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Im Juni ist es wieder so weit: Die Yerevan Wine Days 2026 in Armenien stehen an. Unsere Redakteurin Marie war bereits 2024 dort und konnte sich das wuselige Treiben in der Hauptstadt selbst ansehen. Eine Sache hat sie vor allem gelernt: Wie wichtig der Wein für die armenische Kultur ist.

Die Moskovyan-Straße bebt. Die Bürgersteige sind gesäumt von offenen weißen Pavillons, aus denen Angestellte der verschiedenen Weingüter des Landes im Akkord der feiernden Masse auf der Straße die edelsten lokalen Tropfen einschenken. Der laue Sommerabend wird erhellt durch Lichterketten, die über das Geschehen gespannt sind. Von einer der vielen Bühnen schallt der Sound einer armenischen Folklore-Rockband. Eine Drohne schwebt vorbei und versucht, diese feierliche, unbeschwerte Atmosphäre einzufangen.

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Abendliche Szene auf den Yerevan Wine Days 2025 in Armenien; eine Frau steht mit dem Rücken zur Kamera und wird aus einer Menge im Hintergrund fotografiert. Rechts dient ein aufgestelltes Weinfass einigen Besucher als Stehtisch.

Foto: Marie Tysiak

Ich befinde mich in Jerewan, der Hauptstadt von Armenien, südlich der bergigen Kaukasusregion zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Heute nimmt das Land etwa die Fläche von Brandenburg ein, im Norden der gute Freund Georgien, im Süden der Iran. Und dann gibt es natürlich noch die Nachbarn Aserbaidschan im Osten und die Türkei im Westen … doch dazu später mehr.

Durch die Berge in Armenien führt eine geschwungene Straße, aufgenommen von einem Hang

Foto: Marie Tysiak

Wein: Fester Bestandteil der armenischen Kultur

Armenien ist ein gebeuteltes Land, das es dennoch nicht verlernt hat, zu feiern und das Leben zu genießen. Ein Land, über das man hier in Deutschland meist wenig weiß – dabei leben auch bei uns Menschen in der armenischen Diaspora, die sich über die ganze Welt verteilt. Was ich zuvor auch nicht wusste: Wein ist ein fester Bestandteil der armenischen Kultur. Und das schon überraschend lange. Denn man fand in der sogenannten Vogelhöhle (Areni-1), einer Karsthöhle in einem fruchtbaren Flusstal etwa 100 Kilometer südlich von Jerewan, eine steinzeitliche Weinkellerei mit der wohl ältesten Weinpresse der Welt. Bereits vor 6.000 Jahren haben die Menschen im Gebiet des heutigen Armenien also professionell Wein angebaut – und vermutlich für Riten verwendet.

Höhle in Armenien mit 6.000 Jahre alten Weinfässern

Foto: Marie Tysiak

Heute führen unzählige kleine und große Weingüter dieses kulturelle Erbe im armenischen Hochland fort. Dementsprechend werden bei den »Yerevan Wine Days« ausschließlich armenische Weine ausgeschenkt. Viele von ihnen werden in der sogenannten Ararat-Ebene angebaut, einem flachen, fruchtbaren Gebiet südlich der Hauptstadt, in dem der Aras-Fluss fließt. Was für uns Deutsche, die den Riesling an den Hängen der Mosel oder des Rheins gewohnt sind, erst mal komisch wirken mag: Auf diesem Plateau auf ca. 1.000 bis 1.800 Meter gedeihen die Trauben besonders gut. Dank der über 300 Sonnentage im Jahr und des hiesigen vulkanischen Bodens bekommen die Trauben auch im flachen Anbau genug Sonne ab, und es gibt kaum Regen, der ablaufen muss.

Eine Gipfelkette des Kaukasus, auf der Hochebene davor mehrere Reihen Weinreben.

Foto: Marie Tysiak

Die Ararat-Ebene: Zu Besuch auf dem Weingut

Die Traubensorten, die man hier am meisten kultiviert, sind die roten Sev Areni und Kakhet und die weiße Voskehat. Tatsächlich gibt es in Armenien eine Vielzahl lokaler Rebsorten, die es so nur hier gibt. Viele der Weine sind ausgezeichnet – und werden auch in großem Stil exportiert. Nur eben nicht nach Deutschland. Hauptabnehmer ist Russland, welches das heute kleine Land 1920 mit dem Einmarsch der Roten Armee der Sowjetunion unterordnete und sich gerne als selbst ernannte »Schutzmacht« bezeichnet(e).

Weinglas und armenische Flagge

Foto: Marie Tysiak

Wobei auf jeden Fall diskutabel ist, ob die Beziehung zu Russland als »bester Freund« des Staats Armenien eine gänzlich freiwillige Entscheidung ist – besonders in den letzten Jahren sind die Beziehungen der Länder deutlich abgekühlt. Doch vor allem Rohstoffe wie Gold und Strom aus den eindrucksvollen Wasserkraftwerken am Hrasdan-Fluss und Elektronikgeräte (Funfact: Der Farbfernseher wurde hier erfunden!) liefert Armenien heute noch an Russland, aber eben auch viele andere Waren – wie eben Wein. Tipp: Wer einmal einen armenischen Wein in Deutschland probieren mag, der findet ihn meist in russischen Supermärkten!

Ein älterer Mann sitzt in Armenien an einer Straße und malt die Szene vor ihm: einen blauen See vor den Bergen des Kaukasus.

Foto: Marie Tysiak

Das kleine Land hat fünf Weinbaugebiete, die sich zum Teil sehr in ihren Eigenarten unterscheiden – und das lässt sich schmecken. Bei einem Besuch Armeniens sollten Touristen unbedingt bei einem der hübschen Weingüter im Süden des Landes vorbeischauen. Viele befinden sich unweit der iranischen Grenze – und die guten Tropfen werden gern an Besucher aus dem Nachbarland, getarnt in alten Colaflaschen, am Straßenrand verkauft. Der Begriff »Armenische Cola« ist im Iran mittlerweile etabliert.

Auf einem improvisierten Regal stehen mehrere Flaschen armenische Cola – Wein in Plastikflaschen

Foto: Marie Tysiak

Unterwegs zu den Klöstern in Armenien

Auch ich war im Süden. Ich hatte zu meinem großen Glück die Gelegenheit, schon vor den »Yerevan Wine Days« das Land zu erkunden. Begleitet wurde ich dabei von Narine Hovesyan. Die langjährige Reiseleiterin und Dozentin an der Uni in Jerewan spricht fließend Deutsch und ist unglaublich schlau, herzlich und belesen – und hat ihre eigene, gut begründete Meinung zu Dingen. Eine Meinung, in der sich alle Armenier einig sind: Sie sind stolz auf ihr Land mit einer unglaublich traditionsreichen Geschichte! Armenien ist eines der ältesten Länder und schon auf der babylonischen Weltkarte von ca. 600 v. Chr. vermerkt. Einst dehnte sich das Reich sogar vom Mittelmeer bis zum Kaspischen Meer aus.

Eine Frau mittleren Alters mit einer Bluse mit Blumenmuster und einem hellen Sonnenhut steht auf einer Dachterasse, im Hintergrund die armenische Hauptstadt Jerewan

Reiseleiterin Narine Hovesyan | Foto: Marie Tysiak

Gemeinsam haben wir zum Beispiel verschiedene Klöster besucht, wie das Kloster Haghartsin im grünen Norden und das Kloster Sewanawank am Sewansee. Denn: Religion ist in Armenien wichtig. Ja – auch wenn das natürlich für viele Länder gilt, geht es in Armenien doch noch etwas tiefer, zumindest geschichtlich. Denn hier sollen zwei der Apostel Jesu nach dem Tod des selbst ernannten Sohn Gottes im ersten Jahrhundert gepredigt haben – sodass schon um das Jahr 197 n. Chr. erste Aufzeichnungen der armenischen Christen überliefert sind.

Kloster am Sewansee in Armenien

Foto: Marie Tysiak

Uraltes Christentum

Der Legende nach war es König Trad III., der von dem Christen Gregor von einer Krankheit geheilt wurde und der schließlich im Herrschaftsgebiet Armenien 301 n. Chr. als erstes Land überhaupt die Staatsreligion Christentum einführte. Noch vor der konstantinischen Wende, also bevor die Kaiser Konstantin und Lucinius im Römischen Reich das Christentum zur einzig erlaubten Religion erhoben (neben dem Judentum)! Eine armenische Sprache wurde ebenso entwickelt und Teile der Bibel übersetzt. Wie die orthodoxe Kirche spaltete sich das armenische Christentum kurze Zeit später vom »Mainstream«-Glauben ab, indem in Jesus die Menschwerdung Gottes anerkannt und nicht der natürliche Mensch und das Göttliche in einem angesehen wurde.

Nahaufnahme eines alten, gebrochenen Grabstein in Armenien, darauf ein armenisch-orthodoxes Kreuz eingraviert

Foto: Marie Tysiak

Richtig, wir verlieren uns in den Details. Manche der Zahlen und Daten lassen sich sowieso nicht hinreichend von Historikern belegen. Doch Fakt ist: König Trad III. ließ antike Kultstätten zerstören, um an diesen Plätzen Kirchen zu errichten. Eine von ihnen war die Kathedrale von Etschmiadsin, die im vierten Jahrhundert erstmals dort errichtet wurde. Die im 17. Jahrhundert komplett restaurierte Kirche auf den historischen Fundamenten gehört zum Welterbe der Unesco.

Kloster Haghpat in Armenien, inmitten eines dichen Walds

Foto: Marie Tysiak

Katholikus: Der eigene »Papst« der Armenier

Ebenso stehen drei weitere Klosteranlagen in Armenien auf dieser Liste. Denn: Es war ein Armenier, der im fünften Jahrhundert das Klosterleben erfand. Ein Jahrtausend lang waren in Jerusalem traditionell Armenier in den Klöstern tätig. Noch heute hat die Apostolische Armenische Kirche, wie sie genannt wird, quasi die Rolle einer Staatsreligion in Armenien inne. Und sie spielt auch im Leben der Armenier auf der ganzen Welt eine identitätsstiftende Rolle. Die hochrangigen Priester im Land tragen wichtige gesellschaftliche Verantwortung. Mit dem sogenannten »Katholikus aller Armenier«, dem obersten Patriarch, haben die Gläubigen heute noch ihre eigene Form des Papstes – mit Sitz im historischen Etschmiadsin.

Speisesaal in einem armenischen Kloster; ein stilisiertes Bild an der Wand zeigt den armenischen Katholikus

Foto: Marie Tysiak

Das Nationalsymbol: Der Berg Ararat

All das hat mir Narine erzählt, auf unseren Autofahrten durch das kleine Land, während Weinreben an uns vorbeiziehen, dahinter der schneebedeckte Gipfel des Berg Ararat, das Nationalsymbol der Armenier und angeblicher Landungsplatz der Arche Noah nach der göttlichen Sintflut. Heute ist der Gipfel, der bei gutem Wetter auch von der Hauptstadt Jerewan zu erkennen ist, mit 5.137 Metern der höchste Berg der Türkei. Auf den Protest der Türkei, dass Armenien den Berg nicht in ihrem Wappen abbilden dürfe, weil er nicht in ihrem aktuellen Staatsgebiet liegt, gab Russlands damaliger Außenminister Grmyko einmal den berühmten Konter: Die Türkei führe schließlich auch den Mond in ihrer Flagge, obwohl dieser nicht zum Staatsgebiet der Türkei gehöre.

Auf einem Hang in Armenien hinter einigen Rebstöcken liegt ein mittelalterliches Kloster. Am Horizont erhebt sich der mächtige Berg Ararat, dessen Gipfel von einigen Wolken verdeckt wird.

Foto: Goinyk Production/Shutterstock.com

»Klöster waren in Armenien lange nicht nur Wohnort von Geistlichen, sondern vor allem Bildungseinrichtungen. Jeder Priester musste zunächst studieren – und sein Wissen hier weitergeben. Außerdem sind die komplexen Anlagen, die sich über die Jahrhunderte veränderten, auch ein lebendiges Zeugnis der armenischen Architektur.« Narine und ich waren hier gerade auf dem Weg zum Kloster Norawank im kargen, von rotem Fels geprägten Süden des Landes. Das Höhenkloster aus dem 13. Jahrhundert war auch immer ein Ort, an dem die Menschen in den Bergen Schutz suchen konnten.

Kloster Norawank im Süden von Armenien, dahinter ein Felsmassiv; vor dem Eingang sind einige Menschen unterwegs

Foto: Marie Tysiak

Ein gebeuteltes Land

Denn leider gehört auch das zu Armenien: Vertreibung, Landverlust und Völkermord. Armenien ist seit jeher Streitmasse großer Mächte wie Römer, Perser, Russen oder Osmanen. Noch heute kriselt es mit zwei Nachbarn politisch heftig. Die Regionen, in denen historisch vorrangig Armenier lebten, wurden durch verschiedene Abkommen, die oft über die Köpfe der Menschen hinweg geschlossen wurden, gerne mal zum eigenen Zweck weiterverschenkt. Die Römer gaben für ein Friedensangebot den Persern ein Stück Armenien hier, die Sowjetunion der Türkei später ein Stück da. Die Sowjetunion entschied zuletzt nach der Oktoberrevolution 1917 über die Regionen Bergkarabach im Osten und Nachitschewan (heute eine Enklave im Süden Armeniens) zugunsten des Nachbarn Aserbaidschan. Die Armenier, die auf diesen Gebieten leb(t)en, wurden und werden teilweise auf brutalste Weise diskriminiert, verfolgt und ermordet.

Teppichverkauf in Jerewan in Armenien

Foto: Marie Tysiak

Der Genozid des Osmanischen Reiches an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges, bei dem vermutlich bis zu 1,5 Millionen Kinder, Frauen und Männer zwischen 1915 und 1916 ihr Leben verloren, ist wohl das prominenteste Zeugnis … 2016 erkannte auch der Deutsche Bundestag diesen Völkermord an. Die Vertreibung der letzten Armenier aus Bergkarabach und die sogenannte »ethnische Säuberung« durch das aserbaidschanische Militär im September 2023 und das erneute Aufflammen des Konflikts sind hingegen aktuell.

Dorf in Armenien; an einer schmalen Straße, auf der einige Kinder spielen, steht eine Reihe an Telefon- oder Strommasten. Auf jedem einzelnen thront ein Storchennest, im vordersten sind zwei der Vögel zu sehen.

Foto: Marie Tysiak

Die armenische Diaspora

Doch das sind leider nicht die einzigen Vorkommnisse dieser Art in der Geschichte der Armenier. Fakt ist: Heute leben von weltweit etwa neun Millionen ethnischen Armeniern nur knapp drei Millionen im eigenen Land. Hier stellen sie mit über 98 Prozent der Menschen die eindeutig größte Gruppe dar – kaum ein Land ist ethnisch so homogen. Der Rest der Armenier ist über die Welt verteilt, von den befreundeten Nachbarn Georgien und Iran und der Schutzmacht Russland über die USA, Frankreich, Kanada, Argentinien bis nach Australien. Die armenische Diaspora ist auch in Deutschland zu spüren, wenn man genauer hinschaut. Rund um Köln und in Hamburg leben besonders viele Armenier.

Auf einem Teller liegt eine überbackene, gefüllte Paprika

Foto: Marie Tysiak

Das Leben in vollen Zügen genießen

Angesichts dieser historischen und aktuellen Tragödien ist es schon erstaunlich, wie lebensfroh die Armenier sind! Oder feiert man besonders angesichts des Schreckens das Leben in vollen Zügen? Was natürlich auch dazugehört: Essen! Und das ist in Armenien wirklich unglaublich ausgezeichnet – und reichlich! Überall werde ich eingeladen, doch dieses oder jenes zu probieren. »Komm, eigentlich musst du auch noch einen »Armenischen Cognac« trinken – den haben die hier doch bestimmt auch irgendwo.« Es scheint, als wollte Narine, die mich nach unseren wunderschönen Tagen im Land zum Abschied noch auf dem Weinfest trifft, diese Aussage noch einmal unter Beweis stellen.

Zwei Frauen in traditioneller Kleidung in Armenien backen Lavasch

Foto: Marie Tysiak

Dass ich eben schon drei Gläser Wein getrunken habe, scheint unbedeutend. Und so kommt sie mit zwei kleinen Schnapsgläsern mit dem goldfarbenen Trunk. Aber recht hat sie – den habe ich noch nicht probiert. Der »Armenische Cognac«, den man natürlich offiziell nicht so nennen darf, weil er nicht aus der französischen Cognac-Region stammt, ist bei Kennern von hochwertigen Weinbränden in aller Welt berühmt. Nicht zuletzt, weil Churchill sich gerne die Flaschen kistenweise von Stalin liefern ließ.

In der Ararat-Destillerie in Jerewan lässt sich alles über die Produktion und die – natürlich jahrtausendealte – Geschichte des armenischen Weinbrands erfahren. Auch liegt hier im Keller der Destillerie schon sehr lange ein »Fass des Friedens«, das erst dann angestochen wird, wenn der Konflikt um Bergkarabach gelöst ist und in Armenien kein Krieg mehr herrscht. Ich hoffe es so sehr für Armenien, dass sie irgendwann darauf anstoßen können …

Fass des Friedens in der Ararat-Destillerie in Jerewan

Foto: Marie Tysiak

Eine unglaubliche Gastfreundschaft

Die Gastfreundschaft in Armenien ist einfach unglaublich! Diese Wärme hält noch an, als ich auf dem Rückflug im Flug nach Dortmund auf die braunen Hochhäuser von Jerewan mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund hinabblicke. Einen selbst gemachten Honig von Narine habe ich auch im Gepäck – und Snacks, damit ich ja nicht hungrig werde auf dem Flug. Da lädt mich mein Sitznachbar, ein Armenier, der schon lange in Deutschland lebt, auf einen Drink ein. Leider gibt es keinen armenischen Wein. Dazu muss ich wohl einfach nächstes Jahr wiederkommen, wenn in Jerewan wieder die Straßen vor Freude beben.

Yerevan Wine Days im Urlaub in Armenien; auf einer Straße zwischen einigen Wohnhäusern stehen zahlreiche weiße Pavillons, die Straße selbst ist gefüllt mit Menschen

Foto: Marie Tysiak

Mehr Informationen zu Armenien

Häufige Fragen

Wann finden die Yerevan Wine Days 2026 statt?

Die Yerevan Wine Days 2026 finden vom 5. bis 7. Juni statt. Mehr Informationen unter www.yerewinedays.am.

Wann ist die beste Reisezeit für Armenien?

Als beste Reisezeiten gelten Mai, Juni, September und Oktober. Dann ist das Wetter angenehm warm, aber noch nicht zu heiß. Im Hochsommer kann es in Jerewan gerne mal auf 40 Grad klettern, der Winter wiederum wird durch die Lage im Hochgebirge knackig kalt.

Wie komme ich nach Armenien?

Seit 2023 fliegt Wizz Air direkt von Dortmund in vier Stunden nach Jerewan, Eurowings steuert die armenische Hauptstadt von Köln/Bonn und Düsseldorf an. Condor wiederum fliegt aus Frankfurt. Mehr Informationen für den Armenien-Urlaub liefert das Armenische Fremdenverkehrsamt unter armenia.travel/de.

Ist Armenien sicher?

Die meisten Regionen des Landes gelten als sicher, so auch die Hauptstadt Jerewan. Konfliktgeladene Gebiete an den Grenzen wie Bergkarabach sollten allerdings gemieden werden. Derzeit herrscht aufgrund des Konflikts zwischen Iran, Israel und den USA eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts, mehr Informationen unter www.auswaertiges-amt.de.

Redaktioneller Hinweis: Diese Reportage erschien erstmals im Frühjahr 2025, wurde jedoch auf Aktualität überprüft. Zitatgeber sind ggf. nicht mehr in ihrer aktuellen Position tätig.

Unser Podcast zu Armenien

Jerewan in Armenien

Marie Tysiak