„Zuerst wurde Mauritius geschaffen. Dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius.“ Mark Twains Bonmot über die Trauminsel Mauritius hat auch heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Exzellente Badeplätze gibt es wie Sand am Meer. Aber das ist längst nicht alles, wie Sie in unserem Mauritius-Reiseführer nachlesen können. Bitte sehr!

Anreise: Viele internationale Fluggesellschaften fliegen von Europa nach Mauritius. Der Flug dauert – je nach Entfernung – zehn bis zwölf Stunden.

Unterkunft: Heritage Le Telfair, an der Südküste von Mauritius, in der berühmten Domaine de Bel Ombre und direkt am Indischen Ozean gelegen. Das 5-Sterne-Resort ist in einem mauritischen Kolonialstil errichtet und erinnert an eine Zuckerplantage aus vergangenen Zeiten. Die Distanz vom Flughafen zum Hotel beträgt 35 Kilometer, mit dem Auto ist das Hotel in 45 Minuten bequem erreichbar. Infos und Buchung auf www.heritageresorts.mu.

Sprache: Auf Mauritius dominieren drei Sprachen: Englisch, Französisch und Kreolisch. Englisch ist die offizielle Schriftsprache. Französisch ist die Sprache der Kultur, der Literatur und des Alltags. Mehr als 90 Prozent der Menschen auf Mauritius verstehen und sprechen darüber hinaus Kreol.

Klima: Mauritius hat ein subtropisches Klima. Die Temperaturunterschiede halten sich stark in Grenzen. So bewegt sich die Temperatur im Westen der Insel ganzjährig zwischen 25 und 30 Grad. Am meisten regnet und stürmt es zwischen Dezember und März; wenn es einmal regnet, sind langandauernde Regenfälle allerdings die Ausnahme, kurze Schauer die Regel.

Reisezeit: Die Hochsaison auf der Insel liegt zwischen Oktober und April. Wer Erholung sucht, sollte zwischen April und Juni oder zwischen September und Oktober die Insel besuchen – dann ist es auf Mauritius deutlich ruhiger.

Sehenswürdigkeiten: Ein Muss für jeden Besucher ist eine Wanderung auf den Hausberg von Port Louis, den Le Pouce. Von dort oben gibt es einen betörend schönen Ausblick auf die Hauptstadt. Der gesamte Ausflug dauert rund vier bis fünf Stunden. Neben festem Schuhwerk ist eine gute Kondition nötig.

Ein Naturphänomen ist im Black-River-Gorges-Nationalpark sichtbar: Terres de Couleurs. Als hätte ein Maler die Erde in Farben getaucht, erstrahlt das Vulkangestein je nach Sonnenstand in Gelb, Rosa, Orange bis Dunkelrot. Frühmorgens und am späten Nachmittag, wenn das Sonnenlicht weich die Landschaft erhellt, schimmert die farbige Erde besonders schön. Ein Naturwunder, das Geologen bis heute nicht erklären können.

Nicht weit entfernt ist ein anderes Spektakel zu bewundern: der Wasserfall von Chamarel, der sich mit Brausen und Toben rund 90 atemberaubende Meter in die Tiefe stürzt. Fototipp: Am späten Nachmittag vorbeischauen, dann strahlt die Sonne ihr Licht auf den Wasserfall.

In Port Luis einen Stadtrundgang erleben und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rasch und bequem zu Fuß erleben. Der komplette Rundgang ist etwa 4 km lang und umfasst die Stationen – Aapravasi Ghat – Hauptpostamt – Caudan Watefront – Naturhistorisches Museum –  Stadttheater –  Kathedrale St. Louis –  (Pferderennbahn – Fort Adelaide) – Jummah-Moschee – Zentraler Markt.

Restaurants: Wen es auf einer Tour um die Mittagszeit an die Westküste verschlägt, muss unbedingt in der Escale Créole in Moka haltmachen, einem Table d’Hôte, inmitten eines tropischen Gartens. Serviert wird kreolisches Traditionsessen, wie Chicken Curry, das herrlich nach Ingwer, Koriander und Thymian duftet und im Mund eine wahre Geschmacksexplosion entfacht.

Rhumerie de Caramal, ca. 20 Minuten Autofahrt von St Regis entfernt. Landgut mit eigenen Produkten, sehr lecker. Rustikales und stimmungsvolles Ambiente. Keine Neuentdeckung, aber wirklich gut und authentisch, www.rhumeriedechamarel.com.

Dewa & Sons, ein auf der ganzen Insel bekannter Inder, der vorzüglichen Dhal Puri kredenzt. Vom Ambiente nicht zu viel erwarten; die Lokalität ist eher eine Imbissbude und insofern eher für ein ungezwungenes Mittagessen zu empfehlen.

Trinkgeld: … hat auf Mauritius keine Tradition. Die Einheimischen tippen sich untereinander nicht oder nur marginal. Anders bei Touristen: Hier werden 10 Prozent des Rechnungsbetrags erwartet. In Taxis sind Trinkgelder unüblich.

Souvenirs: Beliebt und gar nicht teuer: einheimischer Rum, Tee, Gewürze oder Kaffee.

Shopping-Tipps: Auf dem Central Market/Le Bazar versuchen allerlei Tuchhändler und Souvenirverkäufer, ihre Waren an die Touristen zu bringen – leider meist völlig überteuert. Wer aber ein hübsches Mitbringsel wie z. B. farbige Körbe aus Palmstroh oder Dodo-Figuren entdeckt und glaubt, mit den Verkäufern beim Feilschen mithalten zu können, sollte nicht zögern.

Persönlicher Tipp: Die Schönheiten unter den Stränden befinden sich im Norden der Insel. Wer Abgeschiedenheit sucht, findet nur wenige Kilometer entfernt von Grand Baie seine Strandperle: Der Dorfstrand von Péreybère ist klein, aber fein, lebhaft, aber nicht überfüllt. Eingerahmt von Klippen und umsäumt von Palmen, ist die geschützte Bucht vor allem für Schwimmer ideal. Ein paar Schritte entfernt vom Strand liegt das Café Peréybère, wo sich die Körpertemperatur mit einem warmen Vanilletee, einem typischen Getränk auf Mauritius, herunterkühlen lässt. Wer genug von makellosen Sandstränden, Sonnenbaden, Surfen und Schnorcheln hat, kann sich auf kulturelle Pfade oder ins tropische Grün begeben. Das Hinterland bietet sich für ausgedehnte Wanderungen oder Mountainbike-Touren an.

Besser nicht: Finger weg von Muscheln, Schildkrötenüberresten oder sonstigen Reptilien oder sich unter der Website www.artenschutz-online.de vor (!) dem Kauf erkundigen, ob die Einfuhr in die EU erlaubt ist.Darauf vertrauen, dass die Stromversorgung nahtlos klappt mit dem Stecker aus Deutschland. Dem ist nicht so; in den Hotels sind überwiegend britische Steckdosen. Am besten einen Adapter mitnehmen. Auch wenn bei Touristen in vielen Situationen ein Auge zugedrückt wird: Bei FKK hört die Toleranz häufig auf.In Restaurants, die einem zweifelhaft erscheinen, sollte man besser nicht mit Kreditkarte zahlen. Schon gar nicht, wenn die Karte im Restaurant für ein paar Minuten „auf Reise“ geht.

Reiseführer: Mauritius, erschienen im Ilona Hupe Verlag, 288 Seiten, 20 Landkarten und Ortspläne, 555 Fotos, 4. Auflage publiziert im Februar 2013, ISBN: 978-3-932084-55-3, € 19,90. Der Reiseführer beinhaltet zahlreiche individuelle Reisetipps mit aktuellen Preisangaben. Ehrliche Hotelbeschreibungen und Restaurantempfehlungen zeichnen das handliche Werk ebenso aus wie seine detaillierten Infos für Ausflüge, über Öffnungszeiten und öffentliche Verkehrsmittel. Mietwagenfahrer finden interessante Routenvorschläge für die Tropeninsel.

 

Mauritius mit Rodrigues, erschienen im Reisebuchverlag Iwanowski, 288 Seiten, 15 detaillierte Karten,1 Reisekarte, 90 Fotos, 3. Auflage 2016, ISBN: 978-3-86197-143-6, €16,95.Der Reiseführer beinhaltet viele nützliche Tipps in jeweils verschiedenen Bereichen wie z.B. Natur, Geschichte, Unterkünfte, Unterwasserwelt, Religion, Strände, Sport u.s.w. Zusätzlich hat er eine herausnehmende Reisekarte und viele Karten zum Downloaden.

Infos: Mehr Infos auf der Website www.tourism-mauritius.mu/de.

Stand: März 2014 (überarb. Februar 2016)

 

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