Neben Indien wirkt Sri Lanka wie ein kleiner Fleck im Indischen Ozean, doch kommt man kaum hinterher, müsste man die vielen Reize der Insel aufzählen. Malerische Teefelder, raue Strände und wilde Tierbegegnungen ebenso wie super herzliche Einwohner und eine der leckersten (und schärfsten) Küchen Asiens sind dabei nur ein kleiner Vorgeschmack. Alle wichtigen Infos in unserem Reise-Guide Sri Lanka.

Eine Perle im Indischen Ozean

Einreise. Bei der Einreise nach Sri Lanka muss der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein. Außerdem müssen deutsche Staatsangehörige ein gebührenpflichtiges Visums beantragen. Die Electronic Travel Authorization (ETA) kann online unter www.eta.gov.lk beantragt werden. Hier unbedingt darauf achten, dass die offizielle Website genutzt wird, sonst können zusätzliche Gebühren anfallen. Die Gebühren für ein Touristenvisum belaufen sich momentan auf etwa 35 US-Dollar mit einer Aufenthaltsgenehmigung von bis zu 30 Tagen.

Anreise. Diverse Fluggesellschaften fliegen mehrmals die Woche von Deutschland nach Sri Lanka. Der internationale Flughafen Bandaranaike International Colombo Airport wird zum Beispiel von Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways mit jeweiligem Zwischenstopp von deutschen Städten wie Frankfurt, Düsseldorf, Berlin oder München angeflogen.  

Währung. Auf Sri Lanka zahlt man mit der Sri-Lanka-Rupie. Da vielerorts, insbesondere an Straßenständen, meist nicht mit Kreditkarte bezahlt werden kann, sollten Reisende immer genug Bargeld dabei haben. In den touristischen Städten findet man überall Bankautomaten, in weniger touristisch erschlossenen Gebieten gilt erneut: ausreichend Bargeld dabei haben. Da die Banken beim Geldabheben teilweise eine Gebühr verlangen, sollte man immer höhere Beträge abheben. In Banken, Wechselstuben und Hotels kann man auch Euro in Rupien wechseln lassen, jedoch sind hier meist die Wechselkurse schlechter. Außerdem sollte man unbedingt darauf achten, genügend 100-Rupien-Scheine zu bekommen, um Tuktuk-Fahrer oder Straßenhändler besser bezahlen zu können. Der aktuelle Wechselkurs liegt bei circa 203,36 LKR (Stand 02/2019).

Straße eines Dorfes in Sri Lanka

Linda Ruckes

Oxford-Englisch? Naja, nicht ganz

Sprache. Die offiziellen Amtssprachen auf Sri Lanka sind Singhalesisch und Tamil. Da Englisch bis 1957 noch offizielle Amtssprache war, wird man kaum Verständigungsprobleme haben, denn die meisten Bewohner sprechen zumindest grundlegendes Englisch (wenn auch mit einem sehr starken Akzent).

Reisezeit und Klima. Auf Sri Lanka herrscht ein tropisches Klima. Während es an den Küstenorten sehr warm werden kann, findet man im Hochland mildere Temperaturen vor. Die Reisezeit ist in Sri Lanka abhängig von den Orten, die man bereisen möchte. Die Trocken- und Regenzeit bzw. Monsunzeit ist von Küste zu Küste unterschiedlich. Die Hauptreisezeit für die Südwestküste ist von November bis April, für die Ostküste April bis September. Allerdings kann es auch in der Trockenzeit mal zu heftigen Regenschauern kommen, so genau lassen sich die Jahreszeiten nicht trennen.

Im Paradies zwischen Curry und Kokosnuss

Essen & Trinken. Vor einer Reise nach Sri Lanka können sicherlich die wenigsten von uns etwas mit singhalesischer Küche anfangen. Einmal auf der Insel angekommen, erwartet probierfreudige Reisende und insbesondere Vegetarier und Veganer ein wahres Foodie-Paradies. Aber Achtung, es kann sehr scharf werden!

Rice and Curry ist die wohl typischste Hauptspeise des Landes. Dabei wird einem eine Portion Reis mit bis zu sieben verschiedenen Currys gereicht. Diese variieren von Ort zu Ort und spiegeln die verschiedenen Einflüsse des Landes wider. In ihrem Geschmack unterscheiden sich die Currys definitiv von den indischen Currys. Zu den Currys wird meist Papadam, ein dünner frittierter Fladen aus Linsenmehl, und Coconut Sambal, frisch geraspelte Kokosnuss mit Zwiebeln, Chili und Tomaten, gereicht.

Lecker und vielfältig: eine Portion Rice and Curry

Linda Ruckes

Rotis, also kleine Fladen aus Weizenmehl, werden in den verschiedensten Varianten angeboten. Die meisten Rotis werden pur gegessen oder mit Kokosraspeln verfeinert (Coconut Roti). An Street-Food-Ständen findet man die Rotis mit unterschiedlichsten Füllungen vor, von Kürbis über Spinat bis hin zu Fleisch und Ei.

Kottu Roti (die Schreibweise variiert von Koththu Roti bis Kothu Roti) bedeutet übersetzt gehacktes Brot und ist eines der beliebtesten Street-Food-Gerichte in Sri Lanka. Dabei wird ein Roti in Streifen geschnitten und mit Gemüse, Gewürzen, Eiern und wahlweise Fleisch oder Shrimps angebraten.

Hopper sind eine Art dünner Pfannkuchen aus Reismehl. Sie werden in einer hohen Pfanne gebraten, so dass sie am Rand sehr knusprig und in der Mitte eher weich sind. Meist werden sie mit einem Ei in der Mitte als Egg Hoppers zum Frühstück serviert. Ebenfalls zum Frühstück werden String Hoppers serviert. Dabei werden gedämpfte Reisnudeln zu Nestern geformt.

Srilankischer Mann brät Hoppers an einem Street Food Stand

Linda Ruckes

In Sri Lanka ist man besonders stolz auf seine gelbe-orangenen Trinkkokosnüsse. Die King Coconuts haben besonders wenig Fruchtfleisch und dafür umso mehr Kokoswasser. Sie gibt es quasi an jeder Ecke zu kaufen.

Sri Lanka ist einer der größten Teeproduzenten der Welt. Eine Tasse Ceylon Tee muss man also unbedingt probiert haben.

Stilvoll nächtigen

Übernachtung. Uga Escapes. Uga Escapes hat insgesamt fünf Häuser auf Sri Lanka, die jeweils ihren ganz eigenen Charme vermitteln: Ulagalla in Anuradhapura, Jungle Beach in Trincomalee, Uga Bay in Passikudah, Chena Huts in Yala und Uga Residence in Colombo. Die Hotelmarke setzt dabei nicht nur auf nachhaltigen Luxus, sondern will auch einen respektvollen Umgang mit der Kultur und den Einwohnern der Insel fördern.

Die Poolanlage des Ulagalla by Uga Escapes aus der Vogelperspektive

Ulagalla by Uga Escapes

Amangalla. Das Amangalla in Galle Fort gehört zu den Aman Resorts, und ist der ideale Ausgangspunkt, um die Altstadt von Galle zu erkunden. 28 Zimmer und Suiten laden in dem Kolonialhaus aus dem Jahre 1684 zu Ruhe und Entspannung ein. 10 Church Street, Fort, Galle.

Cape Weligama. Das Cape Weligama liegt auf einem 40 Meter hohen Felsvorsprung und gibt somit einen ganz besonderen Blick auf den Indischen Ozean frei. Galle Fort liegt nur 30 Minuten von der Hotelanlage entfernt, auch die Bilderbuchstrände von Weligama und Mirissa liegen gleich um die Ecke. Abimanagama Road, 81700 Weligama.

Anantara Kalutara. Circa eine Stunde von der Hauptstadt Colombo entfernt liegt die Kleinstadt Kalutara, in der der Fluss Kalu Ganga auf den Indischen Ozean trifft. Das Anantara Kalutara ist das zweite Anantara-Haus auf Sri Lanka und besticht durch seine besondere Lage zwischen Fluss und Ozean. Vom Hotel aus kann man die Sehenswürdigkeiten der Insel ansteuern oder es sich im hoteleigenen Spa gutgehen lassen. St Sebastian Rd, Kalutara 12000. 

Smoothie-Bowl und Innenhof der Aloha Coffee Gallery in Mirissa, Sri Lanka

Linda Ruckes

Finger weg von westlichen Speisen

Restaurants & Cafés. Aloha Coffee Gallery. Weniger typisch sri-lankisch, dafür umso leckerer: Die Smoothie-Bowls in der Aloha Coffee Gallery, die sich in einer kleinen Seitenstraße in Mirissa befindet. Die tschechische Inhaberin setzt sich zudem für die Straßenhunde auf Sri Lanka ein. Schnell essen, die Bowl schmilzt schon!

Meewitha Family Restaurant. Auf Tripadvisor ist Meewitha längst ein Star. Und das zu Recht, denn die Currys, die in dem Familienrestaurant in Weligama auf den Tisch kommen, sind wohl mit das Beste, was die einheimische Küche zu bieten hat.

Hangten Rooftop Restaurant. Das Hangtime Hostel ist The Place to be in Weligama. Sei es nur für einen Kaffee oder einen frisch gepressten Saft im Hangten Rooftop Restaurant – oder doch lieber eine Pizza? Hier ist nicht nur das W-Lan wunderbar, auch der direkte Blick auf den Ozean entschädigt die fast europäischen Preise.

Der Stil der Arcadia Villas ist bunt, verspielt und lokal.

Linda Ruckes

Arcadia Villas. Die Australierin Nyrie ist die wohl herzlichste Gastgeberin in ganz Arugam Bay, und serviert dabei noch das leckerste Frühstück im ganzen Ort. Kichererbsenfladen mit Avocado und scharfen Tomaten-Chutney – hört sich nicht nur gut an, schmeckt auch super! Wer von Nyries Gastfreundlichkeit, dem leckeren Frühstück und den bunten Wänden nicht genug bekommen kann, der kann in einer der acht simplen, aber sehr sauberen und liebevoll eingerichteten Villen nächtigen.

Bali 2.0

Karma Gardens. Sri Lanka dürfte Bali mit den vielen leckeren Smoothie-Bowls durchaus Konkurrenz machen. Im Karma Gardens in Arugam Bay schafft man die Portion kaum auf, so sämig und sättigend ist das Fruchtpüree.

AB Restaurant – Food Shop. Rotis mit den verschiedensten Füllungen gibt es an einem kleinen Stand in Arugam Bay. Die Auswahl an vegetarischen und veganen Rotis ist riesig, auf Wunsch (und mit etwas Zeit) werden einem sogar persönlich Rotis zubereitet. Nachmittags lockt der Duft der frisch gemachten Rotis das ganze Dorf an. Da kann es schon mal voll werden. Aber schon beim ersten Bissen weiß man, dass sich das Warten gelohnt hat.

Café on the 5th. In der sonst sehr hektischen und weniger ansehnlichen Hauptstadt Colombo ist das Café on the 5th eine Oase der Ruhe. Leckeres sri-lankisches Essen zu – zugegeben – etwas höheren Preisen. (Zumindest im Vergleich zu dem sonst sehr günstigen Street Food)

The Century Café. Unweit des Fischmarktes in Negombo liegt ein versteckter Schatz: Das Century Café bietet leckeren, fast typisch italienischen Kaffee. Dazu gibt es selbst gebackenen Kuchen. Und das im urigen Hinterhof des Kolonialhauses.

Innenhpf des Century Cafes in Negombo, Sri Lanka

Linda Ruckes

Chill Café. Das Chill Café bildet sozusagen das Zentrum von Ella. Hier tummeln sich Backpacker und Blogger ebenso wie Familien und Pärchen. Von westlichen Speisen wie Burger und Pommes bis hin zu traditionellen Gerichten wie Kotthu lässt die Speisekarte keine Wünsche offen. Aber macht es euch einfach in einem der XXL-Sitzsätze gemütlich und seht selbst.

Café C. Ein paar Lokale weiter fallen einem zunächst die bunt beschriebenen Wände des Café C auf. Ansonsten wirkt der Laden sehr unscheinbar, die Plastikstühle weniger einladend. Doch allein der intensive Geschmack der Currys ist ein Abendessen in dem Restaurant wert – und eine persönliche Widmung an der Wand.  

Chillen statt Party

Bars & Nachtleben. Sri Lanka ist keine Partyinsel. Da vor allem Buddhisten, Hindus und Moslems auf der Insel leben, ist der Konsum von Alkohol nicht sehr weit verbreitet. Restaurants und Bars benötigen eine Lizenz, um Alkohol verkaufen zu können. Auch sonst kann man Alkohol nur in den sogenannten Liquor Stores kaufen.

In den meisten Touristenorten gibt es eine handvoll Bars, in denen man Bier oder Cocktails trinken kann. Das wohl ausgeprägteste Nachtleben findet man wohl in der Hauptstadt Colombo vor.

Trinkgeld. In vielen Restaurants sind bereits 10 % Trinkgeld inbegriffen. Ist man mit dem Service zufrieden, kann man nochmal ein zusätzliches Trinkgeld von circa 5 % geben. Da die Menschen größtenteils von Trinkgeldern leben, sollte man immer kleine Scheine dabei haben. Bei Zimmermädchen und Kofferträgern sind circa 20 Rupien pro Tag/ Gepäckstück angemessen. Auch Tourguides sollte man entsprechend würdigen.

Sehenswürdigkeiten. Norden. Jahrelang war der Norden durch den Krieg vom restlichen Land abgeschirmt. Doch der Bürgerkrieg ist passé und der Norden begrüßt Reisende mit offenen Armen, bunten Tempeln und einer Menge Zuversicht. Touristisch gesehen ist der Teil der Insel im Vergleich zum sehr vermarkteten Süden noch sehr unerschlossen. Wer das Land also abseits der Touristenströme erkunden möchte, der ist auf der Halbinsel Jaffna genau richtig.

Der Strand in Nilaveli, im Nordosten Sri Lankas, ist menschenleer und traumhaft schön

Linda Ruckes

Kultur, Strand oder doch lieber Berge?

Osten. Auch den Osten haben viele Touristen noch nicht so auf dem Schirm, dabei befinden sich dort mit die schönsten Tauchgebiete der Insel. Uppuveli und Nilaveli – zwei Traumstrände wie aus dem Bilderbuch, und die hat man quasi für sich alleine. Surfer zieht es vor allem ins schon eher belebte Arugam Bay. Hier haben sich mit der Zeit auch viele westliche Cafés und Restaurants etabliert. In Trincomalee lohnt sich ein Spaziergang durch das Fort Frederick und ein anschließender Besuch des Shiva-Tempels Tirukoneswaram.

Süden und Westen. Der Süden ist eine der beliebtesten Regionen der Insel. Zahlreiche idyllische Strände laden hier zum Verweilen ein. Mirissa ist ein kleines Dorf an der Küste, mit einem super schönen Strand und vielen verträumten Cafés und Restaurants. Instagram & Co. machen Mirissa jedoch (insbesondere in der Hauptreisezeit) zu einem touristisch sehr beliebten Fleckchen, weshalb man für günstigere Preise (noch) ins benachbarte Weligama fliehen kann.

Blick auf den Leuchtturm in Galle Fort, Sri Lanka

Linda Ruckes

Weitere Strände wie Hikkaduwa, Bentota und Unawatuna sind ebenfalls schön, wenn auch sehr touristisch. Städte sind auf Sri Lanka nicht sonderlich sehenswert. Galle Fort bildet jedoch die Ausnahme. In der von den Niederländern in der Kolonialzeit errichteten Festung befindet sich heute eine schöne Altstadt mit vielen kleinen Läden und Cafés.  Sowohl die Altstadt, als auch der Leuchtturm wurden sogar zum Weltkulturerbe erklärt. Der wohl bekannteste Nationalpark im Süden, wenn nicht sogar der ganzen Insel, ist der Yala Nationalpark

Must-do: Kulturdreieck

Hochland und Kulturdreieck. Wer denkt, Sri Lanka beglückt nur Strandurlauber, der liegt falsch. Das Wahrzeichen des Landes ist der Sigiriya-Felsen, der auch Löwenfelsen genannt wird. Auf dem Felsen findet man Ruinen und Fresken einer historischen Felsenfestung vor. Auch sonst gibt es auf der Insel kulturell einiges zu entdecken. Nicht umsonst bilden die drei Städte Kandy, Anuradhapura und Polonnaruwa das Kulturdreieck.

Anuradhapura war einst das Zentrum verschiedener singhalesischer Königsdynastien und die erste Hauptstadt Sri Lankas. Heute pilgern viele Touristen in die Stadt, um sich die Monumente des Unesco-Welterbes anzuschauen. Auch die Stadt Polonnaruwa wurde zum Unesco-Weltkulturerbe erkannt. Auf dem riesigen Stadtgelände zeugen Tempel, Stupas, Parks usw. von damaligen Zeiten. Am besten erkundet man die Anlage mit dem Fahrrad. Unser Tipp: Kopfbedeckung und ausreichend Getränke einpacken.

Buddha-Statuen in der Nahaufnahme in einer der Höhlentempel in Dambulla, Sri Lanka

Linda Ruckes

Neben den beiden alten Königsstädten ist auch die Stadt Kandy Teil des Kulturdreiecks. Kandy ist insbesondere für den Zahntenpel Sri Dalada Maligawa bekannt. Auch der Kandy See lockt Besucher und lädt bei schönem Wetter zu Spaziergängen ein. Etwa eine Stunde nördlich von Kandy liegen die Höhlentempel von Dambulla. In dem 160 Meter hohen Felsen können Reisende fünf Höhlen bestaunen, in deren Inneren sich unzählige beeindruckende Buddha- und Königsstatuen befinden.

Im Schritttempo an Teefeldern vorbei

Das absolute Must-do auf Sri Lanka ist sicherlich die Zugreise zwischen Kandy und Nuwara Eliya bzw. Ella. Sieben Stunden tuckert der Zug durch das zentrale Hochland – und gibt einmalige Aussichten auf die Teeplantagen des Landes frei. Zugtickets sind früh vergriffen, also am besten schon lange vor Reiseantritt Tickets kaufen. Wanderfreunde dürfte es – neben der Teeplantagen natürlich – wegen der Berge nach Ella ziehen. Vor allem der Weg zum Ella Rock vorbei an der berühmten Nine Arches Bridge ist eine beliebte Wanderdestination. 

Blick aus dem Fenster während der Zugfahrt von Kandy nach Ella

Linda Ruckes

Souvenirs. Mitbringsel für die Daheimgebliebenen findet man in Sri Lanka reichlich. Neben bunten Sarongs und Saris, die im Alltag jedoch wohl eher weniger Verwendung finden, bieten sich vor allem Gewürze wie Curry oder Chili an. Für Teeliebhaber ist der berühmte Ceylon Tee natürlich das perfekte Souvenir. In der kleinen Galerie von Stick No Bills in Galle Fort findet man außerdem hübsche Postkarten und Poster im Retro-Stil. 

Besser nicht.

einem Buddha den Rücken zukehren oder auf ihn drauf treten, denn er wird im ganzen Land verehrt. Also: kein Selfie vor einer Buddha-Statue. 

… Leitungswasser trinken.

… bei westlichem Essen schwach werden. Oft sind die Gerichte nicht nur überteuert, sondern auch geschmacklich eine Enttäuschung. Die lokale Küche hingegen hat so viel zu bieten und das zu unschlagbar günstigen Preisen.

Bus von Innen

Linda Ruckes

… selber Auto fahren wollen. Der Verkehr auf Sri Lanka ist unbeschreiblich chaotisch. Lieber öffentliche Verkehrsmittel wie Züge und Busse nutzen (Busfahrten sind ein Abenteuer für sich) oder einen privaten Fahrer engagieren.

Sri Lanka steht hoch im Kurs

Persönlicher Tipp. Den Norden und Osten des Landes bereisen. Insbesondere im Süden hat der Tourismus schon deutliche Spuren hinterlassen. Durch den Bürgerkrieg sind weite Teile des Norden noch unberührt (wirklich!), die Strände sind genau so schön und menschenleer (versprochen!).

Wer sich 30 Dollar und Touristenmassen sparen mag, der sollte nicht den Sigiriya Rock, sondern vielmehr den benachbarten Pidurangala Rock besteigen. Bei Sonnenaufgang genießt man eine tolle Sicht auf das Wahrzeichen. Zwar handelt es sich auch hierbei nicht mehr um einen Geheimtipp, trotzdem teilt man sich die Aussicht nur mit einer handvoll Menschen – und bezahlt lediglich 500 Rupien Eintritt.

Der berühmte Sigiriya Rock auf Sri Lanka in einer Nahaufnahme vom benachbarten Pidurangala Rock aus

Linda Ruckes

Einen Kochkurs belegen. Wie man unschwer erkennen kann, waren wir begeistert von der sri-lankischen Küche. Kochkurse werden an vielen Orten angeboten. Insbesondere in Ella stellen sie eine tolle Nachmittagsbeschäftigung dar, sollte es regnen. Wir sind zufällig bei einem Spaziergang auf das kleine Restaurant von Lanka gestoßen und haben gleich für den nächsten Tag einen Termin vereinbart. Absolut empfehlenswert!

Kochkursleiter Lanka rührt die verschiedenen Currys um

Linda Ruckes

Weitere Reiseinfos

Literatur. Der Reiseführer »Sri Lanka« von Vis-á-Vis informiert über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes und gibt zahlreiche Reisetipps bezüglich Hotels, Restaurants etc. 288 Seiten, ISBN: 978-3-7342-0124-0, Dorling Kindersley Verlag, € 22,99

Infos. Englische Informationen erhalten Reiseinteressierte auf der Website von Sri Lanka Tourism.

Aktuelle Informationen bezüglich der Sicherheit auf Sri Lanka erhält man auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

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