Auch wenn die Grillsaison sich langsam dem Ende neigt – hier noch eine Last-Minute-Idee für die letzten Grillabende dieser Saison und alle zukünftigen: Haut die Ananas aufs Feuer! Denn Ananas grillen ist wie Urlaub auf dem Teller.

Ananas auf Pizza scheidet die Geister – aber glaubt uns – Ananas grillen ist ein ganz anderes Thema. Die tropische Frucht eignet sich geröstet als Beilage, aber auch wunderbar als Outdoor-Dessert. Wer bei Honig und Ananas gleich die Assoziation mit dem typischen Dessert aus dem China-Restaurant hat – auch das ist völlig anders. Dieses Gericht ist leicht und lecker – und auch für alle Vegetarier am Esstisch eine Freude.

Heute wird die Ananas mit Joghurt, Honig, Pfeffer und Koriander kombiniert. Klingt abenteuerlich, schmeckt aber wie ein Teller Urlaub.

Ananas auf dem Grill

Shebeko/Shutterstock.com

Rezept für 4 Portionen

Zutaten

  • 1 große Ananas – am besten die einzelnen Scheiben in vier Fächer unterteilen
  • Saft und Zesten von 2 Limetten
  • 500 gr Griechischer Joghurt
  • Salz
  • 8 TL Honig
  • Pfeffer – frisch gemahlen
  • 1 TL Reisessig
  • Koriander nach Geschmack

Zubereitung

  1. Der Grill sollte mittlere bis hohe Hitze haben. Die geschälten Ananas-Fächer auf den Grill platzieren, bis sie schwarze Ränder bilden. Also, etwa fünf bis sieben Minuten pro Seite die Ananas grillen. Auf ein Schneidebrett übertragen; den Kern ausschneiden und entsorgen. Ananas grob hacken. Wer mag, kann auch gern die nicht so schön gewordenen Ananas-Stücke hacken und in den Joghurt-Mix geben.
  2. Joghurt mit Limettenzesten und Saft sowie etwas Salz mischen.
  3. Honig im Topf (geht auch auf dem Grill) kurz erhitzen, Pfeffer (wir empfehlen ca. einen Teelöffel frisch gemahlen) hinzugeben sowie einen TL Reisessig; rühren – bis der Honig schön flüssig ist.
  4. Ananas auf dem Teller anrichten und mit dem Honig-Mix beträufeln; Joghurt dazu servieren – wer mag, kann Koriander dazugeben! Die Kombi schmeckt ausgezeichnet.
ein Haufen Ananas

Phoenix Han

Übrigens: Die Ananas ist die Königin der Tropenfrüchte. Heimisch ist sie ursprünglich in Paraguay und Südbrasilien. Sie gilt als entzündungs- und ödemhemmend und liefert zudem reichlich Vitamin C und hat, obwohl sie recht süß ist, wenig Kalorien!

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