Mailand ist keine typische Touristenstadt, dafür ist sie zu industriell geprägt. Aber es gibt trotzdem viele architektonische Highlights zu bestaunen und ein reichhaltiges kulturelles Leben zu erkunden. Mailand wird von Millionen Touristen besucht, viele wollen hier ausgiebig shoppen. Unser Reise-Tipps für Mailand.

Einreise. Italien ist seit dem 1. Januar 1958 Mitglied der Europäischen Union, damals noch EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) genannt. Seit Oktober 1997 ist das Land auch Mitglied des Schengen-Raumes. Einwohner von Deutschland und Italien können deshalb ohne Visum in das jeweilige Land einreisen. Bei Einreise über Österreich oder Frankreich entfällt auch die Grenzkontrolle.

Hinfliegen entweder nach Malpensa oder Linate

Anreise. Aufgrund ihrer geographischen Lage im Norden Italiens nahe der Grenze zu Frankreich ist Mailand ein Knotenpunkt für alle gängigen Transportmittel. Wer die Stadt mit dem Flugzeug ansteuern will, erreicht sie über die Flughäfen Malpensa, Linate und Bergamo. Malpensa ist der größte der drei Flughäfen. Er liegt 46 Kilometer nordwestlich Mailands in der benachbarten Provinz Varese. Shuttles verbinden den Flughafen mit dem Hauptbahnhof. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Mit dem Malpensa Expresszug erreicht man die Stadt, den Hauptbahnhof sowie den Bahnhof Milano Cardona in ca. 30 Minuten.

Malpensa Airport in Mailand

V Srinivasan

Der kleinere Stadtflughafen Linate dient nationalen und europäische Verbindungen sowie dem Geschäftsreiseverkehr. Er bietet die schnellste und bequemste Anreise in die Stadt. Mit dem Stadtbus 73 wird die Piazza San Babila vom Flughafen in 15 bis 20 Minuten erreicht. Alternativ kann man auch hier Shuttles (Starfly, Air Pullman Noleggi, Malpensa Shuttle Air Pullman) zum Hauptbahnhof, dem Messegelände Fiera Milano City oder dem Messezentrum Rho buchen.

Alternative: Flug zum Airport in Bergamo

Wie Malpensa ist auch der Flughafen Bergamo, auch Mailand-Orio al Serio genannt, 45 km nordöstlich von Mailand gelegen und wird vor allem von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Lauda Motion sowie Alitalia angeflogen. Auch hier stellen Shuttles (Autostradale, Terravision und Orioshuttle) für fünf Euro eine ca. einstündige Verbindung zum Mailänder Hauptbahnhof her. Alternativ kann man den Bus alle zehn Minuten nach Bergamo nehmen, von wo es mit dem Zug Richtung Mailand weitergeht.

Für deutsche Touristen sind vor allem die Flughäfen Malpensa und Mailand-Orio al Serio interessant, da hierher die meisten Fluggesellschaften fliegen. Malpensa steuern aus München, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart, Berlin (Tegel) regelmäßig Lufthansa, Eurowings, Easyjet und Allitalia an. Zum Orio al Serio fliegen von Stuttgart, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main aus Lauda Motion und Ryanair.

Mit dem Zug nach Mailand

Zugreise. Mailand ist ein wichtiger Knotenpunkt des europäischen Bahnnetzes. Aus Deutschland ist die Hauptstadt der Lombardei bequem zu erreichen. Die Stadt verfügt über mehrere Bahnhöfe, von denen der Hauptbahnhof (Milano Centrale) , Milano Lambrate und Milano Porta Garibaldi die internationalen Tourismusströme auffangen. Direktverbindungen gibt es von München, die Fahrt dauert ca. sieben Stunden.

Um innerhalb Mailands schnell und unkompliziert von A nach B zu kommen, bietet sich die U-Bahn, die Metropolitana di Milano, an. Sie verfügt über vier Linien (Rot, Grün, Gelb und Lila). Des Weiteren gibt es die von ATM Milano betriebene Straßenbahn und die S-Bahn Milano. Ein Ticket kostet zwei Euro und gilt 90 Minuten. Vergünstigte Touristentickets (24h/48h /72h) bietet die MIlanoCard, die man online unter erwerben kann.

U-Bahn-Station in Mailand

Andea Ferrario

Wetter. In dem in Alpennähe gelegenen Mailand herrscht ein alpines Klima mit langen und schneereichen Wintern und kurzen, recht trockenen Sommern. Die Wintermonate erreichen eine Durchschnittstemperatur von 4,3 °C. In den Sommermonaten können sich die Touristen auf angenehm warmes Wetter mit durchschnittlich 23,8 °C freuen. Aber auch im Frühjahr und in den Herbsttagen ist das Wetter in Mailand freundlich, weshalb sich die Stadt vor allem im Frühjahr und im Sommer als Reiseziel bestens eignet.

Italienisch-Kenntnisse von Vorteil

Sprache. Mailand spricht italienisch. Viele Italiener, vor allem Jüngere, verstehen Englisch oder auch Deutsch. Zu den kulturellen und architektonischen Schätzen führt eine übersichtliche Beschilderung. Über so genannte Informationstotems, also Informationsstellen, kann sich jeder Tourist über die jeweiligen Sehenswürdigkeiten informieren. Die Infos gibt es in sieben Sprachen, Französisch, Deutsch, Spanisch, Russisch, Arabisch, Chinesisch und Japanisch. Natürlich empfiehlt es sich trotzdem ein Wörterbuch mitzunehmen oder eine entsprechende App auf dem Handy runterzuladen.

Währung und Währungswert. Italien bezahlt mit dem Euro. Der Gang zur Bank oder zum Wechselbüro erübrigt sich also für deutsche und viele europäische Touristen.

W-LAN. Mailand ist das Paradies fürs mobile Internet. Seit 2012 gibt es in vielen öffentlichen Bereichen freien Internet-Zugang. An öffentlichen Außenbereichen ist das W-Lan-Netzwerk OpenWiFi Milano mit allen mobilen Geräten erreichbar. Über dieses Netzwerk kann sich der Nutzer über alle öffentlichen W-LAN-Hotspots in der Stadt anmelden. Mit der gleichnamigen App findet er Informationen rund um die Nutzungsbedingungen. Befindet sich der Nutzer innerhalb öffentlicher Gebäude (Bibliotheken, Museen, usw.), kann er über das W-LAN-Netz Free Wi-Fi indoor kostenlos im Internet surfen.

Wohnen in der Metropole mit Chic und Charme

Übernachten. Das Luxury Condotel Allegroitalia San Pietro all’Orto 6, das komplett von Casa Armani konzipiert und eingerichtet wurde, liegt nur fünf Gehminuten vom Mailänder Dom und der Galleria Vittorio Emanuele entfernt. Die zwischen 45 und 130 Quadratmeter großen Suiten sind in minimalistischem Design ausgestattet, und lassen in Sachen Hightech-Performance und Funktionalität keine Wünsche offen.

Château Monfort. Das romantische Hotel liegt verkehrsgünstig in der Nähe des Stazione Centrale in einem Jugendstil-Palazzo. Die Zimmer haben allesamt einen Touch von Glamour, ohne jedoch den typischen Mailänder Chic vermissen zu lassen. Ein kleines, aber feines Spa sorgt für Relax-Momente nach Shopping- oder Sightseeing-Tour. (Corso Concordia 1)

Hotel Senato. Die einstige Familienresidenz mit 43 stylishen Design-Zimmern liegt in direkter Nähe zum Quadrilatero della Moda. Das schicke, ganz in Gold- und edlen Grautönen gestaltete Boutiquehotel ist somit die ideale Anlaufstelle für alle Shopping-Fans. (Via Senato 22)

Restaurants, Trattorien, Bars und Cafés in Hülle und Fülle

Restaurants und Cafés: Mailand ist ein Eldorado für Feinschmecker und Szenegänger. Schicke Restaurants, feine Trattorien, Lokale und trendige Bars aller Couleur und Ethnien machen hier die Wahl zur Qual. Hier ein paar persönliche Tipps aus dem italienischen Spektrum.

Alzaia Naviglio Grande, Milano, Italy

Cristina Gottardi

In der 7. Etage des Kaufhauses Rinascente befindet sich neben einer breit gefächerten Delikatessenabteilung das Café »Il Bar« mit großer Terrasse und herrlichem Blick auf die prächtige Fassade des Mailänder Doms.

In der Osteria del Treno gibt es Wurstwaren aus ganz Italien. Das Gourmetlokal gehört der Slowfood-Bewegung an und bietet köstliche Speisen mit exzellenten Zutaten zu moderaten Preisen. Schöner Innenhof. (Via San Gregorio 46, Tel. +39  026700479).

Das Innocenti evasioni ist ein schickes Ristorante im Norden der Sadt, das vor allem wegen seiner phantasievollen Pastagerichte von sich Reden macht. Seit 1998 denkt sich hier Küchenchef Tommaso Arrigoni immer wieder nee, teils auch extravagante Variationen aus. Nicht ganz billig, aber für Kohlehydrat-Fans ein Muss. (Via Privata della Bindellina)

Reise-Tipps für Mailand: Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle

Sehenswürdigkeiten. Mailand ist eine Hochburg architektonischer und künstlerischer Sehenswürdigkeiten. In der Stadt gehört zu den Dreh- und Angelpunkten der gotischen Kunst und Architektur.

Reise-Tipps für Mailand: Besuch des Doms

Alexandr Hovhannisyan

Auch die Renaissance hat hier Spuren hinterlassen. Das bedeutende Universalgenie Leonardo da Vinci wirkte hier in den letzten beiden Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts. Im Mailänder Dominikanerkloster Santa Maria delle Grazie ist sein berühmtes Wandgemälde »Das Abendmahl« zu besichtigen.

Zu den architektonischen und weiteren Highlights der Stadt gehört neben dem Dominikanerkloster auch die Einkaufsgalerie Galleria Vittorio Emanuele mit ihrer prächtigen Glaskuppel, der Mailänder Dom samt Domplatz, das Opernhaus Teatro alla Scala, das Schloss Castello Sforzesco, der Stadtplatz Piazza Mercanti, das Navigli-Viertel und die Via Dante.

Galleria Vittorio Emanuele in Mailand

Vincenzo Landino

Museumstipp: Pinacoteca di Brera

Kultur. Mailand ist die Heimat zahlreicher Museen. Zu den bedeutendsten Gemäldegalerien der Stadt und Italiens gehört die Pinacoteca di Brera. Sie umfasst vorwiegend Werke der oberitalienischen Malerei vor allem aus den Epochen Renaissance und Barock.

Herausragend in der Kunst und Kulturpflege ist auch das Castello Sforzesco, in dem sich insgesamt neun Kunstmuseen befinden, darunter die Pinacoteca del Castello Sforzesco, das Corte Ducale und das Sala delle Asse mit den Deckenfresken Leonardos. Zu den sehenswerten Museen gehören ferner das Museo del Novecento mit Kunstwerken aus dem 20. Jahrhundert, das städtische Naturkundemuseum Museo civico di storia naturale, das Wissenschafts- und Technikmuseum Museo nazionale della scienza e della tecnologia Leonardo da Vinci und das Modekunstmuseum Armani/Silos.

Armani/Silos Museum in Mailand

Casper Munk

Kulturfreunde kommen aber auch in den Opern- und Theaterhäusern auf ihre Kosten. In der bereits erwähnten Oper Teatro alla Scala werden Klassiker der Oper aber auch zeitgenössische Werke aufgeführt. Zu den bedeutendsten Theaterstätten Mailands gehören auch das Teatro Dal Verme, das Piccolo Teatro Strehler, Teatro degli Arcimboldi und das Teatro Regio Ducal. Auch über ein Sinfonieorchester verfügt Mailand seit Anfang der 1990er Jahre. Es musiziert regelmäßig im Konzerthaus Auditorium di Milano Fondazione Cariplo. Wer im Mailandurlaub nicht auf Filmkunst verzichten will, dem ist das auf Arthouse-Produktionen spezialisierte Programmkino Anteo zu empfehlen.

Einkaufseldorado für alle Modefraks

Shopping in Mailand. Mailand gehört zu den wichtigsten Modezentren der Welt. Exklusive Boutiquen gibt es in der Stadt en masse. Die Shopping-Tour muss zwangsläufig in der Via Monte Napoleone enden, einer der bekanntesten Einkaufsstraßen der Stadt, die zusammen mit den Straßen Via Alessandro Manzoni, Via della Spiga und Corso Venezia den Hauptanziehungspunkt des Quadrilatero della Moda, dem Viereck der Mode, bildet.

Mode-Shop in Mailand

cate_89/Shutterstock.com

Hier finden sich auch die Boutiquen der in Mailand beheimateten Modemarken Prada, Versace, Armani, Louis Vuitton und Dolce & Gabbana. Besonders eingefleischte Modefans sollten die Stadt vor allem zur Zeit der Mailänder Modewoche besuchen, die vier Mal im Jahr stattfindet.

Shopping-Tipps: Märkte und Flohmärkte

Märkte. Wer den Chic vergangener Saisons mag, darf sich nicht die vielen Märkte und Flohmärkte entgehen lassen. Von Mode bis Kulinarik ist das Themenspektrum breit gefächert. Zu den bekanntesten Märkten der Stadt gehört der Markt in der Via Papiniano. Der nahe den Navigli-Kanälen gelegene Markt wird jeden Dienstag und Samstag abgehalten. Schwerpunkt ist Mode. Breiter gefächert ist der beliebte Flohmarkt La Fiera di Sinigallia, auch einfach Sinigallia genannt, wo samstags Waren aller Art, Mode über Schmuck bis hin zu Kunsthandwerk feilgeboten werden.

Dagegen ist der Name des Floricolo programmatisch. Auf dem seit 2000 bestehenden Markt in der Via Lombroso im Osten Mailands werden Blumen (ital. Fiori) aller Art angeboten. Er hat am Dienstag, Donnerstag und Samstagmorgen geöffnet. Nicht zuletzt ist der East Market zu empfehlen. Auf dem nach dem Londoner Vorbild gestalteten Markt, findet der Kunde alles, was das Herz begehrt – von Vintageklamotten über Schmuck bis hin zu Büchern und Musik. Der in einer Halle im Südosten der Stadt gelegene Markt öffnet einen Sonntag im Monat seine Pforten.

Mit dem Sightseeing-Bus duirch Mailand

Stadtrundfahrten, Bootsfahrten. Wer die Stadt nicht selbst und zu Fuß erkunden will, der kann sich einer der vielen Touren anschließen, die Mailand seinen Besuchern bietet.

Touristin in Mailand beim Fotografieren

Flavio Amiel

Zu den populärsten Erkundungen gehört natürlich der Besuch von Leonardos »Abendmahl« in Santa Maria delle Grazie. Die Tour dauert eine Stunde und kostet ab 44 Euro. Wer die Leonardo-Tour mit einem Rundgang durchs Stadtzentrum kombinieren will, der muss sich zwei Stunden mehr Zeit nehmen und rund 30 Euro draufzahlen.

Der Besuch des Mailänder Doms mit allen Fakten über Architektur und Geschichte kostet im Rahmen einer Einstündigen Tour 24 Euro. Sinnlich und Informativ ist auch die Stadt-Erkundung via Sight-Seeing-Bus. Die Preise für die Hop on-/ Hop-off-Tour gibt es an 22 Euro. Weitere Touren durch die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind unter anderem die Fashion-Highlights Tour mit Guide, des Weiteren eine Radtour durch die Navigli sowie etliche Touren rund um die Kunst-Schlaglichter der Stadt.

Was man in Mailand nicht tun sollte

Tipps und No Gos. Wie Prag und Venedig wird auch Mailand alljährlich vor allem in den warmen Jahreszeiten von Touristen überströmt. Die Tagesplanung sollte daher sorgfältig gemacht werden. Spontane Besuche des Doms oder des »Abendmahls« münden in endlos langen Warteschlangen. Daher: möglichst früh aufstehen oder Tickets vorbestellen. Im Falle des »Abendmahls« sind die Tickets oft Wochen vorher ausverkauft.

Abendmahl-Gemälde in Mailand

Paolo Bona/Shutterstock.com

Der Dom ist trotz all der Besucher- und Touristenströme ein religiöser Ort, der mit entsprechender bedeckter Kleidung und leisem respektvollem Verhalten gewürdigt  werden muss.

Mailand ist ein teures Pflaster. Wer günstig essen will, sollte das abseits der Hotspots tun und sich vorab kleine Lokale suchen und am besten vorreservieren. Die Mailänder sind ein ausgehfreudiges Völkchen, daher sind gerade kleinere Lokale oftmals ausgebucht. Mailand ist vor allem an warmen Frühlings- und Sommertagen einen Besuch wert. Wer dem Touristentrubel entgehen will, der sollte die Stadt außerhalb der Hochsaison besuchen. Der August ist kein empfehlenswerter Monat für einen Mailand-Besucht, denn im Urlaubsmonat der Italiener sind viele Geschäfte vor allem eine Woche vor und nach Ferragosto (15. August) geschlossen.

In Italien muss man alle Quittungen und Kaufbelege mindestens 100 Meter vom Shop aufbewahren. So soll verhindert werden, dass Geschäftsleute ihre Umsätze am Fiskus vorbeischleusen. Wird der Kunde ohne Bon erwischt, droht ihm und dem Verkäufer eine Anklage wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

Tipps zur Vorbereitung der Reise

Reiseführer. Empfehlenswerter Reiseführer ist »Mailand« von Aylie Lonmon aus dem Verlag Dumont. Hier findet sich allerleih Wissenswertes über die Geschichte der Stadt, die architektonischen Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights.

Touristen-Information. Findet man bei der YESMILANO Tourism Space (Via dei Mercanti 8, Öffnungszeiten: tägl. 10:00 – 18:30) und der INFOMILANO, (Piazza Duomo 14, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9:00 – 19:00, Samstag, Sonn- und Feiertage: 10:00 – 13:00, Geschlossen am 25. Dezember und 1. Januar).

Alternative Info-Anlaufstellen im Netz. Eine informative Alternative zu den Informationsbüros ist die offizielle Webseite, auf der sich der Tourist rund um die Angebote der Stadt informieren kann.

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