In Nouvelle-Aquitaine im Südwesten Frankreichs erzählen 26  schöne Dörfer etwas über die Geschichte, den Charakter und den Alltag der größten Region Frankreichs. Wir stellen die charmanten Kleinode vor.

Beginnen wir den Spaziergang im Norden von Poitiers in Angles-sur-l’Anglin. Das ist ein seit der Urzeit strategisch bedeutender Ort: ein in den Felsen gemeißelter Fries, eine Festung und traditionelle Stickerei stehen auf dem Programm.

Angles-sur-l'Anglin

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Etwas weiter südlich erwartet dich in der Nähe von Angoulême der Ort Aubeterre-sur-Dronne zu einer Besichtigung der unterirdischen Kirche. Sie ist eine der größten monolithischen Kirchen Europas. Weiter geht es in Nouvelle-Aquitaine in Richtung des Atlantiks zu einem Spaziergang bei frischer Luft in den malerischen Ortschaften Mornac-sur-Seudre, La Flotte, Ars-en-Ré auf der Insel Ré und Talmont-sur-Gironde. Das ist eine ehemalige feudale Zitadelle, die bemerkenswert gut erhalten ist und über den Gironde-Ästuar ragt.

Herzogschloss und ehemalige Markthalle in Mortemart

Nun geht es wieder ins Landesinnere von Nouvelle-Aquitaine zurück. Hier kann man die Harmonie und das süße Leben bei Limoges genießen. Genauer gesagt in Mortemart. Das ist eine kleine, charmante Ortschaft mit einem Herzogsschloss. Schön ist auch die ehemalige Markthalle, um die herum Häuser aus dem 17. Jahrhundert stehen.

Noch weiter im Süden kannst du bei Brive-la-Gaillarde gleich drei hübsche Dörfer besichtigen. Collonges-la-Rouge, das aus rotem Stein errichtet wurde. Curemonte mit seinen drei Schlössern. Und schließlich Turenne, eine ehemalige Vizegrafschaft, in der sich Türme und Warten an die Füße der Burgruine schmiegen.

Turenne in Nouvelle-Aquitaine

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Gassen-Lädchen im Tal der Dordogne

Im nahegelegenen Tal der Dordogne gibt es gleich vier bemerkenswerte Dörfer: Domme, Castelnaud-la-Chapelle, La Roque-Gageac, Beynac-et-Cazenac. Sie alle liegen recht nah beieinander.

Domme in Nouvelle-Aquitaine

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Die im Schatten einer feudalen Burg gelegenen Gassen laden zu einem Bummel vorbei an Lädchen und eleganten Häusern aus gelbem Stein ein. Das Schöne: Sie haben allesamt nichts von ihrem mittelalterlichen Charme eingebüßt.

Aus den Gesprächen erklingt ein melodischer Akzent, die Sonne scheint – ein Spaziergang hier ist einfach herrlich. In den Bastiden der Täler von Lot und Garonne wie in Montflanquin sollte man es entspannt angehen lassen. Hier kann man einen Rundumblick auf die Landschaften genießen, die übrigens oft mit der Toskana verglichen werden. Auch Viane ist einen Umweg wert, selbst wenn dieses Dorf nicht das Label eines der schönsten Dörfer Frankreichs trägt. Der Ort liegt am Ufer der Baïse und besitzt eine noch fast komplett erhaltene Festungsanlage.  

Saint-Emilion, eine Mittelalterstadt, umringt von Weinbergen

Weiter westlich in der Nähe von Bordeaux findest du Saint-Emilion. Das ist eine Mittelalterstadt inmitten von Weinbergen. Sowohl Bordeaux als auch Saint-Emilion sind Teil des Unesco-Weltkulturerbes.

In den Pyrenäen schließlich, im Béarn und im Baskenland, werden dich die Orte Aïnhoa und La Bastide-Clairence mit ihren harmonisch aneinandergereihten, roten und grünen Fachwerkhäusern verzaubern. Viele e Kunsthandwerker haben hier ihr Atelier eingerichtet.

La Bastide-Clairence in Frankreich

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In all diesen Dörfern ist alles so schlicht und schön, das selbst die Zeit dort gern eine Pause einlegen würde. Mehr Informationen über die schönen Dörfer in Nouvelle-Aquitaine gibt es hier.

Dieser Artikel über die schönsten Dörfer in Nouvelle-Aquitaine ist Auftakt unserer Reihe »Die schönsten Dörfer Frankreichs«, die wir in den kommenden Wochen auf unserer Website vorstellen werden.

 

 

 

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