Setouchi gilt als eine der schönsten Regionen Japans. Das hat seinen Grund: drei Unesco-Weltkulturerbestätten sind hier beiheimatet, die Burg Himeji, der Atomic Bomb Dome in Hiroshima und der Itskukushima-Schrein in Miyajima. Und sehr, sehr viele Inseln. Und das ist längst nicht alles, was sich Besucher in Setouchi ansehen sollten.

Japan-Experten wissen: Die Region Setouchi im Südwesten des Landes sollten alle besuchen, die auf der Suche nach dem »echten« Japan sind. Tradition wird hier großgeschrieben. Handwerkskünste wie das Schmieden von Samurai-Schwertern, das »Aziome« genannte Färben mit Indigo oder die Herstellung der Kumano-Pinsel werden hier immer noch ausgeübt. Setouchi gilt auch als Sake-Hochburg Japans. Zudem weiden hier die von Feinschmeckern geschätzten Kobe-Rinder, und Fugu gilt als lokale Delikatesse.

Fukusashi

Setouchi Tourism Authority

Itskukushima-Schrei, Burg Himeji und Atomic Bomb Dome

Miyajima gilt als eine der drei Highlight-Sehenswürdigkeiten in Japan und hat sich zu einem Mekka für Instragramer und Influencer entwickelt. Was nicht zuletzt an dem Itsukushima-Schrein sowie den zahmen Rehen liegen könnte, die dort beheimatet sind. Die Burg Himeji ist eine von 13 ursprünglichen Burgen und rühmt sich einer Vergangenheit. So war die Burg einst Schauplatz der blutigen Legende von Bancho Sarayashiki, eine der  großen Geistergeschichten Japans und die Inspiration des weltbekannten Horrorfilms »The Ring«. Aber auch als Filmkulisse ist die Burg Himeji – was übersetzt bedeutet »Die Burg des weißen Reihers« – populär. Im James-Bond-Klassiker »Man lebt nur zweimal« war sie das Hauptquartier der japanischen Geheimpolizei.

Tragisch ist die Geschichte des Atomic Bomb Dome. So ist der Dome das einzige Gebäude, dessen Außenfassade dank seiner Stahlkonstruktion der Atombombe von Hiroshima 1945 standhielt. Heute dient der Dome als Gedenkstätte. Auch wenn der Korakuen-Garten keine Weltkulturstätte ist, gilt dieser Garten als einer der drei prächtigsten Gärten in ganz Japan.

Inseln mit dem Fahrrad erkunden

Auch landschaftlich ist die Region reizvoll. Rund dreitausend grüne Inseln erheben sich im Seto-Binnenmeer – was ihr den Spitznamen »Ägäis des Orients« eingebracht hat. Eine attraktive Strecke für alle Fahrradfahrer ist die rund 70 Kilometer lange Route Shimanami Kaido von Honshu nach Shikoku. Auf dieser Strecke überquert man neun Brücken, kommt an sieben Inseln und unzähligen Tempeln vorbei.

Kiro san Ehime in Setouchi

Setouchi Tourism Authority

Auch an Wassersportangeboten mangelt es in der Gegend nicht. So kann man Kajaktouren auf dem Inlandsmeer oder Rafting-Touren auf dem Yoshino-Fluss unternehmen. Das ist einer von drei der reißendsten Flüsse Japans. Wer ein langsameres Tempo einlegen möchte, kann sich in den heißen Quellen oder dem Spa des Dogo Onsen treiben lassen. Das ist eine der ältesten heißen Quellen Japans.

Eine weitere Möglichkeit, das Binnenmeer zu erforschen, ist eine Unternehmung mit Seaplane Tour. Alternativ sichert man sich einen Platz auf einer der Bootstouren um die natürlichen Whirlpools von Naruto. Wegen der Enge der Naruto-Straße erreicht die Strömung dort viermal am Tag bis zu 13-15 Kilometer pro Stunde, jeweils zweimal in jede Richtung.

Mehr Informationen über die Region gibt es hier.

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