Inspirationen

Campen am See: Diese 9 Orte in Europa haben Stellplätze direkt am Ufer

Hach, Urlaub am Wasser. Einfach herrlich! Und beim Campen haben Urlauber oft noch die Möglichkeit, mit dem fahrbaren Untersatz oder wahlweise dem Zelt bis fast direkt ans Ufer zu ziehen. Wir kennen einige der schönsten Seen in Europa, an denen es Möglichkeiten zum Campen gibt.

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Foto: Kateryna Hliznitsova

Die Ufer der großen Seen gehören zu den landschaftlich reizvollsten und abwechslungsreichsten Regionen in Europa. Denn hier lässt sich die Zeit mit Surfen, Kanufahren, Segeln bis zu Wasserski vertreiben. Die umliegende Gegend will mit dem Rad, beim Wandern oder Reiten entdeckt werden. Die beste Möglichkeit, einen See aus nächster Nähe zu genießen, sind Wohnwagen, Wohnmobil oder ganz einfach ein Zelt. Denn viele Campingplätze liegen wunderschön direkt am Ufer. Campen am See – diese Orte lohnen!

Pressegger See: Campen im Wald, 200 Meter vom 28 Grad warmen Wasser

Der Pressegger See liegt im Süden Kärntens und ist umgeben von Bergen und Natur. Er ist das ideale Urlaubsziel für Aktivurlauber und Familien. Start der Badesaison in der größten »Badewanne des Gailtals« mit 28 Grad Wassertemperatur und Trinkwasserqualität ist bereits im Frühsommer. Urlauber können hier schwimmen, surfen oder sich im Stand-up-Paddling versuchen. Auch für Biker und Wanderer eröffnet sich in der selbsternannten »World of Mountains & Lakes eine Spielwiese an Freizeitmöglichkeiten.

Der Pressegger See in Österreich bei ruhigem Wasser mit Spiegelung der umliegenden Berge, am Ufer ein Ort mit Kirchturm vor bewaldeten Hügeln.

Foto: Christoph Steurer / Shutterstock.com

Einer der schönsten Orte für Camper ist EuroParc Pressegger See. Die Stellplätze befinden sich inmitten eines schattenspendenden Waldes, nur 200 Meter vom 30.000 Quadratmeter großen Strand am Pressegger See entfernt. Für die extra Portion Privatsphäre hält der Platz sogar 100 Quadratmeter große Comfort-Stellplätze bereit. Der nahegelegene EuroParcs Ferienpark Hermagor · Nassfeld bietet neben Stellplätzen für Wohnmobile auch Mobilheime, Miet-Caravans und einmalige Camping-Fässer aus Kiefernholz. Wellness-Fans kommen im AlpinSPA mit Indoor- und Outdoorpool, verschiedenen Saunen, Panoramaterrasse, Relax- und Massageräumen auf ihre Kosten.

Wörthersee: Einer der wärmsten Alpenseen, mit Klagenfurt nur zehn Minuten entfernt

Ein schönes Ziel für Camping- und Wohnmobilurlauber, die es in den Ferien nach Österreich zieht, ist der Wörthersee in Kärnten. Der populäre Badesee ist aufgrund seiner Lage einer der wärmsten Alpenseen – Temperaturen von bis zu 28 Grad sind im Sommer drin. Gleich neben dem Strandbad Klagenfurt liegt der Platz Falkensteiner Wörthersee.

Panorama-Blick auf Wörthersee und Klagenfurt vom Pyramindenkogel aus

Foto: Shutterstock.com / Christopher Moswitzer

Auf den teils mehr als 100 Quadratmeter großen Stellplätzen ist genug Raum für Erholung ohne Ende. Kleine Gäste freuen sich über einen Spielplatz und über ein Spielzimmer. Abgerundet wird das Angebot durch das Restaurant Campo. Darüber hinaus lockt das benachbarte Strandbad mit Sandstrand, Riesenrutsche, Bierinsel und vier Hektar Liegewiese. Wer etwas Abwechslung braucht und mal Großstadt-Luft schnuppern möchte: Klagenfurt ist nur zehn Minuten entfernt.

Mecklenburgische Seenplatte: Mehr als 1.000 Seen und Campingplätze direkt am Wasser

Ein Refugium für alle, die in der Natur abschalten wollen, ist die Mecklenburgische Seenplatte. Wer die Nähe zum See sucht, ist hier goldrichtig, hat aber auch die Qual der Wahl. Denn es wollen mehr als 1.000 natürliche Seen erkundet werden. Das Angebot an Freizeitunternehmungen am und im See ist riesig. Vom Kanu- oder Floßfahren, Segeln, Angeln und natürlich Baden bis zum Radfahren, Wandern und Reiten lassen der Müritz-Nationalpark und die sechs weiteren Naturparks keine Wünsche offen.

Ruhige Uferstelle am Plauer See in Mecklenburg mit Schilf und einem hohen Baum, davor ein hölzerner Steg und ein kleines weisses Boot auf blauem Wasser.

Foto: andihh77 / Shutterstock.com

Die Region ist fürs Campen am See geradezu prädestiniert. Fast alle Campingplätze liegen direkt am Wasser, zum Beispiel der Campingplatz am See Alt-Schwerin. Er liegt direkt am Ufer des Plauer Sees. Das ist einer der größten Seen Deutschlands. Durch den flachen Einstieg ins Wasser ist er besonders für Familien mit Kindern gut geeignet.

Balaton: Warum der flache Plattensee ideal für Familien mit Kindern ist

Seit jeher ist im Sommer der Balaton, auch Plattensee genannt, in Ungarn ein beliebtes Reiseziel für Familien. Typisch für den See ist nämlich die geringe Wassertiefe. Damit ist der Einstieg auch für Kinder bestens geeignet. Jugendliche und Sportler lieben den Balaton für die Wassersport-Möglichkeiten. Von Segeln bis Surfen oder Rudern ist so ziemlich alles im Angebot.

Luftaufnahme des Plattensees in Ungarn mit türkisfarbenem Wasser, einem bewaldeten Uferstreifen mit Liegewiese und einigen Segelbooten auf dem See.

Foto: Wirestock Creators / Shutterstock.com

Wer mit dem Wohnmobil oder Campingwagen anreist, findet rund um den See viele Campingplätze. Campen am See ist hier einfach schön. Einer unserer liebsten Plätze ist Camping Füred am Nordufer des Sees, mit teils bis zu 120 Quadratmeter großen Stellplätzen. Kinder können sich am Strand auf der Riesenrutsche vergnügen, auch ein Schwimmbecken gehört zur Anlage.

Gardasee: Dolce Vita, Surfspots und ein Fünf-Sterne-Campingplatz mit Wasserpark

In der Riege der schönsten Seen Europas darf der Gardasee nicht fehlen. Er ist bekannt für sein tiefblaues Wasser, die imposante Aussicht auf die Berge und ein großes Sportangebot, etwa Surfen oder Bergsteigen. Und Dolce-Vita-Feeling kommt hier natürlich ganz besonders auf. Für Wohnmobilreisende bietet sich ein Urlaub auf dem Campingplatz Piani di Clodia an. Der Fünf-Sterne-Platz liegt in der mittelalterlich geprägten Lazise im Südosten des Sees.

Luftaufnahme des nördlichen Gardasees bei Torbole mit Kiesstrand und Bootshafen sowie einem Campingplatz am Ufer, umgeben von steilen bewaldeten Bergen.

Foto: pymata / Shutterstock.com

Auf der Anlage befinden sich sogar Flüsse und Wasserfälle, auch zwei Wasserparks und ein Miniclub gehören dazu. Wem das zu wuselig ist und lieber hohe Berge erwandert oder Surfspots mag, ist in Malcesine im Norden des Sees gut aufgehoben. Hier ist zum Beispiel Camping Alpino Nature Village eine gute Adresse. Von den verschiedenen Ebenen der Anlage haben Camper einen schönen Blick auf den See.

Bodensee: Campen im Dreiländereck mit dem See direkt hinter dem Radweg

Im Dreiländereck zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz zieht der Bodensee jedes Jahr viele Urlauber an. Die Aussicht auf Schwimmen, Windsurfen und Segeln klingt ja auch verlockend. Aber auch Stand-up-Paddling steht bei vielen hoch im Kurs. Beste Bedingungen dafür finden sich sowohl in Friedrichshafen als auch an anderen Abschnitten des Sees. Aber auch Wanderer und Radfahrer finden viele Routen in der Gegend, besonders beliebt ist der Radweg einmal rund um den See.

Ein Mann, eine Frau und zwei Kinder stehen am Ufer des Bodensees im Sommer.

Foto: TMBW / Christoph Düpper

Mit dem Wohnmobil sind Reisende mobil und können an verschiedenen Orten am See Station machen – zum Beispiel am Campingplatz Birnau-Maurach zwischen Überlingen und Meersburg. Nur der Radweg trennt die Anlage vom See und der 100 Meter langen Liegewiese. Etwa gegenüber von Überlingen ist der Campingplatz Klausenhorn eine gute Adresse. Die Vier-Sterne-Anlage liegt direkt am Ufer des Sees. Campen am See? Am Bodensee gar kein Problem!

Lac d’Annecy: Campen an einem der saubersten Seen Frankreichs, 50 Kilometer von Genf

Ein schöner Ort zum Campen am See ist der Lac d’Annecy in Frankreich. Er liegt rund 50 Kilometer von Genf entfernt. Der See ist einer der größten des Landes und wird von einer Unterwasserquelle und mehreren Gebirgsflüssen mit Wasser in Trinkwasserqualität gespeist.

Blick über den Lac d'Annecy in Frankreich auf ein Dorf am Ufer, dahinter bewaldete Hänge und ein langgezogener Bergrücken unter teils bewölktem Himmel.

Foto: philipimage / Shutterstock.com

Sowohl Wassersportler als auch Wanderer und Radfahrer lieben den See. Die Stadt Annecy lockt mir einer romantischen Altstadt und bietet Abwechslung vom Alltag auf dem Campingplatz. Wer mit dem Wohnmobil anreist, hat die Qual der Wahl. Denn viele Campingplätzen bieten einen direkten Seezugang. Einen Besuch wert ist Camping Les Rives du Lac, etwa sieben Kilometer von Annecy am linken Seeufer gelegen.

Lago Maggiore: Mediterranes Flair mit direktem Seezugang vom Stellplatz

Der Lago Maggiore erstreckt sich von den südlichen Alpen bis zur Po-Ebene. Etwa 80 Prozent des Sees gehören zu Italien, die beiden Städtchen Locarno und Ascona liegen in der Schweiz. Der Blick auf die Alpen im Hintergrund und das mediterran italienische Flair schaffen eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch.


Was Urlauber an den Seen in Oberitalien unbedingt unternehmen sollten, weiß unser Reporter Andreas Dauerer.


Blick auf den Lago Maggiore von einer steinernen Terrasse aus

Foto: Andreas Dauerer

Gerade bei Urlaubern, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind, ist der See sehr beliebt. Schließlich gibt es einige besonders schöne Campingplätze. Vom idyllisch gelegenen Camping Village Parisi am Westufer haben Camper beispielsweise direkten Zugang zum See.

Häufige Fragen

1. Was sollte man beim Camping am See besonders beachten?
Beim Camping am See ist auf ausreichenden Abstand zum Wasser zu achten, da Uferbereiche oft als Hochwasserschutz oder Naturschutzgebiet ausgewiesen sind. Zudem sollte man sich über die örtlichen Regeln informieren, ob offenes Feuer erlaubt ist und wie die sanitären Einrichtungen vor Ort ausgestattet sind.
2. Welche Ausstattung ist für einen Campingplatz am See wichtig?
Für einen Campingplatz am See sind eine gute Sonnenschutz-Ausrüstung wie Markise oder Sonnenschirm, wasserfeste Unterlagen und stabile Heringe für windige Uferlagen empfehlenswert. Zusätzlich lohnt sich die Mitnahme von Badeschuhen, Angelruten oder Bootsausrüstung, wenn der See entsprechende Aktivitäten bietet.
3. Wann ist die beste Zeit für Camping am See?
Die beste Zeit für Camping am See sind die Sommermonate Juni bis August, wenn die Wassertemperaturen zum Baden einladen und die Tage lang sind. Für ruhigere Aufenthalte mit weniger Besuchern eignen sich der Frühsommer oder der September, wenn es noch angenehm warm ist, aber weniger los ist.
Frank Störbrauck
Brasilien ist sein Ding. Hier feiert Frank gerne ausgelassene Strandpartys bis tief in die warme Nacht. Klar, die Copacabana ist dafür in aller Munde, ihn zieht es allerdings viel lieber nach Salvador, wo die Strände nicht weniger traumhaft sind. Pluspunkt dort: Die Partys sind kleiner und mit den Locals kommt man schneller ins Gespräch.