München, die Stadt der Lederhosen und des Bieres. So zumindest das Vorurteil. Doch die Stadt bei den Alpen am Rande Deutschlands hat so viel mehr drauf! Kunst, Architektur, Szeneviertel und natürlich allerlei Schlemmereien. Wir haben uns mal umgehört und verraten die sehenswertesten Hot-Spots der Stadt. Text: Leila Möntmann

Vom Flughafen in die Stadt

Anreise. Die Anreise nach München ist auf jegliche Art möglich – je nachdem, wo ihr wohnt, mit dem Zug, Auto, Bus oder zu Fuß. Zugegeben, zu Fuß dürfte etwas länger dauern als mit dem Flieger, aber der Jakobsweg München kann sich sehen lassen. Wie man sich auch entscheidet, vor Ort kommt man mit dem Straßen- und U-Bahnnetz an jeden gewünschten Ort. Vom Flughafen kann man entweder ein Taxi für etwa 65 Euro, den Airport-Bus für 10,50 Euro oder die S-Bahn in die Innenstadt (ca. 50 Minuten für 11,60 Euro) nehmen. Super praktisch sind die Tages-, oder Drei-Tages-Tickets des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds. Einmal gekauft, können alle öffentlichen Verkehrsmittel in München benutzt werden. Kleiner Tipp: Ab zwei Personen lohnt sich bereits eine Gruppen-Tageskarte.

Hoteltipps in München

Schlafen. Glamouröse Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert neben zeitgenössischer Architektur. München ist für Architekturfans der Schauplatz für Erhalt und Wandel. So unterschiedlich die Gebäude, so einzigartig auch die Hotels. Neben den weltbekannten Luxushotels »Bayrischer Hof« und »Vier Jahreszeiten Kempinski« gibt es viele gemütliche, luxuriöse und stylische Unterkünfte. Unsere Liebsten:

Sofitel Munich Bayerpost – Nur hundert Meter vom Münchener Hauptbahnhof tritt man in eine Wohlfühloase französischer Art. Steht man vor dem prunkvollen denkmalgeschützen Gebäude, werden die Erwartungen unumgänglich hochgeschraubt. Doch das ist für das Sofitel Munich Bayerpost kein Problem, denn sowohl in Ambiente als auch in Sachen Kulinarik steht es den Erwartungen in nichts nach. Die Highlights des bayrischen Savoir-vivre sind der luxuriöse Spa-Bereich mit Fitnessraum und die Brasserie mit wunderbarem Pariser Flair. Für die Nachtschwärmer bietet die hauseigene Isarbar bei grüner Seide und dunklem Holz traditionelle Spirituosen und moderne Cocktails.

Splendid-Dollmann – romantisch, nostalgisch, dazu in zentraler Lage. Das Boutiquehotel im historischen Stadtteil Lehel entzückt mit elegantem, historischem und gleichzeitig sehr gemütlichem Ambiente. Das klassizistische Bürgerhaus aus dem 19. Jahrhundert liegt unweit von der Münchener Staatsoper, Museen, Galerien aber auch das Stadtzentrum ist nur einen Steinwurf entfernt. Eingerichtet ist das Hotel mit verschiedensten Antiquitäten wie goldenen Wanduhren, historischen Gemälden und königlichem Mobiliar.

Gemütlicher Raum mit Bücherregal, Sesseln, orientalischem Teppich und altem Schreibtisch

Hotel Splendid-Dollmann e.K.

H´Otello / B´01 – Direkt im angesagten Glockenbach Viertel liegt das nicht weniger »hippe« H’Otello/B’01. Standards – Fehlanzeige. Neben der Einrichtung des Hotels wirkt sogar manch Einrichtungskatalog altmodisch. Ein Grandhotel der Neuzeit, so bezeichnen die Schaffer ihr Werk. In der hauseigenen Bar tummeln sich Querdenker und Individualisten. Ganz wie das Viertel, stilvoll, edel und alternativ. So natürlich auch die Zimmer: Parkett aus Räuchereiche, Queensize-Betten und Regendusche.

25hours Hotel The Royal Bavarian – Direkt am Münchener Hauptbahnhof in einem ehemaligen Oberpostamtsgebäude hat das 25hours Hotel einen Ort für Genuss, Zusammenkommen und Entspannung geschaffen. Mitten im Innenstadt-Gewusel benennt das Hotel fünf ulkige Zimmerkatergorien: die Dienstbotenkommer, die Herrschaftszimmer oder Adelsgemache sowie die Schwanen- und Pfauen-Suiten. Jedes der Zimmer ist mit viel Liebe zum Detail und Gemütlichkeit eingerichtet. Noch mehr Gemütlichkeit verspricht die Sauna im vierten Stock. Ein weiteres Highlight und besonders beliebt ist das hoteleigene Neni-Restaurant mit orientalisch-eklektischer Küche in geselliger Atmosphäre.

Dunkler, luxeriöser Flur mit Ornamententapete und warmen Licht.

Stephan Lempke

Von zünftig bis edel

Essen & Trinken. Deftig, zünftig, bayrisch. Wenn man irgendwo so richtig schmausen kann, dann in München. Es ist die Stadt der Gaststätten, der Biergärten. Aber auch die Stadt der schicken Restaurants mit delikaten 8-Gänge-Menüs. Weißwurst, Seezunge und Sushi. Egal was der Gaumen gerade begiert, München hat es. Wo wir gerne schmausen:

Gasthaus Weinbauer – Urig zünftig, typisch bayrisch eben. Das gemütliche Gasthaus Weinbauer liegt in einer Seitenstraße direkt neben der Leopoldstraße. Die liebevoll genannte »Leo« ist eine beliebte Flaniermeile. Hier beim Gasthaus Weinbauer, abseits der Gastronomiemeile, treffen sich Einheimische und genießen die Mittagspause oder den Feierabend. Die freundlichen Bedienungen servieren klassische und moderne Gerichte der Münchener Wirtshausküche. Dazu sind die Preise sehr angemessen. Besonders zu empfehlen: der Mittagstisch.

Bratwurst Glöckl am Dom – Wer in echt historischem Ambiente bayrisch schlemmen möchte, der sollte unbedingt im Bratwurst Glöckl vorbeischauen. Wohl eher verweilen, denn gemütlicher geht es kaum! Das Haus der Gaststätte ist aus dem Jahre 1390 und somit älter als die Frauenkirche. Nachdem sich das Gebäude durch Besitzerwechsel ständig verändert hatte, wurde 1883 das erste Mal der Ausschank von alkoholischen Getränken vermerkt. Noch heute gehen hier, wie es sich für Bayern gehört, literweise Bierkrüge über die Theke. Die Spezialität des Hauses ist – wie der Name verspricht – die Rostbratwürstl. Über dem offenen Buchenholzfeuer gegrillt, schmeckt sie einmalig.

Teller mit Nürnburger Bratwürste, Sauerkraut und Klößen in uriger Atmosphäre.

Bratwurstglöckl am Dom

Restaurant Königshof – Das Spitzenrestaurant Königshof des gleichnamigen Hotels macht seinem Namen alle Ehre. Königliches Interieur und Sechs- bis Acht-Gänge-Menüs. Ob das Degustationsmenü, das Martin- Fauster-Menü oder Gerichte a lá carte. Ein Genuss für Auge und Zunge. Die Kronleuchter, rote Sessel und Panoramafenster mit Blick auf Stachus und die Frauentürme machen das Erlebnis perfekt.

Sushi and Meat – Für den schnelleren Hunger ist das Sushi and Meat die perfekte Adresse. Neben Sushi, Reis Bowls und Superfood-Salaten kann man hier seine eigene Nudelpfanne zusammenstellen. Auch das Ambiente ist stilvoll zusammengewürfelt. Japanische Zeitungsartikel bilden eine Tapete, und gesessen wird hier auf leeren Getränkekisten. Was serviert wird, kann sich nicht nur schmecken, sondern auch sehen lassen. Wie in einem Gourmet-Restaurant angerichtet, werden die Speisen an die Tische mit herunterbaumelden Glühbirnen gebracht. Irgendwie ein ziemlich stilvoller Kontrast. We like!

Frühstückdates und Langschläfer-Cafes

Café Jasmin – Langschläfer aufgepasst: Hier gibt es Frühstück bis 15 Uhr! Betritt man das Café Jasmin, fühlt man sich in die 50er-Jahre versetzt. Doch nicht nur die Einrichtung ist an dem Jahrzehnt inspiriert. Nachdem Frauen in den 40er-Jahren viele Aufgaben der Männer übernehmen mussten, sehnte sich Mann aber auch Frau nach alten Rollenverteilungen. Etliche Werbeplakate zeigten Frauen mit Schürze und köstlichem Essen auf dem Tablett. Was aber im Vordegrund steht, ist nicht die kochende Frau, denn wir wissen: Männer können das genauso gut! Nein, es geht um das Selbstgemachte, die Liebe zum Essen und zum Flanieren. Darum geht es auch im Cafe Jasmin. Alles mit Liebe ausgewählt, selbstgemacht und herzlichst serviert.

Kaffee und Müsli im Cafe Jasmin in München

Munichwithus

Stadtcafe – Das Stadtcafe im Filmmuseum ist super geeignet, um dem bunten Treiben des Viktorialenmarktes zu entkommen. Am ruhigen Sankt-Jakobs-Platz, mit einer modernen Synagoge gelegen, lädt das Café zum Entspannen ein. Ob mittags für ein frisches Tagesgericht und ein Stück Kuchen oder abends nach dem Film für ein Gläschen Wein. Das gemütliche Stadtcafé aus den 80er-Jahren ist beliebt bei Einheimischen und Touristen. Eröffnet wurde das Café übrigens vom Künstler Hans-Georg Schultz alias Brum. In der Tat treffen sich hier unter anderem auch Künstler und Intellektuelle. Nach dem Besitzerwechsel litt leider der Service extrem. Das Ambiente macht das allerdings für Wohlgesinnte wieder wett.

Café Vorhoelzer – Über den Dächern Münchens frühstücken oder den Sonnenuntergang mit einem Glas Aperol Spritz genießen: Das machen nicht mehr nur die Studenten der Fakultät für Architektur direkt an der Alten Pinakothek. Das Rooftop-Café der Universität ist zwar kein Geheimtipp mehr, einen Tisch zu bekommen auch nicht immer ganz einfach, aber der Versuch lohnt sich. Reservierungen sind leider nicht möglich.

Café Schneewittchen – Etwas versteckt hinter hohen Bäumen im In-Viertel Glockenbach, bietet das Café Schneewittchen eine Oase der Ruhe und des Genusses. Hier findet jeder ein perfektes Frühstück. Sogar für die längsten Langschläfer – denn hier gibt es eine leckere Frühstücksauswahl bis 19 Uhr. Die Inhaber Gabi und Christoph machen ausgezeichneten Cappuccino, Joghurt mit frischen Früchten, Porridge mit Datteln, Apfel und Zimt und allerlei Pfannkuchen-Variationen. Wer es lieber herzhaft mag, auf den wartet eine Auswahl von Rührei an Lachstoast oder an Frischkäsetoast mit Schnittlauch. Wem jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft: Wir empfehlen, zu reservieren.

Must see: Erholung, Kunst und Fußballstars

Marienplatz – Der Marienplatz ist nicht nur der optimale Ausgangspunkt für sämtliche Erkundungstouren, hier ist auch immer etwas los. Einheimische, die zur U-Bahn eilen, Straßenkünstler, politische Demonstrationen und Touristen, die den großen Platz mit den zwei Rathäusern bestaunen. Mehrmals täglich erklingt das berühmte Glockenspiel des neuen Rathauses. Der neugotische Stil des Neuen Rathauses lässt es viel älter aussehen als das vierhundert Jahre ältere Alte Rathaus.

Neugothische Kirche auf großem Hauptplatz

Sergey Novikov/Shutterstock.com

Die meisten staunenden Blicke gelten dem Neuen Rathaus. Einen super Rundumblick bekommt man von der Aussichtsplattform des Alten Peters. Viele alte Stufen führen den schmalen Turm hinauf. Alternativen des bekannten Aussichtsturms sind der Turm des Neuen Rathauses und der Olympiaberg. Kleiner Tipp: Die Dachterasse des Luxushotels Mandarin Oriental.

Viktualienmarkt – Der Viktualienmarkt unweit vom Marienplatz mit seinen 140 Ständen ist bereits zweihundert Jahre alt. Die schöne Lage, aber auch das »altertümliche« Flair machen den ständigen Markt zum Touristenmagnet. Mitten auf dem Feinschmecker-Markt lädt ein Biergarten zu einer Shopping-Pause ein. Der Markt bietet alles, was das Feinschmecker-Herz begehrt.

Antipasti, eine Kaffeerösterei, feines Backwerk, die bekannte siebenhundert Jahre alte Metzgerstraße mit traditionellem Fleisch und vieles mehr. Wer nicht unter Touristen einkaufen möchte, der kann zum beschaulicheren, aber authentischeren Elisabethmarkt gehen. Tipp: Unweit vom Viktualienmarkt bieten zwei kleine Boutiquen wunderschöne Second-Hand-Dirndl. Draußen nicht so hui, aber reingehen lohnt sich! Vintage Love & Lily’s Treff

Die Kunst des Innehaltens

Asamkirche – Wer Kirchen beeindruckend, die Rokokozeit umwerfend und Kunst wunderschön findet, sollte unbedingt die Asamkirche von innen bestaunen. Die kleine, von außen unscheinbare Kirche, gilt als ein kostbares Schmuckstück der Rokokozeit. Und das aus gutem Grund: Betritt man die kleine Kirche, wird man beinahe umgehauen. Aus allen Richtungen funkelt das Gold, glänzt der Mamor. Schaut man dann Richtung Decke, könnte der Blick endlos verweilen, die Zeit bleibt stehen. Die Deckenkunst im typischen Rokoko-Stil ist eine Inszenierung von Farben und Formen. Beeindruckend und perfekt für ein kleines »Aufatmen« vom Sightseeing.

Prachtvolle Kirche von innen in Rokkoko Stil mit Gold und Malerei

Mikhail Markovskiy/Shutterstock.com

Pinakotheken – Ganz in der Nähe der »grünen Lunge Münchens«, des Englischen Gartens, haben alle Kunst- und Geschichtsfans die Chance, durch die Pinakotheken zu streifen und Kunst jeglicher Epochen zu bestaunen. Alte Meisterwerke wie das »Alexanderschlacht« in der Alten Pinakothek, impressionistische Berühmtheiten wie Monet in der Neuen Pinakothek und Kunst des 21. Jahrhunderts in der Pinakothek der Moderne. Für jene, die sich den ganzen Tag mit Kunst beschäftigen könnten, lohnt sich das Tagesticket für 12 Euro, das den Eintritt in alle Pinakotheken, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack beinhaltet. Tipp: Kunst macht hungrig. Nicht weit von den Pinakotheken gibt es im Burger House super leckere Burger in gemütlicher Atmosphäre.

Trainingsplatz statt Arena – Fußballfans aufgepasst, wer die Profis nicht unbedingt in der Allianz Arena spielen sehen muss, für den haben wir einen Tipp: In der Säbener Straße können die Spieler des FC Bayern München kostenlos beim Training angefeuert werden. Parken kann man auf dem Parkplatz des Clubs und dann einfach über die Klausener Straße auf das Trainingsgelände gehen. Einlass ist immer eine Stunde vor Trainingsbeginn. Wieso ins Stadion, wenn man den Fußball-Sternchen auch ganz nah sein kann? Hier geht’s zum Trainingsplan.

Münchner Flaucher – An heißen Sommertagen wünscht man sich bei einem City-Trip manchmal nichts mehr als eine Abkühlung im frischen Nass. Die Münchener lieben bei schönem Wetter die Ufer an der Isar. Besonders am Flaucher genießen Einheimische das kristallklare Wasser und die wunderschönen Badestellen. Durch die vielen kleinen Buchten der Isararme findet man hier sogar sein einsames Plätzchen. Einfach mit der U3 Richtung Fürstenried West, an der Brudermühlstraße aussteigen und Richtung Isar laufen.

Fluss mit Ufern, Bäume und Brücke

Zyankarlo/Shutterstock.cm

Umland

Tagesausflüge. Wer ein bisschen mehr Zeit in München hat, der sollte sich unbedingt auch das Umland anschauen. Vor allem Naturbegeisterten, Sportlern und Fotografen geht in den atemberaubenden Naturkulissen das Herz auf.

Schloss Neuschwanstein – Natur und Einsamkeit suchte auch König Ludwig II. und ließ in die abgelegene, aber wunderschöne Bergkulisse ein Märchenschloss bauen. Das Schloss Neuschwanstein lockt jedes Jahr 1,5 Millionen Besucher in das Disney-Schloss. Das weiß-strahlende, mit kleinen Türmen versehene Schloss begeisterte bereits Walt Disney und inspirierte ihn zu seinem »Logo«. Kein Wunder also, dass Besucher aus aller Welt herkommen. Manche verbinden sogar Europa mit diesem Schloss, wie Deutschland mit der Lederhose. Wem das Touristengerenne zu viel ist, dem bieten die vielen Wanderwege verschiedene, einzigartige Aussichten auf das Schloss.

Schloss Neuschwanstein umgeben von dunklen Tannen und grauem Himmel.

Sandra Frey/Unsplash.com

1. Tegelberg – Kaum bewandert und dadurch umso schöner ist der Wanderweg zum Gipfel des Tegelbergs. Zugegeben, ein paar Höhenmeter müssen schon bezwungen werden, aber der Blick aus der Vogelperspektive auf das Disneyschloss macht jeden Schritt bezahlt. Einfach nach der bekannten Marienbrücke dem Weg hoch hinauf folgen.

2. Skipiste – Deutlich einfacher zu erreichen ist der Aussichtspunkt an der Skipiste. Dafür muss man nur an der Tegelbergbahn Richtung Rieth Alpe laufen und fortan dem Weg über die Skiabfahrt folgen. Schon bald steht man auf Augenhöhe mit dem von Bergen, Tannen und Wiesen umringten Schloss.

Fünfseenland – Hügel, Wälder, Berge und Seen. Und noch mehr Seen, noch mehr Berge. Unweit von München prägen fünf Seen das Landschaftsbild und bilden zusammen das Fünfseenland. Es besteht aus dem bekannten Starnbergersee, dem Ammersee, dem Wörthsee, dem Pilsensee und dem Wesslinger See. Jeder der fünf Seen überzeugt mit seinem ganz eigenen Charme und ist einen Besuch wert. Dennoch muss ein anderer See ganz besonders hervorgehoben werden.

Türkiser Bergsee mit alten Booten und Wolken.

Michael Shannon/Unsplash.com

Lange kein Geheimtipp mehr, aber dennoch wunderschön: der Pragser Wildsee. Früh aufstehen lohnt sich, dann genießt man die Einsamkeit, die Stille und den unglaublichen Zauber des Ortes. Da dieser besondere Ort etwa drei Autostunden von München entfernt liegt, lohnt sich eine Übernachtung in der Nähe. So kann man den See früh morgens vor einem ausgiebigen Frühstück besuchen. Wer mit der Bahn anreist, einfach vom Münchener Hauptbahnhof nach Niederdorf fahren und mit dem Buslinie 442 weiter zum Pragser Wildsee.

Bloß nicht …

… Oktoberfest-Trachten wie Dirndl und Lederhosen als »Faschingskostüm« bezeichnen.

… ganz München als oberflächliche High-Society-Truppe bezeichnen. Es sind nicht alle so. Wirklich!

… die heilige Weißwurst mit Ketchup oder Senf kombinieren. Auch bei der Art und Weise, die Weißwurst zu essen, gibt es nur zwei akzeptierte Möglichkeiten: Die Wurst aus dem Darm zuzeln (saugen) oder die Wurst längs halbieren, um sie so vom Darm zu trennen.

… versuchen, den Dialekt der Bayern zu imitieren. Das klingt vielleicht im ersten Moment lustig, wird aber eher veralbernd aufgenommen.

… an einem Samstag das Oktoberfest besuchen. Ausnahme: Ihr habt einen Tisch gebucht.

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