2.500 Kilometer lang und mit 23 Teilstrecken: Der »Nga Haeranga« führt über die Nord- und Süsinsel Neuseelands und ist ein Radweg der besonderen Art.

»Nga Haeranga« ist die maorische Übersetzung für das landesweite Radwegenetz »New Zealand Cycle Trail«. Es bedeutet sinngemäß »die Reisen«. Eine Beschreibung, wie gemacht für das Fahrradabenteuer. Die 23 Teilstrecken, »Great Rides« genannt, führen durch die verschiedensten Landschaften Neuseelands und lassen jeden Radfahrer zum Entdecker werden – abseits der Straßen, im Alleingang oder auf geführten Touren. Damit ist der Grundstein für »Neuseeland vom Fahrrad aus erleben« gelegt.

Motu Trails (East Coast)

Mit drei verschiedenen Routen versprechen die Motu Trails eine Fahrradreise mit Abenteuern und Ungezwungenheit. Frei nach den eigenen Fähigkeiten und Fitnessleveln können Fahrradfahrer von Groß bis Klein zwischen den verschiedenen Routen wählen. Oder sogar alle drei miteinander kombinieren.

Der Dunes Trail führt durch die Küstenregion Bay of Plenty, die mit unverwechselbaren Stränden und zahlreichen Obstplantagen damals schon den Entdecker James Cook beeindruckt hat. Er stellt mit elf Kilometern einen einfachen Schwierigkeitsgrad dar.

An den Dunes Trail schließt der Motu Road Trail an, der bis in die 67 Kilometer entfernte ländliche Siedlung Matawai führt. Dabei geht es vorbei an Naturschutzgebieten und durch mehrere Hügellandschaften. Der letzte Abschnitt, der Pakihi Track, ist für erfahrene Mountainbiker und Adrenalinjunkies, die Pisten durch abgelegene Waldgebiete nicht scheuen.

Mount Maunganui Bay

Tourism New Zealand

Rimutaka Cycle Trail (Wellington, Wild Coast)

Der Teilabschnitt »Rimutaka Cycle Trail« liegt rund um die Hauptstadt Wellington. Geübte Fahrer können ihn in zwei bis drei Tagen bewältigen. Die 115 Kilometer lange Strecke startet im Hafen von Wellington, zieht sich um die nördliche Spitze der Bergkette Rimutaka, folgt zwischendurch einer alten Eisenbahntrasse und führt entlang der Südküste bis in die Region Wairarapa, die bekannt für ihre Weinbaugebiete ist. Nach einer Rast am Ocean Beach ist der letzte und kürzeste Teil der Strecke noch einmal spektakulä. Rund um das sogenannte Turakirae Head, wo die Rimutaka-Gebirgskette auf den Pazifik trifft. Einheimische nennen diesen Ort zu Recht die »Wilde Küste«.

Eine Gruppe Bikerinnen unterwegs auf einem der längsten Trails in Wellington, Neuseeland

Armin Wurmser/Tina Gerber

The Alps 2 Ocean Cycle Trail (Otago/Canterbury)

Der »Alps 2 Ocean Cycle Trail« auf der Südinsel ist der längste durchgehende Fahrradweg in ganz Neuseeland. Eine Strecke, die sich lohnt. Beginnend am Aoraki Mount Cook, Neuseelands höchstem Berg, führt sie 300 Kilometer bis zur Küstenstadt Oamaru.

Von den Neuseeländischen Alpen bis zum Pazifischen Ozean wird dem Fahrradfahrer ein geographisches Wunder nach dem anderen präsentiert: Die Strecke umfasst unter anderem Kalksteinfelsen, den türkisfarbenen Lake Pukaki, Weinberge und maorische Felskunstwerke. Besucher jeden Alters können zwischen acht Etappen wählen oder in bis zu sechs Tagen die komplette Strecke bewältigen.

Fahrradfahrer am Lake Pukaki in Neuseeland

Miles Holden/Shutterstock.com

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