Ko Samui liegt an der Ostküste des Golfs von Thailand und ist eine Insel mit weißen, von Palmen gesäumten Sandstränden, auf der es viel zu entdecken gibt – wir verraten, was man sich auf der Insel unbedingt ansehen sollte.

Wer die spirituelle Seite der Insel Ko Samui kennenlernen möchte, dem stehen gleich drei buddhistische Stätten zur Auswahl. Als Wahrzeichen Ko Samuis gilt die goldene, zwölf Meter hohe Buddha-Statue Wat Phra Yai, auch als Big Buddha bekannt, die Reisende bereits beim Anflug auf die Insel aus dem Flugzeug heraus bestaunen können. In der Nähe befindet sich die Tempelanlage Wat Plai Laem. Hier erhalten Urlauber einen Einblick in die thailändisch-chinesische Kultur und entdecken die beeindruckende 18-armige Statue von Guanyin, einer Göttin aus der Chinesischen Mythologie. Weitere Eindrücke der buddhistischen Kultur ermöglicht Wat Khunaram, die Heimat des mumifizierten Mönchs in sitzender, meditativer Pose.

Wat Plai Laem Tempel 18 Händen Gottesstatue Koh Samui

Aleksandar-Todorovic

Spektakuläre Felsen an den Küsten von Ko Samui

An den Küsten zeigen sich einzigartige Felsformationen. Die ikonischen Hin Ta und Hin Yai, auch Großmutter- und Großvater-Felsen genannt, wurden über die Jahre hinweg von den natürlichen Elementen geformt. Die Legende besagt, dass die Körper eines alten Ehepaares, das an der Küste strandete, in Felsen verwandelt wurden. Der Grund: Sie wollten ihren Sohn in der benachbarten Provinz verheiraten, doch ein Sturm verhinderte die Ankunft. Das Ehepaar wurde zu Stein als Zeichen für ihre wahren Absichten gegenüber den Eltern der Braut.

Am Abend sollte man einen Ausflug zum Fisherman’s Village unternehmen. Das Dorf, in dem einst eine Fischergemeinde lebte, wurde in rustikale Ladenlokale umgebaut. Heute findet man hier Strandrestaurants und Boutiquen mit Retro-Charme. Um einen traumhaften Sonnenuntergang zu erleben, empfiehlt sich ein Besuch des CAFE de PIER X Samui, das einen beeindruckenden Blick auf den Pier aus alten Zeiten bietet.

Zu den benachbarten Inseln segeln

Ein Tagesausflug zum Ang Thong National Marine Park zeigt Reisenden über 40 zerklüftete Inseln. Höhepunkte der Inseln sind die Kalksteinmassive, tropische Regenwäldern, einsame Buchten, Höhlen, versteckte Lagunen und Wildtiere. Unterwasserliebhaber haben das Vergnügen, beim Schnorcheln auf zahlreiche Meeresbewohner zu treffen. Adrenalinjunkies kommen bei anspruchsvollen Wanderungen zu Aussichtspunkten auf ihre Kosten. Für alle diejenigen, die es lieber etwas ruhiger angehen lassen, steht Kajakfahren zwischen den Inseln oder Sonnenbaden an den Traumstränden auf dem Programm.

Ang Thong National Marine Park, Thailand

Don Mammoser

Nach einem langen Ausflugstag kann man sich beim Abendessen in einem hippen Lokal stärken. Direkt neben dem Hotel OZO Chaweng Samui befindet sich das Restaurant Stacked, das einfache, aber schmackhafte Gerichte serviert. Die Besonderheit liegt in der Kunst, besonders saftige Burger und knusprige Pommes Frites zu machen. Eine beliebte Kombination: Der »The Cowboy«-Burger und Süßkartoffel-Pommes.

Der Insel in den Kochtopf schauen – und dabei mitkochen

Bei einer Reise darf natürlich eins nicht fehlen: die lokale Küche zu testen. Während einer Kochstunde im Samui Institute of Thai Culinary Arts nehmen Teilnehmer ein Stück Thailand mit nach Hause. Die Kochschule bietet zweimal täglich dreistündige Kurse an. Dabei bringen sie den Teilnehmern bei, wie man selbstgemachte Curry-Pasten und lokale Gerichte zubereitet.

Eine Verkostung des traditionellen Magic Alambic-Rum, der in der einzigen Destillerie der Insel, K&S Rum, hergestellt wird, sollte bei einem Besuch Ko Samuis ebenfalls nicht fehlen.

Wie wäre es zum Abschluss mit einem Souvenir aus Ko Samui? Die Insel ist bekannt dafür, die besten Kokosnüsse Thailands hervorzubringen. Ein Muss ist die lokale gelatineartige Süßigkeit namens Kalamare, die aus Kokosmilch, Klebreis und Palmzucker besteht.

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