Wien ist ja ohnehin immer eine Reise wert. Doch auch Kenner der Stadt waren sicher noch nicht auf jedem der Aussichtspunkte in unserer Auswahl. Einige sind für Mutige, andere für Romantische und manche auf für Sparfüchse. Eine falsche Wahl gibt es hier nicht.
Stephansdom und Riesenrad: Die zwei Klassiker über den Dächern Wiens
Zu den beliebtesten Aussichtspunkten Wiens gehört definitiv das Wahrzeichen der Stadt, der Stephansdom (mit bürgerlichem Namen Dom- und Metropolitankirche zu St. Stephan und allen Heiligen). Das architektonische Meisterwerk im Herzen der Innenstadt lässt sich auf zwei Wegen erklimmen: bequem oder sportlich. Ohne große Eigenanstrengung bringt ein Aufzug Besucher zur Aussichtsplattform auf den Nordturm, wo sich die große Glocke des Doms, die Pummerin, befindet. Etwas anstrengender geht es zu Fuß über die 343 Stufen der engen Wendeltreppe auf die Türmerstube des Südturms in knapp 137 Metern Höhe. Der Blick über die Altstadt – und bei klarem Himmel bis hin zu den Bergen – ist von beiden Aussichtspunkten aus fantastisch.
Achtung: Auch im Jahre unseres Herrn 2026 gilt im Stephansdom: Nur Bares ist Wahres. Eine Kartenzahlung der verschiedenen Tickets ist nicht möglich. Hier gibt’s mehr Infos auf der Website des Doms.

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Auch eine Fahrt in den Gondeln des Riesenrads im Prater bietet herrliche Stadtpanoramen und ist seit 1897 aus dem Wiener Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Manche sagen, wer nicht mindestens einmal mit dem Riesenrad gefahren ist, der war nie wirklich in Wien. 65 Meter hoch misst die Sehenswürdigkeit. 15 rote Waggons gewähren einen grenzenlos schönen Blick über die Stadt. Und? Auf den Geschmack gekommen? Wer größeren Appetit hat, der kann in einem exklusiv ausgestatteten Waggon zum Candlelight Dinner Platz nehmen.

Eine besondere Erfahrung ist die Plattform 9 auf dem Riesenrad. | Foto: Wiener Riesenrad
Karlskirche, Gloriette und Donauturm: Wo Wien einem zu Füßen liegt
Schwindelfrei sollte man schon sein beim Besuch der Karlskirche. Denn wer sich traut, der kann in die Kuppel hochsteigen. 32,5 Meter hoch ist die erste Plattform, erreichbar per Lift. Hier gibt’s zwar noch keinen Ausblick auf Wien, die Kuppelfresken von Johann Michael Rottmayr und der barocke Kirchenraum sind dafür ein geradezu göttlicher Anblick. Ganz Mutige klettern höher, die Treppe hinauf bis in die Laterne der Karlskirche. Dem Himmel ganz nah! Und wer sich nun traut durch die kleinen Fenster zu schauen, dem hat sich Wien zu Füßen geworfen.

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Der Schlosspark Schönbrunn, ist ein weiteres Sightseeing-Must Wiens. Wenn im Sommer während des Sommernachtskonzerts (Vormerken: 2027 findet das Konzert am 11. Juni statt) philharmonische Kompositionen erklingen, ist der Blick von der Glorietteebene auf das erleuchtete Schloss ein wahr gewordener Traum. Wer es nicht zum musikalischen Höhepunkt in die Donaumetropole schafft, der erfreut sich aber sicherlich auch ohne musikalisches Großaufgebot über die historische Aussicht von der Anhöhe der Gloriette auf die Stadt.

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Der Donauturm, 1964 anlässlich der Wiener Internationalen Gartenschau erbaut, bietet sich schon allein wegen seiner Höhe als Aussichtspunkt an. Mit zwei Liften geht es binnen 35 Sekunden zum rotierenden Restaurant in 165 Metern Höhe mit Panoramablick auf ganz Wien und Umgebung.
Mitten in der Stadt lohnt sich der Besuch des Haus des Meeres, das in einem ehemaligen Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg viel Unterwasserwelt präsentiert. Das Café Ocean Sky 360° auf dem Dach steht den Zoobesuchern 365 Tage im Jahr zur Verfügung und lockt mit einem Blick über die urbane Dachlandschaft.





