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Katar

Katar ist mehr als ein Zwischenstopp: 10 Sehenswürdigkeiten, die sich lohnen

Das gar nicht mal so kleine Katar ist schon lange mehr als ein Drehkreuz für Langstreckenflüge. Das Emirat spielt mit seiner Hauptstadt Doha ganz oben in der Kulturliga mit, was auch diese zehn Sehenswürdigkeiten zeigen. Bei der nächsten Reise planst du dann vielleicht einen etwas längeren Zwischenstopp ein.

Museum of Islamic Arts: Das letzte Werk des Louvre-Architekten I. M. Pei

Das wohl bekannteste Museum in Katar ist das Museum of Islamic Arts. Seit 2008 lassen sich hier bedeutende Kunstobjekte aus dem gesamten islamischen Raum bestaunen. Die Fassade gilt als das letzte Kunstwerk des berühmten Architekten I.M. Pei (der unter anderem die Glas-Pyramide des Louvre in Paris entworfen hat). Von den Terrassen des Museums öffnet sich ein Blick auf die Skyline Katars. Perfekt für ein ausgiebiges Fotoshooting.

Nahaufnahme der gestaffelten Kalksteinfassade des Museums für Islamische Kunst in Doha vor blauem Himmel.

Foto: Museum of Islamic Art/Lois Lammerhuber

National Museum of Qatar: Ein Gebäude nach dem Vorbild einer Sandrose

Das von Jean Nouvel konzipierte Nationalmuseum ist ein absolutes Highlight! Das beinahe surreal anmutende Gebäude wurde einer Sandrose nachempfunden, einer Kristallformation, die sich in Sandwüsten bildet. Seit März 2019 hat das National Museum of Qatar geöffnet und erzählt mithilfe von multimedialen Elementen die Geschichte des jungen Emirats. Wirklich beeindruckend.

Ausstellungsraum im Nationalmuseum von Katar mit Tierpräparaten von Fischen, Rochen und Wüstentieren an einer Wandvitrine, daneben eine blau beleuchtete Projektionsfläche.

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Qatar National Library: Augmented Reality weist hier den Weg zum Buch

Die Qatar National Library ist eine der modernsten Bibliotheken der Welt. Die Bücher verstecken sich nicht in labyrinthartigen Gängen, sondern präsentieren sich für jedermann wie in einem Auditorium, auf ansteigenden Rängen. Sollten Besucher einmal nicht finden, was sie suchen, weisen Pfeile auf Displays in Augmented-Reality den Weg. In der »Ausgrabungsstätte« im Herzen der Bibliothek findet sich eine Sammlung an antiken Büchern. Mehr als 13 Millionen Seiten wurden bereits digitalisiert und sind online abrufbar.

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Mit dem Dhow über die Bucht: Dohas Skyline in der Abenddämmerung

Mit einem traditionellen »Dhow« entlang der Corniche zu segeln, gehört auf jede To-do-Liste. Die Fahrt allein ist das Geld zwar schon Wert, aber das Highlight ist der Blick auf die Skyline. Besonders in der Abenddämmerung, wenn die Sonne hinter den Gebäuden verschwindet und die Fassaden bunt erleuchten.

Hölzerne Dhau mit katarischen Flaggen am Kai der Corniche, dahinter die Hochhäuser des Stadtteils West Bay in Doha.

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Souq Waqif: Der einzige Ort in Doha, der nicht modernisiert wurde

Der Souq Waqif ist einer der wenigen Orte in Katar, der nicht modernisiert wurde. Hier scheint alles noch so zu sein, wie es früher einmal war. In den engen Gassen des Marktes gibt es wirklich alles: Kleidung, Schmuck, Gewürze und was das Shopping-Herz sonst noch begehrt. Am Abend lässt sich dann an einem der unzähligen Cafés Shisha rauchend und Tee schlürfend der Tag ausklingen.

Abendlicher Souq Waqif in Doha mit beleuchteten Arkaden und Besuchern in Bewegungsunschärfe auf dem Platz.

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Education City Mosque: Eine Moschee, die eher an ein Raumschiff erinnert

In der beeindruckenden Moschee in Education City befindet sich neben Gebetsräumen auch eine Universität. Die »Education City Mosque« bietet mehr als einen Raum zum Beten, hier steht das gemeinsame Lernen im Mittelpunkt. Und auch als Nichtgläubiger – oder vielleicht gerade als Nichtgläubiger – kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Das Gebäude erinnert eher an ein Raumschiff aus einer anderen Dimension als an eine Moschee – einfach nicht von dieser Welt.

Vorplatz der Education City Moschee in Doha mit geschwungenem Dach, gemusterter Untersicht und zwei schlanken Minaretten.

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Chaur al-Udaid: Warum mitten in der Wüste das Meer beginnt

Nein, das ist keine Fata Morgana – da ist tatsächlich Wasser mitten in der Wüste! Das Naturspektakel lässt sich 60 Kilometer entfernt von Doha bestaunen, wo das Binnenmeer »Chaur al-Udaid« tief in die »Al-Wakra Wüste« hineinragt. Ein einmaliger Anblick und auf jeden Fall die Reise wert!

Zwei Männer in weißen Gewändern sitzen auf einer Sanddüne und blicken auf das Binnenmeer Khor Al Adaid im Süden Katars.

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Doha Corniche: Die Promenade mit dem besten Blick auf die Skyline

Kein Urlaub ohne Strandspaziergang. In Katar ist der erste Anlaufpunkt dafür die Doha Corniche. Die hochmoderne Promenade erstreckt sich entlang des Strands in der Bucht von Doha und wer die paar Kilometer Weg auf sich nimmt, genießt von hier einen fantastischen Blick auf die Skyline der Hauptstadt Katars.

Gepflasterte Promenade der Corniche in Doha bei Sonnenaufgang, am Ufer liegt eine Dhau vor der Skyline von West Bay.

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Katara Cultural Village: Traditionelle Bauweise auf dem Meer abgerungenem Land

Das Katara Cultural Village entstand auf unter großen Anstrengungen dem Meer abgerungenen Land. In seiner Architektur erinnern die Bauwerke hier an die traditionelle Bauweise Katars, in starkem Kontrast zu den hochmodernen Wolkenkratzern im Zentrum von Doha. Zu den Sehenswürdigkeiten des Viertels zählen die Katara- und die Goldene Moschee. Wer hingegen nach überirdischen Anblicken sucht, wird im Al Thuraya Planetarium fündig.

Kinetische Skulptur im Wasserbecken des Kulturdorfs Katara in Doha am Abend, umgeben von beleuchteten Gebäuden.

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Msheireb Downtown: Wie Doha ein ganzes Viertel nachhaltig neu denkt

Seit 2010 wird das historische Viertel als Msheireb Downtown Doha umgestaltet. Ziel ist es, einen innerstädtischen, nachhaltig orientierten Distrikt zu errichten. Weniger Ressourcenverbrauch, weniger Abfall, weniger CO2-Abdruck, so lautet die Ambition. Davon kann sich jeder Besucher selbst ein Bild machen. Vor Ort locken außerdem die Msheireb Museums sowie mehrere Hotels, unter anderem das Mandarin Oriental Doha.

Fassade des Mandarin Oriental in Msheireb Downtown Doha, darüber ein gemustertes Sonnensegel der Fußgängerzone.

Foto: m5ayat / Shutterstock

Noch mehr Informationen zu Katar gibt es auf der Tourismuswebsite des Landes.

Häufige Fragen

Reicht ein Tag für Doha?
Ja, für die Highlights wie Souq Waqif, Museum of Islamic Art und die Corniche. Für Wüstentouren oder Museen außerhalb lohnt sich ein zweiter Tag.
Lohnt sich Katar für einen Stopover?
Ja, besonders für 1–2 Tage. Doha ist kompakt, sicher und gut angebunden. Viele Airlines bieten kostenlose Stopover-Programme mit Hotel an.
Wie kommt man zum Inland Sea Khor Al Adaid?
Nur mit Allradfahrzeug oder geführter Tour. Die Strecke führt über Sandpisten und ist ohne Geländewagen nicht sicher befahrbar.
Welche Sehenswürdigkeiten in Doha sind besonders gut für Architekturinteressierte?
Das National Museum of Qatar, das Museum of Islamic Art und das Education City Campus-Gelände. Auch die Skyline der West Bay lohnt sich.