Für die Hauptstadt einer nur 444 Quadratkilometer großen Karibikinsel ist Willemstad überraschend urban. Egal ob ein Stadtbummel durch die pittoresken Stadtteile Punda und Otrabanda, ein geselliger Abend im hippen Pietermaai-Bezirk oder ein historischer Streifzug durch die Geschichte Curaçaos: Willemstad entfaltet einen ganz besonderen Charme.

Ikonische Handelskade: Ohne geht nicht

Die farbenfrohe Handelskade ist das weit über die Grenzen Curaçaos bekannte Aushängeschild von Willemstad. Die schmalen Kolonialbauten gehören wie die Altstadt zum  Unesco-Weltkulturerbe und zeugen von der florierenden Geschichte Willemstads als einstiger Handelsposten der Niederländischen Westindien-Kompanie.

Floating Market: Street Food à la Karibik

Der »Schwimmende Markt« ist ein 200 Meter langer Open-Air-Markt, auf dem regionale Händler Obst, Gemüse, frischen Fisch und mehr anbieten. Die Lebensmittel stammen überwiegend aus dem nur 60 Kilometer fernen Venezuela und werden hier vor dem Panorama der bunten Fassaden der Sha Caprileskade teils direkt vom Fischerboot aus angepriesen.

Holzschilder an einer Strandbar auf Curacao

Emiel Molenaar

Königin-Emma-Brücke: Weltweit einzigartig

Die auch »Swinging Old Lady« genannte Pontonbrücke ist die nächste Ikone Willemstads und gleichzeitig ein weltweites Unikat. Die Brücke treibt auf insgesamt 16 Pontonbooten und kann geöffnet werden, wenn Schiffe in den Hafen einfahren. Die »Pontjesbrug« verbindet so bereits seit 1888 die beiden Stadtteile Otrabanda und Punda.

Mikve-Israel-Emanuel-Synagoge: Jüdisches Leben auf Curaçao

Die Willemstader Synagoge wurde 1651 von den jüdischen Einwohnern Curaçaos errichtetet und ist seit 1732 durchgehend in Gebrauch. Damit ist sie die älteste Synagoge auf dem amerikanischen Kontinent. Noch heute finden in der Synagoge regelmäßig Gottesdienste statt, außerhalb der Gottesdienste kann sie außerdem auch besichtigt werden.

Bunte Häuserfassaden in einer STraße in Willemstad, Curacao

Lakeisha Bennett

Pietermaai: Curaçaos Szenebezirk

Der Stadtteil Pietermaai ist dank seiner bonbonfarbenen Fassaden und malerischen Gässchen bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebt. Der Ortsteil östlich der berühmten Königin-Emma-Brücke eignet sich perfekt, um den Tag in einem der zahlreichen Restaurants oder einer angesagten Bar wie dem Mundo Bizarro ausklingen zu lassen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Willemstad und Curaçao gibt es hier: http://www.curacao.com/de/directory/tun/sehenswurdigkeiten-und-klange/

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