Orientalische Küche: Unsere Kochbuch-Favoriten

Unsere Kochbuch-Favoriten der orientalischen Küche1. Hayas Küche2. Zu Gast in Marokko3. Die jüdische Küche

Lust auf was Neues? Die Orientalische Küche sorgt für Abwechslung auf dem Teller und lässt uns neue Geschmäcker erfahren. Unsere Kochbuch-Favoriten mit leckeren Rezepten zum Nachkochen:

1. Hayas Küche

Haya Molcho, die selbst in Tel Aviv geboren wurde, nimmt uns in ihren neuem Buch mit auf eine kulinarische Reise zwischen Orient und Okzident. Die Seiten illustrieren nicht nur die vielen leckeren, teils ausgefallenen Rezepte, sondern auch die Besuche bei Herstellern und Lieferanten, sowie persönliche Tipps ihrer Familienmitglieder. Die Rezepte sind orientalisch inspiriert und mit regionalen und saisonalen Produkten verfeinert. Ein persönliches Kochbuch, das mit farbenfrohen Rezeptbildern punktet und gleich zum Nachkochen einlädt!

Feigen-Kaktusfrucht-Salat

Die PDF-Datei zum Download gibt es hier.

500 g Kaktusfrüchte
200 g Feigen
Salz
100 g Ziegenweichkäse
160 g Prosciutto
40 g Parmesan, frisch gehobelt
30 ml Olivenöl
2 EL Balsamico-Reduktion (siehe Tipp)

  • Die Kaktusfrüchte schälen und in 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
  • Feigen vierteln und mit den Kaktusfrüchten in eine Schüssel geben. Mit 1 Prise Salz würzen.
  • Den Ziegenweichkäse grob mit den Händen zerpflücken und hinzufügen. Prosciutto und Parmesan zugeben.
  • Zuletzt Olivenöl und Balsamico-Reduktion hinzufügen.

Hayas Tipp
Für eine Balsamico-Reduktion 500 Milliliter Aceto balsamico mit 500 Gramm Honig, 500 Milliliter Wein und 3 Zweigen Thymian in einem Topf mindestens 30 Minuten auf niedriger Hitze reduzieren und anschließend auskühlen lassen. Die Kaktusfrüchte heißen auf Hebräisch »Sabres« – diesen Begriff verwendet man auch für Menschen, die außen »stachelig« und innen weich sind.

Haya Molcho: Hayas Küche Regionale Produkte, orientalische Rezepte, 192 Seiten

ISBN: 978-3-517-09424-3, € 29,99, Südwest Verlag

 

 


 

2. Zu Gast in Marokko

Orientalische Klänge, bunt gekachelte Häuser, Märkte voller außergewöhnlicher Gerüche – so stellen wir uns Marokko vor. Das Autorenehepaar Rob und Sophia Palmer reiste durch das Land um die marokkanische Küche näher kennenzulernen und die vielen Sinneseindrücke festzuhalten. In ihrem Buch präsentieren sie neben anschaulichen Fotos zu jedem Rezept eine kleine Geschichte: woher stammt das Gericht, welche Zutaten sind darin verarbeitet oder auch kleine Anekdoten (schließlich wurden alle Rezepte mit Einheimischen zusammen gekocht). In diesem Sinne: Besaha! – Guten Appetit!

Lachs mit Tomaten-Zwiebel-Salsa

Die PDF-Datei zum Download gibt es hier.

2 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 TL gemahlener Koriander
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1 TL gemahlene Kurkuma
1 TL Meersalzflocken
4 Lachsfilets (mit Haut) à 200 g
2 EL Olivenöl
200 g Naturjoghurt
Rucola, geputzt, zum Servieren
gegrilltes Fladenbrot zum Servieren

200 g Eiertomaten, fein gehackt
1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
1 rote Paprika, stark gegrillt, geschält, entkernt, fein gehackt
10 g glatte Petersilie, fein gehackt
5 g Koriandergrün, fein gehackt
1 EL Rotweinessig
1 TL Honig
Meersalzflocken und frisch gemahlener Pfeffer

  • Alle Zutaten für die Tomaten-Zwiebel-Salsa in eine Schüssel geben und gründlich vermengen.
  • Die Salsa abdecken und bei Zimmertemperatur 30 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen entfalten.
  • Alle Gewürze für den Fisch in eine Schüssel geben und gründlich vermischen. Die Fischfilets darin wenden.
  • Das Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen.
  • Die Lachsfilets zuerst auf der Hautseite 3 Minuten anbraten, bis diese knusprig ist, dann vorsichtig wenden und weitere 3 Minuten fertig garen.
  • Den Joghurt auf die Teller verteilen, die Lachsfilets darauf legen, die Tomaten-Zwiebel-Salsa darübergeben und mit Rucola und Brot servieren.

Rob und Sophie Palmer: Zu Gast in Marokko, 288 Seiten,

ISBN: 978-3-7667-2143-3, € 39,95, Callwey Verlag

 

 


 

3. Die jüdische Küche

Jüdische Gemeinden sind fast überall auf der Welt angesiedelt und schon in der Vergangenheit haben sie an den unterschiedlichsten Orten ihre Wurzeln geschlagen. Diese Vielfältigkeit äußert sich auch im Jüdischen Essen, das von den Küchen dieser Welt inspiriert wurde. Traditionelle Gerichte, von Generation zu Generation weitergegeben, wurden »abgeschmeckt« und immer weiter entwickelt. Annabelle Schachmes schlemmte sich durch die Welt. Ihr Mitbringsel: 160 leckere, jüdische Rezepte zum Nachkochen.

Orangensalat mit Oliven und Granatapfel

Die PDF-Datei zum Download gibt es hier.

8 Blatt weiße Gelatine
4 Blutorangen
5 Orangen
1 Stück (1 cm) frische
Ingwerwurzel
½ Granatapfel
300 g entsteinte
Kalamata-Oliven
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

  • Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen.
  • Die Blutorangen auspressen und den Saft durch ein feines Sieb passieren.
  • Den Blutorangensaft erhitzen und die ausgedrückten Gelatineblätter nacheinander darin unter Rühren auflösen. In eine kleine rechteckige Form füllen, abkühlen lassen und dann im Kühlschrank 1 Stunde oder auch etwas länger fest werden lassen.
  • Das Orangengelee auf ein Schneidebrett stürzen und in etwa 1 Zentimeter große Würfel schneiden.
  • Die Orangen schälen, vierteln und in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben.
  • Den Ingwer schälen und reiben. Die Granatapfelkerne herauslösen. Die Oliven vierteln.
  • Alles zu den Orangen in die Schüssel geben. Geleewürfel und Olivenöl unterheben.
  •  Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Annabelle Schachmes: Die jüdische Küche (Originaltitel: La cuisine juive), 384 Seiten

ISBN: 978-3-517-09521-9, € 29,99, Südwest Verlag

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