»Unsere Erde 2«: Faszinierende Einblicke ins Tierreich

Die kleinen, niedlichen rötlich-gelben Jungen der Hellköpfigen Schwarzlanguren in Südchina leuchten hell. Wenn Räuber in der Nähe sind, können sie blitzschnell von ihren Eltern lokalisiert, gepackt und fortgebracht werden.Der in Asien lebende Mandschurenkranich erreicht eine Höhe von 1,5 Meter und ein Gewicht von bis zu zehn Kilogramm – viel imposanter als unsere Graukraniche.Der Serval hat, in Relation zu seinem Körper, die größten Ohren und die längsten Beine unter allen Katzen. Die Meerechsen auf den Galapagos-Inseln leben gefährlich. Echsenbabys müssen sich von ihrer Geburt an verteidigen, weil ... ... sie von Galapagos-Racer gejagt werden. Die Schlangen leben den Großteil des Jahres als Einzelgänger, sie jagen Insekten, Echsen und sogar Fisch, wenn nicht gerade eine junge Meerechse im Angebot ist. Ein Panda verdaut nur 17 Prozent von den 9 bis 11 Kilo Trockenfutter, das er täglich zu sich nimmt. Die Streifen eines Steppenzebras sind so definierend wie ein Fingerabdruck, jedes Muster ist anders. Diese unverwechselbaren Markierungen helfen den Jungtieren, ihre Mütter wiederzuerkennen. Der Braunbär kann beim Laufen eine Geschwindigkeit von 48 Kilometer pro Stunde erreichen. Er ist damit schneller als Usain Bolt, der »nur« 43 Kilometer pro Stunde schafft. Das Herz einer Giraffe wiegt etwa 11 Kilogramm, ein größeres hat kein Landsäugetier. Jede Minute pumpt das Herz eines Giraffen 60 Liter Blut, der Blutdruck ist dabei doppelt so hoch wie der eines Durchschnittsmenschen.Ein Schwarm Flamingos durchquert die Kalahari-Wüste in Südafrika.Der Pottwal produziert die lautesten Geräusche in der Tierwelt. Klicklaute erreichen bis zu 230 Dezibel. Faultiere haben zusätzliche Halswirbel, einige Arten können deshalb ihren Kopf um bis zu 270 Grad drehen. Das hilft ihnen dabei, nach Futter zu greifen, ohne ihren trägen Körper bewegen zu müssen.Der Zügelpinguin, auch Kehlstreifpinguin genannt, ...... schwimmen bis zu 80 Kilometer ins Meer hinaus, um Fisch zu fangen. Wenn Menschen den Stoffwechsel eines Kolibris hätten, müssten sie 155.000 Kalorien täglich zu sich nehmen. Das ist etwa 77-mal so viel, wie die meisten Menschen essen. Biolumineszente Pilze lassen nicht einfach das Licht an. Vielmehr haben sie eine von der Temperatur regulierte innere Uhr. Wenn es dunkel genug ist und sie deshalb vorbeiziehenden Insekten auffallen können, beginnen sie zu leuchtenDer Narwal besitzt keine Rückenflosse. Grund dafür ist möglicherweise, dass durch diese glatte Körperform der Wal direkt unter dem Eis schwimmen kann.

2007 brachte BBC Earth Films den Film »Earth« (»Unsere Erde«) in die Kinos. Nun kommt die Fortsetzung. In »Unsere Erde 2« stehen Tiere im Mittelpunkt der Kameras. Wir stellen den neuen Film in einer Fotostrecke vor. Text: Frank Störbrauck

Der Film zeigt, welch wichtige Rolle die Sonne im Leben der portraitierten Tiere spielt. »Unsere Erde 2« wagt einen Blick auf den Tages- und Nacht-Rhythmus und darauf, wie die Verbindung zur Sonne alle Spezies miteinander verbindet. Und alles beginnt mit dem Sonnenaufgang.

Da ist zum Beispiel der Pinguin, der jeden Tag einen gefährlichen Weg zurücklegt, um seine Familie mit Nahrung zu versorgen. Oder die Familie von Pottwalen, die geradezu vernarrt darin ist, vertikal treibend zu dösen. Oder das Faultier, das der Liebe erlegen ist und auf Jagd gehen muss.

Günther Jauch: »Unfassbare Aufnahmen«

Und was ist der Unterschied zur ersten Ausgabe von »Unsere Erde«? »Der Vorgängerfilm zeigte die Natur ohne den Menschen«, sagt Produzent Stephen McDonogh zurück. »Die einzige Verbindung zum Menschen war der Sprecher, der uns erzählte, was mit unserem Planeten passiert. Bei diesem Film haben wir versucht, stärker den Gedanken von Gemeinschaft herauszuarbeiten. Es geht nicht um die Konfrontation von Natur und Mensch, sondern darum, dass wir alle Teil dieser Welt sind, dass uns damit auch alles mitbetrifft. Stand und Verlauf der Sonne hat auf uns genauso Auswirkungen wie auf die Tiere

Als Sprecher für den deutschsprachigen Raum konnten die Produzenten des Films »Unsere Erde 2« TV-Moderator Günther Jauch gewinnen. Jauch verspricht den Zuschauern ein ganz großes Tier-Kino: »Großartig finde ich die Szene mit den gerade geschlüpften Leguanen, die sofort vor einer riesigen Armada von Schlangen flüchten müssen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes großes Kino. Eine andere beeindruckende Szene ist der Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, die es tatsächlich schaffen, sich gegenseitig zum Fallen zu bringen. Oder auch ein Faultier, das quer durch einen Fluss schwimmt auf der Suche nach der Liebe. So wimmelt es im Film von unfassbaren Aufnahmen, die einen einfach staunend, begeistert und fasziniert im Kinosessel zurücklassen.«

Der Start in den Kinos ist am Donnerstag, dem 15. März 2018. Weitere Informationen über den Film gibt es auf dieser Facebook-Seite.

Können Sie es kaum abwarten? Wir haben eine Fotostrecke vorbereitet, in der Sie schon mal einen kleinen Einblick in das bekommen, was Sie in dem Film erwartet. Viel Vergnügen beim Durchklicken der Fotos (Copyright: Universal Film).

 

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