Die Hauptstadt Athen, die Inseln in der Ägäis und natürlich die Strände Chalkidikis: An attraktiven Hotspots mangelt es Griechenland nicht. Die Stadt Thessaloniki fristet dagegen eher ein Schattendasein. Zu Unrecht. Wir verraten, warum man sich die Stadt unbedingt ansehen sollte.

Seit mehreren tausend Jahren ist der Hafen von Thessaloniki ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen. Viele Zeugnisse der Stadtgeschichte lassen sich noch heute bestaunen: Der weiße Turm, der Palast mit Triumphbogen aus dem vierten Jahrhundert oder das jüdische Museum sind nur wenige Beispiele. Auch das Haus des türkischen Gründervaters Atatürk lässt sich in der Stadt besichtigen. Die multikulturellen Einflüsse in Thessaloniki brachten eine alternative und avantgardistische Szene hervor – die sorgt unter anderem für ein quirliges Nachtleben. Von traditionellen Cafés, hübschen Bars bis hin zu Clubs in alten Lagerhallen ist einiges dabei. Aber der Reihe nach …

Joggen an der Paralia-Promenade, Aussicht genießen auf dem weißen Turm

Ein guter Ort, um in den Tag zu starten, ist die Paralia-Promenade. Wer sportlich ist, kann hier entspannt eine Runde joggen. Wer lieber chillen möchte, schnappt sich einen Kaffee und genießt den Sonnenaufgang oder beobachtet das Treiben.

Sunset in Thessaloniki! 🌞 #sunset #sunset_greece

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Unweit davon sollte man der populärsten Sehenswürdigkeit der Stadt einen Besuch abstatten: den weißen Turm. Er gilt als Wahrzeichen der Stadt. Früher diente er als Befestigungsanlage, später als Gefängnis. Heute dagegen ist er erste Anlaufstelle für alle, die etwas über die Geschichte der Stadt erfahren möchten. In dem Turm gibt es nämlich ein kleines Museum. Wer darauf keine Lust hat, klettert dem Turm einfach aufs Dach und genießt die Aussicht aufs Ufer und den Hafen.

Romantische Gassen in der Oberstadt

Dreh- und Angelpunkt von Thessaloniki ist die Oberstadt. Pittoreske Gassen laden zum Schlendern und Verweilen ein. Gemütliche Tavernen und Cafés gibt es in Hülle und Fülle. Tipp: über den osmanischen Gebäuden abends den Sonnenuntergang genießen.

Apropos Abend: Ein guter Ort, um die Nacht zum Tag zu machen, ist das Ladadika-Viertel. Einst war die Gegend zwischen der Odos Aristotelous und dem Vardari der zentrale Markt der Stadt. Heute dagegen eine riesige Fußgängerzone, die in den Abendstunden zur Partymeile mutiert. Es gibt viele Tavernen, Bars und Kneipen, die Live-Musik bieten.

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Am nächsten Tag lockt der Bit Bazaar. Ein Muss für Fans von Antiquitäten, denn viele Geschäfte bieten genau die an. Wer sich dafür nicht interessiert, kann sich in eine der Bars schon mal ein Gläschen Wein gönnen.

Die bedeutendste Kirche befindet sich im Zentrum von Thessaloniki und ist eines der größten Denkmäler der Stadt: Agios Dimitrios. Sie ist benannt nach Demetrios, dem Sohn einer aristokratischen Familie von Thessaloniki, der dem Christentum beigetreten war. Die Kirche wurde mehrmals durch Brand zerstört und wieder aufgebaut. Während der osmanischen Besatzungszeit diente sie als Moschee. 1988 wurde die holzbedeckte Basilika zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Besonders sehenswert sind die Mosaiken und Wandmalereien der Kirche, die den letzten Brand 1917 überlebt haben und wertvolle Hinweise über die Geschichte der byzantinischen Malerei geben.

Der Blumenmarkt Louloudadika

Der Name ist Programm – Louloudadika ist nach den vielen kleinen Blumenläden benannt. Das Areal zwischen den Straßen Komninon, Frangini und Vasileos Irakleiou bietet außerdem jede Menge Cafés. In entspannter Atmosphäre können Besucher an den Blumenläden vorbeischlendern und bei einem Kaffee die Leute beobachten.

Thessaloniki wimmelt nur von Kafenions, kleinen gut besuchten griechischen Cafés. Hier trinken die Einheimischen zwischendurch ihren Kaffee, das Nationalgetränk der Griechen. Am beliebtesten – vor allem in den Sommermonaten – ist der Cafe Frappe, ein kalt aufgeschäumter Instantkaffee mit Eiswürfeln. Die edlere Variante ist der Cappuccino freddo – eiskalter Espresso mit kalt aufgeschäumter Milch.

In nur 40 Minuten mit Taxi oder Bus gelangen Besucher zu den Stränden von Peraia. Gerade nach der Ankunft oder vor dem Abflug von Thessaloniki bietet sich ein erfrischendes Bad im Meer an, da die flach abfallenden Strände nur wenige Minuten vom Flughafen entfernt sind.

🏖🌊😻🐠☀️

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Schlafen im Met Hotel oder im Excelsior

Wer eine stilvolle Unterkunft in der Zeit seines Aufenthalts in Thessaloniki sucht, dem seien zwei Hotels ans Herz gelegt. Im The Met Hotel verschwimmt die Grenze zwischen Luxushotel und Kunstgalerie. Als dramatische Kulisse für Fotografien, unter anderem von Andreas Gursky und Thomas Struth, dienen tiefschwarze Wände. In den großzügigen öffentlichen Bereichen, von der Lobby bis zum Spa, finden sich Skulpturen und Videokunst, darunter Werke der renommierten Künstler Bill Viola und Tony Oursler.

Enjoying last days of summer 2017!

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23 Zimmer und elf Suiten – das kleine Luxushotel The Excelsior im Zentrum von Thessaloniki gilt noch immer als Geheimtipp für Städtereisende. Dabei hat das Fünf-Sterne-Haus mehr zu bieten als nur die Sehenswürdigkeiten der geschichtsträchtigen Stadt, die direkt vor der Tür liegen. Mit viel Fingerspitzengefühl wurde es von den beiden Eigentümern Lena und Dinos Tornivoukas im Herzen ihrer Heimatstadt komplett restauriert und zu einem Ruherefugium umgebaut. Designklassiker wie Flexform, Living Divani, Porada oder Cassina wechseln sich im Interieur mit Werken griechischer Künstler ab. »Das neoklassizistische Haus aus dem Jahr 1928 ist eines der wenigen historischen Gebäude in Thessaloniki, das komplett erhalten wurde. Wir haben es über Jahre hinweg Stück für Stück erworben, da wir immer den Traum hatten, in einem solchen Bauwerk ein kleines Hotel zu eröffnen«, so Dinos Tornivoukas in fließendem Deutsch, seine Großmutter stammt aus Dresden.

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