Die Corona-Pandemie beschäftigt weiterhin viele Reisende. Wann können wir endlich wieder unbeschwerter verreisen? Das und vieles mehr erfahrt ihr regelmäßig in unserem Corona-Reise-Ticker.

24. Mai: Eurowings-Strategie gegen Maskenverweigerer, Finnland und Südafrika streichen alle Einreisebeschränkungen

Die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, also auch in Flugzeugen, verursacht immer wieder Ärger. Das stellt einige Airlines vor ein Dilemma. Was tun bei beharrlichen Maskenverweigerern? Eurowings hat ein internes Papier verfasst, das Aufschluss darüber gibt, wie das Kabinenpersonal mit der Situation umgehen soll.

Wer demnächst nach Finnland reisen möchte, muss ab kommende Woche Donnerstag (30. Juni) keinerlei Coronaregeln mehr bei der Einreise beachten. Auch in Finnland selbst gelten kaum noch Coronaeinschränkungen.

Auch in Südafrika stehen die Zeichen auf Lockerung. Dort fallen ab sofort alle Corona-Einreisebeschränkungen. Auch die Maskenpflicht wurde aufgehoben.

22. Juni: Eurowings-Flugabsagen, Umfrage: 61 Prozent der Deutschen wollen im Sommer verreisen, Tourismus: Wie die Branche in der Nach-Corona-Zeit um Personal ringt

Die Airline Eurowings hat diese Woche mehr als drei Dutzend Flüge absagen müssen, vornehmlich an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf. Der Grund: Personalengpässe und Corona-Ausfälle.

Nach zwei Jahren der Einschränkungen steigt weltweit die Reiselust – so auch in Deutschland: 67 Prozent der Deutschen freuen sich in diesem Jahr aufs Reisen. Für den Sommer haben 61 Prozent mindestens einen Trip geplant. Das ergab das Urlaubsbarometer 2022, eine Studie des unabhängigen Instituts Ipsos Public Affairs im Auftrag der Europ Assistance Group. Die weltweite Besorgnis über alle Covid-19-bezogenen Themen ist im Vergleich zum letzten Jahr stark zurückgegangen. Der Grad der Vorsicht hat deutlich abgenommen, wenn es darum geht, überfüllte Orte oder Flughäfen während einer Reise zu meiden. Dennoch gaben 51 Prozent der Deutschen an, dass Covid-19 ihre Reiselust beeinträchtigt. 62 Prozent verzichten auf Reisen in bestimmte Länder, 54 Prozent bevorzugen nahe gelegene Reiseziele und 41 Prozent vermeiden das Fliegen oder den Besuch von Flughäfen.

Wir haben an dieser Stelle schon viele Male darüber geschrieben: Die gesamte Tourismusbranche ächzt nach der Corona-Pandemie unter Personalmangel. Ob in Hotels, Restaurants, Reisebüros, Airport oder bei den den Airlines – überall ist die Klage zu hören, dass viele Mitarbeiter sich in der entbehrungsreichen Corona-Zeit nach Job-Alternativen umschauten und der Branche den Rücken kehrten. Nun werden neue Leute gesucht. Über eine Branche, die derzeit um Mitarbeiter kämpfen muss.

21. Juni: Seychellen: Maskenpflicht im Freien weg

Auf den Seychellen im Freien eine Maske zu tragen, fiel vielen angesichts der hohen Temperaturen nicht leicht. Aber damit ist es nun vorbei: Die Maskenpflicht an der frischen Luft ist nun passé. Bestehen bleibt sie aber in öffentlichen Verkehrsmitteln, also auch in Flugzeugen.

20. Juni: Thailand lockert Einreiseregeln, teurer Sommerurlaub, ARD-Talk zu Urlaubschaos

Wer ab Juli nach Thailand in den Urlaub fliegt, kann sich freuen: Das Land wird ab dem 1. Juli seine Einreiseregeln deutlich lockern. Von dann an muss man nur nachweisen, dass man geimpft oder getestet ist. Gestrichen wird dann auch die Pflicht zur Online-Registrierung und zum Nachweis einer Corona-Auslandkrankenversicherung.

Corona derzeit kein Thema, wohl aber die Reisekosten: Die Zeit der Urlaubsschnäppchen scheint derzeit nämlich vorbei zu sein. Wer für den Sommer jetzt noch nicht gebucht hat, muss flexibel sein, wenn er noch ein günstiges Angebot ergattern möchte, berichtet WDR 5 in einer Umfrage unter Reiseexperten.

In der ARD-Talkshow »”Hart aber fair« geht es heute Abend um das Thema “Flugausfälle, Personalmangel, Teuerurlaub: Ist das Ferienchaos noch vermeidbar?”. Und anderem geht es um Fragen wie: Warum fehlt überall Personal? Droht deshalb an Flughäfen Chaos, in Hotels mieser Service? Und das zu Preisen, bei denen einem der Spaß am Reisen vergeht? Gäste der Sendung sind u.a. Matthias von Randow (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft) und Claudia Müller (Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus).

18. Juni: Flughafen-Chaos dauert an, Corona-Comeback auf Mallorca: Saufexzesse am Ballermann, Ägypten will alle Einreise-Beschränkungen streichen, Bahamas: Einreise ohne Test für Geimpfte, Neuseeland streicht Testpflicht vor Abflug, Spanien: Renfe-Touristenzüge feiern Comeback

Einige Flughäfen in Deutschland bekommen nach Ende der Corona-Pandemie noch keinen Boden unter den Füßen – jedenfalls mit Blick auf die Organisation. Passagiere berichten von langen Wartezeiten an den Abfertigungsschaltern und Sicherheitskontrollen. Der Grund ist der Personalmangel nach der Corona-Zeit. Bundesverkehrsminister Volker Wissing tauschte sich deshalb diese Woche mit Branchenvertretern aus. 

Das ging schnell: Kaum kehrt auf Mallorca wieder Normalität ein, ist der Ballermann wieder fest in der Hand trink- und partyfreudiger Touristen. Auf der Insel hatte man gehofft, dass es nach der Corona-Zeit gesitteter zugeht. Aber am Ballermann scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Es sei schlimmer als in der Vor-Corona-Zeit, berichten Anwohner und Gastronomen. 

Ägyptens Regierung plant die Streichung aller coranabedingten Einreiseregeln. Somit muss man weder nachweisen, ob man geimpft, genesen oder getestet ist. Unklar ist allerdings, wann die Regelung in Kraft tritt.

Auf den Bahamas-Inseln dagegen gilt ab morgen: Wer gegen Corona geimpft ist, muss kein Testergebnis mehr vorzeigen. Auch die Pflicht zur Beantragung eines sogenannten Travel Health Visa wird gestrichen.

Wer nach Neuseeland reisen will, muss nun vor Abflug keinen Corona-Test mehr machen. Die neue Regel tritt am Montag, dem 20. Juni in Kraft. Bestehen bleibt dagegen die Pflicht, zwei Tests nach Einreise zu machen.

Die touristischen Luxuszüge der spanischen Eisenbahngesellschaft Renfe nehmen für die Saison 2022 ihren Betrieb wieder auf. Aufgrund der Corona-Krise waren 2020 und 2021 die Fahrten des Tren Al Andalus, des Transcantábrico Gran Lujo und des Expreso de la Robla ausgesetzt worden. Neben den touristischen Luxuszügen wird Renfe auch thematische Tourismuszüge einzusetzen, die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit verschiedenen touristischen Institutionen und Einrichtungen verwaltet. In Galicien werden in dieser Saison bis zu 13 eintägige Strecken angeboten, in Kastilien-La Mancha wird der klassische Mittelalterzug zwischen Madrid und Sigüenza verkehren und als Neuheit wird 2022 der Zug der Mühlen zwischen Madrid und Campo de Criptana eingeführt.

13. Juni: USA streichen Testpflicht, Flugstreichungen bei Lufthansa und Eurowings, Deutschland-Tourismus erholt sich stark

Der Druck der Airlines und vieler Tourismusorganisation hat offenbar Wirkung gezeigt: Die US-Regierung schafft die Corona-Test-Pflicht für Einreisende ab. Die neue Regelung tritt bereits heute in Kraft. Grund für die Aufhebung sei, dass die Pandemie in »eine neue Phase« getreten sei.

Über den grassierenden Personalmangel an Airports, aber auch in Hotels und Restaurants haben wir an dieser Stelle in den letzten Wochen häufig berichtet. Nun ziehen auch Lufthansa und Eurowings die Reißleine: Sie streichen im Juli mehrere Hundert Flüge. Der Lufthansa zufolge liegen die Gründe dafür vor allem bei den Airports oder der Flugsicherung.

In Deutschlands Tourismusbetrieben geht es wieder deutlich aufwärts. Das belegen die aktuellen April-Zahlen des Statistischen Bundesamts. Demnach konnten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland im April 319,6 Prozent mehr Gästeübernachtungen verzeichnen.

8. Juni: Tourismusforscher sieht 2022 Trend zum ungebrochenen Reisen, Auslandstourismus-Öffnung in Japan in dieser Woche

Nach dem Auslaufen der Corona-Maßnahmen in vielen Ländern werden in diesem Jahr wieder sehr viele Deutsche verreisen. Davon geht Martin Lohmann, Leiter des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa, aus: »Das Interesse Urlaubsreisen zu machen, ist völlig ungebrochen. Es ist in der Pandemie eher gewachsen als geschrumpft«, sagte er in einem Gespräch mit WDR5.

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause lässt Japan ab Ende der Woche wieder Touristen ins Land. Allerdings nicht jeden. Nur geführte Gruppenreisen sind ab Freitag wieder möglich. Eine Öffnung für Individualtouristen wird erst später erwartet.

7. Juni: Maßnahmen-Ende und 9-Euro-Ticket: Pfingsten-Ansturm bei der Bahn, Corona-Folgen: Passagier-Andrang bringt Airlines und Flughäfen in Bredouille, Sommerurlaub 2022: vielerorts höhere Kosten, Tourismus-Comeback in Nordafrika mit Hindernissen

Es kam, wie es kommen musste: Das erste Pfingstwochenende nach dem Ende vieler Corona-Maßnahmen und die Einführung des 9-Euro-Tickets haben zu einem Riesen-Ansturm bei der Bahn geführt. Mehr als 400 überfüllte Züge gab es, dennoch hielt sich der Ärger vieler Bahn-Kunden in Grenzen.

Nicht nur in den Bahnhöfen und den Zügen war am Wochenende mächtig was los: Auch in den Flughäfen war der Reisehunger vieler Menschen nach den Entbehrungen der Corona-Zeit deutlich zu spüren. Airlines strichen Flüge zusammen, an den Airports mussten Reisende lange Wartezeiten über sich ergehen lassen. Der Hauptgrund: Der Branche fehlt jetzt das Personal, nachdem sich viele Mitarbeiter während der Corona-Zeit beruflich umorientierten. Auch die Politik mischt sich nun ein.

Wer sich in den vergangenen Wochen nach einem Urlaubsschnäppchen umgeschaut hat, dürfte in die Röhre geschaut haben. Der Grund: Die Preise für Urlaubsreisen haben deutlich angezogen. Betroffen sind nahezu alle Reiseziele.

Vielerorts sind die Touristen wieder zurück. Über eine Region aber wurde wenig berichtet: Nordafrika. Dabei locken Länder wie Tunesien, Ägypten und Marokko viele Reisende an. Und auch dort geht es wieder aufwärts. Allerdings zaghaft. Der Krieg in der Ukraine droht den Aufschwung zu verhageln.

3. Juni: Spanien streicht 3G bei Einreise, Corona-Comeback: Airline- und Airport-Dilemma im Sommer, Berlin erwartet Pfingsten volle Hotels

Und noch ein Land, das sich das große Tourismus-Comeback nicht von Corona-Einreiseregeln verhageln lassen will: Spanien. Wer aus der EU oder dem Schengenraum nach Spanien reisen will, muss ab sofort keinen Corona-Nachweis mehr vorzeigen.

Groß war die Freude in der gesamten Branche, dass in diesem Sommer das große Corona-Comeback gefeiert werden kann, auch bei den Airlines. Aber nun der Katzenjammer: Vielerorts fehlt das Personal, sowohl bei den Airlines als auch in den Flughäfen. Für Urlauber bedeutet das: Flugreisen könnten in diesem Sommer das Nervenkostüm erheblich belasten.

Viele Menschen nutzen die Pfingst-Feiertage offenbar für ein verlängertes Wochenende in der Hauptstadt. Vor allem aus Deutschland, aber auch aus den europäischen Nachbarländern reisten Besucher nach Berlin, meldet Visit Berlin, das Fremdenverkehrsamt der Stadt. Die Hotels der Stadt spürten die hohe Nachfrage: Für die Feiertage meldeten sie eine gute bis sehr gute Auslastung, einzelne Häuser seien sogar ausgebucht, heißt es. Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer: »Der Berlin-Tourismus ist auf einem sehr guten Weg, die Menschen zieht es wieder in unsere Stadt. Von der sehr guten Buchungslage zu Pfingsten profitieren die Museen, Attraktionen und Restaurants. Auch für die folgenden Sommerwochen erwarte ich starke Nachholeffekte, wenn Berlin seinen Gästen zahlreiche Veranstaltungshighlights bietet.«

2. Juni: Türkei: Testpflicht bei Einreise weg, Zypern schafft 3G bei Einreise ab, Maskenpflicht in Griechenland fällt, USA halten vorerst an Testpflicht fest, HLX-Chef prophezeit Bettenknappheit in beliebten Urlaubsregionen

Wer in die Türkei reist, muss ab heute kein negatives Corona-Test-Ergebnis mehr vorzeigen. Das berichtet die türkische Tageszeitung Hürriyet. Auch die Maskenpflicht wurde deutlich gelockert.

Griechenland und Zypern gehörten ja zu den beliebtesten Urlaubsregionen am Mittelmeer. Pünktlich zum Start in die Sommersaison haben nun beide Länder ihre Corona-Regeln gelockert. Zypern verzichtet fortan bei der Einreise auf den 3G-Nachweis. Niemand muss also mehr nachweisen, ob er oder sie geimpft, genesen oder getestet ist. Außerdem strich die Regierung die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Innenräumen. Auch in Griechenland muss keine Maske mehr getragen werden.

Die USA dagegen wollen ihre Einreise-Test-Regeln vorerst nicht lockern. Das sagte Karine Jean-Pierre, Sprecherin des Weißen Hauses. Die Tourismusbranche macht allerdings derzeit mächtig Druck.

An einen Buchungsansturm wie in den vergangenen Wochen kann sich Tourismus-Pionier Karlheinz Kögel, Chef der HLX-Gruppe (u.a. Eurowings Holidays, Lufthansa Holidays und HLX.com) nicht erinnern. »Die Leute reißen uns die Angebote förmlich aus den Händen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht neue Rekordzahlen verzeichnen«, so Kögel über die aktuelle Entwicklung. Vier Monate vor dem Ende des Reisesommers 2022 habe der Veranstalter die Geschäftszahlen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 bereits deutlich übertroffen. Aktuell lägen die Gästezahlen bereits um 43 Prozent und der Umsatz um 81 Prozent über dem Niveau des letzten normalen Geschäftsjahres. »Wenn diese Entwicklung noch etwas länger anhält, wird es in einigen Urlaubsregionen für den Juli und August schon bald keine Betten mehr geben«, prophezeit Kögel. Viele Hoteliers hätten während der Corona-Pandemie Mitarbeiter entlassen und nun erhebliche Schwierigkeiten für die Hochsaison ausreichend Personal zu bekommen. Deshalb könnten nicht alle Hotelbetriebe unter Vollast fahren.

1. Juni: Italien streicht 3G bei Einreise, Japan-Details für Einreise, Comeback-Sorgen in der Tourismusbranche, Hamburg umgarnt Touristen

Wie Deutschland und mittlerweile einige andere Länder auch, lässt Italien ab heute die 3G-Regel bei der Einreise auslaufen. Nun muss man weder genesen, geimpft noch getestet sein. Lediglich die Maskenpflicht wird an einigen Orten weiter aufrechterhalten.

Gestern haben wir an dieser Stelle darüber berichtet: Ab dem 10. Juni dürfen wieder Touristen nach Japan reisen. Das Fremdenverkehrsbüro hat nun Details zum Einreiseprocedere bekanntgegeben. Voraussetzung für die Reise ist, dass die Besucher in geführten Gruppen mit vorab festgelegtem Reiseplan unterwegs sind. Auch die Teilnehmer einer Gruppenreise müssen ein Visum für Japan beantragen. Zudem muss der deutsche Reiseveranstalter einen zertifizierten Partner, eine Incoming-Agentur oder eine andere touristische Organisation haben, der für die Reise garantiert. Der japanische Partner muss dafür einen Antrag über das ERFS (Entrants, Returnees, Follow-up System) stellen. Für touristische Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entfallen bei Einreise mit einem gültigen Visum als Teilnehmer einer Gruppenreise alle Quarantäne-Beschränkungen. Nur ein negativer PCR-Test bleibt Voraussetzung. Im Juni wird zudem die Obergrenze der täglich möglichen Einreisen von 10.000 auf 20.000 Besucher angehoben. Alle weiteren Informationen gibt es hier.

Corona erst mal vom Tisch und nun wird wieder alles gut? In der Tourismusbranche war die Stimmung in den letzten Monaten jedenfalls ausgezeichnet, schließlich ist das Bedürfnis vieler Menschen, endlich wieder in den Urlaub zu fahren, groß. Doch mittlerweile gerät die Comeback-Freude mächtig ins Taumeln. Grund sind die Personalengpässe an Flughäfen, in Hotels, Restaurants – und der Mietwagen-Mangel. Zudem steigen für Kunden die Urlaubspreise.

Die Corona-Pandemie hat die Großstädte bekanntlich besonders stark in Mitleidenschaft gezogen. Allerorten herrschte ziemlich tote Hose. Nun wollen die Städte wieder Touristen anlocken. Hamburg etwa hat ein Förderprogramm aufgelegt, acht Millionen Euro werden für Tourismus und Kultur nun locker gemacht.

31. Mai: Nach Corona: Personalmangel in Österreichs Tourismusbetrieben, Mietwagen-Mangel in Kanada, Tunesien-Lockerung für Ungeimpfte, Japan-Öffnung am 10. Juni

Schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie stand das Problem in vielen Tourismusbetrieben Österreichs auf der Agenda, in der Nach-Corona-Zeit hat sich das Problem noch einmal verschärft: Das Personal fehlt. Aktuellen Schätzungen der Wirtschaftskammer und der Österreichischen Hoteliersvereinigung (ÖHV) zufolge seien rund 30.000 Stellen noch unbesetzt, berichtet der Standard.

Wer nach Kanada reist, möchte viel von dem weitläufigen Land erleben. Das geht natürlich am besten mit einem Wohnmobil oder Mietwagen. Doch die sind in der Nach-Corona-Zeit knapp. Der Grund, wie auch anderenorts: Die Autoverleiher haben während der Corona-Zeit ihre Bestände reduziert, nun können sie sie nicht mehr auffüllen. Jedenfalls nicht so, wie sie es gern hätten.

Gute Nacht für alle, die nicht gegen Corona geimpft sind, und nach Tunesien reisen möchten: Sie müssen sich fortan nicht mehr nach Einreise in Quarantäne begeben. Nötig ist aber weiterhin ein Corona-Test vor Abreise, und auch in Sachen Maskenpflicht gelten in Tunesien weiterhin vergleichsweise strenge Regelungen.

Schon bald können Japan-Liebhaber wieder einen Urlaub in dem Land verbringen. Ab dem 10. Juni öffnet Japan seine Grenzen für Touristen. Allerdings erst einmal nur für Pauschalreisende. 

30. Mai: Lufthansa ändert Masken-Kurs, hohe Urlaubspreise nach Corona, Philippinen lockern Einreise-Regeln

Die Lufthansa will künftig an Bord darauf verzichten, um jeden Preis die Maskenpflicht durchzusetzen. Grund seien offenbar die ständigen Auseinandersetzungen mit Passagieren, die keine Maske mehr tragen wollen, berichtet der Spiegel.

Die Corona-Krise scheint vorbei, und viele Deutsche wollen nun endlich wieder verreisen. Exzellente Aussichten also für die Tourismusbranche? Mag sein, für Reisende allerdings kommt beim Blick auf die Preise wenig Freude auf. Der Grund: Wer in diesen Wochen bucht, muss tiefer in die Tasche greifen als früher.

Seit Februar erst können Touristen aus dem Ausland wieder auf den Philippinen ihren Urlaub verbringen, allerdings mit einigen Einreisebeschränkungen – die werden nun gelockert. Ab dieser Woche muss kein Test mehr vor Abreise gemacht werden. Voraussetzung: Man ist gegen Corona geboostert.

27. Mai: Abfertigungschaos an Großflughäfen

Wer derzeit in den Urlaub fliegen will, muss – je nach Abflug-Airport –mit langen Warteschlangen rechnen. Auf zahlreichen Airports, etwa in Amsterdam, aber auch in Köln/Bonn und in Düsseldorf, machen sich die Folgen der Corona-Pandemie bemerkbar. Vielerorts wurden aufgrund des Passagiereinbruchs zahlreiche Stellen an den Airports abgebaut. Nun sind die Urlauber wieder da – und das Personal fehlt. KLM in Amsterdam machte nun einen drastischen Schritt.

25. Mai: Lauterbach will Einreiseregeln lockern, Easyjet Berlin-Verbindungen reduzieren, Personalmangel in Niedersachsen

Nun also doch: Die Bundesregierung will die 3G-Einreiseregeln kippen. Bereits ab dem 1. Juni muss man dann nicht mehr nachweisen, ob man geimpft, genesen oder getestet ist. Die 3G-Regel soll bis Ende August ausgesetzt werden, kündigte Gesundheitsminister Karl Lauterbach an.

Keine gute Nachricht für Airline-Sparfüchse: Die Billig-Fluggesellschaft Easyjet will ihr Flugangebot in Berlin ausdünnen. Mit ein Grund laut Airline: Die Flugnachfrage nach Corona sei nicht so hoch wie erhofft.

Auch in Niedersachsen machen sich die Folgen der Corona-Pandemie bemerkbar: In vielen Tourismusbetrieben wird händeringend nach Personal gesucht. Zwar habe das Problem schon vor Corona bestanden, die Pandemie habe das Problem allerdings verschärft, heißt es von der Dehoga. Auch Touristen dürften das merken. Mancherorts werde das Angebot eingeschränkt.

24. Mai: Marokko streicht Testpflicht für Geimpfte, Maskenpflicht-Aussetzung bei SWISS, Südtirol-Streit wegen Touristenmassen nach Corona, Anwaltskanzlei warnt Reisebranche vor Flut an Mängelklagen

Wer gegen Corona geimpft ist und mit dem Flugzeug nach Marokko reisen will, braucht nun keinen Test mehr zu machen.

Eigentlich muss derzeit auf allen Flügen, die von und nach Deutschland führen, eine Maske getragen werden. So schreibt es das aktuelle Infektionsschutz vor. Bei der Lufthansa-Tochter Swiss Air sieht man das aber anders – oder jedenfalls nicht ganz so streng. Wie der Spiegel berichtet, sei auf mindestens zwei Flügen der Airline nach Zürich die Maskenpflicht an Bord nicht durchgesetzt worden.

Endlich wieder Urlaub in Südtirol! Das scheinen sich derzeit viele Urlauber zu denken. Jedenfalls ist der Andrang in den Urlaubsorten Südtirols nach der langen Corona-Durststrecke sehr groß. Zu groß, findet die Landesregierung. Sie will die Zahl der Touristen begrenzen. Doch das finden nicht alle gut.

Obwohl Hoteliers und Gastronomen längst wieder Gäste bewirten dürfen, stehen sie vor einem Problem: Sie klagen vielerorts über einen Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel. Neben Köchen und qualifiziertem Servicepersonal fehlten auch Saisonarbeiter aus dem Ausland und studentische Hilfskräfte. Die Rechtsanwaltskanzlei Schumacher und Partner erwartet daher, dass die Personalnot starke Auswirkungen auf die Betriebsführung haben werde. Viele der Hoteliers und Gastronomen sähen sich gezwungen, Abstriche bei der Qualität der Dienstleistungen vorzunehmen. Damit sei Ärger programmiert, und der Reisebranche drohe eine Flut an Mängelklagen, warnt die Kanzlei in einer Pressemitteilung.

23. Mai: EU-Impfzertifikat: Was derzeit gilt, FDP fordert Wegfall von 3G bei Einreise, Osterinsel vor Comeback

Das EU-Impfzertifikat wird in Deutschland so gut wie nirgends mehr benötigt, die 2G- und 3G-Regeln sind entfallen. Anders sieht es aus bei Urlaubsreisen. Wer in bestimmte Länder reist oder nach Deutschland zurückkehrt, muss den Nachweis noch erbringen. Manch einer stellt sich da die Frage: Wann läuft mein Zertifikat ab? Und was sollte im Ausland beachtet werden? Hier gibt es einen Überblick.

Und damit sind wir bei der nächsten Frage: Wie lange gilt die 3G-Regel noch für die Einreise nach Deutschland? Fakt ist: Ende des Monats läuft die Regel aus. Die FDP fordert: Die Regel gehört dann abgeschafft. Derzeit ist unklar, wie die Bundesregierung entscheiden wird. Klar ist aber: Die Zeit drängt.

Zwei Jahre lang war sie wegen Corona geschlossen, nun bereitet sich die Osterinsel auf das Tourismus-Comeback vor. Nach aktuellem Stand dürfen die ersten Touristen am 1. August wieder auf die Vulkaninsel reisen.

20. Mai: Indonesien streicht Testpflicht für Geimpfte, Griechenland streicht Maskenpflicht in Innenräumen, Balearen: Arbeitskräftemangel im Tourismus dauert an

Wer gegen Corona geimpft ist, benötigt künftig keinen negativen Corona-Test mehr bei der Einreise nach Indonesienweder vor noch nach der Einreise. Auch muss keine Maske mehr im Freien getragen werden. Zwei Corona-Regeln bleiben aber bestehen. Es muss ein Nachweis einer Corona abdeckenden Krankenversicherung sowie das Herunterladen und Ausfüllen der App PeduliLindungi vorgenommen werden.

Nun auch Griechenland: Ab dem 1. Juni muss in dem bei Deutschen beliebten Urlaubsland in Innenräumen keine Maske mehr getragen werden. Das gilt auch für Bus, Bahn und Flugzeuge.

Wer derzeit einen Job im Tourismus sucht und sich vorstellen könnte, auf den Balearen zu arbeiten, hat gute Chancen auf eine neue Arbeit. Auf den Inseln wird derzeit weiter händeringend nach Personal gesucht.

19. Mai: Städte-Tourismus erholt sich nur schleppend

In der Tourismusbranche ist die Stimmung zur Zeit ausgezeichnet. Nach dem vielerorts verkündeten Ende der Corona-Pandemie gehen die Buchungszahlen für den Sommer durch die Decke. Vor allem rund ums Mittelmeer knallen die Sektkorken. Aber nicht überall. In den Großstädten etwa läuft das Comeback nur schleppend. Egal ob in Barcelona, Venedig, London oder Wien: Wer dorthin reist, muss sich (noch nicht) über sich stapelnde Touristenmassen ärgern. Das hat vor allem zwei Gründe.

18. Mai: BDL: “Maskenpflicht in Flugzeugen nicht mehr nachvollziehbar”, TUI streicht Maskenpflicht an Bord der Mein-Schiff-Flotte, Riesen-Comeback der Reiseveranstalter: sehr hohe Nachfrage nach Sommerurlaubsreisen

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) fordert ein sofortiges Ende der Maskenpflicht in Flugzeugen. Die Bundesregierung sollte den Vorschlägen der EU-Behörden und dem Beispiel zahlreicher EU-Mitgliedstaaten folgen und die Maskenpflicht aufgeben zugunsten einer freiwilligen Entscheidung der Passagiere, fordert der Verband. »Die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen ist den Passagieren mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar zu vermitteln und führt immer mehr zu kaum vermeidbaren Auseinandersetzungen«, sagt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Verbandes.

Die TUI wird auf ihrer Mein-Schiff-Flotte die Corona-Maßnahmen lockern. Für alle Reisen der Sommersaison ab dem 29. Mai 2022 werde die Maskenpflicht an Bord aufgehoben. Außerdem dürfe vor Reiseantritt der erste von zwei obligatorischen Antigentests ein Selbsttest sein. Darüber hinaus gebe es an Bord weitere Lockerungen, zum Beispiel sei das Tanzen in Innenbereichen wieder erlaubt, und der Kids-Club öffne erneut für Kinder ab drei Jahren Jahren seine Türen.

In diesem Jahr dürfte es wohl so weit sein: Nach zwei Corona-Jahren steht dem Tourismus das große Comeback ins Haus. Darauf deuten nicht nur viele Studien und Umfragen hin, auch die großen deutschen Reiseveranstalter berichten von einer sehr hohen Nachfrage. Von täglichen Buchungseingänge für den Sommer, die zwischen 40 und 80 Prozent über denen des Vor-Corona-Sommers 2019 lägen, ist die Rede.

17. Mai: Studie: Einfluss der Corona-Pandemie auf Urlaubsplanung der Deutschen sinkt, China-Reiserestriktionen verschärft, Baden-Württemberg will Tourismus nach Corona kräftig ankurbeln

Nur noch rund ein Drittel der Menschen in Deutschland (30 Prozent) sehen ihre Urlaubsplanung 2022 durch die Corona-Pandemie stark beeinflusst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK in Zusammenarbeit mit YouGov zum Start in die Feriensaison. Damit seien die Auswirkungen der Pandemie auf die Reiseplanung der Deutschen im Jahresvergleich deutlich gesunken, heißt es. Vor einem Jahr habe noch jeder zweite Befragte (49 Prozent) angegeben, dass die Pandemie die Urlaubsplanung 2021 stark beeinflusse.

Chinas restriktive Anti-Corona-Politik hat immer schlimmere Folgen für Reisende. In Zukunft könnte es für Chinesen noch schwieriger werden, ihr Land zu verlassen. Auch die Visa-Vergabepraxis an Ausländer soll verschärft werden.

Der Tourismus im Südwesten Deutschlands ist noch lange nicht in der Spur: Fast 40 Prozent weniger Übernachtungen als in der Vor-Corona-Zeit zählten die Statistiker in Baden-Württemberg. Das ist nicht gut, findet auch die Landesregierung in Stuttgart. Sie will dem Tourismus nun auf die Beine helfen. Heute soll die Kampagne “Tourismus.Bewusst.Stärken” vorgestellt werden.

16. Mai: Österreich: 3G bei Einreise weg, Maskenpflicht in Fliegern bleibt vorerst

Wer nach Österreich reist, braucht ab heute keinerlei Nachweis mehr darüber, ob er oder sie geimpft, genesen oder getestet ist. Das gab die Wiener Bundesregierung am Freitag bekannt. Grund für den Wegfall aller Corona-Einreiseregeln: Die Corona-Epidemie sei vorbei.

Eine andere Corona-Regel – in Deutschland – bleibt dagegen vorerst bestehen: die Maskenpflicht in Bus, Bahn – und Flugzeug. Zwar empfehlen die Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC ab heute nur noch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Bundesregierung will aber vorerst an der Pflicht festhalten.

13. Mai: Verkehrsminister und Lufthansa für Abschaffung der Maskenpflicht, Neuseeland: Komplett-Öffnung für Touristen Ende Juli, Lufthansa-Chef entschuldigt sich bei Zentralratspräsident, Corona-Folgen: Mietwagen deutlich teurer

Seit sich die EU für die Abschaffung der Maskenpflicht in Flugzeugen ausgesprochen hat, ist auch in Deutschland eine Debatte darüber entbrannt. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat sich klar positioniert: Er will sie auch abschaffen. Nicht nur in Flugzeugen, sondern auch in Bus und Bahn. Unterstützung bekommt Wissing von der Lufthansa.

Wer nach Neuseeland reisen möchte, kann dies nun endlich bald wieder tun: Ende Juli will die Regierung wieder Touristen aus aller Welt empfangen. Das kündigte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern an. Auch in Japan verdichten sich die Hinweise, dass bald wieder Touristen ins Land einreisen dürfen.

Weil einer Gruppe jüdischer Passagiere am Flughafen Frankfurt ein Weiterflug verweigert wurde, steht die Lufthansa in der Kritik. Airline-Chef Carsten Spohr entschuldigte sich deshalb beim Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, in einem Telefonat. Unterdessen wurden weitere Details zu dem Fall bekannt.

Wer sich in letzter Zeit nach einem Mietwagen umgeschaut hat, dürfte eine unschöne Erfahrung gemacht haben: ganz schön teuer geworden. Der Grund: Es herrscht ein Mietwagen-Mangel, verursacht durch die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine.

12. Mai: EU-Vorschlag: Maskenpflicht in Flugzeugen soll fallen, Malta streicht weitere Einreisebeschränkungen, keine Masken mehr ÖPNV in Frankreich, 300 Prozent mehr Passagiere am Flughafen Frankfurt

Nach dem Vorschlag der Europäischen Luftsicherheitsagentur EASA und der EU-Gesundheitsbehörde ECDC soll ab kommenden Montag, den 16. Mai die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen entfallen. Die EASA sprach von einem »Schritt zur Normalisierung des Flugverkehrs«. In Deutschland zögert man offenbar noch, zunächst muss das Bundesinfektionsschutzgesetz entsprechend geändert werden.

Malta-Reisende müssen sich vor ihrer Einreise nicht mehr digital mit dem EU digital Passenger Locator Form (dPLF) anmelden. Zudem entfiel bereits am 2. Mai die allgemeine Maskenpflicht. Diese gilt nur in Flugzeugen. Großveranstaltungen, Events sowie soziale und kulturelle Aktivitäten jeglicher Art können wieder uneingeschränkt wie in der Vor-Corona-Zeit stattfinden. Außerdem werden Länder nicht mehr nach roten und dunkelroten Zonen als Risikoländer unterschieden – dies vereinfacht die Einreise mit Zwischenstopp an Transitflughäfen.

Wer in Frankreich Bus und Bahn nutzt, muss künftig keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Die neue Regelung tritt kommenden Montag in Kraft, teilte das Gesundheitsministerium in Paris mit.

Im April nutzten rund vier Millionen Passagiere den Flughafen Frankfurt. Das entspreche einem Plus von 303,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres, teilte der Betreiber Fraport heute Morgen mit. Das April-Aufkommen markiere einen neuen Höchstwert seit Ausbruch der Corona-Pandemie, der sogar die Monatswerte des vergangenen Sommers übertroffen habe.

11. Mai: Kritik an Lufthansa nach Flug-Verweigerung, Indonesien, Seychellen und Vietnam erkennen EU-Covid-Zertifikat an, Comeback des Deutschland-Tourismus

Die Lufthansa steht derzeit schwer in der Kritik. Grund ist eine Entscheidung von Mitarbeitern der Airline, jüdisch-orthodoxen Passagieren den Weiterflug von Frankfurt nach Budapest zu verweigern. Entzündet hatte sich die Auseinandersetzung zwischen Airline und Passagieren wegen des vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutzes. Die Lufthansa hat sich mittlerweile auf Twitter entschuldigt.

Wer bei Einreisen mithilfe des digitalen Covid-Zertifikats der EU seinen Impf- oder Genesenenstatus nachweisen will, kann dies in Zukunft auch in Indonesien, Vietnam und auf den Seychellen tun. Das teilte die EU am Montag mit.

In vielen Regionen Deutschlands lag der Tourismus wegen der Corona-Pandemie im Dornröschenschlaf, nun geht es wieder aufwärts. Das belegen die aktuellen Zahlen des Statistische Bundesamts zum Monat März dieses Jahres. Gegenüber März 2021 stieg die Zahl der Übernachtungen um mehr als 175 Prozent. Was die Zahlen auch zeigen: Der Trend zum Campingurlaub ist ungebrochen.

10. Mai: Israel streicht PCR-Tests, Visit-Berlin-Chef: Marke Berlin hat Corona-Pandemie überstanden, Fraport: immer mehr Passagiere

Israel-Reisende können sich über weitere Lockerungen bei der Einreise freuen: Ab heute (10. Mai) reicht ein Antigen-Schnelltest vor Abflug, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ein PCR-Test wird dann nicht mehr verlangt. Zudem ist ab dem 20. Mai keinerlei Test mehr direkt bei Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv erforderlich. Besucher müssen sich nach Einreise dementsprechend auch nicht mehr in Quarantäne begeben, bis sie ihr Testergebnis erhalten haben. Für das Ergebnis des Schnelltests ist wichtig, dass es in englischer Sprache vorliegt und die Reisepassnummer darin vermerkt ist. Neben dem Antigen-Schnelltest müssen Reisende weiterhin 48 Stunden vor Einreise ein Online-Einreiseformular ausfüllen, das sogenannte Entry Statement.

Der Tourismus in Berlin kommt wieder in Schwung. Die Zahl der Touristen, die eine Reise über Christi Himmelfahrt und Pfingsten in die Hauptstadt gebucht hätten, gebe Anlass zur Freude, sagte ein Sprecher von Visit Berlin. Visit-Berlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker sagte, die »Marke Berlin« habe die Corona-Pandemie unbeschadet überstanden.

Die Geschäftsentwicklung des Flughafenbetreibers Fraport war in den ersten drei Monaten des Jahres positiv. Lediglich zu Jahresbeginn dämpfte die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus die Passagiernachfrage an vielen Konzernflughäfen. Die weiteren Lockerungen von Reisebeschränkungen stützten die Erholung der Fluggastzahlen im Fraport-Konzern. Den Flughafen Frankfurt etwa nutzten in den ersten drei Monaten 7,3 Millionen Fluggäste – ein Plus von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2021. »In Frankfurt stimmen uns die guten Buchungszahlen für den Sommer weiter optimistisch, dass wir auf Jahressicht etwa 55 bis 65 Prozent der Passagierzahlen des Vor-Corona-Niveaus sehen werden«, sagte Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

9. Mai: Touristen-Comeback in Laos, Nach Corona: Personalmangel auf Nordseeinseln

Nach mehr als zwei Jahren Corona-Durststrecke empfängt das asiatische Land Laos wieder Touristen. Nötig ist eine zweifache Impfung gegen Corona, Tests sind weder bei Ankunft noch danach nötig.

Für die Gastronomie und Beherbergungsbetriebe auf den Nordseeinseln war es noch nie einfach, Personal zu finden. Denn dauerhaft auf einer Insel leben, das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Die Corona-Pandemie der vergangenen zwei Jahre hat die Situation noch einmal verschärft: Auf den Inseln wird mittlerweile händeringend Personal gesucht.

6. Mai: FDP fordert Abschaffung der Corona-Einreiseregeln, Tschechien beendet Corona-Maßnahmen

Wer aktuell nach Deutschland einreisen will, muss ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorzeigen können. Damit soll es nach dem Willen der FDP bald vorbei sein. Fraktionschef Christian Dürr hält die Regeln für »längst überholt«, sagte er der der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (NOZ). Er halte etwa die 3G-Regel bei der Ankunft für »wenig sinnvoll«, schließlich dürfe man sich danach auch ohne Nachweispflicht frei durchs Land bewegen. Mit Blick auf die in vielen anderen Ländern bereits gekippten Regeln sagte Dürr: »Unsere europäischen Nachbarn gehen hier mit gutem Beispiel voran.«

Aus und vorbei: In Tschechien sind nun auch die letzten Corona-Maßnahmen Geschichte. Die epidemische Notlage wurde beendet.

5. Mai: Europas Metropolen starten gemeinsame Comeback-Kampagne, Sachsen-Tourismus weiter in der Krise, Ferienhaus-Spezialist DanCenter: Mai-Buchungen über Vor-Corona-Niveau

Keine Frage: Die Metropolen haben besonders stark unter der Corona-Pandemie gelitten. Überall auf der Welt herrschte tote Hose, kaum ein Reisender konnte sich für eine Städtereise begeistern. Nun soll mit aller Macht das Comeback her. Dazu haben sich mehrere europäische Metropolen wie etwa Paris, London, Wien und Berlin zusammengeschlossen.

Die Folgen der Corona-Pandemie haben in Sachsen Spuren hinterlassen: Die Zahl der Übernachtungen sei 2021 im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 um mehr als ein Drittel eingebrochen, sagte Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU). Sachsens Tourismusbranche benötige weiter Hilfe aus der Politik, sagte sie.

Der Ferienhaus-Spezialist DanCenter verzeichnet für den Reisezeitraum Mai in diesem Jahr nach eigenen Angaben Buchungszahlen, die über dem Niveau des Vor-Corona-Jahres liegen, und zwar deutlich: plus 30 Prozent im Vergleich zu 2019 bei den Buchungen deutscher Gäste für das Reiseziel Dänemark, plus 13 Prozent für Deutschland, plus 35 Prozent für Norwegen und plus 79 Prozent für das Reiseziel Schweden. »Viele Touristen haben durch die Pandemie Ferienhäuser für sich entdeckt und die Vorteile kennen- und schätzengelernt«, sagt erklärt Hanita van der Meer, PR & Communication and Managing Director von OYO Vacation Homes, zu dem unter anderem die Marken DanCenter und Belvilla gehören.

3. Mai: Italien-Einreise basiert auf 3G, Bulgarien ohne Restriktionen

Das bisher nötige Online-Dokument muss für eine Einreise nach Italien nicht mehr ausgefüllt werden. Jedoch ist der Nachweis einer Corona-Impfung, einer Genesung oder eines Antigen-Tests (maximal 48 Stunden alt) nötig. Natürlich geht auch eine Einreise mit PCR-Test, allerdings darf dieser bei der Einreise auch nicht älter als die üblichen 72 Stunden sein.

In Bulgarien sind alle Corona-Restriktionen ab sofort außer Kraft. Einreisen sind künftig ohne Impfnachweis möglich, unabhängig vom Alter des Reisenden. Die bisher in öffentlichen Räumen geltende Maskenpflicht wurde aufgehoben. Für die Einreise auf dem Landweg stehen zurzeit fünf Grenzübergänge zur Verfügung.

2. Mai: Neuseeland hat die Grenzen geöffnet, Oktoberfest-Comeback

Ab sofort haben Neuseelands Grenzen für vollständig geimpfte Besucher aus allen Ländern, die von der Visumspflicht befreit sind, also auch Deutschland, geöffnet. Bei der Ankunft in Neuseeland müssen sich Touristen nicht mehr in Selbstisolation begeben, solange sie einen negativen pre-Departure Test vorweisen können. Zudem werden negative Antigen-Schnelltests am Tag der Ankunft in Neuseeland, sowie an Tag 5/6 nach der Ankunft benötigt. Hier findet ihr eine Übersicht der aktuellen Testvorgaben.

Gute Neuigkeiten für alle Oktoberfest-Fans. Nach zwei Jahren Corona-Pause findet die Münchner Wiesn 2022 vom 17. September bis zum 3. Oktober statt.

29. April: Einreise: Griechenland hebt Impfnachweispflicht auf, Uganda seine Einreisebestimmungen

Wer ab Sonntag nach Griechenland reist, muss nun nicht mehr geimpft sein. Das beschloss gestern das Regierung in Athen. Außerdem wurden weitere Coronamaßnahmen im Inland gelockert. Die Maskenpflicht in Innenräumen bleibt aber bestehen.

Ugandas Gesundheitsministerium hat vorgestern die Aufhebung der Einreisebestimmungen für Touristen beschlossen. Voraussetzung für Reisende, um von der Aufhebung zu profitieren, ist eine vollständige COVID-19-Impfung. Geimpfte Flugreisende müssen nun vor Einreise nach Uganda bzw. vor Ausreise aus dem Land kein negatives PCR-Ergebnis mehr am Flughafen Entebbe vorweisen. Für teilweise oder nicht geimpfte Personen bleibt diese Bestimmung jedoch bestehen – Kinder unter fünf Jahren sind davon ausgenommen.

28. April: Corona-Einreisegeln in Deutschland verlängert, Malaysia lockert Einreisebestimmungen, Polen: Ukraine-Krieg verhindert Corona-Comeback, Walpurgisfeiern im Harz

Wir berichten an dieser Stelle fast täglich über die geänderten Corona-Einreisevorschriften anderer Länder, aber heute ist Deutschland einmal an der Reihe. Denn wer aus dem Urlaub zurück in die Heimat kehrt, muss die 3G-Regel beachten. Eigentlich wäre die Regeln heute ausgelaufen. Die Bundesregierung hat sie vorerst aber bis 31. Mai dieses Jahres verlängert.

Malaysia lockert ab dem 1. Mai 2022 seine Einreiseregularien. So entfällt für vollständig geimpfte Reisende und Kinder unter 12 Jahren die Corona-Testpflicht vor der Anreise. Auch der obligatorische Antigen-Schnelltest nach der Ankunft in Malaysia ist nicht mehr notwendig. Zudem entfällt mit den neuen Einreiseregularien die Nachweispflicht der obligatorischen Covid-19-Versicherung. Die Online-Registrierung über die MySejahtera-App ist dagegen weiterhin erforderlich.

Im Vergleich zu vielen anderen Urlaubsländern kam Polen vergleichsweise glimpflich durch die Corona-Pandemie. Kein Wunder, das Land lockt mit vielen Naturregionen und ist prima mit dem Auto erreichbar. Dennoch ging auch in Polen die Zahl der Touristen zurück. Nun wollte man in diesem Jahr wieder durchstarten – aber der Krieg in der Ukraine macht dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung: Viele Touristen sind verunsichert, die Hotelbuchungen sind drastisch gesunken.

Vielerorts fielen die Walpurgisfeiern und die Tänze in den Mai in den vergangenen zwei Jahren aus. Dieses Jahr aber kündigt sich das große Comeback nach der Corona-Tristesse an. Vor allem im Harz laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

26. April: Lockerungen bei Thailand-Einreise, Aida Cruises streicht PCR-Tests bei Einschiffung, United Airlines fliegt wieder von München nach Houston, Hamburgs Tourismus im Aufwind

Nun ist es offiziell: Vom 1. Mai 2022 an benötigen vollständig Geimpfte für eine Reise nach Thailand keinen PCR-Test mehr. Sowohl die Testpflicht vor Abreise im Heimatland als auch bei Einreise wird vollständig aufgehoben. Nach wie vor ist eine Krankenversicherungspolice verpflichtend, die Mindestdeckung wird jedoch von 20.000 USD auf 10.000 USD reduziert. Nicht oder nicht vollständig Geimpfte sind verpflichtet, sich nach Einreise für fünf Nächte in Quarantäne zu begeben. Mit dem Nachweis eines negativen PCR-Tests vor Abreise kann diese jedoch vermieden werden. Für alle Reisenden ist nach wie vor die Registrierung für einen Thailand Pass verpflichtend.

Auch in der Kreuzfahrtbranche stehen die Zeichen auf Lockerung: Bei der Reederei Aida Cruises muss man bei der Einschiffung kein negatives PCR-Testergebnis mehr vorzeigen. Ein Antigentest sei nun ausreichend. Das berichtet das Portal Reisevor9.

United Airlines hat die Nonstopflüge zwischen München und der texanischen Metropole Houston wieder aufgenommen. Nachdem die Verbindung wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt werden musste, bedient die US-amerikanische Airline diese Strecke ab sofort wieder täglich. Damit wachse das Angebot der Airline ab der bayerischen Landeshauptstadt auf insgesamt sechs tägliche Verbindungen in die USA, mehr als noch vor Beginn der Pandemie, teilte United Airlines gestern mit.

Für die Großstädte war die Zeit der Corona-Pandemie besonders verheerend: Der gesamte Städtetourismus lag brach. Nun aber geht es vielerorts wieder aufwärts. Auch in Hamburg. Fast 300.000 Gäste zählt das Statistischen Amt im Februar. Das sind fünfmal so viele wie noch im Februar 2021.

25. April: Gericht kippt Maskenpflicht in Mecklenburg-Vorpommern, Einreiselockerungen in Singapur, Masken-Regeln in Urlaubsländern, Portal sieht große Nachfrage nach Camping-Urlaub auch nach Auslaufen der Corona-Maßnahmen

Mecklenburg-Vorpommern war neben Hamburg das einzige Bundesland, indem u.a. in Innenräumen weiterhin eine Maskenpflicht galt. Aber damit ist es seit Samstag vorbei: Das Oberverwaltungsgerichts in Greifswald erklärte die Corona-Maßnahmen für hinfällig. Die 3G-Regelung in Hotels bleibt aber bestehen.

Singapur hat Pläne zur weiteren Lockerung der Corona-Einreiseanforderungen bekanntgegeben. Ab morgen (26. April) können vollständig geimpfte Reisende sowie nicht vollständig geimpfte Kinder bis zu 12 Jahren auf dem Land-, Luft- oder Seeweg nach Singapur einreisen, ohne sich vor Abreise oder bei Ankunft testen zu lassen. Während vollständig geimpfte Reisende von der Test- und Quarantänepflicht befreit sind, müssen alle nicht vollständig geimpften Reisenden innerhalb von 48 Stunden vor Abreise nach Singapur einen Test machen, vor Ort eine siebentägige Stay-Home Notice (SHN) befolgen und nach Ablauf der SHN-Periode einen PCR-Test durchführen lassen.

Wer in den Urlaub fliegt, wird sich womöglich fragen: Wie viele Masken soll ich eigentlich mitnehmen? Das hängt natürlich nicht zuletzt von den Corona-Regeln im Urlaubsland ab. A3M, ein auf Krisenfrühwarnung spezialisiertes Unternehmen, hat die Vorgaben zum Thema Maske in einigen wichtigen Ländern analysiert. Und so sieht es aus: Recht früh den Zwang zur Maske aufgehoben hat das Vereinigte Königreich. Dort müssen Einheimische ebenso wie Reisende praktisch nirgends mehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Im öffentlichen Nahverkehr sowie in Flugzeugen gekippt hat ein Gericht die Regeln auch in den USA. Dort herrscht aber vielerorts noch gewisse Verwirrung. Recht entspannt geht auch Israel mittlerweile mit dem Thema um. Dort sind Masken nur noch in Flugzeugen und medizinischen Einrichtungen Pflicht. Spanien lockert ebenfalls zusehends. Hier mussten Menschen zu schlimmsten Pandemiezeiten sogar im Freien eine Maske tragen. Jetzt gilt dies nur noch im ÖNPV sowie in medizinischen Einrichtungen. Gleiches gilt seit Kurzem in Portugal. Etwas anders handhabt es das beliebte Urlaubsland Türkei – wo die Menschen den Gesichtsschutz nur noch dann tragen sollen, wenn ein entsprechender Sicherheitsabstand sich nicht einhalten lässt. Sehr übersichtlich sind die Regeln in Kroatien: Dort gibt es nämlich auch in Innenräumen keinerlei Verpflichtung zum Maskentragen mehr. Gelockert wird Anfang Mai zudem in Italien und Griechenland. Dann sieht es in den beiden südeuropäischen Ländern ähnlich entspannt aus. Recht streng geht Thailand nach wie vor mit dem Thema um. Dort sollen Einheimische und Reisende gleichermaßen einen Gesichtsschutz tragen, sobald sie die eigenen vier Wände verlassen. Dies gilt sogar, wenn sie mit einer weiteren Person im Auto fahren.

Campingurlaub war ja in der Corona-Zeit bei vielen Touristen angesagt. Und ein Ende ist auch jetzt nicht in Sicht. Davon jedenfalls geht das Berliner Reise- und Buchungsportal camping.info aus. Geschäftsführer Maximilian Möhrle rät allen Campingurlaubern dazu, rechtzeitig zu reservieren: »Vor allem in den Sommermonaten sind die beliebten Campingplätze rasch ausgebucht«, wisse er aus vielen Gesprächen mit den Platzbetreibern. Und weiter: »Der Trend zu naturnahen Urlauben ist nach wie vor ungebrochen. Das sehen wir nicht nur anhand der steigenden Zugriffszahlen auf unserem Campingportal, sondern auch an den aktuellen Zulassungsstatistiken bei Reisemobilen und Caravans.«

22. April: Spekulation über PCR-Test-Ende in Thailand, British Virgin Islands lockern Einreiseregeln

Thailands Gesundheitsbehörde kommt heute zusammen, es geht um eine Neujustierung der Corona-Einreiseregeln. Das thailändische Portal Farang berichtet, dass die Behörde in Erwägung ziehe, die PCR-Testpflicht für Geimpfte abzuschaffen und die Quarantänezeit für Ungeimpfte zu verkürzen.

Die Einreise auf die British Virgin Islands wird erleichtert: Wer geimpft, muss vor Einreise nur noch einen Antigentest machen, der bisher obligatorische PCR-Test entfällt. Verpflichtend bleibt dagegen der Nachweis eine Auslandsreisekrankenversicherung.

21. April: Venedig nach Corona: nur noch mit Reservierung, Japan weiter dicht, US-Regierung will Berufung gegen Masken-Gerichtsurteil einlegen

In der Coronazeit konnten die Einwohner von Venedig ihre Stadt ganz anders erleben: nahezu touristenfrei. Hatte auch was, nach den jahrelangen Diskussionen über Overtourism, der der Stadt mächtig zusetzte. Nun sind die Touristen wieder da – und die Debatte über Overtourism gleich mit. Damit man in der Nach-Corona-Zeit die Touristenströme kontrollieren kann, hat sich die Stadt etwas einfallen lassen: Besucher sollen verpflichtet werden, ihren Ausflug in die Altstadt vorab zu reservieren. 

Japan, eines der beliebtesten Reiseziele Asiens, macht derzeit keine Anstalten, wieder Touristen ins Land zu lassen. Zwar dürfen derzeit wieder 10.000 Menschen täglich einreisen, Touristen davon aber ausgeschlossen. Und das scheint sich wohl auch noch so schnell zu ändern, glaubt man den Worten von Premierminister Fumio Kishida. Der sagte neulich: »Ein genauer Zeitplan wurde noch nicht entschieden«. Und das »klang, als wolle er seine Landsleute beruhigen: Keine Angst, so schnell kommen die fremden Urlauber nicht zurück«, schreibt die Süddeutsche Zeitung in einer Reportage. 

Gestern haben wir an dieser Stelle darüber berichtet: Eine Bundesrichterin in den USA ordnete an, dass in Bussen, Bahnen und Flugzeugen keine Maske mehr getragen werden muss. Die US-Regierung ist mit dem Urteil nicht einverstanden. Sie kündigte Berufung an.

20. April: Masken-Aus in Spanien, US-Gericht verbietet Maskenpflicht in Flugzeugen und Bahnen, visitBerlin-Chef hofft auf schnelle Erholung

Wer in Spanien seinen Urlaub verbringt, muss ab heute so gut wie nirgendwo mehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Pflicht gilt nun nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, Altenheimen und Gesundheitseinrichtungen.

In den USA dagegen muss in öffentlichen Verkehrsmitteln nun keine Maske mehr getragen werden. Das ordnete gestern eine Bundesrichterin an. Der Grund für die Entscheidung: Die nationale Gesundheitsbehörde CDC habe mit der angeordneten Maskenpflicht ihre Kompetenzen überschritten.

Die Tourismusbranche in Berlin blickt wieder optimistisch in die Zukunft. Der Geschäftsführer der Berlin Tourismus & Kongress GmbH, Burkhard Kieker, sagte am Dienstag im rbb24 Inforadio, man starte dort, wo man vor der Corona-Pandemie aufgehört habe. An den vergangenen Ostertagen habe man zum ersten Mal wieder das alte Berlin-Gefühl mit Touristen in der Stadt gehabt.

19. April: Touristen-Boom in Griechenland, Masken-Aus in Wiens Gastronomie, Wintersaison: gemischtes Fazit im Südwesten Deutschlands, wieder Kreuzfahrtschiffe in Australien

Darauf hat Griechenlands Tourismusbranche lange warten müssen: Die Touristen kommen wieder in Scharen ins Land. Viele Hotels, vor allem jene auf den Inseln, sind bereits für den Sommer ausgebucht, und selbst in Athen sind die Aussichten rosig. Schon wird darauf spekuliert, ob der Rekord bei den Besucherzahlen aus 2019 in diesem Sommer eingestellt wird.

Nun auch in der Hauptstadt Österreichs: In Wien muss jetzt in Innenräumen der Gastronomie keine Maske mehr getragen werden, wohl aber im Einzelhandel und im ÖPNV. Viele Gastronomen dürften darüber zwar erleichtert sein, entspannt ist die Situation jedoch nicht: Nach zwei Jahren Corona-Pandemie fehlt vielerorts das Personal.

Erst Corona, dann das wechselhafte Wetter: Die Wintersaison in Deutschlands Skigebieten fällt eher mäßig aus. So auch im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. Aber es war nicht alles schlecht, sagen Tourismusvertreter der Regionen.

Nach zwei Jahren Zwangspause sind in Australien wieder Kreuzfahrtschiffe unterwegs. Das erste Schiff war die »Pacific Explorer«, die in den Hafen von Sydney einlief. 

14. April: Mecklenburg-Vorpommern streicht 3G, Zypern streicht Ostermontag Flight Pass, Mietwagen-Mangel auf Mallorca, Promis-Comeback auf Sylt

Kurz vor Ostern wird die 3G-Regel in vielen Bereichen Mecklenburg-Vorpommerns wieder abgeschafft. Das gilt etwa in der Gastronomie und in vielen Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Ungeimpfte Touristen müssen bei Anreise allerdings weiter einen negativen Coronatest vorlegen.

Wer ab Ostermontag (18. April) nach Zypern reisen will, muss vorher nicht mehr den sogenannten Flight Pass ausfüllen. Dabei handelt es sich die digitale Einreiseanmeldung, die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführt wurde. Die 3G-Regel bei der Einreise bleibt aber weiter bestehen.

Wer sich dieser Tage auf Mallorca einen Mietwagen besorgen will, wird womöglich in die Röhre schauen: Es gibt kaum noch Autos zum Ausleihen. Schuld ist die Corona-Pandemie. In der Zeit wurden zu wenig Autos für die Mietwagenfirmen ausgeliefert.

Wegen der Corona-Pandemie ließen sich lange Zeit viele Prominente auf Sylt nicht mehr blicken. Damit scheint es mittlerweile vorbei zu sein: Sylts stylischer Promi-Nachtclub »Rotes Kliff« hat nun wieder geöffnet, und die ersten Promis ließen sich nicht lange bitten …

13. April: Griechenland streicht Corona-Regeln, Urlaubslust zurück: Airlines vor Rekord-Sommer

Wer im Sommer in Griechenland seinen Urlaub verbringt, muss sich mit weniger Corona-Regeln auseinandersetzen. Die Regierung des Landes kündigte an, dass etwa die Pflichten zum Maskentragen in Innenräumen oder das Vorzeigen von Impfzertifikaten in der Gastronomie im Sommer nicht notwendig sein werde. Die neuen Regeln sollen am 1. Mai in Kraft treten.

Den Krisen zum Trotz scheinen die Deutschen ihre Lust auf Reisen und Urlaube wiederzuentdecken. Laut Global Consumer Survey von Statista planen über 62 Prozent der reisenden Deutschen mindestens einen Trip in den kommenden 12 Monaten. Dem Bundesverband der Luftverkehrswirtschaft zufolge werden im touristischen Segment 3 Prozent sogar mehr Sitzplätze angeboten als im Sommer 2019.

12. April: Neuseeland vor Öffnung, Indonesien: kein PCR-Test mehr nach Ankunft

Morgen ist es so weit: Neuseeland empfängt wieder internationale Touristen. Allerdings in einem ersten Schritt nur jene aus Australien. Der Rest der Welt muss noch rund zweieinhalb Wochen warten, erst am 2. Mai folgen weitere Länder, darunter Deutschland.

Indonesien lockert weiter die Einreiseregeln: Fortan muss nach der Ankunft kein PCR-Test mehr gemacht werden und dessen Ergebnis im Hotel abgewartet werden. Die Pflicht, einen PCR-Test vor Abflug zu machen, bleibt aber bestehen. 

11. April: Mallorca-Hotels erstmals seit zwei Jahren wieder voll, Flughafen Frankfurt: viele weiter mit Maske

Schon viel wurde an dieser Stelle über das Comeback der Urlaubsdestinationen nach der entbehrungsreichen Corona-Zeit geschrieben. Auch über das Mallorcas. Nun aber scheint es wirklich so weit zu sein: Der Airport auf Mallorca war am Wochenende brechend voll, die Hotels sind zu rund 85 Prozent ausgelastet. 

Den Drang vieler Reisender, endlich wieder unbeschwerter in den Urlaub zu fliegen, war am Wochenende auch am Frankfurter Flughafen spürbar: Es war richtig voll. So voll, dass es zu längeren Wartezeiten kam. Viele Passagiere trugen trotz aufgehobenem Maskengebot weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz.

8. April: Spanien streicht Online-Formular für Einreise, Kroatien verabschiedet sich von Corona-Maßnahmen

Wer nach Spanien reist, braucht nun in der Regel nicht mehr das SpTH-Formular ausfüllen und den dadurch erzeugten QR-Code am Flughafen vorzeigen. Die neue Regelung gilt für alle, die ihren Impf-, Genesenen- oder Teststatus digital nachweisen können. Wer dagegen auf Papierform setzt (z.B. durch den gelben Impfnachweis), muss das Formular weiter ausfüllen.

Mit Beginn der Osterferien fallen in Kroatien zahlreiche Corona-Beschränkungen. Davon profitieren auch Reisende aus Deutschland und anderen EU-Staaten: Sie müssen nun nicht mehr nachweisen, ob sie geimpft, genesen oder getestet sind. Auch die Maskenpflicht in Innenräumen wie etwa im Einzelhandel oder im ÖPNV wird abgeschafft.

7. April: Ungarns Tourismus im Aufwind, St. Lucia streicht Einreisebeschränkungen für Geimpfte, Brandenburg: Personalmangel behindert Tourismus-Comeback

Auch Ungarns Tourismus musste in den vergangenen beiden Jahren ordentlich Federn lassen. Seit Februar aber geht es wieder aufwärts. Die Zahl der Gästeübernachtungen stieg wieder über eine Million. Das teilte Ungarns Statistische Zentralamt (KSH) nun mit. Die Zahlen bewegen sich aber immer noch deutlich unter jenen der Vor-Corona-Zeit.

Wer gegen Corona geimpft ist, muss bei einer Einreise auf die Karibikinsel St. Lucia nun keinen PCR-Test mehr machen. Auch die Pflicht zum Ausfüllen eines Online-Formulars wurde gestrichen. Ungeimpfte Reisende müssen einen PCR-Test mit negativem Ergebnis vorlegen.

Kurz vor dem Beginn der Osterferien stehen viele Tourismusbetriebe in Brandenburg vor einem Problem: Das Personal fehlt. Während der Corona-Zeit haben sich viele Mitarbeiter aus der Branche verabschiedet, nun sieht es vielerorts mau aus. Viele Hotels und Restaurants müssten nun ihr Angebot reduzieren, berichtet der rbb.

6. April: Wie Airlines mit der Maskenpflicht an Bord umgehen, Hamburg: Kultur soll Tourismus nach Corona ankurbeln, Tropical Islands zu Corona-Maßnahmen-Ende

Das Gros der Corona-Maßnahmen ist seit ein paar in Deutschland ausgelaufen, eine Maßnahme aber blieb: die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Damit sind auch Flugzeuge gemeint. In anderen Ländern sieht das anders aus: In Skandinavien etwa wurde die Maskenpflicht bereits ad acta gelegt, auch in Nordirland und England ist das so. Komplizierter ist dagegen die Situation auf einigen internationalen Flügen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr geht indes davon aus, dass im Mai die Maskenpflicht an Bord beendet werde.

Vielerorts in Deutschland, vor allem in den Großstädten, ist der Tourismus noch längst nicht wieder auf dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Was also tun, damit wieder Besucher in die Städte kommen? Hamburg hat eine Idee: Die Kultur soll es richten. Die Tourismus- und Kulturbranche wollen gemeinsam Konzepte umsetzen, um wieder mehr Reisende in die Stadt zu locken.

Tropical Islands in Brandenburg, Europas größte tropische Indoor-Urlaubswelt, startet am kommenden Freitag in die Sommersaison. Dann werde der Außenbereich Amazonia, der Ganzjahrespool, der Whitewater River, der Sommerpool, die Sportfelder und Liegeflächen sowie die Surfanlage »Pororoca« wieder geöffnet, teilte das Unternehmen gestern mit. » Wir freuen uns, dass mit Beginn der Hochsaison nun auch die meisten Maßnahmen zurückgenommen werden«, sagte General Manager Chris Jung. Im Eingangsbereich und den Umkleiden empfehle man aber weiterhin Abstand und Maske und setzen auf die Eigenverantwortung der Gäste.

5. April: Costa Rica streicht 1G-Regel, Großbritannien: Airlines streichen Flüge, BestFewo-Umfrage zu Urlaubsplänen

Mit Wirkung zum 1. April 2022 hat Costa Rica alle Corona-Einreisebeschränkungen, die im Rahmen des nationalen Gesundheitsnotstands eingeführt wurden, wieder aufgehoben. Damit entfällt die Pflicht zum Ausfüllen des epidemiologischen Formulars, des so genannten »Health Pass«. Außerdem entfällt die Verpflichtung für ungeimpfte Touristen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Alle Einrichtungen wie Hotels und Restaurants, Unternehmungen und Veranstaltungen können zu 100 Prozent ausgelastet werden. Kapazitätsbeschränkungen aufgrund von COVID-19 entfallen damit, und die bislang geltende 1G-Regel wird abgeschafft.

Auch in Großbritannien werden noch viele Menschen positiv auf Corona getestet – auch die Mitarbeiter der Airlines. Das hat kurz vor Beginn der Osterferien Folgen: EasyJet und British Airways mussten nun einige Flüge streichen.

Die Lust der Deutschen endlich wieder zu verreisen, ist trotz Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg groß. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von BestFewo, einer Plattform für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Deutschland. Zweidrittel (66,5 Prozent) der über 1.000 Befragungsteilnehmer hätten ihren Sommerurlaub bereits gebucht, heißt es. Von den rund 34 Prozent, die das noch nicht getan hätten, wollten drei Viertel ihre Urlaubsbuchung nachholen. Nur eine Minderheit werde dieses Jahr zu Hause bleiben – zumeist nicht wegen des Krieges oder der Pandemie, sondern vor allem wegen der Inflation.

4. April: Bulgarien: 3G bei Einreise, Corona-Regeln in Spanien, nach Corona: Mallorca will keinen »Exzess- und Sauftourismus« mehr

Auch das Urlaubsland Bulgarien hat seine Corona-Regeln für die Einreise gelockert. Fortan muss man bei der Einreise nachweisen, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Wer das nicht nachweisen kann, muss zehn Tage in Quarantäne.

Auch wenn es in den Osterferien in Spanien natürlich noch nicht so warm sein wird wie im Sommer, werden in den kommenden Wochen wieder viele Touristen auf der Iberischen Halbinseln ihren Urlaub verbringen. Auch in Spanien wurde viele Corona-Regeln mittlerweile gelockert, einige Einschränkungen gibt es aber derzeit noch.

Am Wochenende hat Francina Armengol, Ministerpräsidentin der Balearischen Inseln, der Berliner Morgenpost ein Interview gegeben. Darin geht es um die anstehende Frühjahrs- und Sommersaison auf den Balearen. Armengol zeigt sich optimistisch, dass es spätestens zu Ostern wieder voll auf Mallorca werde. Weniger voll soll es dagegen am Ballermann & Co. werden: »Die Pandemie hat uns noch darin bestärkt, dass wir diese Art von Tourismus nicht mehr auf den Inseln haben wollen«, sagte sie.

1. April: Flughafen Frankfurt hebt Maskenpflicht auf, Einreise: Thailand lockert weiter, Analyse: Urlaubsbuchungen ziehen deutlich an

Ab dem 2. April 2022 gilt in den Terminals am Flughafen Frankfurt keine Maskentragepflicht mehr. Grundlage hierfür ist die geänderte Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen, die ab Samstag gilt, teilte Flughafenbetreiber Fraport mit. Trotz des Wegfalls der Tragepflicht weist Fraport auf die Eigenverantwortung von Fluggästen sowie Besucherinnen und Besuchern des Airports hin und empfiehlt, weiterhin eine Maske zu tragen. Dies gelte insbesondere für die Bereiche, in denen Abstände kurzzeitig nicht eingehalten werden können. Dazu zählen vor allem der Check-In, die Fluggastkontrollstellen, die Gates sowie die Gepäckausgabe. Auch in Passagierbussen und der Sky Line-Bahn, die zwischen Terminal 1 und Terminal 2 pendelt, sei das Tragen einer Maske zum Eigenschutz und Schutz der Mitmenschen sinnvoll.

Wer als Geimpfter nach Thailand reist, muss ab sofort keinen PCR-Test vor Abreise mehr machen. Die anderen Regeln, wie etwa die Pflicht einen PCR-Test nach Ankunft zu machen, bleiben aber vorläufig bestehen. Im Juni soll es dann zu weiteren Lockerungen kommen.

Gute Nachrichten für die Tourismusbranche: Die Zahl der Urlaubsbuchungen ist in den vergangenen Wochen deutlich in die Höhe geschnellt, teilte das Analysehaus TDA mit.

31. März: Berliner Kulturbetriebe wollen Maskenpflicht behalten, Schweiz streicht letzte Corona-Beschränkungen, Kreuzfahrten: Italien erlaubt wieder Landgänge, City Airport Train in Wien fährt wieder

Ab dem kommenden Wochenende soll – mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg – die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen in ganz Deutschland nahezu überall entfallen. Nicht allen gefällt das. In Berlin etwa haben führende Theater und Opernhäuser angekündigt, auf den Mund-Nasen-Schutz vorerst nicht verzichten zu wollen.

In der Schweiz dagegen verabschiedet man sich komplett von den Corona-Maßnahmen. Ab morgen muss auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gesundheitseinrichtungen keine Maske mehr getragen werden. Und wer in der Schweiz nach einem Corona-Test positiv ist, muss sich nicht mehr in Isolation begeben.

Wer während einer Kreuzfahrt einen Hafen in Italien besucht, darf dort als Passagier nun wieder an Land gehen. Die bisher gültige Verbotsregelung läuft heute aus.

Und noch ein Schritt zurück in Richtung Normalität: Nach zwei Corona-Zwangspause hat der City Airport Train am Wiener Flughafen wieder seinen Betrieb aufgenommen. Der Grund: die günstigen Fluggastprognosen für Frühling und Sommer.

30. März: Türkei lockert Corona-Maßnahmen: Einreiseformular abgeschafft, EU: kein Impfzertifikatsablauf bei Kindern und Jugendlichen

Das Urlaubsland Türkei lockert ebenfalls seine Corona-Maßnahmen. So muss nun keine digitale Einreiseanmeldung mehr ausgefüllt werden, demnach entfällt auch das Vorzeigen des HES-Codes (generierter QR-Code zur Nachverfolgung). Die Maskenpflicht ist im Freien und je nach Gegebenheiten auch in Innenräumen aufgehoben worden. Für Reisende gilt für die Einreise über dem Luftweg nach wie vor die 3G-Regel. Bei Einreisen über dem Land- und Seeweg werden keine 3G-Nachweise mehr verlangt

Wer gegen Corona geimpft ist, sollte stets vor Augen haben, dass der Impfnachweis nur neun Monate gültig ist – sofern man nicht geboostert ist. Die EU hat nun entschlossen, dass bei Kindern und Jugendlichen die Neun-Monate-Regelung nicht angewandt werden wird. Ihre Impfnachweise seien demnach zeitlich unbefristet gültig. .

29. April: Neue Flugverbindung von Helgoland nach Uetersen, mehr Flüge von und nach Indien

Eigentlich sollte die neue Flugverbindung schon vor zwei Jahren an den Start gehen. Wegen Corona fiel das Ganze dann allerdings ins Wasser. Nun ist es so weit: Ab dem 1. April pendeln die Maschinen des Ostfriesischen Flug-Diensts zwischen Helgoland und Uetersen im Kreis Pinneberg.

Wer bald nach Indien in den Urlaub fliegen möchte, wird deutlich mehr Flieger zur Auswahl haben. Die Regierung des Landes gab gestern bekannt, die wegen Corona eingeführten Einschränkungen im Flugverkehr wieder aufheben zu wollen. Die Lufthansa etwa will deshalb schon bald wieder mehr Flugverbindungen in das Land anbieten.

28. März: Winter-Fazit im Allgäu, Saudi-Arabien streicht wieder Corona-Einreisebeschränkungen

Wenig Schnee und dann noch die strengen Corona-Regeln in den bayerischen Skigebieten: Das dürfte im Allgäuer Tourismus in diesem Winter für Katzengejammer gesorgt haben, wird so mancher vermuten. Dem ist aber nicht so: Liftbetreiber und Beherbergungsbetriebe der Region ziehen aber schon ein überraschend positives Fazit.

Die saudi-arabische Regierung hat das Visa-on-Arrival-Programm für Inhaber gültiger Visa für die USA, Großbritannien und den Schengen-Raum mit sofortiger Wirkung wieder geöffnet. Der Schritt erfolgte zwei Wochen nach der Aufhebung aller COVID-bezogenen Einreisebeschränkungen. Besucher Saudi-Arabiens müssen für die Einreise keinen Nachweis über eine Impfung oder einen PCR-Test mehr vorlegen. Die rote Liste der Länder, die nicht einreisen dürfen, wurde abgeschafft.

25. März: Einreise: Thailand lockert weiter, Fidschi streicht Quarantäne für Geimpfte, Optimismus auf den ostfriesischen Inseln, wieder 85 Prozent der Flüge im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit

Das bei vielen Touristen beliebte Thailand wird seine Corona-Einreiseregeln im Juni lockern. Sowohl die PCR-Tests als auch die Pflicht zur Online-Registrierung sollen dann für Geimpfte entfallen.

Und auch in der Südsee stehen die Zeichen auf Entspannung: Die Fidschi-Inseln empfangen ab dem 7. April wieder Touristen. Bedingung: eine mindestens zweifache Impfung gegen Corona und ein Antigentest nach Ankunft.

2021 war für den Tourismus kein leichtes Jahr. Auch auf den Ostfriesischen Inseln wirkten sich die Schließungsphase im Frühjahr und die Corona-Maßnahmen zunächst negativ auf die Übernachtungszahlen aus. Im Herbst und Winter 2021 konnten die Inseln allerdings Rekordzahlen verzeichnen, und auch für 2022 sieht es gut aus. Die Buchungslage ist auf den meisten Inseln bereits gut. Auf Borkum deutet sich an, dass auch 2022 die Zahlen des Rekordjahres 2019 getoppt werden könnten. »In unsicheren Zeiten möchten viele Menschen schnell auf eine sichere medizinische Versorgung zugreifen können, das ist in Deutschland gegeben. Ich denke, dass das auch 2022 immer noch einen Einfluss auf die Buchungsentscheidung hat«, sagte Göran Sell, Geschäftsführer der Ostfriesischen Inseln GmbH.

Am kommenden Sonntag beginnt der Sommerflugplan 2022. In den Flugplänen der deutschen Flughäfen werden wieder 85 Prozent der Sitze des Niveaus vor der Corona-Pandemie angeboten. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). “Wir sind auf dem Weg zu einem Flugbetrieb, wie wir ihn aus der Zeit vor der Pandemie kennen. Die Nachfrage nach Flugreisen zieht stark an und es werden wieder deutlich mehr Flugziele erreicht«, sagte BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow.

24. März: Kanada und Südafrika: keine Tests mehr für Geimpfte bei Einreise, Niederlande: keine Corona-Regeln mehr, Flughafen Frankfurt: deutlich mehr Flüge als im Sommer 2021, Tourismus-Winter-Fazit in Oberbayern

Kanada-Reisende, die gegen Corona geimpft sind, müssen schon bald keinen Test mehr bei Einreise vorzeigen. Die neue Regelung tritt am 1. April in Kraft. In Südafrika gilt mittlerweile die gleiche Regelung: Seit gestern brauchen auch dort Geimpfte und Genesene keinen Test mehr bei der Einreise vorzeigen.

Wer mit dem Gedanken spielt, in den Osterferien in die Niederlande zu reisen, kann mit einer ziemlich entspannten Corona-Zeit rechnen. Fast alle Corona-Maßnahmen wurden außer Kraft gesetzt. Auch der 3G-Nachweis bei Einreise ist seit gestern nicht mehr nötig.

Ab dem 27. März 2022 gilt am Flughafen Frankfurt (FRA) der neue Sommerflugplan: 81 Airlines fliegen dann 285 Ziele in 91 Ländern rund um den Globus an. Mit 4.239 Starts pro Woche liegen die geplanten Flugbewegungen im Passagierverkehr für den kommenden Sommer deutlich über dem Vorjahres-Niveau: Das entspreche einem Wachstum von rund 81 Prozent, teilte Betreiber Fraport gestern mit.

Wegen der strengen Corona-Regeln war zu Beginn des Winters der Unmut in Bayerns Wintersportgebieten noch groß, doch jetzt zeigt sich: So schlecht lief die Wintersaison gar nicht, sogar besser als erwartet. Das teilte Tourismus Oberbayern München (TOM) gestern mit.

23. März: Spanien: Keine Isolation mehr bei leichter Corona-Infektion

Wer in Spanien positiv auf Corona getestet wird, muss nicht mehr zwangsläufig in Isolation. Voraussetzung dafür sei, dass man nur leichte Symptome habe und unter 60 Jahre alt ist. Das teilte gestern das Gesundheitsministerium in Madrid mit.

22. März: Indonesien streicht Quarantäne für Geimpfte, Sunexpress optimistisch für 2022, Statistische Bundesamt: auch 2021 wenig Touristen aus dem Ausland

Gute Nachricht für alle Indonesien-Reisenden: Wer gegen Corona geimpft ist, braucht nun nach Einreise nicht mehr in Quarantäne. Das Land weitet damit nach der Testphase auf Bali die Regelung auf ganz Indonesien aus.

Der Ferienflieger Sunexpress blickt zuversichtlich auf das Jahr 2022. Die Airline will ihr Streckennetz stark ausbauen. »Die derzeitige Buchungslage lässt auf einen starken Sommer schließen«, sagte Airline-Chef Max Kownatzki.

Auch 2021 war – wenig überraschend – ein schlechtes Jahr für den Tourismus in Deutschland. Das lag unter anderem auch daran, dass deutliche weniger Touristen aus dem Ausland Deutschland besuchten: Nur 31 Millionen Übernachtungen konnte das Statistische Bundesamt zählen. 

21. März: Bahn schafft 3G-Regel ab, wieder mehr US-Amerikaner in Berlin, Nord- und Ostsee-Regionen optimistisch vor den Osterferien

Die Deutsche Bahn verlangt seit gestern keinen Nachweis mehr darüber, ob Fahrgäste geimpft, genesen und getestet sind. Die sogenannte 3G-Regel werde nun nicht mehr angewandt. Es gilt allerdings weiterhin die Pflicht, eine FFP2-Maske oder medizinische Masken zu tragen.

Berlin wird wieder von mehr US-Amerikanern besucht als noch im vergangenen Jahr. Das teilte VisitBerlin, das Fremdenverkehrsamt der Stadt, am Wochenende mit. Gäste aus den Vereinigten Staaten übernachteten laut der Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg im Januar 2022 18.000-mal in Berlin, was einem Anstieg von über 450 Prozent im Monatsvergleich zu 2021 entspricht, als Berlin pandemiebedingt nur 3.000 Übernachtungen von amerikanischen Gästen zählen konnte. Das ist aber noch wenig im Vergleich zu früher: In den tourismusintensiven Jahren zuvor begrüßte Berlin im Januar amerikanische Gäste mit 57.000 (2019) oder sogar 65.000 Übernachtungen (2020). In einer breit angelegten Kooperation mit United Airlines wirbt visitBerlin derzeit in den USA u.a. mit einer Social-Media-Kampagne, einem Newsletter an Millionen von Vielfliegern und im Bordmagazin der Airline um das Reiseziel Berlin.

Schon bald starten die ersten Bundesländer in die Osterferien. Viele Reisende dürfte es in diesem Jahr wieder in die Urlaubsregionen an Nord- und Ostsee ziehen. Darauf deutet das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den dortigen Tourismusregionen hin.

19. März: Thailand lockert Einreisevorschriften, Myanmar-Comeback für Touristen

Wer ab dem 1. April nach Thailand reist, muss vor Abreise keinen PCR-Test mehr machen. Ganz verschwunden sind die Tests allerdings nicht: Nach Ankunft muss weiterhin ein Test gemacht werden.

Nach zwei Jahren Corona-Abschottung öffnet Myanmar wieder seine Grenzen für Touristen. Ab dem 17. April soll es so weit sein. Die Einreisevorschriften sind allerdings streng: Besucher müssen gegen Corona geimpft sein, zwei PCR-Tests machen und eine Woche nach Einreise in Quarantäne.

18. März: Tschechien hebt alle Einreiseregeln für EU-Bürger auf, schwere Zeiten für Großbritanniens Tourismusattraktionen, Camping-Branche sieht sich 2022 im Aufwind

Wer aus einem EU-Staat nach Tschechien reisen möchte, braucht nicht mehr nachzuweisen, ob er geimpft, genesen oder getestet ist. Die neuen Regeln treten ab sofort in Kraft, teilte das Gesundheitsministerium in Prag mit. 

Die meisten Corona-Beschränkungen in Großbritannien sind mittlerweile passé, für das Gros der Tourismusattraktionen in dem Land ist der Überlebenskampf aber noch lange nicht vorbei. Viele Betriebe litten weiterhin unter den Folgen, berichtet der Verband Association of Leading Visitor Attractions.

Die Campingbranche in Deutschland blickt positiv auf das laufende Jahr. Man rechne mit »neuen Rekorden«, teilte das Portal camping.info mit. Maximilian Möhrle, Geschäftsführer des Reise- und Buchungsportals, rät Campingurlaubern rechtzeitig den gewünschten Campingplatz zu reservieren. »Vor allem in den Sommermonaten sind die beliebten Campingplätze rasch ausgebucht«, weiß Möhrle aus vielen Gesprächen mit Campingplatzbetreibern. Der Trend zu naturnahen Urlauben sei nach wie vor ungebrochen, so Möhrle. 2021 verzeichneten die Campingplatzbetreiber in Deutschland 32.937.634 Nächtigungen, was einen Rückgang von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr ausmacht. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 mit 35,8 Millionen Übernachtungen liegen die Einbußen bei rund acht Prozent.

17. März: Airlines und Airports fordern Masken-Aus, Großbritannien streicht alle Einreise-Beschränkungen, Vietnam-Einreise ohne Quarantäne, keine PCR-Tests mehe für geimpfte Seychellen-Einreisende, Neuseeland öffnet früher, Costa Rica lockert Einreiseregeln, Aruba: keine Tests und Impfung mehr

Viele Länder haben sie bereits ad acta gelegt, nun fordern auch Flughäfen und Airlines das Aus für die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. British Airways und Virgin Atlantic haben die Pflicht bereits aufgehoben, Ryanair will bald nachziehen.

Wer ab morgen (18. März) nach Großbritannien reisen möchte, braucht keinerlei Corona-Nachweise mehr vorweisen. Auch Ungeimpfte profitieren davon: Sie müssen demnach kein negatives Corona-Test-Ergebnis mehr vorzeigen. Auch die bisher verbindliche elektronische Registrierung vor Reisebeginn wird ersatzlos gestrichen.

Vietnam-Reisende müssen nach Einreise nicht mehr in Quarantäne. Nötig ist nun ein maximal 72 alter PCR-Test oder ein maximal 24 Stunden alter Antigentest.

Seychellen-Reisende, die gegen Corona geimpft sind, müssen nun nicht mehr einen Test bei Einreise vorzeigen. Die Regelung gilt gilt für Geboosterte, frisch Genesene und zweifach Geimpfte, deren letzte Impfung nicht mehr als sechs Monate zurückliegt. Ungeimpfte dürfen auch einreisen, benötigen allerdings einen Test.

Gute Nachricht für alle, die bald nach Neuseeland reisen wollen: Ab Mai dürfen Reisende aus Deutschland und anderen Nationen wieder in das Land einreisen. Das kündigte Premierministerin Jacinda Ardern gestern an.

Costa-Rica-Reisende müssen sich ab 1. April nicht mehr online vorab registrieren. Auch die Pflicht für Ungeimpfte, eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen zu haben, entfällt.

Die Karibik-Insel Aruba verlangt ab kommenden Samstag (19. März) von Reisenden keinen Impf- oder Testnachweis mehr. Das teilte das Fremdenverkehrsamt auf seiner Website mit.

16. März: Niederlande schaffen alle Corona-Maßnahmen ab, Abu Dhabi lockert Einreisebestimmungen, Südkorea streicht Quarantänepflicht, GetYourGuide-Untersuchung: Reiselust der Deutschen zurück

Während sich in Deutschland derzeit abzeichnet, dass die Corona-Beschränkungen in vielen Bundesländern bis zum 2. April verlängert werden, schaffen die Niederlande sämtliche Corona-Maßnahmen ab. Ab dem 23. März müssen dann in unserem Nachbarland keine Testnachweise vorgezeigt und keine Masken mehr getragen werden. Wer positiv auf Corona getestet wird, soll sich in Isolation begeben, eine Pflicht dazu besteht nicht mehr.

Abu Dhabi hat seine Corona-Reisebeschränkungen gelockert. Nach den aktualisierten Vorschriften müssen sich Reisende vor dem Flug nicht mehr einem PCR-Test unterziehen. Sie müssen jedoch nach wie vor bei der Ankunft eine offizielle COVID-19-Impfbescheinigung mit einem lesbaren QR-Code vorlegen. Ungeimpfte Reisende müssen weiterhin entweder ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen, das innerhalb von 48 Stunden vor der geplanten Abreise durchgeführt wurde, oder eine COVID-19-Genesenenbescheinigung, die innerhalb von 30 Tagen vor der Abreise ausgestellt wurde und einen lesbaren QR-Code enthält. Reisende unter 12 Jahren sind davon ausgenommen. Der PCR-Test bei der Ankunft am Internationalen Flughafen Abu Dhabi ist für Reisende nicht mehr obligatorisch, unabhängig von ihrem Impfstatus. Für diejenigen, die sich einem Test unterziehen möchten, steht die Testanlage am Flughafen jedoch weiterhin zur Verfügung (40 AED pro Abstrich entspricht circa 10 Euro). Obwohl ein PCR-Test für die Einreise nach Abu Dhabi nicht zwingend erforderlich ist, wird Reisenden empfohlen, den PCR-Test am Flughafen zu absolvieren, um ihren »Grünen Pass« in der Al Hosn-App zu aktivieren. Dieser ist nach wie vor für den Zugang zu vielen touristischen Attraktionen in Abu Dhabi wie Einkaufszentren, Hotels, Themenparks und Restaurants erforderlich.

Südkorea schafft die Quarantänepflicht für gegen Corona Geimpfte ab dem 1. April ab. Allerdings gilt es einige Besonderheiten zu beachten: Wer lediglich zweimal geimpft wurde, dessen Impfung darf nicht mehr als 180 Tage zurückliegen. Bei Geboosterten spielt der Zeitraum der letzten Impfung keine Rolle. Weiterhin müssen alle Einreisenden drei Corona-Tests machen: einer vor und zwei nach der Einreise.

Einer Untersuchung der Buchungsplattform GetYourGuide zufolge ist die Reiselust der Deutschen für 2022 zurück. Das zeigten interne Daten des Unternehmens. Das Buchungsvolumen sei weltweit um über 50 Prozent im Vergleich zur Vor-Pandemie-Zeit im Jahr 2019 gestiegen. Mit 92 Prozent Buchungsanteil für ausländische Ziele sei das Fernweh der Deutschen groß, und die Reiselust stärker als vor der Pandemie, aktuell seien die Deutschen jedoch noch zögerlich, für die nahe Zukunft zu planen. Während im Herbst 2021 noch 70,3 Prozent der Deutschen Urlaubspläne in der Region, im eigenen Land oder Kurztrips in Europa geplant hatten, sei nun vor allem viel Flexibilität für kurzfristige Planbarkeit nötig.

14. März: Welche Urlaubsländer jetzt welche Einreiseregeln haben

In Deutschland werden bald viele Corona-Beschränkungen der Vergangenheit angehören, am 20. März sollen sie vielerorts auslaufen. Andere Länder haben diesen Schritt bereits vollzogen, auch mit Blick auf die Einreuseregeln. Wir haben an dieser Stelle in den letzten Wochen darüber berichtet. Einige haben die Einreisebeschränkungen gelockert, andere haben sie gar komplett gestrichen. Aber wie sieht es nun wo konkret aus? Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hat eine aktuelle Übersicht dazu veröffentlicht.

12. März: Ungarn: keine Corona-Nachweise mehr bei Einreise, Benimmregeln am Ballermann nach Corona-Comeback, Winterberg: Rückgang der Straftaten

Nun auch Ungarn: Wer ab Montag, den 7. März nach Ungarn reisen möchte, braucht keine Corona-Nachweise mehr vorzuzeigen – weder ob man geimpft, genesen oder getestet ist. Das teilte das Fremdenverkehrsamt des Landes auf seiner Website mit.

Am Ballermann auf Mallorca stehen die Zeichen auf Comeback: Die Gastronomen rechnen damit, dass spätestens in den Osterferien wieder viele Urlauber die Insel besuchen werden. Allerdings soll es dann gesitteter zugehen: Gastronomen haben nun einen sogenannten Verhaltensindex unterschrieben, der den Saufexzessen Einhalt gewähren soll.

Wegen der Corona-Pandemie hat die Polizei in der Wintersportregion Winterberg im Sauerland weniger Straftaten registriert. So sank etwa die Zahl der geklauten Skier um mehr als 50 Prozent.

11. März: Montenegro: kein 3G-Nachweis mehr bei Einreise, BER eröffnet Terminal 2, Statistische Bundesamt: Übernachtungszahlen aus dem Januar, Fraport: mehr als zwei Millionen Passagiere im Februar

Auch Montenegro lockert seine Corona-Beschränkungen: Neben der Abschaffung zahlreicher Corona-Regeln wie etwa 2- oder 3-Regeln beim Besuch von Restaurants und Kultureinrichtungen müssen Reisende in das Balkanland künftig keine Geimpften- oder Genesenennachweise mehr vorzeigen.

Als der Flughafen Berlin Brandenburg nach jahrelanger Verzögerung im Ende Oktober 2020 endlich eröffnete, wurde wegen der Corona-Pandemie zunächst nur Terminal 1 genutzt. Damit ist es bald vorbei, am 24. März soll nun auch Terminal 2 an den Start gehen.

Der Tourismus in Deutschland ist im Januar nur schleppend wieder auf die Beine gekommen. Etwas mehr als 16 Millionen Übernachtungen zählte das Statistische Bundesamt in diesem Monat. Das sind zwar deutlich mehr als im Januar 2021, aber immer noch weniger als im Vorkrisen-Monat Januar 2020.

Der Flughafen Frankfurt präsentierte heute Morgen dagegen schon die Zahlen für Februar 2022. Der Airport zählte rund 2,1 Millionen Passagiere. Dies entspreche einem Plus von 211,3 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres, in dem die Nachfrage aufgrund verschärfter Reisebeschränkungen sehr schwach ausgefallen sei, teilte der Betreiber Fraport mit. Bedingt durch die Ausbreitung der Omikron-Variante verlangsamte sich die Erholung der Nachfrage, heißt es. Dennoch belebte der Wegfall einzelner Reisebeschränkungen die touristischen Verkehre am Standort Frankfurt. Im Vergleich zu Februar 2019 lag das Passagieraufkommen in Frankfurt weiter knapp unter der Hälfte des damaligen Niveaus.

10. März: Rumänien streicht Impfnachweis bei Einreise, HolidayCheck-Untersuchung zur Urlaubssaison 2022

Wer nach Rumänien reist, muss fortan keinen Nachweis mehr über seinen Impf- oder Genesenenstatus vorzeigen. Die Regierung in Bukarest nimmt auch Abschied von der Maskenpflicht, sie soll künftig nur noch in Krankenhäusern gelten.

Das Online-Buchungs- und Bewertungsportal HolidayCheck hat die aktuellen Urlaubsbuchungsdaten und Preisentwicklungen ausgewertet. Demnach gebe es seit Ende Januar eine verstärkte Zunahme der Buchungen. Diese sei ähnlich stark wie zu Vor-Corona-Zeiten, allerdings sei seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine ein »merklicher Einbruch« der Buchungszahlen festgestellt worden. Bei jenen, die bereits gebucht hätten, stünden flexible Stornierungs- und Umbuchungsbedingungen weiterhin hoch im Kurs: Rund 60 Prozent aller gebuchten Reisen seien demnach Flex-Buchungen. Schlechte Nachricht für Sparfüchse: Das Preisniveau für 2022 steige für alle Urlaubsländer im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit deutlich an, zum Teil über 25 Prozent.

9. März: Sunny Cars: Mietwagen-Mangel dauert an, Norwegian Cruise Line: Optimismus nach Lockdown, Malaysia-Comeback am 1. April

Laut dem Mietwagen-Verleiher Sunny Cars lassen sich die Folgen der Corona-Pandemie weiterhin am Mietwagenmarkt ablesen. Zudem bremse der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ebenfalls den anfänglichen Aufschwung der Branche aus. Erste Fahrzeughersteller meldeten ferner einen Bauteil-Mangel, der sie zwinge, die Produktion zu drosseln, teilte Sunny Cars mit. Die Folge für Urlauber: Sie würden bei zu später Buchung kein Fahrzeug bekommen oder einen deutlich höheren Mietpreis bezahlen müssen.

Die Kreuzfahrtbranche hat in den vergangenen zwei Jahren besonders heftig unter der Corona-Pandemie gelitten. Vielerorts musste der Betrieb eingestellt werden. Als wieder Schiffe im Herbst unterwegs waren, verursachte die neu aufgetretende Omikron-Variante viele Probleme. Nun will die Branche wieder starten. Harry Sommer, CEO von Norwegian Cruise Line, berichtet im Interview mit der Zeitschrift Capital, wie das gelingen soll.

Nach zweijähriger Zwangspause wird Malaysia ab dem 1. April wieder Touristen aus dem Land empfangen. Das teilte Ministerpräsident Ismail Sabri Yakoob gestern mit. Bedingung für die Einreise: eine zweifache Impfung gegen Corona sowie ein PCR-Test vor Abreise und ein Antigentest nach Einreise.

7. März: Irland streicht Corona-Einreiseregeln, Einreise auf Malediven für vollständig geimpfte Reisende ohne PCR-Test möglich, keine Quarantäne mehr auf Bali für Geimpfte, Umfrage: 61 Prozent wollen 2022 verreisen

Irland-Reisende müssen seit gestern keine Corona-Nachweise mehr bei der Einreise vorzeigen. Auch Antigen- oder PCR-Tests sind fortan nicht mehr nötig.

Die Malediven haben neue Richtlinien für die Einreise bekanntgegeben. Demnach benötigen vollständig geimpfte Reisende keinen negativen PCR-Test mehr, um auf die Malediven zu reisen. Es ist nicht notwendig eine Booster-Impfung vorzuweisen. Personen, die noch nicht vollständig gegen COVID-19 geimpft sind, können mit einem negativen COVID-19 PCR-Testergebnis weiterhin auf die Malediven reisen. Dies teilte Visit Maldives, die offizielle Tourismusmarketingorganisation der Malediven, heute mit.

Auch Bali lockert die Einreiseregeln für Geimpfte: Eine Woche früher als geplant müssen sie nach Ankunft nun nicht mehr in Quarantäne. Die Pflicht, zwei PCR-Tests nach der Ankunft zu machen, bleibt aber bestehen.

Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) hat kurz vor Beginn der in diesem Jahr abermals virtuell abgehaltenen ITB eine rosiges Umfrageergebnis für diesen Tourismussommer vorgestellt. Demnach planten 61 Prozent der Befragten in diesem Jahr eine Urlaubsreise – 12 Prozent mehr als noch letztes Jahr. Allerdings fand die Umfrage vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine statt. Die TUI teilte heute mit, sie stelle bisher keine Beeinträchtigung der Buchungen fest.

5. März: Österreich und Belgien streichen fast alle Corona-Maßnahmen

In Österreich sind fast alle Corona-Beschränkungen aufgehoben worden. Wer nun in das Land reist, braucht etwa beim Besuch von Restaurants oder Hotels keinen Corona-Nachweis mehr vorzuzeigen.

Auch in Belgien geht man einen solchen Schritt. Dort sollen ab nächste Woche ebenfalls die Corona-Maßnahmen gestrichen werden. Bei der Einreise nach Belgien soll dann die 3G-Regel gelten.

4. März: BGH-Entschädigungsklage nur mit geringen Erfolgsaussichten, Frankreich vor Maskenpflicht-Aus, Griechenland schafft Einreise-Registrierung ab

Gestern fand wie berichtet vor dem Bundesgerichtshof (BGH) eine Verhandlung über eine Entschädigungsklage eines Hoteliers aus Brandenburg statt. Er verlangt eine Entschädigung wegen des Corona-Lockdowns. Allem Anschein nach hat er aber keine guten Karten, das wurde gestern in der Verhandlung deutlich. Das Urteil soll in zwei Wochen fallen.

Kein 2G, kein 3G und auch keine Maskenpflicht mehr: Unser Nachbar Frankreich will am 14. März fast alle Corona-Beschränkungen fallen lassen. Grund sind die stark gesunkenen Infektionszahlen.

Wer derzeit nach Griechenland reist, muss sich wegen Corona vorher online registrieren. Damit soll es aber bald vorbei sein. Ab dem 15. März entfalle die Registrierungspflicht, teilte Tourismusminister Wasilis Kikilias mit.

3. März: Lufthansa erwartet starkes Reisejahr, BGH-Verhandlung zu Entschädigungsklage, Katar streicht Quarantäne, Dubai Testpflicht für Geimpfte, ganz Australien nun geöffnet

Die Lufthansa blickt mit Zuversicht auf 2022. »Wir sind sehr sicher, dass der Luftverkehr in diesem Jahr einen starken Aufschwung erleben wird. Die Menschen wollen reisen. Sie suchen und brauchen den persönlichen Kontakt – ganz besonders nach zwei Jahren Pandemie und den damit verbundenen sozialen Einschränkungen«, sagte Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. Schon im Jahr 2021 sei der Nachholeffekt bei Urlaubern und Geschäftsreisenden deutlich spürbar gewesen, so Spohr.

Vor dem Bundesgerichtshof findet heute eine Verhandlung einer Klage statt, die ein Veranstalter und Hotelier aus Brandenburg angestrengt hat. Er verlangt vom Land Brandenburg eine Entschädigung dafür, dass im Frühjahr 2020 ein Lockdown verhängt wurde.

Das katarische Gesundheitsministerium hat die Reiserichtlinien des Landes aktualisiert. Seit vergangenen Montag sind zahlreiche Länder, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz, von der roten Liste gestrichen. Das bedeutet: Alle Qatar-Reisenden, die vollständig mit einem vom MoPH anerkannten COVID-19-Impfstoff geimpft sind, der innerhalb einer bestimmten Immunitätsdauer verabreicht wurde, unterliegen nicht mehr der Quarantäne, es sei denn, sie kommen aus einem Land der Roten Liste. Ein negatives PCR-Laborergebnis ist weiter Pflicht, ebenso eine vorherige Online-Einreise-Registrierung.

Derweil müssen Geimpfte, die nach Dubai reisen wollen, keinen PCR-Test mehr machen. Ungeimpfte Reisende müssen weiterhin ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen.

Australien empfängt längst wieder viele Touristen, wir hatten an dieser Stelle darüber berichtet. Ein Staat aber ließ sich bis heute Zeit: Westaustralien – der Staat, in dem unter anderem die Metropole Perth liegt. Ab heute nun können Touristen wieder dorthin reisen. Am Flughafen in Perth gab es emotionale Szenen, nachdem die ersten Touristen landeten … 

2. März: RKI streicht sämtliche Liste von Hochrisikoliste, zarte Einreise-Lockerungen in Japan, Lettland und Finnland streichen Corona-Maßnahmen

Das Robert-Koch-Institut streicht alle bisher noch auf der Liste der Hochrisikogebiete stehenden Länder. Die Regelung tritt bereits morgen (Donnerstag, 3. März) in Kraft. In Zukunft sollen nur noch Länder als Hochrisikogebiete ausgewiesen werden, in denen eine gefährlichere Coronavirus-Variante grassiert. Omikron zählt nicht dazu.

Wer als Tourist nach Japan reisen will, muss sich weiter in Geduld üben: Das Land bleibt weiter für Urlaubsreisende tabu. In einem ersten Schritt dürfen nun zunächst Geschäftsreisende und Studenten wieder einreisen. 

Und noch zwei Länder in Europa, die sich von einigen Corona-Maßnahmen verabschieden: Lettland und Finnland. In Lettland muss künftig etwa kein Impf- oder Testnachweis mehr im Einzelhandel vorgezeigt werden, Finnland geht noch einen Schritt weiter und hat nahezu alle Corona-Beschränkungen aufgehoben, selbst die Maskenpflicht.

1. März: Dänemark-Einreise: alle Regeln weg, Frankreich streicht Maskenpflicht vielerorts in Innenräumen, Jamaika lockert Einreiseregeln, Hongkong erwägt harten Lockdown

Wer ab heute nach Dänemark einreisen möchte, braucht sich um Corona keine Gedanken mehr zu machen. Ungeimpfte brauchen keinen Test mehr, Geimpfte müssen keinen Impfnachweis mehr vorzeigen. Die Regelung gilt aber nur für Einreisende aus EU- und Schengenstaaten und ist zunächst bis Ende des Monats befristet.

In Frankreich muss seit gestern keine Maske mehr in Museen, Theater, Kinos oder Restaurants getragen werden. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Einzelhandelsgeschäften bleibt sie allerdings weiter bestehen.

Jamaika-Einreisende müssen ab heute keine Einreisegenehmigung mehr beantragen und anschließend auch nicht mehr in Quarantäne. Die PCR- oder Antigentestpflicht 72 Stunden vor Abreise bleibt aber bestehen. »Wir sind zuversichtlich, dass diese neuen Einreisebestimmungen die Attraktivität Jamaikas als Reiseziel erhöhen werden«, sagte Edmund Bartlett, Tourismusminister von Jamaika.

In Hongkong grassiert derzeit das Coronavirus auf hohem Niveau. Die von China geordnete Null-Covid-Strategie funktioniert nicht, deshalb erwägt die Stadt nun einen harten Lockdownw. Das sagte gestern Sophia Chan, Gesundheitsministerin der chinesischen Sonderverwaltungszone. Die Drohung blieb nicht ohne Folgen: Es kommt derzeit zu massenhaften Hamsterkäufen.

28. Februar: Mallorca: Optimismus vor Saisonbeginn, was man bei einem Urlaub in den Niederlanden nun beachten muss Bali: bald keine Quarantäne mehr

Mallorcas Touristiker blicken optimistisch auf die kommende Sommersaison: Der Optimismus speist sich aus mehreren Gründen: zum einen sei die Impfquote sehr hoch, zum anderen teilte der spanische Flugverband AECFA mit, dass die Airlines eine Rekordzahl von Fliegern für den Sommer angekündigt habe. Sogar das Niveau von 2019 werde wohl übertroffen.

Die Niederlande befinden sich derzeit in einer Phase der Corona-Lockerungen. Sehr viele der Maßnahmen wurden am vergangenen Samstag gestrichen. Gänzlich ohne Einschränkungen sind die Niederlande allerdings nicht. So ist ein Impf- oder Genesenennachweis oder ein negativer Corona-Test weiter bei der Einreise notwendig.

Auf Bali gelten derzeit noch strenge Corona-Einreiseregeln. Wer einreisen will, muss geboostert sein und anschließend in Quarantäne. Das aber soll sich ab dem 14. März ändern. PCR-Tests bleiben allerdings Pflicht.

26. Februar: Italien und Kroatien keine Hochrisikogebiete mehr, Mallorca: Hotels zuversichtlich

Der seit einigen Wochen andauernde Trend hat sich auch gestern fortgesetzt: Das Robert Koch-Institut und die Bundesregierung haben abermals viele Länder von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Fast drei Dutzend Länder sind es dieses Mal, darunter touristische Schwergewichte wie Italien und Kroatien.

Vielerorts in Europa sinken die Corona-Infektionszahlen, immer mehr Länder verabschieden sich von den Maßnahmen – das bleibt nicht ohne positive Folgen für beliebte Tourismusdestinationen. Auf Mallorca geht man davon nun aus, dass im April 84 Prozent der Beherbergungsbetriebe wieder geöffnet haben werden, so der Insel-Hotelierverband FEHM.

25. Februar: TUI-Cruises-Ärger auf Facebook, Niederlande streichen 3G und Maskenpflicht vielerorts

Seit Beginn der Corona-Pandemie mussten immer wieder Reisen gecancelt werden. Auch die Kreuzfahrtindustrie war davon betroffen. Bei Stornierungen gibt es entweder einen Gutschein oder Geld zurück. Aber zuweilen müssen sich Kunden lange gedulden, bis sie etwas in den Händen halten – manche Kunden von TUI Cruises dauerte das zu lang. Sie machten ihrem Ärger bei Facebook Luft … 

Auch die Niederlande lockern deutlich ihre Corona-Beschränkungen. Ab dem 25. Februar soll die Maskenpflicht fast überall entfallen und auch ein 3G-Nachweis ist nicht mehr nötig. Das gilt aber nicht für die Einreise: Die Niederländer verlangen weiterhin eine Impfung, Genesung oder einen Test.

24. Februar: Thailand lockert Einreiseregeln, Island und Tschechien heben Corona-Maßnahmen auf, viele Deutsche buchen Türkei-Urlaub

Wer als Geimpfter nach Thailand reisen will, muss ab 1. März nur noch einen PCR-Test nach der Einreise machen und dann in einem Spezialhotel eine Nacht auf das Ergebnis warten. Bisher ist noch ein zweiter PCR-Test Pflicht.

In Island werden morgen alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. Davon sollen auch Touristen profitieren: Alle Einreisebeschränkungen sollen entfallen. 

Auch in Tschechien sollen alle Corona-Maßnahmen gestrichen werden, beginnend ab kommenden Dienstag, den 1. März. In einem zweiten Schritt ab 13. März soll auch die generelle Maskenpflicht entfallen. Welche Folgen die Aufhebungen für die Einreise haben werden, ist noch nicht bekannt.

Die Türkei kann sich allem Anschein nach auf viele Touristen aus Deutschland in diesem Sommer einrichten. Reiseunternehmen meldeten bis zu 300 Prozent mehr Frühbuchungen aus Deutschland für die Türkei, berichtet die Tagesschau.

23. Februar: Italien lockert Einreiseregeln weiter, Schottland will alle Corona-Regeln streichen, Köln und Düsseldorf vor Karnevalsstart

Italien will wieder deutlich mehr Touristen aus dem Ausland anlocken. Dazu werden abermals die Corona-Einreiseregeln entschärft. Wer ab dem 1. März aus einem Land außerhalb der EU einreist, muss dann entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Die bisher noch geltenden Extra-Tests und die Quarantäneregeln entfallen dann.

Rund einen Monat nach England will auch Schottland die Corona-Regeln ad acta legen. Das kündigte Regierungschefin Nicola Sturgeon gestern an. Als Datum nannten sie den 21. März.

Das Rheinland steuert auf den Höhepunkt des Karnevals zu. Morgen ist es so weit, dann wird der Straßenkarneval offiziell eröffnet. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr werden in den Karnevalshochburgen am Rhein viele Zehntausende Feiernde erwartet. In den Rathäusern von Köln und Düsseldorf sieht man sich trotz Corona gut gerüstet. Es gelten relativ strenge Regeln – die auch kontrolliert werden sollen.

22. Februar: Einreise-Liberalisierungen: Slowenien und Litauen streichen 3G, Alltours hebt 2G-Regel auf, Australien-Details zur Einreise

Und wieder zwei Länder, die sich von den strengen Corona-Einreise-Beschränkungen verabschieden: Reisende, die in Litauen oder Slowenien ihren Urlaub verbringen möchte, brauchen keine Nachweise mehr, ob sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Der Reiseveranstalter Alltours verlangt zukünftig von Reisenden in seinen Allsun-Hotels keinen Nachweis mehr darüber, ob sie geimpft oder genesen sind. Die Omikron-Variante sei anders zu bewerten als ihre Vorgänger, sagte Geschäftsführer Georg Welbers. Darum: »Wir wollen unsere Gäste nicht unter Impfzwang setzen.«

Mit einer Riesensause haben die Australier gestern an den Flughäfen des Landes die ersten Einreisenden nach zweijähriger Pause begrüßt. Reisende, die etwa auf dem internationalen Flughafen von Sydney ankamen, wurden mit einem Welcome-Back-Programm, australischen Give-Aways und einer riesigen, 75 Meter großen Botschaft »Welcome Back World« begrüßt. Wer nun mit dem Gedanken spielt, bald nach Australien zu fliegen, sollte einige Einreiseregeln beachten. Um nach Australien zu reisen, muss man im Besitz eines gültigen Visum sein und mit einem der australischen Therapeutic Goods Administration (TGA) zugelassenen oder anerkannten Impfstoffen geimpft sein und einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Außerdem muss man einen negativen Antigen-Schnelltest, der innerhalb von 24 Stunden vor der Abreise durchgeführt wurde, oder einen negativen PCR-Test, der innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise durchgeführt wurde, vorlegen (es sei denn, es liegt eine medizinische Ausnahme vor). Last but not least muss man innerhalb von 72 Stunden vor Abreise eine digitale Passenger Declaration ausfüllen. Wichtig: Eine Einreise nach Westaustralien ist erst ab dem 3. März 2022 möglich.

21. Februar: Hochrisikogebiets-Einstufung: bald Geschichte?, SPD-Gesundheitspolitikerin will Reiseverbote ausschließen, Australien empfängt erste Touristen, Israel öffnet auch für Ungeimpfte

Die Einstufung von Ländern als Hochrisikogebiet hat in der Vergangenheit immer lautere Kritik hervorgerufen. Die Bundesregierung zieht daraus nun Konsequenzen: Künftig sollen Länder nur noch dann als Hochrisikogebiete eingestuft werden, wenn dort eine Coronavirus-Mutante im Umlauf ist, die gefährlicher ist als die Omikron-Variante – nach aktuellem Stand wäre das derzeit nirgendwo der Fall. Sollten dennoch weiterhin vereinzelt Länder als Hochrisikogebiete ausgewiesen werden, sollen für Kinder die Einreisebestimmungen gelockert werden.

In Deutschland sollen am 20. März sehr viele Corona-Einschränkungen entfallen. Aber nicht alle. Viele Politiker aus den Reihen der Union, SPD und Grünen wollen, dass die Maskenpflicht in bestimmten Innenräumen weiter gelten soll. SPD-Gesundheitspolitikerin Heike Baehrens nannte im Gespräch mit der WELT einige Beispiele, stellte aber auch klar, dass man die »Untersagung von Reisen oder Übernachtungsangeboten« künftig nicht mehr wolle.

Darauf haben viele Menschen auf der ganzen Welt rund zwei Jahre lang warten müssen: wieder nach Australien reisen zu dürfen. Seit heute ist das wieder möglich. Dutzende Flieger aus dem Ausland treffen heute  ein. Premierminister Scott Morrison persönlich rührt sogar die Werbetrommel und fordert Reisende auf, das Land zu besuchen.

Israel gestattet ab dem 1. März 2022 allen Touristen die Einreise – unabhängig davon, ob sie gegen COVID-19 geimpft wurden oder nicht. Dies haben Premierminister Naftali Bennett und Gesundheitsminister Nitzan Horowitz unter Beteiligung von Tourismusminister Yoel Razvozov gestern beschlossen. Nach den neuen Richtlinien dürfen Touristen jedes Alters, sowohl geimpft als auch ungeimpft, nach Israel einreisen, sofern sie vor Anreise einen negativen PCR-Test vorlegen und nach Landung in Israel einen weiteren PCR-Test machen. Das bedeutet: Ab sofort können auch Familien mit ungeimpften Kindern wieder in Israel Urlaub machen. Bislang dürfen nur gegen COVID-19 Geimpfte nach Israel einreisen, nachdem das Land im März 2020 erstmals seine Grenzen für Ausländer geschlossen hat.

19. Februar: Hochrisikogebiete: Spanien und USA gestrichen, Flughafen Frankfurt: 170 Ermittlungen wegen unrichtiger Gesundheitszeugnisse, Abzocke-Vorwürfe auf Bali

Zwei der populärsten Urlaubsländer der Deutschen sind gestern vom Robert-Koch-Institut und der Bundesregierung von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen worden: die USA und Spanien. Und das waren nicht die Einzigen: Weitere 17 Länder sind ab Sonntag ebenfalls kein Hochrisikogebiet mehr, unter anderem Großbritannien, Irland und Marokko.

Die Zahl lässt aufhorchen: Am Frankfurter Flughafen sind seit Anfang des Jahres schon 170 Ermittlungsverfahren wegen unrichtiger Gesundheitszeugnisse aufgenommen worden. Darunter sind etwa gefälschte Impfpässe oder getürkte Atteste zur Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Maske zu verstehen. Nicht alle Ertappten waren einsichtig, so die Bundespolizei.

Kaum hat die indonesische Insel Bali wieder ihre Grenze für internationale Reisende geöffnet, gibt es schon Theater wegen Corona: Die Rede ist von einer »Visa- und Quarantänemafia« unter Hotels und Veranstaltern, die ahnungslose Touristen abzockt. Das Tourismusministerium will dem nun nachgehen und hart durchgreifen.

18. Februar: Portugal schafft 3G in Hotels ab, Japan lockert Einreiseregeln, Hongkong mietet Hotels für Quarantäne, AIDA Cruises berichtet von hoher Nachfrage

Auch in Portugal stehen die Zeichen auf weitere Schritte Richtung Normalität: In dem Land wird nun die 3G-Regel für den Besuch von Restaurants und Hotels abgeschafft.

Japan gehört zu jenen Ländern, die sich in der Corona-Pandemie strikt abgeschottet haben. So gut wie niemand durfte einreisen. Nun scheint es ein Umdenken zu geben. Ministerpräsident Fumio Kishida kündigte gestern an, dass man ab 1. März wieder Einreisen erlauben möchte. Touristen müssen aber vorerst draußen bleiben.

Wer demnächst nach Hongkong reisen möchte, sollte sich nicht wundern, wenn die Auswahl der zur Verfügung stehenden Hotels gering ist: Der Stadtstaat plant nämlich, 10.000 Hotelzimmer zu mieten, um die Quarantäne-Kapazitäten für Corona-Infizierte zu erhöhen.

Die Reederei AIDA Cruises beobachtet derzeit eine hohe Nachfrage nach Kreuzfahrten. Insbesondere die Buchungen für das Frühjahr und den Sommer 2022 entwickelten sich sehr positiv, aber auch das Interesse an Kreuzfahrten für die kommenden Winterabfahrten und dem Sommerprogramm 2023 liege auf einem hohen Niveau und wachse kontinuierlich, teilte das Unternehmen mit.

17. Februar: Hochrisikogebiete: Länder fordern neue Kriterien für Einstufung, Check24: Mietwagen im Sommer erheblich teurer, Bali-Comeback: erste Touristen wieder da, Sächsische Schweiz: Aufsehen um Corona-Erfahrungsbericht eines Touristen

Knatsch um die Hochrisikogebiete: Die bisherige Einstufungspraxis der Hochrisikogebiete durch das Robert-Koch-Institut und die Bundesregierung ist nach Ansicht vieler Bundesländer nicht mehr zeitgemäß. »Mit Blick auf die neue Situation durch die Omikron-Variante und die auch in Deutschland hohen Inzidenzen ist es nicht gerechtfertigt, Länder vor allem wegen einer Inzidenz deutlich über 100 als Hochrisikogebiet einzustufen«, heißt es in einem Papier.

Wir haben an dieser Stelle bereits vor ein paar Wochen darüber berichtet, nun stellt auch das Vergleichsportal Check24 fest: Die Mietwagenpreise werden in diesem Sommer deutlich steigen. Das gelte besonders für Österreich, USA, Spanien oder Portugal.

Nach fast zwei Jahren Durststrecke läuft der Tourismus auf der indonesischen Insel Bali wieder an. Mehr als 100 ausländische Touristen landeten gestern auf dem Airport der Insel.

In Sachsen gibt es derzeit Aufsehen um einen Erfahrungsbericht eines Touristen, der in der Sächsischen Schweiz Urlaub machte und anschließend seine Erlebnisse im sozialen Netzwerk Reddit schilderte. Der Mann über darin Kritik, wie in der Region mit den Corona-Maßnahmen umgegangen werde.

16. Februar: Berlin streicht 2G für Hotels, Studie: Reiselust 2022 wieder zurück, Schweizer Medien: Kritik an Thailands Umgang mit Corona-Positiven, AirBnB 2021 deutlich im Aufwind, Kanada lockert Einreiseregeln für Geimpfte, Spekulationen über Quarantäne-Ende in Indonesien, Mongolei öffnet wieder, Corona im Ausland: So unterschiedlich handhaben Länder die Isolationszeit

Berlin, Deutschlands beliebtestes Städtereiseziel, lockert ab kommenden Freitag die Corona-Beschränkungen für Beherbergungsbetriebe sowie für Museen und Galerien. Ab dann gehört die 2G-Regel der Vergangenheit an.

Die Stiftung der Zukunftsfragen hat gestern ihre aktuelle Tourismusanalyse vorgestellt. Die Ergebnisse dürfte die Tourismusindustrie freuen: Bereits jetzt sei sich mehr als jeder zweite Deutsche (57%) sicher, dieses Jahr in den Urlaub zu fahren. Das seien 27 Prozent mehr als noch vor 12 Monaten, heißt es. Bei der Auswahl der Reiseziele präferiere ein knappes Drittel ein Reiseziel im Inland. Die Analyse beschäftigt sich aber vor allem mit dem vergangenen Jahr. Ob nun unsichere und sich kurzfristig ändernde Reisebedingungen, Angst vor Quarantäneaufenthalten während oder nach dem Urlaub, notwendige und teure PCR-Tests oder die Sorge vor einer Infektion: Corona habe 2021 jedem Zweiten die Urlaubslust verdorben, heißt es.

Knatsch wegen des Umgangs positiv Getesteter in Thailand: Die Thailand-Reise kann zu einem ziemlich unangenehmen Aufenthalt werden, wenn man nach der Ankunft positiv auf Corona getestet wird. Der Grund: Der rigide und zuweilen kostspielige Umgang mit PCR-Test-Positiven. Auch kursieren in sozialen Netzwerken Gerüchte, dass es mit den PCR-Tests nicht mit rechten Dingen zugehen könnte.

AirBnB, der Vermittler von Privat-Zimmern und -Wohnungen, ist nach eigenen Angaben wieder deutlich im Aufwind. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich 2021 der Umsatz um 78 Prozent, lässt das Unternehmen wissen. Die sogenannten digitalen Nomaden hätten mit zu der Konsolidierung beigetragen.

Wer gegen Corona geimpft ist und bald nach Kanada reisen möchte, muss vorher keinen PCR-Test mehr machen – wohl aber einen Antigentest. Die neue Regelung soll Ende des Monats in Kraft treten. Das kündigte Gesundheitsminister Jean-Yves Duclos gestern an. 

Gute Nachrichten für alle, die bald nach Indonesien reisen wollen: Die bisher geltenden Quarantäneregeln für Einreisende sollen nach dem Willen der Regierung im April komplett entfallen. Details dazu sind allerdings noch nicht bekannt.

Auch in der Mongolei soll der Tourismus wieder anlaufen: Ab sofort dürfen Geimpfte wieder in das Land einreisen. 

Die Vorstellung ist der Alptraum aller Reisenden: Man wird bei Ankunft oder während des Urlaubs positiv auf Corona getestet. Dann geht es in die Selbstisolation. Doch für wie lange? Das handhaben viele Länder höchst unterschiedlich, wie jetzt das Tübinger Unternehmen A3M in einer Untersuchung feststellte. Im Falle einer Isolation 10 Tage zuhause oder einer anderen gewählten Unterkunft bleiben – das ist zum Beispiel für Italien vorgeschrieben. Dabei handelt es sich um das Minimum – beenden lässt sich die Isolation mit negativem Test. Auch in unserem Nachbarland Österreich handelt es sich um zehn Tage. Dort ist ein Freitesten allerdings schon nach fünf Tagen möglich, sofern man 48 Stunden symptomfrei ist. Weitere Länder mit zehn Tagen sind Argentinien, das Sultanat Oman sowie Australien, das sich jetzt erst langsam für Besucher öffnet. Auch im Emirat Abu Dhabi sind im Falle einer Infektion zehn Tage Selbstisolation nötig – hier wird die Einhaltung von den Behörden sogar mit einem Tracing-Armband überwacht. In Frankreich schreiben die Behörden 7 bis 10 Tage vor – dies hängt vom Impfstatus ab. Ein Freitesten ist nach 5 bis 7 Tagen erlaubt.

Grafik zur Selbstisolations-Dauer nach Corona-Infektion

Wilde & Partner Communications

15. Februar: Zypern und Tunesien lockern Einreisebestimmungen, FTI optimistisch für den Sommer

Zwei beliebte Urlaubsländer haben ihre Einreisebestimmungen wieder gelockert: Zypern und Tunesien. Die Lockerungen betreffen die bisher notwendigen Tests bei der Einreise. In Zypern sind die Tests für Geimpfte ab dem 1. März nicht mehr notwendig. Wer dagegen ungeimpft ist, muss ein negatives Testergebnis vorlegen.
Auch in Tunesien benötigen vollständig Geimpfte keinen zusätzlichen Test mehr bei der Einreise. Ungeimpfte benötigen ein negatives PCR-Testergebnis. In Tunesien tritt die neue Regelung bereits heute in Kraft.

Beim Reiseveranstalter FTI ist die Stimmung derzeit ausgezeichnet. Der Grund: Die aktuellen Urlaubsbuchungen haben fast schon wieder das Niveau von der Zeit vor Corona erreicht. Zuletzt habe es ungewöhnlich hohe Buchungseingänge gegeben, sagte FTI-Chef Ralph Schiller in einem Gespräch mit der HNA.

14. Februar: Vietnam öffnet Grenze für Geimpfte, Mecklenburg-Vorpommern: Rufe nach Wegfall der 2G-plus-Regeln

Wer gegen Corona geimpft ist und nach Vietnam reisen möchte, kann dies nun wieder tun. Die bisherigen geltenden Einreiserestriktionen würden ab morgen aufgehoben, teilte die Zivilluftfahrtbehörde des Landes mit. Allerdings geht es nach Einreise in eine dreitägige Quarantäne.

Bekommt der Tourismus in Deutschland in diesem Jahr endlich wieder Boden unter den Füßen? Das jedenfalls ist vielerorts die Hoffnung, so auch in Mecklenburg-Vorpommern. Damit das auch klappt, fordert der Landestourismusverband nun verlässliche Perspektive für das Comeback. Dazu gehöre auch, dass die 2G-plus-Regeln für den Tourismus in Zukunft entfallen sollen.

12. Februar: RKI streicht neun weitere Länder von Hochrisikoliste, Großbritannien cancelt Testpflicht für geimpfte Einreisende, Österreich-Tourismus: 3G statt 2G ab 19. Februar, Ballermann: Hoffen auf großen Comeback-Sommer

Das Robert-Koch-Institut und die Bundesregierung haben gestern neun weitere Länder von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Darunter befinden sich einige touristisch attraktive Destinationen wie Malta, Kanada, die Dominikanische Republik, Kuba und Jamaika.

Wer als Geimpfter nach Großbritannien reisen will, muss nun nach der Einreise keinen Corona-Test mehr machen. Ungeimpfte dagegen schon, allerdings werden auch für sie die Einreiseregeln gelockert: Sie müssen nun nicht mehr nach Einreise in Quarantäne.

Wer sich bisher nicht gegen Corona hat impfen lassen, steht in Österreichs Hotels vor geschlossenen Türen. Denn dort gilt die 2G-Regel. Noch. Denn am 19. Februar lockert Österreich die Corona-Beschränkungen. Ab dann soll in den Beherbergungsbetrieben und in der Gastronomie wieder 3G gelten.

Am Ballermann auf Mallorca sehnt man dem Ende aller Corona-Beschränkungen entgegen. In den einschlägigen Lokalitäten hofft man darauf, dass es in diesem Sommer so weit sein könnte. Grund des Optimismus’: die Corona-Maßnahmen werden gelockert, die Airlines haben die Flugkapazitäten für den Sommer wieder hochgefahren.

11. Februar: Balearen streichen 3G, HolidayCheck: Frühurlaubsbuchungen ziehen an, Flughafen Frankfurt: Passagierzahlen gegenüber Januar 2020 im Aufwind, Österreich: Gutachten hält 2G in Seilbahnen für verfassungswidrig

Auf den Balearen sollen ab morgen die 3G-Regeln entfallen. Dann muss in Bars und Restaurants kein Impf- oder Testnachweis mehr vorgezeigt werden. Das kündigte Patricia Gómez, Gesundheitsministerin der Balearen, gestern Nachmittag an.

Dezember und Januar sind traditionell mit die beliebtesten Monate für Reisebuchungen. Im Gegensatz zum Vorjahr lässt sich dieser Trend auch in der Saison 2021/2022 wieder beobachten: Während im letzten Jahr vor allem kurzfristige Last-Minute-Angebote gebucht wurden, erkennt das Buchungs- und Bewertungsportal HolidayCheck aktuell eine klare Annäherung an das klassische Frühbucherverhalten. Auch wenn das Buchungsvolumen noch unter dem Niveau von vor Corona liege, zeichne sich bereits jetzt ein »deutlicher Buchungsanstieg für den Frühlings- und Sommerurlaub ab«, so HolidayCheck in einer Mitteilung. Im Gegensatz zum letzten Jahr sei die Nachfrage nach Sommerurlaub in Deutschland und Österreich allerdings deutlich geringer.

Ein guter Gradmesser dafür, wie häufig die Deutschen derzeit reisen, sind die Passagierzahlen des Frankfurter Flughafens. Heute morgen gab es wieder neuen Zahlen: Im Januar zählte der Flughafen Frankfurt demnach rund 2,2 Millionen Passagiere. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres, in dem die Nachfrage aufgrund verschärfter Reisebeschränkungen sehr schwach ausfiel, entsprach dies einem Plus von 150,4 Prozent. Im Vergleich zu Januar 2019 lag das Passagieraufkommen in Frankfurt knapp unter der Hälfte des damaligen Niveaus (minus 52,5 Prozent).

Wer in Österreichs Wintersportgebieten Skifahren möchte, muss die 2G-Regel beachten, wenn er die Seilbahnen nutzen will. Doch dagegen formiert sich Widerstand. Ein von der österreichischen Wirtschaftskammer in Auftrag gegebenem Gutachten kommt nun zu dem Ergebnis, dass das Beibehalten der 2G-Regel »verfassungswidrig und unverhältnismäßig« sei.

10. Februar: Madeira-Lockerungen ab sofort, Skyscanner: Run auf Australien-Flüge, Tourismus-Fazit 2021 in Rheinland-Pfalz

Die portugiesische Insel Madeira mildert die Corona-Maßnahmen für Reisende ab. Wer derzeit einen Urlaub auf Madeira und Porto Santo plant, muss ab sofort keine Einreisebeschränkungen beachten. Eine Registrierung auf der Website www.madeirasafe.com werde jedoch weiterhin für alle Reisenden empfohlen, teilte das Fremdenverkehrsamt der Insel mit. Auch Personen ohne Impf- oder Genesenennachweis dürfen nach der neuen Regelung ohne Test einreisen, sie sollten aber vor Antritt der Reise die Vorgaben ihrer Fluggesellschaft beachten. Diese können abweichen. Zudem verlangen einige Einrichtungen auf der Insel einen Testnachweis, sollte keine vollständige Impfung vorliegen.

Nach der Nachricht, dass Australien noch im Februar wieder für geimpfte Reisende öffnet, verzeichnete das Online-Reiseunternehmen Skyscanner nach eigenen Angaben am vergangenen Montag einen enormen Anstieg der Buchungen auf der deutschen Website. Der Anstieg der Flugbuchungen nach Australien sei um 192 Prozent am 7. Februar im Vergleich zum Vortag gestiegen. Dabei sei Sydney das beliebteste Ziel deutscher Reisender in Australien, gefolgt von Melbourne und Brisbane. Flüge in der Economy Class von Deutschland nach Australien seien im März 2022 durchschnittlich bis zu ein Drittel günstiger als im gleichen Zeitraum 2019, so Skyscanner.

2021 war erwartungsgemäß kein gutes Jahr für den Tourismus in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Gäste lag nach Angaben des Statistischen Landesamt in Bad Ems um 46 Prozent niedriger als 2019. Auch gegenüber 2020 sackten die Zahlen ab.

9. Februar: Medien: Schweden hebt alle Einreiseregeln auf, Italien hebt Maskenpflicht im Freien auf, Idealo-Analyse: Valentinstag-Reise-Nachfragen steigen stark, Clever-reisen-Untersuchung: Urlaub bis zu 60 Prozent teurer

Vorgestern berichteten wir an dieser Stelle vom schwedischen Freedom Day, an dem alle Coronamaßnahmen wegfallen werden – heute ist es nun so weit. Auch für Einreisende hat dies Folgen: Sie sollen ab heute keinerlei Corona-Nachweise mehr vorlegen müssen, wenn sie in das Land reisen wollen. Offiziell betätigt ist die neue Regelung aber noch nicht.

In Italien muss schon bald kein Mund-Nasen-Schutz mehr im Freien getragen werden. Die Lockerung soll am kommenden Freitag in Kraft treten, kündigte Gesundheitsstaatssekretär Andrea Costa an. Weitere Liberalisierungen sollen in den kommenden Wochen folgen.

Nach einer pandemiebedingten Zwangspause im vergangenen Jahr nimmt das Interesse an Reisen rund um den Valentinstag langsam wieder zu. Wie eine Idealo-Analyse zeige, steige die Nachfrage nach beliebten Reisezielen für einen Kurztrip rund um den diesjährigen Valentinstag deutlich an und nähere sich dem Vorkrisenniveau, teilte Idealo mit. Materielle Geschenke wie Schmuck oder Parfüms seien hingegen nicht so hoch im Kurs. Laut einer Datenanalyse des Flugpreisvergleiches flug.idealo.de erreiche die Nachfrage nach Flügen am Valentinstag 2022 schon 72 Prozent derer vor der Corona-Pandemie 2020. Im Vergleich zum Lockdown-Februar 2021 steige sie sogar um 173 Prozent.

Das Reisemagazin »Clever reisen!« hat stichprobenartig Preise für Urlaubsziele im Frühsommer/Sommer 2018 und die gleichen Angebote für die Urlaubssaison 2022 verglichen. Ergebnis: Für den Urlaub im Frühjahr/Sommer müssten Urlauber oft deutlich tiefer in die Tasche greifen. Preissteigerungen von 30 bis über 60 Prozent konnten die Experten des Reisemagazins beim Vergleich ohne Mühe finden, selten waren es nur 15 – 25 Prozent mehr, heißt es.

8. Februar: TUI sieht Pandemie-Ende, Australien: Comeback mit Hindernissen, Jersey streicht alle Corona-Einreiseregeln, erste Flieger landen wieder in Marokko, Details zur Fidschi-Inseln-Einreise

Der Reisekonzern TUI blickt optimistisch auf das laufende Jahr. Der Umsatz sei gegenüber dem Vorjahresquartal um das Fünffache gestiegen, man rechne mit einem starken Sommergeschäft, heißt es.

Wer nach der Ankündigung Australiens, am 21. Februar seine Grenze für internationale Reisende wieder zu öffnen, mit dem Gedanken spielt, schon bald nach Down Under zu reisen, sollte sich tunlichst vor der Abreise über die neuesten Einreise-Bestimmungen der einzelnen Bundesstaaten informieren. Westaustralien etwa ist weiterhin tabu, selbst für Australier aus anderen Bundesstaaten.

Seit gestern gelten an den Grenzen von Jersey dieselben Regelungen wie vor der Pandemie. Online-Anmeldung und PCR-Test entfallen ebenso wie Quarantäne- und Isolationsvorschriften. Der Impfstatus der Gäste spielt ebenfalls keine Rolle mehr. Deutliche Lockerungen gibt es auch auf der Insel selbst. Die Maskenpflicht in Gebäuden wurde aufgehoben, lediglich bei Fahrten im öffentlichen Nahverkehr benötigt man noch einen Mund-Nasen-Schutz.

Marokko hatte sich drei Monate lang abgeschottet, seit gestern ist es damit vorbei, die ersten Flieger landeten wieder in dem Land. In der Tourismusbranche ist man darüber erleichtert, glaubt aber, dass man nun noch eine lange Durststrecke durchstehen müsse.

Die Fischi-Inseln sind mittlerweile wieder für Touristen aus Deutschland geöffnet. Zu den Einreisebestimmungen gehören der vollständige Impfschutz (zwei Impfungen) für Reisende über 18 Jahre aus einem Land der »Safe Travel Partner Countries Liste«, ein Nachweis über einen negativen Schnelltest maximal 24 Stunden vor Abreise für Reisende über 12 Jahre, ein bestätigter und bezahlter Aufenthalt für drei Nächte in einer Care Fiji Commitment zertifizierten Unterkunft, ein bestätigter Transfer vom Flughafen sowie der Besitz einer Reisekrankenversicherung mit internationaler Abdeckung für Covid-19 bezogene Schadensfälle. Auch ungeimpfte Kinder können frei reisen, sofern sie von einem geimpften Elternteil oder Erziehungsberechtigten begleitet werden. Darauf wies gestern die Deutschland-Vertretung von Tourism Fiji hin. Weitere Informationen zu den länderspezifischen Reisebestimmungen gibt es hier.

7. Februar: Australien öffnet am 21. Februar, Portugal: Einreise ohne Tests für Geimpfte und Genesene, Schweden vor Freedom Day

Nach fast zwei Jahren geschlossener Grenzen will Australien schon bald wieder seine Grenze für internationale Reisende öffnen. Zunächst sagte Premierminister Scott Morrison gestern, dass das noch in dieser Woche im Parlament debattiert werde. »Wir freuen uns darauf, unsere Grenzen zu öffnen und Besucher so schnell wie möglich wieder in Australien willkommen zu heißen”, so Morrison. Zeitungen der Mediengruppe News Corp berichteten dann, dass Australien seine Grenzen »innerhalb von zwei oder drei Wochen wieder öffnen könnte«. Und so kommt es auch: Heute kündigte Morrison an, dass es am 21. Februar so weit sein werde.

Portugal schafft die Testpflicht für Geimpfte und Genesene wieder ab. Die neue Regel gilt ab heute. Sie folgt den EU-Empfehlungen zur besseren Koordinierung der Reisevorschriften innerhalb der EU und zur Vermeidung von Beschränkungen für Inhaber eines europäischen Gesundheitszeugnisses. Die Gültigkeitsdauer von Antigentests wurde dagegen von 48 auf 24 Stunden verkürzt.

Schweden wird übermorgen, am 9. Februar, alle Corona-Beschränkungen aufheben. »Wir stehen am Beginn einer komplett neuen Phase«, sagte die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson. In Schweden muss man dann keinen Impfnachweis mehr vorzeigen, und auch die Empfehlung zum Tragen einer Maske entfällt.

5. Februar: RKI streicht 33 Länder von Hochrisikogebietsliste, Norwegen und Griechenland: 3G bei Einreise, Flughafen Berlin-Brandenburg: ambivalente Januar-Zahlen, Comeback in Frankreichs Skigebieten

Das Robert-Koch-Institut und die Bundesregierung haben gestern angekündigt, von Sonntag an 33 Länder von der Liste der Hochrisikogebietsliste streichen zu wollen. Bemerkenswert: Alle Länder liegen in Afrika. Nur drei Länder wurden im Gegenzug neu auf die Liste der Hochrisikogebiete aufgenommen. Wer sich fragt, was es eigentlich (derzeit noch) mit der Einstufung als Hochrisikogebiet auf sich hat, sollte hier weiterlesen.

Norwegen hat seine Einreisebestimmungen gelockert. Wer getestet oder genesen ist, braucht nun keinen Test mehr bei der Einreise. Es gilt fortan die 3G-Regel. Die Pflicht zum Ausfüllen des Online-Einreiseformulars bleibt dagegen für alle bestehen. Das Land will Mitte des Monats alle Corona-Einschränkungen abschaffen.
Auch Griechenland schafft die Testpflicht für Geimpfte ab. Die neue Regelung tritt am kommenden Montag in Kraft.

Am Flughafen Berlin-Brandenburg läuft es im neuen Jahr noch nicht so recht rund. Im Januar nutzten rund 768.000 Passagiere den Airport. Das sind rund 300.000 Passagiere weniger als noch im Dezember 2021 – aber mehr als noch im Januar 2020. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sagte: »Unser Flugbetrieb ist durch Corona weiterhin massiv eingeschränkt. Allerdings lässt sich gegenüber Januar 2021 feststellen, dass das Jahr deutlich besser anläuft als im ersten Corona-Winter.«

In Frankreichs Skiorten knallen derzeit die Sektkorken. Grund sind die vielen Touristen, die sich wieder auf den Pisten tummeln. Die Auslastungsrate in den Beherbergungsbetrieben liege im Februar bei rund 82 Prozent, sagte Jean-Luc Boch, Bürgermeister von La Plagne Tarentaise und Präsident der Vereinigung der Bürgermeister der französischen Skiorte (ANMSM). Das seien mehr Touristen als in der Vor-Corona-Zeit.

4. Februar: Italien: wieder 3G in Hotels und Restaurants, Thailands Tourismusrat fordert von Regierung Lockerungen, schleppendes Bali-Comeback, weitere Neuseeland-Details

Italien hat die Corona-Beschränkungen im Tourismus gelockert. Ab jetzt dürfen auch Ungeimpfte wieder in Hotels einchecken und Restaurants besuchen; es gilt die 3G-Regel. Das heißt, Ungeimpfte müssen vor dem Besuch einen negativen Coronatest vorzeigen.

Thailands Tourismusrat (TCT) fordert von der Regierung des Landes weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Unter anderem sollen die PCR-Test-Regelungen geändert werden. Grund: Die strengen Corona-Auflagen bei der Einreise hielten noch zu viele Reisende davon ab, Thailand zu besuchen.

Nach zwei Jahren Zwangspause dürfen Touristen seit heute wieder nach Bali reisen. Gleich am ersten Tag landete dann auch der erste Flieger aus Tokio. Doch die Zahl der Passagiere an Bord war äußerst ernüchternd

Wie gestern an dieser Stelle angekündigt, will Neuseeland ab Oktober wieder Touristen aus dem Ausland die Einreise erlauben. Die Regierung des Landes legte dazu einen detaillierten Plan zur Öffnung vor. Er beinhaltet fünf Schritte.

3. Februar: Schweiz vor Ende der Corona-Maßnahmen, Neuseeland-Öffnung im Oktober, Marokko-Einreise nur für Geimpfte und mit PCR, US-Airlines fordern Testende, Sunny Cars: Mietwagen-Preise immens gestiegen, TV-Tipp: ZDF-Doku über Skifahren in Corona-Zeiten

Die Schweiz will schon bald fast alle Corona-Maßnahmen abschaffen. Als Termin wird der 17. Februar anvisiert. Wie umfangreich die Lockerungsmaßnahmen sein werden, steht aber noch nicht fest. Im Gespräch ist unter anderem, die 2G-Regeln und die Maskenpflicht komplett abzuschaffen.

Wer nach Neuseeland in den Urlaub fliegen will, kann dies vermutlich ab Oktober tun. Das kündigte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern an. Über die Einreisedetails ist noch wenig bekannt. Aber wahrscheinlich dürfen dann nur Geimpfte einreisen.

Wer ab dem 7. Februar dieses Jahres nach Marokko reisen möchte, muss gegen Corona geimpft sein und vor Abreise einen PCR-Test machen. Bei Ankunft wird außerdem ein Antigentest gemacht. Das teilte die Regierung des Landes nun mit. 

Die Fluggesellschaften in den USA fordern von ihrer Regierung, dass die Testpflicht für internationale Reisende aufgehoben wird. Umfrage zeigten, dass die Testpflicht für viele Menschen der Grund sein, nicht zu verreisen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Preise für Mietwagen sind nach Angaben von Sunny Cars enorm gestiegen. Zugleich rät das Portal dazu, sehr frühzeitig das Ferienauto zu buchen, um sich überhaupt ein Fahrzeug zu sichern und es auch zu einem erschwinglichen Preis zu erhalten. Schon jetzt zeichne sich ab, dass Spätentschlossene mit hohen Preisen rechnen müssen. »Die Buchungsgewohnheiten der Kunden haben sich in der Pandemie verändert“, stellt Thorsten Lehmann fest, Geschäftsführender Gesellschafter von Sunny Cars. Die Gründe des Mietwagen-Mangels seien vielschichtig: Unter anderem fehlen durch Produktionsrückgänge infolge der Corona-Pandemie generell Neuwagen auf dem Markt – und damit auch den Autovermietern. Zugleich erhöhten sich in den vergangenen 24 Monaten die Preise für Neufahrzeuge erheblich. Beispiel USA: Hier betrug der Durchschnittspreis pro Mietwagenbuchung im Januar 2020 rund 430 Euro, in diesem Jahr liege er bei knapp 1.180 Euro.

Endlich wieder Skispaß im Tiroler Schnee – doch wie sehr bremsen die Pandemieregeln die Winterfreude? Nachdem in der letzten Saison bis auf wenige Ausnahmen nicht viel möglich war, geht im Winter 2021/22 wieder mehr. Doch die Öffnung der Skigebiete ist eine heikle Sache – einerseits stehen wirtschaftliche Existenzen auf dem Spiel, andererseits ist die Pandemie noch lange nicht vorbei. Die »ZDF.reportage: Gletscherzauber in 2G« begleitet am Sonntag, 6. Februar 2022 um 18 Uhr, Menschen im Gletscherskigebiet Hintertux. Die Reportage von Moritz Kilian steht ab Freitag, 4. Februar 2022, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

2. Februar: US-Studie zu Lockdown und Grenzschließungen, Spanien: Lockdown-Klagen von Meliá und NH, Corona-Maßnahmen: Finnland folgt Dänemark, Katalonien: 3G weg, Marokko: Hoffnungen auf Tourismus-Comeback

Die Johns-Hopkins-Universität hat in einer Metastudie die Folgen des ersten harten Lockdowns 2020 in den USA und Europa untersucht. Konkret ging es darum, herauszufinden, ob durch die Lockdowns Menschenleben gerettet werden konnten. Das Ergebnis: So gut wie gar nicht. Besonders die geschlossenen Schulen und Grenzen hatten keine Auswirkungen.

Spaniens große Hotelketten Meliá und NH haben die Regierung des Landes wegen des Lockdowns 2020 auf Schadensersatz verklagt. Es geht dabei um über 200 Millionen Euro. Spaniens oberstes Verfassungsgericht hatte im vergangenen Sommer den Lockdown nachträglich für verfassungswidrig erklärt.

Wie zuvor in Dänemark sollen nun auch in Finnland nahezu alle Corona-Beschränkungen entfallen. Das kündigte gestern Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin an.

Ab dem übernächsten Wochenende darf in Katalonien wieder nachts gefeiert und getanzt werden. Grund: Die katalonische Regierung erlaubt ab dem 11. Februar wieder die Öffnung von Nachtbars und Clubs. Zudem werden alle 3G-Regeln aufgehoben. 

In Marokko dürfen ab kommenden Freitag (4. Februar) wieder Touristen aus dem Ausland einreisen. Für viele Menschen, die in dem Land vom Tourismus leben, wird das auch höchste Zeit: Sie leiden immens seit  Schließung der Grenze. 

1. Februar: Dänemark: alle Corona-Maßnahmen weg, Bali-Öffnung am 4. Februar, Eurowings optimistisch für Sommer

In Dänemark gelten ab heute keine Corona-Maßnahmen mehr. Egal ob Maskenpflicht, Abstandsregeln oder das Vorzeigen eines Corona-Passes: Alle Maßnahmen gelten ab heute nicht mehr. Der Grund: Die dänische Regierung hält Corona für nicht mehr für eine »gesellschaftskritische Krankheit«.

Wer auf Bali seinen Urlaub verbringen möchte, kann bald die Koffer packen: Ab kommenden Freitag, den 4. Februar, ist das wieder möglich. Voraussetzung: mindestens eine (!) Impfung gegen Corona. Anschließend geht es dann aber erst einmal für ein paar Tage in Quarantäne.

Die Fluggesellschaft Eurowings geht nach den Worten ihres Chefs Jens Bischof davon aus, dass im Sommer sehr viele Menschen wieder in den Urlaub fliegen werden. Im Sommer werde man das Flugangebot-Niveau von 2019 wieder erreichen, eventuell sogar übertreffen, sagte Bischof.