Salsa, Mojito, Zigarren, Traumstrände und schöne, gutgelaunte Menschen, die am liebsten den ganzen Tag nur tanzen: Kuba bietet alles, wonach Touristen lechzen. Jetzt kommen auch noch Luxushotels dazu. Eines davon ist das Iberostar Grand Packard in Havanna. Ein Besuch.

Wenn meine Freunde eine Reise planen, aber keinen Plan haben, wohin es gehen soll, ziehen sie mich ja manchmal zurate. Dann werden mir solche Fragen gestellt: »Wann reist man am besten wohin?« oder »Was sind die Trend-Reiseziele in diesem Jahr?«. Oft zucke ich dann mit den Schultern und muss erst mal nachhaken. Der eine will schließlich Strandurlaub, der andere Wandern in den Bergen und der nächste einen spannenden Städtetrip. Anstrengend!

Aber eine Frage wie »In welchem Land gefiel es dir besonders gut?«, die mag ich. Bisher beantwortete ich diese Frage immer mit »Brasilien«, bevor ich Anekdoten aus dem Land erzählte. Dass ich eines Tages nicht mehr wie aus der Pistole herausgeschossen Brasilien als mein alleiniges Lieblingsland bezeichnen würde, hielt ich lange Zeit für ziemlich unwahrscheinlich …

Castro, Oldtimer und Mojitos

Dieses Mal geht es für mich nach Kuba. In die Hauptstadt Havanna. Viel wusste ich nicht über das Land und die Stadt. Klar, Fidel Castro, der jahrzehntelange Maximum Leader des Karibikstaates, war mir ein Begriff. Auch, dass ein paar hübsche aufgemotzte Oldtimer durch die pittoreske Altstadt Havannas sausen, hatte ich schon auf unzähligen Fotos gesehen. Und dass man in dem Land vorzüglich Mojitos und Daiquiris süffeln kann, hat mir ein Bekannter gesteckt, der vor einigen Monaten dort seinen Urlaub verbrachte. Aber sonst? Eher Kuba-Leere im Kopf.

Am 10. September vergangenen Jahres eröffnete in Havanna mit viel Tamtam ein neues Luxushotel. »Iberostar Grand Packard« heißt es.

Iberostar Grand Packard

Fassade des Iberostar Grand Packard Fassade

Es ist bereits das zweite Fünf-Sterne-Luxushotel der spanischen Hotelgruppe Iberostar in Havanna. Schon seit 1998 betreiben die Spanier mit dem »Iberostar Parque Central«, nur rund 500 Meter entfernt, ziemlich erfolgreich ein Spitzenhotel in der Stadt. Nicht nur das: Die Gruppe, die 2018 ihr 25-jähriges Bestehen in Kuba feierte, eröffnete im vergangenen Jahr insgesamt acht neue Häuser auf der Insel. Insgesamt besitzt Iberostar auf der Insel 20 Häuser im 4- und 5-Sterne-Segment. Da bin ich neugierig geworden. Ich möchte mir das neue Luxushotel anschauen.

Wer von Deutschland aus ohne Umschweife nach Havanna fliegen will, kann mit Condor dorthin düsen. Die Airline fliegt von Frankfurt aus zweimal die Woche nonstop in die kubanische Hauptstadt. Als der Flieger um 16:30 Uhr kubanischer Ortszeit aufsetzt, bin ich froh, die Odyssee hinter mir zu haben. Elf Stunden Flugzeit kann in der eng bestuhlten Condor-Economy-Klasse eine verdammt lange Zeit sein. Aber als ich aus dem Flieger steige, gibt’s zur Belohnung erst einmal karibisches Tropenfeeling pur: Die Sonne schmeichelt mein Gesicht, ein angenehmer Meereswind durchstreift mein Haar, von Schwüle keine Spur. Temperaturen um die 28 Grad lassen sofort Urlaubsstimmung aufkommen. Perfekt.

Gedränge bei der Einreise

Mein Flieger ist der einzige, der gerade angekommen zu sein scheint. Gleichwohl ist die Schlange an den Immigrationsschaltern lang. Unser Flugzeug war rappelvoll. Noch schnell den sozialistischen Charme erleben, bevor die US-Amerikaner irgendwann in das Land einfallen und es in ein tropisches Disney-Land verwandeln, das wollen anscheinend ungebrochen viele Touristen aus Europa.

Straßenmusiker in Havanna

Jessica Knowlden

Von karibischer Leichtigkeit ist bei der Einreise allerdings nicht viel zu spüren. Akribisch werden die Pässe der Einreisenden von den Beamten geprüft. Es geht im Schneckentempo voran. Etwas nervös tippele ich nach vorn. Ob meine vielen USA-Einreisestempel im Reisepass Argwohn hervorrufen werden? Nach dem Motto: Was hat der denn so oft beim Klassenfeind gemacht? Als ich endlich an der Reihe bin, lösen sich meine Bedenken schnell auf. Der Beamte konzentriert sich allein auf mein Visum, stellt keine einzige Frage, und überreicht mir anschließend mit einem Lächeln den Pass. Super, vielen Dank, der Herr! Kuba, ich koooooooomme!

Vor der Ankunftshalle tummeln sich ungeheuer viele Taxifahrer. Dass ich Tourist bin, erkennen die Kubaner natürlich sofort mit ihren Argusaugen. »Hello, my friend, cheap taxi«, hallt es mir dutzendfach entgegen. »No gracias«, winke ich müde ab. Denn ein Chauffeur wartet schon mit einem Schild auf mich, auf dem mein Name notiert ist.

Taxifahrer in Kuba

Louis Renaudineau

Nach wenigen Minuten, das Flughafengelände ist wunderbar klein und das Auto schnell erreicht, düsen wir auch schon los. Der erste Eindruck passt: Im Gegensatz zu vielen südamerikanischen und karibischen Staaten wirkt Kuba sehr aufgeräumt und gepflegt. Die Straßen sind in einem guten Zustand, der Autoverkehr rollt zivilisiert. Eines aber fällt sofort auf: Es sind nur wenige Autos unterwegs. Und es gibt keine Werbeplakate. Nirgendwo.

Hasta la victoria siempr – Che Guevara lebt!

Wohl aber Plakatwände, auf denen das politische Leitbild des Landes zum Besten gegeben wird: Sprüche wie »Socialismo o muerte« (Sozialismus oder Tod) oder »Hasta la victoria siempre« (immer bis zum Sieg) sind in der Stadt allgegenwärtig. Häufig garniert mit Konterfeis von Ernesto Rafael »Che« Guevara. Keine Frage, hier lebt der Sozialismus noch.

Guevara Kuba

A Perry

Aber seit einigen Jahren geht der kubanische Sozialismus fremd. Zumindest ein bisschen. Privates Unternehmertum in kleinem Umfang ist nun erlaubt. Und die Kubaner nutzen die Gunst der Stunde. Sie eröffnen Restaurants mit italienischer oder asiatischer Küche, bieten Sightseeing-Fahrten in Oldtimern an, verdingen sich als Reiseleiter oder vermieten Privatquartiere, die sogenannten »Casas Particulares«. Denn mit Touristen, das wissen die Kubaner sehr gut, kann man sich einige Dollar dazu verdienen.

Dass der Tourismus von immenser Bedeutung für das Land ist, wissen auch die Machthaber. Fünf Millionen Besucher sollen in diesem Jahr ins Land kommen. »Wir wollen mehr. Wir werden weiterwachsen, vorankommen – Voraussetzungen für die Entwicklung des Landes«, twitterte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel. Ob das Ziel erreicht wird, steht freilich in den Sternen. Zwar begrüßten die Kubaner schon am 3. März dieses Jahres eine Million Touristen, dann aber spuckte US-Präsident Donald Trump den Kubanern kräftig in die Suppe, als er verkündete, dass seit dem 4. Juni dieses Jahres US-Kreuzfahrtschiffe Kuba nicht mehr ansteuern dürfen. Und die dürften am Ende die Statistik verhageln, schließlich reisten 2018 immerhin 18,5 Prozent der 4,7 Millionen Touristen auf dem Seeweg ein.

Vater und Tochter beobachten am Malecron in Havanna das Auslaufen eines Kreuzfahrtschiffes

akturer/Shutterstock.com

Ankunft im Iberostar Grand Packard

Umso erfreuter dürften die Kubaner sein, dass die Spanier ihnen die Stange halten. Die iberische Hotelgruppe Melía eröffnete jüngst in Varadero ein neues Luxushotel – und eben Iberostar das »Grand Packard« in Havanna. Das Haus hat eine lange Geschichte hinter sich. Es diente zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Unterkunft für Einwanderer, 1912 wurde es zum Hotel Biscuit und schließlich 1931 zum Hotel Packard. Einst übernachteten hier bekannte Persönlichkeiten wie der chilenische Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur, Pablo Neruda und der amerikanische Schauspieler Marlon Brando.

Als der Fahrer nach 30 Minuten Fahrtzeit vom Flughafen vor dem Iberostar Grand Packard auf der Paseo del Prado, eine der prachtvollen Promenaden in der Altstadt Havannas, anhält, bin ich beeindruckt. Eine riesige Glasfront, über zehn Meter hoch und mindestens sechs Meter breit, dominiert den Eingang. Der Malecón gleich in Fußweite! Und dann das Foyer! Eine riesige Halle, ich fühle mich im ersten Moment fast erschlagen, mit Decken, so hoch wie in einer Kirche! Besonders gut gefällt mir der polierte Bodengranit, der wunderbar mit den ozeanblauen Teppichen korrespondiert. Auch die üppigen Blumenbouquets, an denen man augenscheinlich nicht gespart hat, sind ein Blickfang. Und blitzeblank ist es auch.

Lobby im Iberostar Grand Packard Havanna

Iberostar Grand Packard

Ich trabe erst mal zum Check-in – und werde rasch ausgebremst. Mein Check-in ist, so bedeutet man mir, im zehnten Stock. Dort hat sich das Iberostar Grand Packard den Star Prestige Service ausgedacht. Ein besonderer Service erwartet die Gäste dort. Schönere Zimmer, Zugang zu exklusiven Räumen wie zum Beispiel einem eigenen Frühstückssaal und ein 24-Stunden-Butler sollen eine Klientel ansprechen, die etwas mehr als einen 0815-Service wünscht. Und das merke ich: Den Koffer, um den muss ich mich nun nicht mehr kümmern, ein Page hat ihn sich geschnappt und flitzt auch schon los.

Fotosession mit der Rezeptionistin

Der Check-in im zehnten Stock ist bei einem Begrüßungserfrischungsgetränk schnell erledigt. Eine Rezeptionistin begleitet mich aufs Zimmer. Und ich muss sagen, ich bin davon sehr beeindruckt. Ich habe in meinem Leben schon von vielen Hotelmitarbeitern eine Einweisung ins Zimmer bekommen. Aber die Freude, die Herzlichkeit, die die junge Dame an den Tag legt, die beeindruckt mich sehr. Und als ich sie bitte, von mir doch ein Foto zu schießen, während ich aufs Bett plumpse, ist sie gar nicht mehr zu bremsen und knipst, als gäbe es kein Morgen. Toll! Mein erster Eindruck: Innendesign und Service im Iberostar Grand Packard müssen sich nicht vor 5-Sterne-Häusern in Europa verstecken.

Zimmer Iberostar Grand Packard Havanna

Iberostar Grand Packard

Ob dies auch für die Gastronomie des Iberostar Grand Packard gilt? Obwohl der Zeiger schon 22 Uhr anzeigt, mache ich mich auf dem Weg zum Vorzeigerestaurant des Hauses. Tradiciones heißt es. Es befindet sich mittig im Hotel, im sechsten Stock. Im Restaurant bestimmen helle, moderne Farben die Szenerie, vor allem Weiß. Verantwortlich für das Innendesign waren die Spanier Julio Maestre und María Quintero. Deren Ziel war es, »den Eindruck zu vermitteln, dass man sich an einem völlig neuen und anderen Ort befindet, wobei gleichzeitig das moderne und aktuelle Havanna zum Ausdruck gebracht wird, das durchaus in der Lage ist, sich mit anderen Großstädten in der Welt zu messen.«

Aus diesem Grunde haben sie versucht, die Bucht von Havanna in die Innenbereiche des Iberostar Grand Packard einzubeziehen. Hierzu nutzen sie den Infinity-Pool in der sechsten Etage, »wo bei Sonnenuntergang der Wasserspiegel mit der Bucht und dem Leuchtturm El Morro im Dialog steht. Eine einzigartige Erfahrung für einen außergewöhnlichen Ort.« In der Tat: Vom sechsten Stock aus hat man einen spektakulären Blick auf die steinerne Ufermauer Malecón und die Bucht von Havanna sowie die Burg Tres Reyes del Morro.

Maiscremesuppe mit Wachtelei und Ropa Vieja um kurz vor Mitternacht

Aber genug gesehen. Jetzt möchte ich endlich etwas essen. Auf der Speisekarte lachen mich Maiscremesuppe mit Wachtelei und Ropa Vieja an – das ist ein kubanischer Rindfleischeintopf. Die Suppe ist mit allerlei Aromen angereichert und mundet angenehm. Als Hauptgang hat sich der Chefkoch ein geschmortes Rindersteak mit Zwiebel-Confit und Kartoffelpüree ausgedacht. Das Steak ist perfekt gebraten und sehr zart. Auch am Service gibt es nichts zu mäkeln. Die Bedienungen umschwirren ständig die Tische, kein Wunsch bleibt unerfüllt.

Iberostar Grand Packard: Essen im Restaurant

Frank Störbrauck

Am nächsten Morgen geht es auf Entdeckungstour durch die Altstadt. Unser Guide, Touristenführerin Leisdyanis Castellanos, steht bereits im Foyer. »Einen schönen guten Morgen«, ruft sie uns entgegen. Wow. Klingt so lupenrein, dass ich mir aus Neugier die Frage nicht verkneifen kann, wie lang und wo sie in Deutschland gelebt hat. »Gar nicht. Habe ich alles in Kuba gelernt«, schmunzelt sie. In der Schule, aber auch häufig autodidaktisch. Außerdem betreue sie ja fast jede Woche Touristen aus Deutschland: »So kann ich ständig Deutsch üben«.

Das Herz der Altstadt ist nur einen Katzensprung vom Iberostar Grand Packard entfernt. Man biegt zwei Mal rechts ab, marschiert links am Museo de la Revolución vorbei – und schon ist man da. Leisdyanis, die wir praktischerweise fortan nur noch »Leidy« nennen sollen, gibt uns noch ein paar Tipps an die Hand. Vorsicht vor den Autos in den engen Gassen, ja klar! Einheimische Damen, die in auffälliger Folklore-Kleidung unterwegs sind, bitte nicht einfach so fotografieren. Das könnte teuer werden. Denn die Damen verlangen einen Obolus fürs (gemeinsame) Foto, und die Höhe des Entgelts müsse man bitteschön vorher klären. Und sonst? Taschendiebe unterwegs? Leidy schüttelt den Kopf: Nein, alles gut. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen aus Deutschland reichten in Kuba völlig aus.

Frauen in Havanna

Frank Störbrauck

Abriss und Luxus stehen in der Altstadt dicht beieinander

Innerlich bin ich extrem neugierig. Und ungeduldig. Wo ist die Kathedrale San Cristóbal? Wo sind die Oldtimer? Und wo ist Hemingways liebste Cocktailbar? Was mir während der ersten Schritte durch die Altstadt sehr schnell auffällt: der extreme Unterschied zwischen morbiden und renovierten Gebäuden.

Straßenszene in Havanna

Frank Störbrauck

Abriss trifft Luxus auf engstem Raum. Hier ein einziger Trümmer, offenbar seit Jahrzehnten vor sich hinvegetierend, gleich gegenüber ein schicker Altbau mit Fassaden, wie man sie auch auf der Madrider Gran Via bestaunen könnte. Auch auffallend: Von Hektik ist in den Gassen nichts zu spüren, karibische Leichtigkeit bestimmt das Leben auf den Straßen.

Als wir uns dem Plaza de la Catedral nähern, wird es deutlich wuseliger. Dutzende, ach was, Hunderte US-amerikanische Kreuzfahrttouristen bevölkern die Gassen und Straßen zwischen dem Plaza de la Catedral und dem Plaza Vieja. Besonders groß ist der Andrang vor der Bar »La Bodeguita del Medio«. Die Cocktailbar war eine der Lieblingsorte von Ernest Hemingway während seines Aufenthalts in Havanna. Hemingway lebte 22 Jahre lang auf der Insel, bis kurz vor Ausbruch der kubanischen Revolution.

Ernest Hemingway und Fidel Castro

Frank Störbrauck

Er trank viele Mojito. Sehr viele Mojitos. Dieser verdammt leckere, süffige Cocktail passt aber auch zu Kuba wie die Faust aufs Auge. Ein lässiger Drink für heiße Tage und Nächte. Zucker, Minze, Limette, Rum und Eis kommen rein, Mineralwasser auch.

Ein Mojito, der geht in Kuba doch immer

Jane aus Georgia hat jetzt genug. »Puh, ist der stark. Das ist schon mein zweiter Mojito. Ich kann nicht mehr. Willst du den Rest trinken?«, fragt sie mich und reicht mir ihr Cocktailglas in die Hand. Nun gut, es ist erst drei Uhr am Nachmittag, aber einen Schluck probieren, das möchte ich. Etwas verschüchtert schaue ich mich um. Reiseleiterin Leisy lacht. »Ein Mojito geht bei uns doch immer.« Ich nicke nur wie ein kleiner Junge, der von seiner Mutter die Erlaubnis bekommen hat, noch ein zweites Eis zu vernaschen. Nach einem kräftigen Schluck aus dem Glas folge ich Leisy leicht betüddelt durch die Altstadt. 

Mojito Glas

Varshesh Joshi

Rund um den Parque Central, gleich vor dem Gran Hotel Manzana Kempinski, stehen die auf Hochglanz polierten Oldtimer in Reih und Glied. Alle Marken, die in den 50er Jahren en vogue fahren, sind vertreten: Ford, Chevrolet, Buick, Dodge und Cadillac. Die Besitzer der Veteranen der Automobilindustrie verdingen sich heute als Fahrer oder Reiseleiter für die Touristen.

Oldtimer in Havana

MJ Haru

Manche tragen große Hüte, weiße Anzüge und rauchen stilecht kubanische Zigarren. Mehr Klischee geht nicht. Aber sie verdienen verdammt gut an der Reise zurück in die Vergangenheit. Denn fast jeder Tourist, der Havanna besucht, möchte mit den Oldtimern durch die Gegend kutschiert werden. Wer gut verhandelt, kann eine kurze Fahrt für umgerechnet 10 Euro buchen, eine mehrstündige Tour ist nicht für unter 50 Euro zu haben.

Schnell in den schicken Hotelpool

Uns aber zieht es erst einmal zurück ins Iberostar Grand Packard. Dort lockt nämlich einer der schönsten Orte Havannas: der Pool im sechsten Stock unseres Hotels. Die Benutzung des L-förmigen Pool ist den Übernachtungsgästen des Hauses vorbehalten. Ich flitze ins Zimmer, schnappe mir meine Badehose und springe wenige Minuten später in den Pool.

Iberostar Grand Packard Pool

Frank Störbrauck

Das Wasser ist angenehm kühl, hat genau die richtige Temperatur, denn die Sonne brennt ohne Unterlasse über Havanna. Jetzt aber schnell ein Foto machen vom Pool und mir. Aber Halt. Die besten Fotopositionen sind alle besetzt. Anscheinend hat sich dieser Instagram-Hotspot schon in ganz Kuba herumgesprochen. Als mein Foto endlich im Kasten ist und ich es in den sozialen Netzwerken hochgeladen habe, werde ich von meiner besten Freundin gefragt: »Und, schöner als Brasilien?« Bis heute habe ich mich um eine Antwort gedrückt.

Info. Eine Übernachtung im Iberostar Grand Packard ist in der Nebensaison ab rund 200 Euro, in der Hauptsaison ab rund 259 Euro pro Nacht im DZ zu haben. Mehr Informationen zum Hotel gibt es hier.

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