Aufgrund ihres milden Klimas, ihrer einzigartigen Natur und ihrer Landschaft sind die Kanarischen Inseln für viele Outdoor-Fans ein attraktives Urlaubsziel. Noch heute zeichnen die Inseln vor allem ihre Vulkan-Aktivitäten aus, durch die sie vor rund 30 Millionen Jahren entstanden sind. Die Rückstände der „Pāhoehoe“, eine aus dünnflüssigem und gasarmem Magma erzeugte Lava, ermöglichen heute die Besichtigung von Kratern, Höhlen und erstarrten Lavaströmen.

Teide Vulkan, Teneriffa: Er ist der wohl berühmteste Vulkan der Inselgruppe: Der Teide auf Teneriffa, der mit 3.718 Metern Höhe gleichzeitg der höchste Berg Spaniens sowie der dritthöchste Vulkan weltweit ist. Hier finden regelmäßig Ultratrail Meisterschaften statt, an der internationale Spitzensportler teilnehmen. Doch auch Wander-Begeisterte können die Besonderheiten dieses Vulkans auf den gut ausgebauten Wanderwegen erleben und werden auf dem Gipfel mit einer unvergesslichen Aussicht belohnt.

Roque Nublo Vulkan, Gran Canaria: Der Roque Nublo, ein steiniger Felsmonolith auf Gran Canaria, ist mittlerweile zu einem echten Wahrzeichen der Insel geworden: Das imposante Vulkangestein steht mit 80 Metern Höhe und mit Blick auf den Roque Bentayga im Zentrum der Insel. Der Caldera de Bandama, ein eindrucksvoller Krater, ist durch eine Eruption vor 4.000- 5.000 Jahren entstanden. Inzwischen ist das Geröll von der einheimischen Flora bedeckt.

Timanfaya National Park, Lanzarote: Ohne Zweifel, der Timanfaya National Park sieht aus wie eine Mondlandschaft. Von den insgesamt 25 Vulkanen auf Lanzarote ist der Timanfaya als letzter ausgebrochen. Die Ausbrüche im 18. und 19. Jahrhundert sind für das Ausbleiben von Vegetation, die vielfältigen Farben (Rot, Grauschwarz, Schwarz und Orange) und die rauen Formen verantwortlich, die den Park so einzigartig machen. Auf Grund dieser außergewöhnlichen Landschaft erkannte die UNESCO die Insel im Jahr 1993 als Biosphärenreservat an.

Montaña Colorada – Bayuyo, Fuerteventura: Auf dieser fünf Kilometer langen Strecke können Natur-Fans mehrere Vulkane gleichzeitg entdecken. Insgesamt gibt es hier neun Krater, die vor 50.000 Jahren die nördliche Spitze der Insel Fuerteventura vergrößert haben. Auch Wanderungen entlang der besonderen Vulkanöfchen „Hornitos“, durch die das Malpaís Grande Lavafeld entstanden ist, sind ein besonderes Erlebnis. Auf der gleichen tektonischen Platte wie Lanzarote ist das benachbarte Fuerteventura besser bekannt für seine trockenen Landschaften, ein Produkt der Erosion. Die 150 Kilometer unberührter Strände bieten ein einzigartiges Naturerlebnis, weshalb die gesamte Insel 2009 zum UNESCOBiosphärenreservat erklärt wurde.

Los Órganos Klippen, La Gomera: Sie haben die Form von Orgelpfeifen, ragen steil aus dem Ozean heraus und sind das Symbol von La Gomera: Die Los Órganos Klippen. Darüber hinaus ist die Insel für ihre Lorbeerwälder („Laurisilva“) bekannt, eine prähistorische Pflanzensorte aus der makaronesischen Region. Die Lorbeerblätter wuchsen vor Millionen von Jahren in den Tropen und haben, dank des außergewöhnlichen und dauerhaft milden Klimas, auf der Insel überlebt. Im Jahr 2011 wurde La Gomera aufgrund der unberührten Landschaft und der marinen, terrestrischen Ökosysteme mit dem Status eines Biosphärenreservats ausgezeichnet.

Caldera de Taburiente, La Palma: Der Caldera de Taburiente zählt vor allem für Outdooraffine zu den Natur-Highlights von La Palma. Der riesige Krater ist durch mehrere Vulkanausbrüche im Laufe der Jahrhunderte entstanden und heute 2.000 Meter hoch. Der gleichnamige acht Kilometer lange Nationalpark verfügt über eindrucksvolle Landschaften, zahlreiche Flüsse und Wasserfälle. Vor kurzem wurde die „Volcano Route“ entlang der Vulkankette „Cumbre Vieja“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: 31 Kilometer lange Wanderwege durch Wälder, Vulkane und erstarrte Lavaströme machen den Wanderausflug zu einem abwechslungsreichen Abenteuer.

Die Lavafelder von Los Lajiales, El Hierro: El Hierro wird ebenfalls von Lavafeldern und Vulkanen dominiert, wie zum Beispiel im El Julan Gebiet, wo jüngst noch vulkanische Aktivitäten beobachtet werden konnten. Auch die sogenannten „Seil-Lavafelder“ von Los Lajiales in La Restinga sind eine Besonderheit der Insel. Die raue Trockenheit dieses Lavafeldes ist das Erbe der vulkanischen Aktivität von vor etwa 6.000 Jahren.

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