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Inspirationen

Auf der Suche nach dem perfekten Instagram-Spot? Hier entlang, bitte

Klar, wir reisen vor allem für die einzigartigen Momente und Erfahrungen. Aber, seien wir ehrlich, ein bisschen auch immer für tolle Fotos. Und dafür sollte sich auch niemand schämen. An welchen Orten weltweit du dein Handy nur grob in die richtige Richtung halten musst, um den perfekten Shot für Instagram zu machen, das erfährst du deshalb hier.

Palma de Mallorca, Spanien

Nahezu jedes Fleckchen in Palma de Mallorca ist instagramtauglich. Die Straßen mit ihren Pastellfarben, malerischen Terrassen und bunten Fensterläden sind zum Beispiel perfekte Foto-Spots. In Palma trifft einfach eine elegante Atmosphäre auf mediterranen Charme und schafft so Ästhetik auf Influencer-Niveau. Aber nicht nur die Kulisse ist fotowürdig. Hippeboutique-Hotels, coole Restaurants und farbenfrohe Cocktails bieten tolle Motive für schöne Instagram-Posts.

Farbige Häuser in der Altstadt von Palma

Foto: vulcano/Shutterstock.com

El Nido, Philippinen

Das Hafenstädtchen El Nido auf der philippinischen Insel Palawan liegt grandios in einer palmungesäumten Bucht, in der Kalksteinfelsen in den Himmel ragen. Doch: Die besten Instagram-Spots liegen draußen in den türkisblauen Lagunen, Höhlen und auf den kleinen Trauminseln. Wer einmal in El Nido war, glaubt tatsächlich, das Paradies gesehen zu haben. Und die bezaubernden Strände und Lagunen, die bunten Ausflugsboote und die bezaubernde Unterwasserwelt – Hobbyfotografen können sich in El Nido vor Instagramspots nicht retten.

Übrigens: Auf den Philippinen gibt es gar nicht mal so wenige Unesco-Welterbestätten

Blick durch einige Büsche und Bäume auf eine türkisblaue Lagune in der Region Palawan in den Philippinen, auf dem Wasser einige Holzboote

Foto: ideateworks/Shutterstock.com

Menorca, Spanien

Das kleine Fischerdorf Binibeca Vell an der Südostküste von Menorca wurde in den letzten Jahren zu einem wahren Instagram-Hit. Warum? Nun, dafür sorgen enge Gässchen, weiße Wände, romantische Türen und Fensterrahmen, ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Der Grundstein für das Örtchen wurde Ende der Sechzigerjahre gelegt. Damit zählt Binibeca Vell mit seinen rund 165 sorgsam gepflegten Häusern im mediterranen Stil zu den »jüngsten« Dörfern Spaniens.

Gasse in Binibeca Vell auf Menorca; die traditionellen, weiß getünchten Häuser stehen dicht an dicht

Foto: Joan Villalon

Teneriffa, Spanien

Einen Instagram-Shot vom höchsten Berg Spaniens und drittgrößten Inselvulkan der Welt – der Pico del Teide – ist zweifelsohne die größte Sehenswürdigkeit Teneriffas. Der Vulkan ist nicht nur für Wanderer ein spektakuläres Reiseziel, sondern auch für Hobby-Fotografen und Instagram-Nutzer. Der Nationalpark El Teide wurde 2007 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt. Er liegt im Zentrum der Insel Teneriffas in einer durchschnittlichen Höhe von 2.000 Metern. Sein Gipfel ist mit 3.718 Metern der höchste Punkt.

Straße durch den Teide Nationalpark auf Teneriffa

Foto: Kaspars Stirna I Shutterstock.com

Ägäis, Griechenland

In der Ägäis sollten Hobby-Influencer das Smartphone am besten gar nicht erst aus der Hand legen. Besonders instagramreif sind die weiß getünchten Inseldörfer der Kykladen, darunter auch die für ihre Schönheit weltbekannten Inseln Mykonos und Santorini sowie Geheimtipps wie Milos und Patmos. Ein beliebtes Fotomotiv ist der alte Hafen von Mykonos-Stadt mit seinen weißen Häusern vor dem Tiefblau der Ägäis, im Hintergrund erheben sich die Windmühlen in den Himmel.

Blick einen mit weißen Häusern bebauten Hang auf der Insel Santorini hinab aufs Meer.

Foto: Anibal Trejo/Shutterstock.com

Québec City, Kanada

Es ist nicht nur das Wahrzeichen von Québec City, der Hauptstadt der ostkanadischen Provinz Québec, sondern gleichzeitig auch das meistfotografierte Hotel der Welt: das Fairmont Le Château Frontenac. Seine spitzen Türmchen sehen aus jedem Winkel und zu jeder Tageszeit besonders aus – Instagram-Likes garantiert. Aber auch von innen besticht das Hotel: 610 luxuriöse Zimmer und Suiten bestechen durch den Touch des alten Europas. Aus dem Hotel ergibt sich ein schöner Ausblick auf den Sankt-Lorenz-Strom.

Foto: shawn.ccf/Shutterstock.com

Miami, USA

Wer sich auf eine Reise nach Miami begibt, braucht einiges an Foto-Ausdauer. Denn Floridas Sonnenmetropole ist voll von Instagram-Spots. Das wohl beliebteste Fotomotiv in Miami sind die bunten Rettungsschwimmer-Häuschen am Strand von Miami Beach; oft stehen Besucher für den perfekten Shot sogar Schlange. In Downtown Miami sollte ein Besuch des Viertels Wynwood auf der Agenda stehen. Hier haben sich Künstler mit Streetart und Graffiti verewigt. Die berühmten Wynwood Walls werden auch immer wieder übermalt, sodass es bei jedem Besuch neue Werke zu entdecken und fotografieren gibt.

Lifeguard-Station am Miami Beach

Foto: Getty Images

Rio Celeste, Costa Rica

Mitten im Regenwald des Tenorio-Nationalparks liegt wohl einer der magischsten Orte Costa Ricas: der türkis leuchtende Rio Celeste. Der Fluss mit dazugehörendem Wasserfall ist einzigartig in Costa Rica und dürfte für Wow-Effekte im Feed sorgen. Die Färbung des Naturpools am Wasserfall, die an strahlende Aquamarine erinnert, entsteht durch den Zusammenfluss zweier Flüsse mit verschiedenen PH-Werten und unterschiedlichen Mineralien.

Wasserfall im Tenorio Nationalpark in Costa Rica

Foto: L_B_Photography/Shutterstock.com

Rio de Janeiro, Brasilien

Heiße Sambarhythmen und gute Laune pur verspricht das Sehnsuchtsziel Rio de Janeiro in Brasilien. Hier locken gleich mehrere Instagram-Spots, denn eine Fahrt auf den Zuckerhut gehört ebenso zum Pflichtprogramm wie der Besuch der Christusstatue auf dem Berg Corcovado. Von beiden Attraktionen ergibt sich ein traumhafter Ausblick über die Stadt. Ebenfalls ein Muss ist ein Besuch der Strandpromenade der legendären Copacabana

Blick auf Rio de Janeiro im Abendlicht vom Zuckerhut aus; links vom Betrachter führt eine Seilbahn ins Tal hinab, eine der Kabinen ist gut sichtbar.

Foto: vitormarigo/Shutterstock.com

Häufige Fragen

Wie verbessert man die Bildqualität beim Handy?
Die Linse sollte vor jedem Foto mit einem weichen Tuch gereinigt werden, da Fingerabdrücke und Staub schnell zu unscharfen oder milchigen Aufnahmen führen. In den Kameraeinstellungen ist die höchstmögliche Auflösung und Bildqualität zu wählen, um später mehr Spielraum beim Zuschneiden oder Bearbeiten zu haben.
Wie vermeidet man verwackelte Handyfotos?
Das Smartphone wird am besten mit beiden Händen festgehalten, um es ruhig zu führen. Für noch mehr Stabilität eignen sich kleine Handystative oder das Auflegen auf feste Flächen. Zusätzlich hilft die Serienbildfunktion, um mehrere Aufnahmen hintereinander zu machen und später die beste Auswahl zu treffen.
Wie setzt man Licht beim Handyfotografieren richtig ein?
Natürliches Licht ist für Handyfotos meist besser als Blitz, der harte Schatten und unnatürliche Farben erzeugt. Zum Fotografieren lohnt es sich, Orte mit ausreichendem Licht zu wählen oder Motive nahe an Fenster zu positionieren. Die Abendstunden kurz vor Sonnenuntergang bieten besonders weiches und warmes Licht.
Welche Bildkomposition macht Handyfotos interessanter?
Die Drittel-Regel und der Goldene Schnitt helfen dabei, das Hauptmotiv nicht mittig, sondern an einem der Schnittpunkte im Bild zu platzieren. Das Raster in der Kamera-App unterstützt diese Aufteilung sichtbar. Ein prägnanter Vordergrund oder klare Linienführung im Bildaufbau sorgen zudem für mehr Tiefe und Spannung.
Frank Störbrauck
Brasilien ist sein Ding. Hier feiert Frank gerne ausgelassene Strandpartys bis tief in die warme Nacht. Klar, die Copacabana ist dafür in aller Munde, ihn zieht es allerdings viel lieber nach Salvador, wo die Strände nicht weniger traumhaft sind. Pluspunkt dort: Die Partys sind kleiner und mit den Locals kommt man schneller ins Gespräch.