Zwischen Street-Art und Street-Food in Penang

1. Wie cool! Interaktive Street-Art...2. ...ziert die Häuserfassaden in ganz Georgetown.3. Must Eat in Penang: Street Food4. Nur das Dessert ist gewöhnungsbedürftig5. Schmelzpunkt der Religionen auf der Harmony Lane6. Blick über Georgetown7. Der imposante Kek-Lok-Tempel...8... gilt als größter buddhistischer Tempel in Malaysia9. Batik-Tücher als Mitbringsel

Penang – die Halbinsel im Nordwesten Malaysias ist bekannt für ihre bunten Hauswände, das wohl abwechslungsreichste Streetfood Südostasiens und eine Kultur, die bunt gemischter kaum sein könnte. Redakteurin Linda hat für uns vor Fassaden posiert und sich durch die Garküchen probiert.

1. Georgetown, die Hauptstadt Penangs, ist für ihre vielen Street-Art-Werke bekannt, die sich durch die gesamte Stadt verteilen. Die ersten Werke sind vor circa acht Jahren entstanden. Seitdem hat sich immer mehr bunte Straßenkunst dazugesellt.

2. Bekannt sind vor allem die Werke des litauischen Künstlers Ernest Zacharevic. Das Besondere an seinen Kunstwerken: Die meisten sind interaktiv. Heißt: Man kann mit den kleinen Kindern schaukeln, sich an die Garküche setzen oder sich auf den Gepäckträger des Fahrrads schwingen. Eine Übersicht aller interessanten Street-Art-Werke findet ihr hier.

3. Fragt man Einheimische, weshalb man unbedingt einmal nach Penang kommen sollte, so antworten einem die meisten: wegen des Essens und der Strände. Und tatsächlich ist die malaysische Halbinsel als Foodie-Hotspot bekannt. Selbst die Malayen, die nicht aus der Region stammen, zieht es nicht selten für einen Tagestrip nach Penang. Dann heißt es: Frühstück in Kuala Lumpur, Lunch in Penang und zum Abendessen geht es wieder zurück in die Hauptstadt.

Redakteurin Linda probiert sich durch die malaysische Street-Küche

Linda Ruckes

Potpourri der Kulturen

4. Für Vegetarier schränkt sich die Essensauswahl ein klein wenig ein, ansonsten ist die Auswahl an Gerichten jedoch riesig. Nicht immer ist auf den ersten Blick zu erkennen, was genau in der Pfanne angebraten wird, geschmacklich überzeugen die Speisen aber fast alle. Einzig und allein vom Nachtisch sollte man sich nicht zu viel versprechen.

5. Kulturell wurde Malaysia von Indern, Chinesen, Arabern, Portugiesen, Niederländern und letzten Endes den Briten geprägt. Diese Mischung spiegelt sich nicht nur in der Kultur und in der Gastronomie wider, sondern auch in der Religion. So ist die Harmony Lane ein Paradebeispiel dafür, wie friedlich eine Moschee, ein Hindu-Tempel, ein chinesischer Tempel und eine Kirche nebeneinander liegen.

6. Raus aus der Stadt, rein in die Natur! Der Penang Hill ist ein beliebter Ausflugsort, sowohl für Einheimische als auch für Touristen. In den Ferien oder am Wochenende kann es durchaus voll werden. Die grüne Oase und der Blick auf die umliegende Halbinsel entschädigen jedoch für jeglichen Trubel.

Kleine Buddha-Statue aus Stein liegt auf dem Rücken und verschränkt die Arme hinter dem Kopf

Linda Ruckes

7 + 8. Ganz schön instagrammable hier! Der Kek Lok Si Tempel in Air Itam, einem Vorort Georgetowns, gilt als der größter buddhistische Tempel des Landes. Nicht nur die kleinen Buddha-Statuen verzücken, die quasi für die Kamera posieren. Vor lauter Farben, Ornamenten und Schriftzeichen kann man sich kaum für ein Fotomotiv entscheiden.

9. Wer auf der Suche nach einem typischen Souvenir ist, der kann seine Liebsten mit Batik beglücken. In allen Formen und Farben, als T-Shirt, Tuch, Kleid, Hose oder Haargummi. Auch heute noch werden die Batik-Produkte der Halbinsel in den Fabriken traditionell handbemalt. So viel Auswahl, wir können uns gar nicht entscheiden.

Weitere Informationen über Penang findet ihr hier.

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