Mit dem Song von Will Smith in den Ohren, lässt sich Floridas Metropole Miami wunderbar erkunden. Sonnenverwöhnt, multikulturell und absolut am Puls der Zeit sich sich die Strandstadt das ganze Jahr über von ihrer besten Seite. Hier sind unsere Tipps für den nächsten Miami-Besuch.

Sonnenbaden in South Beach

Miami Beach, ein typisches Miami-Erlebnis, ist ein öffentlicher Strand, der kostenlos und für jedermann zugänglich ist. Er ist auch leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, wobei der landschaftlich schönste Teil der südlichste Abschnitt ist: South Beach! Da er als Kulisse für fast alle Film- und Fernsehsendungen in Miami diente, kommt einem am South Beach vieles vertraut vor. Einschließlich der Kioske, an denen Liegestühle und Sonnenschirme gemietet werden können.

Strand-Holzhütte in Miami Beach

Guzman Barquin

Designer im Design District

Wir sagen es gleich: Die Kreditkarte NICHT zum Glühen zu bringen, ist im Design District von Miami fast unmöglich. Die berühmten Labels haben hier ihre Flagship-Stores (Louis Vuitton, Hermès), und selbst wem der Stil nicht gefällt, sollte zum Staunen einfach mal bei Versace Home vorbeischauen. Dort ist fast alles Gold, was glänzt.

Design District in Miami

Olga V Kulakova/Shutterstock.com

Wände gucken im Wynwood Art District

Farbenfroh, provokativ, spannend – der Wynwood Art District gehört auf die Liste der Sehenswürdigkeiten ganz nach oben. Es ist das Lebensgefühl, das dieses Viertel ausstrahlt. Auf den Bürgersteigen befinden sich Stencils (also eine Form der Street-Art, die mit Hilfe einer Schablone angebracht wird); und so klebt der Blick oft auf dem Asphalt, wobei sich auch die Schaufenster der Gegend lohnen. Das Highlight ist das Open Air Museum Wynwood Walls, wo sich Ikonen wie Aiko, Futura und Obey mit meisterhaften Kunstwerken verewigt haben. Auch ein Muss: mal in die Indie-Galerien hineinsehen und ein bisschen die Atmosphäre der großen Kunstszene schnuppern.

Skateboard-Fahrer in Miami

Meric Dagli

Rooftop, Baby

Sugar ist eine Rooftop-Bar, die den 40. Stock des Hotels East Miami im Brickell City Centre krönt. Der Tiki-Stil ist weit vom poppig bunten Miami-Style entfernt. Neben der handgeschnitzten Holzbar gibt es eine sattgrüne Bepflanzung, die den Besucher eher auf die indonesische Insel Bali versetzt. Auch die asiatische Speisekarte unterstreicht das Gefühl. Doch wer dann bei Satays und ChiliEdamame über den Blumenkasten blickt, kann einen weiten Blick auf die Biscayne Bay und die glitzernde Skyline werfen.

Miami-Tipps: Rooftop Bar des East Miami

Jennifer Latuperisa-Andresen

Art Deco am Ocean Drive

Das Art Deco Museum befindet sich am Strand des Ocean Drive, mitten im Herzen des Art-Deco-Viertels South Beach. Architekturliebhaber können hier vorbeischauen und mehr über die ikonischen farbenfrohen Gebäude erfahren, die weltberühmt sind. Wer eine Tour mit der Miami Design Preservation League unternimmt, wird von der Leidenschaft der Tour-Guides für dieses historische Viertel angesteckt. Und plötzlich sieht man in den Häuschen viel mehr als nur eine bunte Fassade.

Art-Deco-Haus in Miami

Jason Briscoe

Hola, Little Havana

Wir empfehlen eine kulinarische Tour durch das berühmte Stadtviertel Little Havana. Das Herz der kubanischen Bevölkerung Miamis schlägt in Calle Ocho (SW 8th Street). Hier ist der berühmte Domino-Park zu Hause, und vor allem verstecken sich hier Unmengen an kubanischen Köstlichkeiten, bis hin zu der Zigarre. Und ja, auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten.

Latino mit Hut zündet sich Zigarre an

Christopher Alvarenga