Jujuy, Salta, Tucumán, Catamarca, Santiago del Estero und La Rioja sind die sechs Provinzen, die im Norden Argentiniens die Besucher anziehen – jede mit ihrem ganz persönlichem Charakter. Wir verraten, was ihr euch dort ansehen solltet.

Jujuy

Die farbenprächtigste Provinz, zauberhaft und traditionell. Der Hauptanziehungspunkt ist die Quebrada de Humahuaca (Humahuaca-Schlucht), die von der Unesco zum Welterbe erklärt wurde. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten findet ihr entlang der Ruta Nacional 9; angefangen von der Pucara von Tilcara über den kleinen Ort Purmamarca, der sich durch den »Cerro de Siete Colores«, den Sieben-Farben-Berg, auszeichnet.

Schafsherde in Jujuy Argentinien

Facundo Marquez

Über die Cuesta de Lipán erreicht ihr die großen Salzpfannen der Region. Endpunkt der Schlucht ist der Ort Humahuaca mit seinem Denkmal für die Helden der Unabhängigkeit. Grenzort an der argentinisch-bolivianischen Grenze ist La Quiaca.

Salta

Die Provinz Salta gehört inzwischen zu den touristischen Hauptattraktionen Argentiniens. Die Provinzhauptstadt gleichen Namens trägt nicht umsonst den Beinamen »die Schöne«. Salta La Linda bietet ein koloniales Stadtbild, ursprüngliche Märkte, gehobene Gastronomie und Hotelerie.

gelbes haus salta argentinien

Sergio Arze

Verlässt man die Stadt in südlicher Richtung, erreicht man die Quebrada de las Conchas. Felsformationen in leuchtenden Farben und ein natürliches Amphitheater sind das Markenzeichen dieser geheimnisvollen Schlucht.

Garganta del Diablo (Devil's Throat), Salta, Argentina

Jorge Adrian Castro

Nächste Station der Reise ist Cafayate, Zentrum des Weinanbaus. Eine Region, die zum Verweilen und Genießen auf einem der traditionellen Weingüter einlädt.

Über die Ruta 40 führt die Strecke nach Cachi. Über die Cuesta del Obispo könnt ihr die Rückfahrt nach Salta antreten oder ihr überschreitet die Grenze zur nächsten Provinz.

Tucumán

Tucumán wird auch der Garten Argentiniens genannt. Rund um die Provinzhauptstadt San Miguel de Tucumán strotzt die Landschaft von Zitrus- und Zuckerrohrplantagen. In der Hauptstadt der Provinz wurde auch am 9. Juli 1816 die Unabhängigkeit ausgerufen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde Tucumán zum wirtschaftlichen Zentrum des Nordens. Besonders bei einheimischen und ausländischen Touristen beliebt sind die Calachaqui-Täler mit kleinen ursprünglichen Dörfern und Zeugnissen der vergangenen Kulturen, z.B. im Parque Los Menhires.

Tucuman in Argentinien

Bruna Fiscuk

Santiago del Estero

Hauptanziehungspunkt der Region Santiago del Estero sind die Thermalquellen von Rio Hondo. Das trockene und warme Klima, mit heißen Sommern um die 38°C und milden Wintern (15°C) ziehen viele Erholungssuchende an.

Catamarca

Hervorzuheben ist der indigene Charakter der Provinz, die die Besucher entlang der »Ruta del Adobe« erleben können.

Straße und Berge in Catamarca, Argentinien

Guaxinim/Shutterstock.com

Die Bauwerke der Region sind überwiegend aus Lehm erbaut und vermitteln einen andinen Charakter. Jedoch ist die Region auch ein Paradies für Trendsportler, in dem kleinen Ort Medanitos finden sich riesige Sanddünen, die zum Sandboarden einladen.

La Rioja

Das Highlight der Provinz ist der Nationalpark Talampaya (Unesco-Welterbe) mit seinen markanten Felsformationen. Sie sind im Laufe von 250 Millionen Jahren durch Erosion entstanden. Wer nach dem König der Anden, dem Kondor, Ausschau halten möchte, sollte die Quebrada de los Condores besuchen. Dort wird man außerdem mit einem fabelhaften Andenpanorama belohnt.

Gesteinsformation Landschaft Talampaya Argentinien

Guillermo Caffarini/Shutterstock.com

Weitere Informationen über das Reiseziel Argentinien gibt es hier.

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