Georgien kann einen durchaus verwirren. Denn manch einer fragt sich: Wo bin ich hier eigentlich? In Europa? Oder schon in Asien? Noch im Westen? Oder bereits im Orient? Eine Reise in das christliche Land inmitten einer weitgehend muslimisch geprägten Weltgegend wird diese Fragen nur zögerlich beantworten. Doch genau darin besteht ihr Reiz.

Unberührte Landschaften, jahrtausendalte Stätten und Denkmäler und warmherzige Gastfreundschaft –  viele Zeitgenossen sind von Georgien schier entzückt. Das knapp vier Millionen Einwohner zählende Land ist bei Reisenden freilich noch weitestgehend unbekannt.

Architektonische Vielfalt in der Hauptstadt Tiflis

Dabei hat Georgien neben seiner unberührten Natur auch zahlreiche kulturelle und kulinarische Highlights zu bieten. Vor allem in der Hauptstadt. Tiflis sieht heute so aus, als hätte man verschiedene Städte von Istanbul über Budapest bis Zürich in einen Würfelbecher geworfen und kräftig durchgeschüttelt.

Tiflis in Georgien

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Auf dem Rustaweli-Boulevard präsentiert sich diese Vielfalt dann noch einmal besonders gedrängt: Klassizismus, Jugendstil und Barock prägen dort Paläste und Wohnhäuser. Orientalisch wiederum fühlt sich Abanotubani an, das Bäderviertel von Tiflis, dessen georgischer Name Tbilsi auf Deutsch »Warme Quelle« bedeutet. Mit einem Besuch der berühmten Schwefelbäder in der Altstadt von Tiflis könnt ihr den Tag entspannt ausklingen lassen.

Einen Besuch wert ist auch das orthodoxe Dschwari Kloster. Das vor über 1.500 Jahren errichtete Bauwerk zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die einstige Hauptstadt Mzcheta. Die Stadt an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße galt bis ins 12. Jahrhundert als religiöses Zentrum Georgienst.

Die Kathedrale Sveti-Tskhoveli entstand jedoch rund 300 Jahre später und war dann lange Zeit die Krönungs- und Begräbniskirche der georgischen Monarchen.

Sveti Zchoweli in Georgien

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Ihre geheimnisvollen Gemäuer und Ikonen begeistern nicht weniger als der in unmittelbarer Nähe 5000 Meter hoch aufragende Berg Kazbegi, zu dessen Füßen eine Wanderung zur Dreifaltigkeitskirche Gergeti möglich ist.

Weintradtion in Mzcheta

In Mzcheta befindet sich auch das Château Murkhrani, das mit mehr als 100 Hektar eigener Weinberge zu den besten Weingütern des Landes zählt. Bei einem Rundgang über die Anlage könnt ihr einen Einblick in die lange Tradition der Kelterei in Georgien und euch bei einer Weinprobe selbst von der Qualität der angebotenen Weine überzeugen.

Schön ist auch das Alasani-Tal. Der Weg dorthin führt über den Bergpass von Gombori, wo ein kleiner Snack mit typisch georgischen Produkten wie Sulguni-Käse, heißem Lavash-Brot und einer Flasche Saperavi-Wein verkostet werden kann. Weitere Orte, die sich anbieten: ein Besuch des Iqalto-Klosters und des orthodoxen Alawerdi-Klosters. Die beiden Klöster galten im Mittelalter als die größten spirituellen und wissenschaftlichen Zentren Georgiens. Feinschmecker nehmen dagegen Kurs auf das »Wine Tunnel Restaurant«. Das einzigartige Restaurant befindet sich in einem 7,7 Kilometer langen Tunnel unterhalb des Großen Kaukasus. Es ist zugleich der größte Weinkeller Europas.

Last but not least bietet sich ein Besuch in Gori an. Man kennt die Stadt unter anderem durch ihren berühmtesten Sohn: Josef Stalin. An dessen üblem Ruf stört sich hier jedoch kaum einer – immerhin hat man dem Diktator ein Museum gewidmet …

Stalinmuseum in Gori in Georgien

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Wer Georgien nicht auf eigene Faust entdecken möchte, sollte sich die interessanten Georgien-Rundreisen der Veranstalter Djoser Reisen und Tom’s Premium Selection anschauen.

 

 

 

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