Was man in Katar gesehen haben muss

1. Das wohl bekannteste Museum in Katar2. Das Nationalmuseum ist ein Highlight3. Die hochmoderne Nationalbibliothek4. Dhow-Fahrt entlang der Corniche5. Der Marktplatz von Doha6. Eine Moschee wie aus einer anderen Welt7. Das Meer in der Wüste

Von vielen Reisenden wird Katar bloß als Zwischenstopp betrachtet. Doch es lohnt sich durchaus, den Flughafen zu verlassen und der Stadt mehr als ein paar Wartestunden zu widmen. Diese Sehenswürdigkeiten in Katar sollte man auf keinen Fall verpassen!

1. Museum of Islamic Arts

Das wohl bekannteste Museum in Katar ist das »Museum of Islamic Arts«. Seit 2008 lassen sich hier bedeutende Kunstobjekte aus dem gesamten islamischen Raum bestaunen. Die Fassade des Museums erinnert an eine Burka tragende Frau und gilt als das letzte Kunstwerk des berühmten Architekten I.M. Pei (der unter anderem die Glas-Pyramide des Louvre in Paris entworfen hat).

Tipp: Von den Terrassen des Museums hat man einen tollen Ausblick auf die Skyline Katars. Perfekt für ein ausgiebiges Fotoshooting.

2. National Museum of Qatar

Das von Jean Nouvel konzipierte Nationalmuseum ist ein absolutes Highlight! Das beinahe surreal anmutende Gebäude wurde einer Sandrose nachempfunden, einer Kristallformation, die sich in Sandwüsten bildet. Seit März 2019 hat das »National Museum of Qatar« eröffnet und erzählt mithilfe von multimedialen Elementen die Geschichte des jungen Emirats. Wirklich beeindruckend!

3. Qatar National Library

Die »Qatar National Library« ist eine der modernsten Bibliotheken der Welt. Die Bücher verstecken sich nicht in labyrinthartigen Gängen, sondern präsentieren sich für jedermann wie in einem Auditorium, auf ansteigenden Rängen. Sollte man einmal nicht finden, was man sucht, weisen Pfeile auf Displays in Augmented-Reality den Weg. In der »Ausgrabungsstätte« im Herzen der Bibliothek findet man eine Sammlung an antiken Büchern.

Nice to Know: Eine Million Bücher wurden bereits digitalisiert und sind online abrufbar.

4. Dhow-Fahrt

Mit einem traditionellen »Dhow« entlang der Corniche zu segeln gehört auf jede To-do-Liste. Die Fahrt allein ist das Geld zwar schon Wert, aber das Highlight ist der Blick auf die Skyline. Besonders in der Abenddämmerung, wenn die Sonne hinter den Gebäuden verschwindet und die Fassaden bunt erleuchten.

5. Souq Waqif

Der Souq Waqif ist einer der wenigen Orte in Katar, der nicht modernisiert wurde. Hier scheint alles noch so zu sein, wie es früher einmal war. In den engen Gassen des Marktes bekommt man alles: Kleidung, Schmuck, Gewürze und was das Shopping-Herz sonst noch begehrt. Am Abend kann man dann an einem der unzähligen Cafés Shisha rauchend und Tee schlürfend den Tag ausklingen lassen.

6. Education City Mosque

In der beeindruckenden Moschee in Education City findet man neben Gebetsräumen auch eine Universität. Die »Education City Mosque« bietet nämlich mehr als einen Raum zum Beten, hier steht das gemeinsame Lernen im Mittelpunkt. Und auch als Nichtgläubiger – oder vielleicht gerade als Nichtgläubiger – kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Das Gebäude erinnert eher an ein Raumschiff aus einer anderen Dimension als an eine Moschee – einfach nicht von dieser Welt.

7. Das Wüstenmeer

Nein, das ist keine Fata Morgana – da ist tatsächlich Wasser mitten in der Wüste! Das Naturspektakel lässt sich 60 Kilometer entfernt von Doha bestaunen, wo das Binnenmeer »Chaur al-Udaid« tief in die »Al-Wakra Wüste« hineinragt. Ein einmaliger Anblick und auf jeden Fall die Reise wert!

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