter gar rund 300 Real (ca. 60 Euro).

Das ganze Jahr über tropisches Klima

Währung. Die brasilianische Währung ist der Real. Der hat in den letzten zwei Jahren massiv an Wert verloren – gut für euch, denn Brasilien ist für Touristen nun ziemlich billig geworden. Für einen Euro gibt es aktuell 4,86 Real (Stand: September 2018).

Klima und Reisezeit. In Salvador ist es das ganze Jahr über tropisch warm. Die Temperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 22 und 30 Grad. Der meiste Regen fällt zwischen März und August, ziemlich trocken ist es dagegen von September bis Februar.

Handy-Nutzung: SIM-Karte in Brasilien kaufen

Handy. Die W-Lan-Abdeckung in Salvador ist okay – wenn oft auch nicht überragend schnell. In vielen Bars, Restaurants und natürlich Hotels könnt ihr via W-Lan online gehen. Die meisten Etablissements schützen ihr W-Lan-Netz mit einem Passwort. Das müsst ihr beim Personal erfragen.

Ist euch das zu umständlich oder wollt ihr ständig online sein, könnt ihr euch auch in Brasilien eine SIM-Karte besorgen. Die gibt es an vielen Kiosks und bei Verkäufern auf der Straße. Ihr zahlt dafür – je nach Mobilfunkanbieter – zwischen 10 und 30 Real. Erkundigt euch unbedingt vorher, wie viel MB oder gar GB ihr frei surfen könnt und für wie viele Tage das Angebot gilt. Das Problem allerdings: Wenn ihr die SIM-Karte eingelegt habt, wollen viele Mobilfunkanbieter eure brasilianische Steuernummer (CPF!) wissen! Dumm gelaufen! Man kann sie aber vorab in Deutschland bei der brasilianischen Botschaft oder beim Konsulat beantragen. Vor Ort in Brasilien geht das aber auch. Die CPF braucht ihr übrigens auch, wenn ihr in Brasilien bei einer Airline einen Flug buchen wollt!

SIM-Karten in Brasilien

Frank Störbrauck

Unterkunft. Eine zentral gelegene und komfortable Bleibe bietet euch das Vier-Sterne-Haus Wish Hotel de Bahia. Das Hotel bietet neben großzügigen Zimmern einen Spa, einen Outdoor-Swimming-Pool, ein großes Fitness-Studio und ein sehr gutes Frühstücksbuffet. Ein Zimmer ist für rund 300 Real zu haben (ca. 62 Euro). Av. Sete de Setembro, 1537 Salvador, Tel. 0055 (71) 3021-6720, reservas@wishhoteldabahia.com.

Wer lieber in der Altstadt Pelourinho untergebracht sein möchte, kann dies im Fera Palace Hotel tun. Okay, die Straße, in der sich das Hotel befindet, wirkt arg runtergekommen, nachts fast schon Slum-artig. Im Hotel merkt ihr davon aber nichts mehr, ganz im Gegenteil. Das neunstöckige Vier-Sterne-Haus ist liebevoll und stilvoll eingerichtet, die Zimmer fallen recht großzügig aus. Highlight des Hauses ist die Dachterrasse mit Bar, Swimmingpool und sensationellem Ausblick aufs Meer. Das Zimmer ist ab rund 100 Euro zu haben. R. Chile, 20 – Centro Histórico, Salvador, 40020-000.

Swimmingpool im Fera Palace Hotel in Salvador da Bahia

Frank Störbrauck

Luxus-Boutique-Hotel-Tipp: Villa Bahia

Wer es luxuriöser mag, sollte einen Blick auf die Villa Bahia werfen. Das Luxus-Boutiquehotel befindet sich mitten im historischen Zentrum von Salvador in zwei traditionellen Häusern im Kolonialstil. Das Hotel bietet euch ziemlich große Zimmer (zwischen 28 und 40 Quadratmetern), die Einrichtung ist mit viel Liebe zum Detail: Himmelbetten, breite Holzpaneelen, hohe Decken. Im Innenhof gibt es einen kleinen Swimmingpool. Chef des Hauses ist ein Franzose. Für eine Nacht zahlt ihr – je nach Saison – zwischen 120 und 200 Euro. Largo do Cruzeiro de Sao Francisco, n 16/18 Pelourinho, Salvador – BA, Tel. 00 55 (71) 3322 4271.

Essen und Trinken. Der größte Einfluss auf die Küche Bahias kommt aus – wen überrascht es angesichts der Vergangenheit der Stadt? – Afrika. Dabei dominieren vor allem drei Zutaten: Kokosmilch, afrikanische Paradieskörner (Pfeffer) und Azeite de Dendê, ein Palmen-Öl. Alle drei Zutaten finden sich im Moqueca wieder. So heißen die Gerichte, bei denen Fisch und Meeresfrüchte mit Paprika, Zwiebeln, Tomaten und Koriander gekocht werden. Die findet ihr auf sehr vielen Speisekarten in ganz Bahia – köstlich!

Moqueca

Frank Störbrauck

Als Beilage wird euch oft Reis und Maniok, ein südamerikanisches Wurzelgemüse, serviert. Sehr populär und typisch für Salvador sind auch Acarajé. Das sind frittierte Bohnenbällchen aus Augenbohnen.

Unbedingt probieren solltet ihr die »sucos«, die Säfte. Die gibt’s überall, in nahezu jedem Restaurant. Oft werden sie frisch gepresst, in allen möglichen Fruchtsaft-Mischungen: Melone, Orange, Limette, Papaya, Karotte oder Passionsfrucht – einfach himmlisch.

Caipirinha-Liebhaber können ebenfalls ordentlich zulangen. In jeder besseren Bar und in nahezu jedem Restaurant bekommt ihr Caipirinha für wenig Geld (ca. 12-15 Real, rund 2,50 Euro).

Restaurant-Tipps zum Schmausen in Bahia

Restaurants. Casa de Tereza, stilvoll und gemütlich eingerichtetes Restaurant im Party-Stadtteil Rio Vermelho, Bahia-Küche durch und durch, die Gerichte schmecken hervorragend, die Preise sind allerdings im oberen Segment angesiedelt. Rua Odilon Santos, 45, Rio Vermelho, Salvador – Bahia, Tel. 0055 (71) 3329-3016.

Essen in Bahia im Restaurant Casa de Tereza

Frank Störbrauck

Cuco Bistro, eines der besten Restaurants der Stadt, dazu ein Muss für alle, die in Pelourinho ihre Bleibe haben. Der Service ist exzellent, die Preise bewegen sich im mittleren Segment. Spezialisiert auf Meeresfrüchte, gegrilltes Fleisch und selbstgemachte Pasta. Tipp: unbedingt nach der englischsprachigen Speisekarte fragen, die gibt’s auf einem Tablet, mit Fotos der Gerichte! Wenn es warm genug ist, was sehr oft der Fall ist, kann man abends wunderbar auf der Terrasse sitzen und das Treiben beobachten. Largo do Cruzeiro de São Francisco 6, Centro Histórico, Salvador – BA, Tel. 00 55 (71) 3321-8722

Yemanjá, Restaurant im Stadtteil Armacao. Einfache Einrichtung, aber köstliche, traditionelle Küche, die unglaublich leckere Meeresfrüchte-Gerichte serviert. Auch sehr gut geeignet für einen Lunch. 4661, Av. Octávio Mangabeira – Armação, Salvador – BA, Brasilien, Tel. 0055 (71) 3461-9010

Must-see: Pelourinho und Leuchtturm Farol da Barra

Sehenswürdigkeiten. Grob gesagt gilt: Die meisten Attraktionen befinden sich in der Altstadt. Diese ist in zwei Abschnitte geteilt: Cidade Alta (Oberstadt) und Cidade Baixa (Unterstadt). Zentrale Anlaufpunkt für viele Besucher sind der Touristen-Hotspot Pelourinho in der Oberstadt und der Stadtteil Barra in der Unterstadt.

Im kopfsteingeplasterten Pelourinho findet ihr wunderschöne pastellfarbene Kolonialbauten, tolle Kirchen, Shops und entzückende Restaurants. Alles sehr schnuckelig.

Pelourinho in Salvador da Bahia

Frank Störbrauck

Herzstück des Pelourinhos ist die Barockkirche Igreja e Convento de São Francisco. In ihrem Inneren ist sie überbordend mit Blattgold ausgestattet. Auffallend sind die scheinbar unendlich vielen Engel- und Vögelfiguren. Schön ist auch der Innenhof des benachbarten Klosters, dessen Wände mit handbemalten Fliesen verziert sind. Sie zeigen Szenen und moralische Inschriften.

Wer in die Literaturgeschichte Bahias eintauchen möchte, dem sei ein Besuch der Fundação Casa de Jorge Amado (Largo de Pelourinho, 51) empfohlen. Dort erfahrt ihr viel über das Leben und das Werk des berühmtesten brasilianischen Schriftstellers Jorge Armado.

Weitere Highlights in Pelourinho sind der Elevador Lacerda – ein historischer Aufzug (seit 1873 in Betrieb), mit dem ihr 72 Meter runter in die Unterstadt fahren könnt.

Ein alternativer Weg, um in die Unterstadt zu kommen, ist die Fahrt mit der Plano Inclinado Gonçalves, der megasteilen Standseilbahn von 1874. Deren Eingang befindet sich am Ende des Praca da Sé, an den drei bunten Skulpturen.

Skulpturen am Plano Inclinado Gonçalves

Frank Störbrauck

Außerdem befinden sich im Pelourinho zahlreiche Tanz- und Capoeiraschulen. Empfehlenswert ist auch der Besuch eines Percussion-Kurses bei Bira Santos.

Ein weiteres Must-see in Salvador ist der Leuchtturm Farol da Barra. Auf der Rückseite des Leuchtturms könnt ihr runter zur Bucht klettern, ein wenig im Wasser planschen, chillen oder auch picknicken. Tipp: zum Sonnenuntergang vorbeischauen. Sehr romantisch.

Leuchtturm Farol da Barra in Salvador

Frank Störbrauck

Sicherheit: Augen auf!

Sicherheit. Das Thema Kriminalität spielt eine große Rolle in Brasilien. Leider eine viel zu große. Wer durch die Straßen läuft, stellt schnell fest, dass viele Häuser mit hohen Zäunen und Tür- und Fenstergittern geschützt sind. Die Polizei ist an vielen Touristen-Hotspots omnipräsent, vor allem im Pelourinho. Viele Geschäfte und Banken schützen sich durch Security-Personal.

Nun, was bedeutet das für euch? Paranoia vor einem Diebstahl oder gar einem Überfall ist ein schlechter Ratgeber. Und überflüssig. Der Autor dieser Zeilen war bereits viermal in Brasilien und ist oft allein durch die Städte gelaufen. Passiert ist nie etwas. Allerdings solltet ihr einige Sicherheitsvorkehrungen beherzigen. Dazu gehört:

… bucht euer Hotel an einem zentralen Ort. So müsst ihr abends oder nachts nicht durch die halbe Stadt laufen und dabei womöglich zweifelhafte Stadtteile durchqueren.

… lasst eure Wertsachen im Hotelsafe. Das betrifft ganz besonders den Reisepass und das Portemonnaie. Teure Uhren und Kameras nehmt ihr am besten gar nicht erst mit nach Brasilien. Wer das Handy abends oder nachts nicht unbedingt dabeihaben muss, sollte es ebenfalls im Hotelsafe lassen.

… vermeidet einsame Straßen und Gassen nach Einbruch der Dunkelheit. Das gilt besonders für die Viertel rund um den Pelourinho. Geht zur Not einen kleinen Umweg, wenn dieser über eine belebte Straße führt. Zur Not ruft ihr ein Taxi oder nutzt die Uber-App.

… kleidet euch möglichst unauffällig. Wie die Brasilianer eben. Lange Hosen, Sportswear, T-Shirts und Flip-Flops sind völlig okay.

… nehmt nur so viel Geld mit wie nötig. 200 Real sollten für einen Abend in der Bar oder im Club reichen.

… zum Strand nehmt ihr auch nur das Nötigste mit. Wenn ihr ins Wasser geht, bittet andere, vertrauenswürdige Strandbesucher darum, in der Zeit einen Blick auf eure Sachen zu werfen.

Weitere Sicherheitstipps gibt es hier.

Bloß keine Hektik!

Besser nicht …

Tempo wie in Deutschland erwarten. In Brasilien lässt man es gemächlich angehen. Vieles dauert hier länger als bei uns. Ganz besonders merkt ihr das beim Einchecken an der Rezeption des Hotels, u.a. dürft ihr dort erst mal ein »Begrüßungsformular« ausfüllen.

Rezeption im Fera Palace Hotel in Salvador

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… Apropos Hotel: In Brasilien gibt es ziemlich viele Liebeshotels. Stundenhotels sozusagen. Sie sind in Brasilien völlig normal, man findet sie sehr oft. Allerdings tummeln sich dort weniger Prostituierte (aber auch), sondern oft auch junge Paare. In vielen dieser Hotels könnt ihr sogar für sehr wenig Geld ganz normal ein Zimmer für eine Nacht mieten – Geschmacksache!

… todesmutig die Straßen überqueren. Lasst es. So gut wie kein Auto hält freiwillig an, um euch das Überqueren der Straße zu ermöglichen. Sucht euch stattdessen eine Fußgängerampel oder eine Fußgängerbrücke.

… gänzlich ohne Portugiesisch-Kenntnisse nach Brasilien reisen. Nur sehr wenige Brasilianer sprechen englisch. Selbst bei jungen Leuten erntet man mit Englisch überraschend oft nur Schulterzucken. Klar, man kommt ohne Portugiesisch schon irgendwie durch mit Händen und Füßen. Spaß macht das allerdings nicht.

Bars und Restaurants in Brasilien: Wein selten, Bier eiskalt

… im Restaurant damit rechnen, dass die Vorspeise vor dem Hauptgang serviert wird. Nein, oft kommt sie gleichzeitig auf den Tisch. Daher unbedingt den Kellner vorab informieren, dass man zuerst die Vorspeise essen möchte.

… in einfachen und mittleren Restaurants mit einer Wein-Auswahl rechnen. In Brasilien gibt es keine Wein-Kultur zum Essen wie bei uns. Gibt es in dem Restaurant Wein, dann oft nur Hauswein. Wenn man Pech hat, wird einem das Glas Rotwein kalt serviert …

… Apropos kalt: Das Bier wird euch in Brasilien eiskalt serviert. Nicht kalt, eiskalt! Habt ihr vor, euch in einer einfachen Bar oder im Restaurant ein paar Bier reinzuziehen, achtet darauf, dass auf oder unter dem Tisch keine leeren Flaschen mehr stehen. Denn in den Gastronomie-Betrieben ist es üblich, dass man bis zum Bezahlen die leeren Flaschen auf dem Tisch stehen lässt. So weiß der Kellner am Ende, wie viel ihr konsumiert habt. Also, nur an einem abgeräumten Tisch Platz nehmen. Denn ihr wollt ja nicht die Getränke mitbezahlen, die euer Vorgänger am Tisch getrunken hat …

Bar- und Restaurantmeile in Lencois, Bahia

Frank Störbrauck

… als Raucher auf ein Paradies zu hoffen. In Brasilien rauchen relativ wenig Leute. In den Cafés und Restaurants herrscht Rauchverbot, manchmal sogar auch auf der Terrasse. Zigaretten gibt es in Supermärkten und Kiosks. Die Auswahl ist oft relativ bescheiden; neben brasilianischen Marken gibt es Dunhill, Lucky Strike und Marlboro. Die Schachtel kostet je nach Marke zwischen 55 und 150 Real (ca. 1 bis 2,50 Euro). Achtung: Wer für wenig Geld Zigaretten mit nach Hause nehmen möchte und sich dafür vor dem Abflug am Flughafen Salvador im Duty-Free-Shop eindecken möchte: Nope! Der Duty-Free-Shop verkauft keine Zigaretten!

Mitbringsel. Kleine Keramik-Statuen einer Frau in Bahia, die auf einer Fensterbank mit einem Sehnsuchtsblick ruht, ist nur einer der Schätze, die ihr mit nach Hause bringen könnt. Es werden außerdem viele Naive-Malerei-Bilder verkauft – Geschmackssache! Sehr hübsch auch, allerdings auch sehr schwer: ein Moqueca-Pot!

Souvenir-Shop in Salvador da Bahia

Frank Störbrauck

Infos. Weitere Informationen über Salvador gibt es hier.

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